{"id":"02096a75b0e31949444ed9d9d9e7c567","file_name":"TCVS-20090406-P1-08-18-20140218-620-RVJ-2009-334-336.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2009-04-06","date_publication":"2014-02-18","date_file_modification":null,"object_code":"620","case_number":{"id":"P1 08 18","text":"P1 08 18"},"case_instance":{"id":4,"text":"S1 Strafrecht ordentlich"},"case_year":2008,"case_increment":18,"is_zwr":true,"zwr_year":2009,"zwr_page_start":334,"zwr_page_end":336,"page_count":3,"legal_nature":{"id":112,"text":"Betäubungsmittel"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":330,"text":"ACHTUNG"},{"id":390,"text":"AKP"},{"id":868,"text":"AUFENTHALTSORT"},{"id":1037,"text":"AUSSICHT"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1338,"text":"BERUF"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1458,"text":"BESTELLUNG"},{"id":1539,"text":"BEWÄHRUNGSHILFE"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2307,"text":"DRITTER"},{"id":2870,"text":"ERSTE INSTANZ"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3245,"text":"FLÄCHE"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3365,"text":"FREIHEIT"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3733,"text":"GESCHÄFTSLADEN"},{"id":3898,"text":"GOLD"},{"id":4045,"text":"HAFTSTRAFE"},{"id":4764,"text":"KAUF"},{"id":5108,"text":"KRANKENPFLEGE"},{"id":5291,"text":"LEBEN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":5878,"text":"NACHRICHTEN"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6683,"text":"PROGNOSE"},{"id":7342,"text":"SCHADEN"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8080,"text":"STRAFBARE HANDLUNG"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8144,"text":"STRAFEN UND MASSNAHMEN"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8406,"text":"TERMIN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9579,"text":"VERURTEILTER"},{"id":9589,"text":"VERWALTUNGSBEHÖRDE"},{"id":10016,"text":"WIEDERHOLUNGSGEFAHR"},{"id":10029,"text":"WIESE"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10099,"text":"WOHLVERHALTEN"},{"id":10135,"text":"ZAHL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_44":{"art_id":"art_44","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_44","title":"Art. 44","content":"<article id=\"art_44\"><a name=\"a44\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_44\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_44\" routerlink=\"./\"><b>Art. 44</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Schiebt das Gericht den Vollzug einer Strafe ganz oder teil­weise auf, so bestimmt es dem Verurteilten eine Probezeit von zwei bis fünf Jahren.</p><p> Für die Dauer der Probezeit kann das Gericht Bewährungshilfe anordnen und Weisungen erteilen.</p><p> Das Gericht erklärt dem Verurteilten die Bedeutung und die Folgen der bedingten und der teilbedingten Strafe.</p></div></article>"},"art_94":{"art_id":"art_94","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_94","title":"Art. 94","content":"<article id=\"art_94\"><a name=\"a94\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_94\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_94\" routerlink=\"./\"><b>Art. 94</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Die Weisungen, welche das Gericht oder die Strafvollzugsbehörde dem Verurteilten für die Probezeit erteilen kann, betreffen insbesondere die Berufsausübung, den Aufenthalt, das Führen eines Motorfahrzeuges, den Schadenersatz sowie die ärztliche und psychologische Betreuung.</p></div></article>"},"art_95":{"art_id":"art_95","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_95","title":"Art. 95","content":"<article id=\"art_95\"><a name=\"a95\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_95\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_95\" routerlink=\"./\"><b>Art. 95</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht und die Strafvollzugsbehörde können vor ihrem Entscheid über Bewährungshilfe und Weisungen einen Bericht der Behörde einholen, die für die Bewährungshilfe, die Kontrolle der Weisungen oder den Vollzug der Tätigkeitsverbote oder der Kontakt- und Rayonverbote zuständig ist. Die betroffene Person kann zum Bericht Stellung nehmen. Abweichende Stellungnahmen sind im Bericht festzuhalten.</p><p> Die Anordnung von Bewährungshilfe und die Weisungen sind im Urteil oder im Entscheid festzuhalten und zu begründen.</p><p> Entzieht sich der Verurteilte der Bewährungshilfe oder missachtet er die Weisungen oder sind die Bewährungshilfe oder die Weisungen nicht durchführbar oder nicht mehr erforderlich, so erstattet die zuständige Behörde dem Gericht oder den Strafvollzugsbehörden Bericht.</p><p> Das Gericht oder die Strafvollzugsbehörde kann in den Fällen nach Absatz 3:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Probezeit um die Hälfte verlängern;</dd><dt>b. </dt><dd>die Bewährungshilfe aufheben oder neu anordnen;</dd><dt>c. </dt><dd>die Weisungen ändern, aufheben oder neue Weisungen erteilen.</dd></dl><p> Das Gericht kann in den Fällen nach Absatz 3 die bedingte Strafe wider­rufen oder die Rückversetzung in den Straf- oder Massnahmenvollzug anordnen, wenn ernsthaft zu erwarten ist, dass der Verurteilte neue Straftaten begeht.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e5873\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 13. Dez. 2013 über das Tätigkeits­verbot und das Kontakt- und Rayonverbot, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (<a href=\"eli/oc/2014/355/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2014</b> 2055</a>; <a href=\"eli/fga/2012/1575/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 8819</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4326,"title":"BGE 130 IV 1","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-IV-1%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB</span>; Weisungen betreffend Berufsausübung.  <div class=\"paratf\">Die Weisung gegenüber einem wegen Handels mit Hanf Verurteilten, während der Probezeit jegliche Geschäftstätigkeit mit Hanfprodukten zu unterlassen, verstösst nicht gegen Bundesrecht. Angesichts der unterschiedlichen Zielsetzung schränkt <span class=\"artref\">Art. 54 StGB</span> den Anwendungsbereich von <span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span> nicht ein und gibt dem Verurteilten keinen Anspruch darauf, einen Beruf auszuüben, der keiner behördlichen Bewilligung bedarf (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":9579,"title":"BGE 106 IV 325","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F106-IV-325%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span>. Weisungen.  <div class=\"paratf\">1. Auswahl und Inhalt der Weisungen haben sich nach dem Zweck des bedingten Strafvollzugs zu richten, durch den der Verurteilte dauernd gebessert werden soll, und sind in das Ermessen der kantonalen Behörde gestellt. Mit der Nichtigkeitsbeschwerde können nur Überschreitung und Missbrauch dieses Ermessens gerügt werden (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Das Bestreben, den wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand Verurteilten durch Einflussnahme sowohl auf sein Verhalten als Fahrzeugführer (Pflicht zur Hinterlegung des Führerausweises) als auch auf seine Einstellung zum Alkoholkonsum (Schutzaufsicht) zu bessern, stellt nicht schon an sich eine Ermessensüberschreitung dar (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">3. Wenn sich in der Folge herausstellt, dass die Weisungen den konkreten persönlichen Verhältnissen des Verurteilten nicht mehr angepasst sind und ihre Befolgung ihn zu hart trifft, kann ihre Änderung verlangt werden (E. 2c). </div>\n</div>"},{"id":9930,"title":"BGE 107 IV 88","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F107-IV-88%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 38 Ziff. 3 StGB</span>.  <div class=\"paratf\">Auch Weisungen im wirtschaftlichen Bereich sind zulässig; überschuldete oder wirtschaftlich gefährdete Verurteilte haben einschneidende Beschränkungen ihrer Handlungsfähigkeit hinzunehmen, die den Anordnungen eines Vormundes ähnlich sein können. </div>\n</div>"},{"id":10350,"title":"BGE 108 IV 152","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F108-IV-152%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span>.  <div class=\"paratf\">Die Anordnung einer speziellen Arbeitsleistung als Sühne ist kein zulässiger Weisungsinhalt. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[{"id":"311.1","law":{"systematic_id":"311.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/311.1","title":"Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch","abbreviation":"EGStGB"},"articles":{"art_20":{"art_id":"art_20","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/311.1","title":"Art. 20 Strafrechtliche Verwaltungsbehörden","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">20</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Strafrechtliche Verwaltungsbehörden</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐2--a-20--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die für die Ahndung von Übertretungen erstinstanzlich zuständigen Verwaltungsbehörden sorgen für den Vollzug der von ihnen gefällten administrativen Strafentscheide.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}