{"id":"04b92f365f853d021ce1073e67fad067","file_name":"KGVS-20241009-P3-24-212-20241202-799.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-10-09","date_publication":"2024-12-02","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P3 24 212","text":"P3 24 212"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2024,"case_increment":212,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":15,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":465,"text":"ALTER"},{"id":474,"text":"ALTERSUNTERSCHIED"},{"id":520,"text":"ANALYSE"},{"id":746,"text":"ARBEITSORT"},{"id":863,"text":"AUFENTHALT"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1219,"text":"BEGINN"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1247,"text":"BEILAGE"},{"id":1382,"text":"BESCHLAGNAHME"},{"id":1394,"text":"BESCHULDIGTER"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1550,"text":"BEWEISAUSFORSCHUNG"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2351,"text":"DURCHSUCHUNG VON 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Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_187":{"art_id":"art_187","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_187","title":"Art. 187","content":"<article id=\"art_187\"><a name=\"a187\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_187\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_187\" routerlink=\"./\"><b>Art. 187</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer mit einem Kind unter 16 Jahren eine sexuelle Handlung vor­nimmt,</p><p>es zu einer solchen Handlung verleitet oder</p><p>es in eine sexuelle Handlung einbezieht,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  Die Handlung ist nicht strafbar, wenn der Altersunterschied zwi­schen den Beteiligten nicht mehr als drei Jahre beträgt.</p><p>3.  Hat der Täter zur Zeit der Tat oder der ersten Tathandlung das 20. Altersjahr noch nicht zurückgelegt und liegen besondere Um­stände vor oder ist die verletzte Person mit ihm die Ehe oder eine eingetragene Partnerschaft eingegangen, so kann die zuständige Behörde von der Strafverfolgung, der Überweisung an das Gericht oder der Bestrafung absehen.</p><p>4.  Handelte der Täter in der irrigen Vorstellung, das Kind sei min­de­s­tens 16 Jahre alt, hätte er jedoch bei pflichtgemässer Vorsicht den Irrtum vermeiden können, so ist die Strafe Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.</p><p>5.  ...</p><p>6.  ...</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e10192\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 13. Dez. 2013 über das Tätigkeits­verbot und das Kontakt- und Rayonverbot, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (<a href=\"eli/oc/2014/355/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2014</b> 2055</a>; <a href=\"eli/fga/2012/1575/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 8819</a>).</p><p id=\"fn-d6e10213\">Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 21. März 1997, mit Wirkung seit 1. Sept. 1997  (<a href=\"eli/oc/1997/1626_1626_1626/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 1626</a>; <a href=\"eli/fga/1996/4_1318_1315_1135/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1996</b> IV 1318 </a><i>1322</i>).</p><p id=\"fn-d6e10235\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. März 1997 (<a href=\"eli/oc/1997/1626_1626_1626/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 1626</a>; <a href=\"eli/fga/1996/4_1318_1315_1135/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1996</b> IV 1318 </a><i>1322</i>). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 5. Okt. 2001 (Verjährung der Strafverfol-gung im allgemeinen und bei Sexualdelikten an Kindern), mit Wirkung seit 1. Okt. 2002 (<a href=\"eli/oc/2002/430/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 2993</a>; <a href=\"eli/fga/2000/612/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2000</b> 2943</a>).</p></div></div></article>"},"art_197":{"art_id":"art_197","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_197","title":"Art. 197","content":"<article id=\"art_197\"><a name=\"a197\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_197\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_197\" routerlink=\"./\"><b>Art. 197</b></a><a fragment=\"#art_197\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_197\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer pornografische Schriften, Ton- oder Bildaufnahmen, Abbildungen, andere Gegenstände solcher Art oder pornografische Vorführungen einer Person unter 16 Jahren anbietet, zeigt, überlässt, zugänglich macht oder durch Radio oder Fernsehen verbreitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Wer Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Absatz 1 öffentlich ausstellt oder zeigt oder sie sonst jemandem unaufgefordert anbietet, wird mit Busse bestraft. Wer die Besucher von Ausstellungen oder Vorführungen in geschlossenen Räumen im Voraus auf deren pornografischen Charakter hinweist, bleibt straflos.</p><p> Wer eine minderjährige Person anwirbt, damit diese an einer pornografischen Vorführung mitwirkt, oder wer sie zur Mitwirkung an einer derartigen Vorführung veranlasst, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Wer Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Absatz 1, die sexuelle Handlungen mit Tieren oder mit Gewalttätigkeiten unter Erwachsenen oder nicht tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zum Inhalt haben, herstellt, einführt, lagert, in Verkehr bringt, anpreist, ausstellt, anbietet, zeigt, überlässt, zugänglich macht, erwirbt, sich über elektronische Mittel oder sonst wie beschafft oder besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Haben die Gegenstände oder Vorführungen tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zum Inhalt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.</p><p> Wer Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Absatz 1, die sexuelle Handlungen mit Tieren oder mit Gewalttätigkeiten unter Erwachsenen oder nicht tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zum Inhalt haben, konsumiert oder zum eigenen Konsum herstellt, einführt, lagert, erwirbt, sich über elektronische Mittel oder sonst wie beschafft oder besitzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft. Haben die Gegenstände oder Vorführungen tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zum Inhalt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geld­strafe.</p><p> Bei Straftaten nach den Absätzen 4 und 5 werden die Gegenstände eingezogen.</p><p> Handelt der Täter mit Bereicherungsabsicht, so ist mit Freiheitsstrafe eine Geldstrafe zu verbinden.</p><p> Minderjährige von mehr als 16 Jahren bleiben straflos, wenn sie voneinander einvernehmlich Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Absatz 1 herstellen, diese besitzen oder konsumieren.</p><p> Gegenstände oder Vorführungen im Sinne der Absätze 1–5 sind nicht pornografisch, wenn sie einen schutzwürdigen kulturellen oder wissenschaftlichen Wert haben.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e10633\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BB vom 27. Sept. 2013 (Lanzarote-Konvention), in Kraft seit 1. Juli 2014 (<a href=\"eli/oc/2014/248/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2014</b> 1159</a>; <a href=\"eli/fga/2012/1181/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 7571</a>).</p></div></div></article>"},"art_198":{"art_id":"art_198","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_198","title":"Art. 198","content":"<article id=\"art_198\"><a name=\"a198\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_198\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_198\" routerlink=\"./\"><b>Art. 198</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornimmt und dadurch Ärgernis erregt,</p><p>wer jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell be­lästigt,</p><p>wird, auf Antrag, mit Busse bestraft.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_196":{"art_id":"art_196","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_196","title":"Art. 196 Begriff","content":"<article id=\"art_196\"><a name=\"a196\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_196\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_196\" routerlink=\"./\"><b>Art. 196</b> Begriff </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zwangsmassnahmen sind Verfahrenshandlungen der Strafbehörden, die in Grundrechte der Betroffenen eingreifen und die dazu dienen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Beweise zu sichern;</dd><dt>b. </dt><dd>die Anwesenheit von Personen im Verfahren sicherzustellen;</dd><dt>c. </dt><dd>die Vollstreckung des Endentscheides zu gewährleisten.</dd></dl></div></article>"},"art_197":{"art_id":"art_197","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_197","title":"Art. 197 Grundsätze","content":"<article id=\"art_197\"><a name=\"a197\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_197\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_197\" routerlink=\"./\"><b>Art. 197</b> Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zwangsmassnahmen können nur ergriffen werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>sie gesetzlich vorgesehen sind;</dd><dt>b. </dt><dd>ein hinreichender Tatverdacht vorliegt;</dd><dt>c. </dt><dd>die damit angestrebten Ziele nicht durch mildere Massnahmen erreicht werden können;</dd><dt>d. </dt><dd>die Bedeutung der Straftat die Zwangsmassnahme rechtfertigt.</dd></dl><p> Zwangsmassnahmen, die in die Grundrechte nicht beschuldigter Personen eingreifen, sind besonders zurückhaltend einzusetzen.</p></div></article>"},"art_241":{"art_id":"art_241","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_241","title":"Art. 241 Anordnung","content":"<article id=\"art_241\"><a name=\"a241\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_241\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_241\" routerlink=\"./\"><b>Art. 241</b> Anordnung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Durchsuchungen und Untersuchungen werden in einem schriftlichen Befehl angeordnet. In dringenden Fällen können sie mündlich angeordnet werden, sind aber nachträglich schriftlich zu bestätigen.</p><p> Der Befehl bezeichnet:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die zu durchsuchenden oder zu untersuchenden Personen, Räumlichkeiten, Gegenstände oder Aufzeichnungen;</dd><dt>b. </dt><dd>den Zweck der Massnahme;</dd><dt>c. </dt><dd>die mit der Durchführung beauftragten Behörden oder Personen.</dd></dl><p> Ist Gefahr im Verzug, so kann die Polizei die Untersuchung der nicht einsehbaren Körperöffnungen und Körperhöhlen anordnen und ohne Befehl Durchsuchungen vornehmen; sie informiert darüber unverzüglich die zuständige Strafbehörde.</p><p> Die Polizei kann eine angehaltene oder festgenommene Person durchsuchen, namentlich um die Sicherheit von Personen zu gewährleisten.</p></div></article>"},"art_244":{"art_id":"art_244","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_244","title":"Art. 244 Grundsatz","content":"<article id=\"art_244\"><a name=\"a244\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_244\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_244\" routerlink=\"./\"><b>Art. 244</b> Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Häuser, Wohnungen und andere nicht allgemein zugängliche Räume dürfen nur mit Einwilligung der berechtigten Person durchsucht werden.</p><p> Die Einwilligung der berechtigten Person ist nicht nötig, wenn zu vermuten ist, dass in diesen Räumen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>gesuchte Personen anwesend sind;</dd><dt>b. </dt><dd>Tatspuren oder zu beschlagnahmende Gegenstände oder Vermögenswerte vorhanden sind;</dd><dt>c. </dt><dd>Straftaten begangen werden.</dd></dl></div></article>"},"art_246":{"art_id":"art_246","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_246","title":"Art. 246 Grundsatz","content":"<article id=\"art_246\"><a name=\"a246\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_246\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_246\" routerlink=\"./\"><b>Art. 246</b> Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Schriftstücke, Ton-, Bild- und andere Aufzeichnungen, Datenträger sowie Anlagen zur Verarbeitung und Speicherung von Informationen dürfen durchsucht werden, wenn zu vermuten ist, dass sich darin Informationen befinden, die der Beschlagnahme unterliegen.</p></div></article>"},"art_248":{"art_id":"art_248","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_248","title":"Art. 248 Siegelung","content":"<article id=\"art_248\"><a name=\"a248\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_248\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_248\" routerlink=\"./\"><b>Art. 248</b> Siegelung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Aufzeichnungen und Gegenstände, die nach Angaben der Inhaberin oder des Inhabers wegen eines Aussage- oder Zeugnisverweigerungsrechts oder aus anderen Gründen nicht durchsucht oder beschlagnahmt werden dürfen, sind zu versiegeln und dürfen von den Strafbehörden weder eingesehen noch verwendet werden.</p><p> Stellt die Strafbehörde nicht innert 20 Tagen ein Entsiegelungsgesuch, so werden die versiegelten Aufzeichnungen und Gegenstände der berechtigten Person zurückgegeben.</p><p> Stellt sie ein Entsiegelungsgesuch, so entscheidet darüber innerhalb eines Monats endgültig:</p><dl><dt>a. </dt><dd>im Vorverfahren: das Zwangsmassnahmengericht;</dd><dt>b. </dt><dd>in den anderen Fällen: das Gericht, bei dem der Fall hängig ist.</dd></dl><p> Das Gericht kann zur Prüfung des Inhalts der Aufzeichnungen und Gegenstände eine sachverständige Person beiziehen.</p></div></article>"},"art_263":{"art_id":"art_263","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_263","title":"Art. 263 Grundsatz","content":"<article id=\"art_263\"><a name=\"a263\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_263\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_263\" routerlink=\"./\"><b>Art. 263</b> Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegenstände und Vermögenswerte einer beschuldigten Person oder einer Drittperson können beschlagnahmt werden, wenn die Gegenstände und Vermögenswerte voraussichtlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>als Beweismittel gebraucht werden;</dd><dt>b. </dt><dd>zur Sicherstellung von Verfahrenskosten, Geldstrafen, Bussen und Entschädigungen gebraucht werden;</dd><dt>c. </dt><dd>den Geschädigten zurückzugeben sind;</dd><dt>d. </dt><dd>einzuziehen sind.</dd></dl><p> Die Beschlagnahme ist mit einem schriftlichen, kurz begründeten Befehl anzuordnen. In dringenden Fällen kann sie mündlich angeordnet werden, ist aber nachträglich schriftlich zu bestätigen.</p><p> Ist Gefahr im Verzug, so können die Polizei oder Private Gegenstände und Ver­mögenswerte zuhanden der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte vorläufig sicherstellen.</p></div></article>"},"art_382":{"art_id":"art_382","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382","title":"Art. 382 Legitimation der übrigen Parteien","content":"<article id=\"art_382\"><a name=\"a382\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_382\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382\" routerlink=\"./\"><b>Art. 382</b> Legitimation der übrigen Parteien </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, kann ein Rechtsmittel ergreifen.</p><p> Die Privatklägerschaft kann einen Entscheid hinsichtlich der ausgesprochenen Sanktion nicht anfechten.</p><p> Nach dem Tode der beschuldigten oder verurteilten Person oder der Privatklägerschaft können die Angehörigen im Sinne von Artikel 110 Absatz 1 StGB in der Reihenfolge der Erbberechtigung ein Rechtsmittel ergreifen oder das Rechtsmittelverfahren weiterführen, soweit sie in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen sind.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e13149\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_385":{"art_id":"art_385","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385","title":"Art. 385 Begründung und Form","content":"<article id=\"art_385\"><a name=\"a385\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_385\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385\" routerlink=\"./\"><b>Art. 385</b> Begründung und Form </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verlangt dieses Gesetz, dass das Rechtsmittel begründet wird, so hat die Person oder die Behörde, die das Rechtsmittel ergreift, genau anzugeben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>welche Punkte des Entscheides sie anficht;</dd><dt>b. </dt><dd>welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen;</dd><dt>c. </dt><dd>welche Beweismittel sie anruft.</dd></dl><p> Erfüllt die Eingabe diese Anforderungen nicht, so weist die Rechtsmittelinstanz sie zur Verbesserung innerhalb einer kurzen Nachfrist zurück. Genügt die Eingabe auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein.</p><p> Die unrichtige Bezeichnung eines Rechtsmittels beeinträchtigt seine Gültigkeit nicht.</p></div></article>"},"art_393":{"art_id":"art_393","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393","title":"Art. 393 Zulässigkeit und Beschwerdegründe","content":"<article id=\"art_393\"><a name=\"a393\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_393\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393\" routerlink=\"./\"><b>Art. 393</b> Zulässigkeit und Beschwerdegründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist zulässig gegen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden;</dd><dt>b. </dt><dd>die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der erstinstanzlichen Gerichte; ausgenommen sind verfahrensleitende Entscheide;</dd><dt>c. </dt><dd>die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts in den in diesem Gesetz vorgesehenen Fällen.</dd></dl><p> Mit der Beschwerde können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl></div></article>"},"art_396":{"art_id":"art_396","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396","title":"Art. 396 Form und Frist","content":"<article id=\"art_396\"><a name=\"a396\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_396\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396\" routerlink=\"./\"><b>Art. 396</b> Form und Frist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen.</p><p> Beschwerden wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung sind an keine Frist gebunden.</p></div></article>"},"art_424":{"art_id":"art_424","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424","title":"Art. 424 Berechnung und Gebühren","content":"<article id=\"art_424\"><a name=\"a424\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_424\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424\" routerlink=\"./\"><b>Art. 424</b> Berechnung und Gebühren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bund und Kantone regeln die Berechnung der Verfahrenskosten und legen die Gebühren fest.</p><p> Sie können für einfache Fälle Pauschalgebühren festlegen, die auch die Auslagen abgelten.</p></div></article>"},"art_428":{"art_id":"art_428","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428","title":"Art. 428 Kostentragung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_428\"><a name=\"a428\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_428\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428\" routerlink=\"./\"><b>Art. 428</b> Kostentragung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.</p><p> Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen worden sind; oder</dd><dt>b. </dt><dd>der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird.</dd></dl><p> Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung.</p><p> Hebt sie einen Entscheid auf und weist sie die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, so trägt der Bund oder der Kanton die Kosten des Rechtsmittelverfahrens und, nach Ermessen der Rechtsmittelinstanz, jene der Vorinstanz.</p><p> Wird ein Revisionsgesuch gutgeheissen, so entscheidet die Strafbehörde, die anschliessend über die Erledigung der Strafsache zu befinden hat, nach ihrem Ermessen über die Kosten des ersten Verfahrens.</p></div></article>"},"art_429":{"art_id":"art_429","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429","title":"Art. 429 Ansprüche","content":"<article id=\"art_429\"><a name=\"a429\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_429\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429\" routerlink=\"./\"><b>Art. 429</b> Ansprüche </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wird die beschuldigte Person ganz oder teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie Anspruch auf:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte;</dd><dt>b. </dt><dd>Entschädigung der wirtschaftlichen Einbussen, die ihr aus ihrer notwendigen Beteiligung am Strafverfahren entstanden sind;</dd><dt>c. </dt><dd>Genugtuung für besonders schwere Verletzungen ihrer persönlichen Verhältnisse, insbesondere bei Freiheitsentzug.</dd></dl><p> Die Strafbehörde prüft den Anspruch von Amtes wegen. Sie kann die beschuldigte Person auffordern, ihre Ansprüche zu beziffern und zu belegen.</p></div></article>"},"art_436":{"art_id":"art_436","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_436","title":"Art. 436 Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_436\"><a name=\"a436\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_436\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_436\" routerlink=\"./\"><b>Art. 436</b> Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren richten sich nach den Artikeln 429–434.</p><p> Erfolgt weder ein vollständiger oder teilweiser Freispruch noch eine Einstellung des Verfahrens, obsiegt die beschuldigte Person aber in andern Punkten, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen.</p><p> Hebt die Rechtsmittelinstanz einen Entscheid nach Artikel 409 auf, so haben die Parteien Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen im Rechtsmittelverfahren und im aufgehobenen Teil des erstinstanzlichen Verfahrens.</p><p> Die nach einer Revision freigesprochene oder milder bestrafte beschuldigte Person hat Anspruch auf angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen im Revi­sionsverfahren. Sie hat zudem Anspruch auf Genugtuung und Entschädigung für ausgestandenen Freiheitsentzug, sofern dieser Freiheitsentzug nicht an die wegen anderer Straftaten ausgesprochenen Sanktionen angerechnet werden kann.</p></div></article>"},"art_6":{"art_id":"art_6","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_6","title":"Art. 6 Untersuchungsgrundsatz","content":"<article id=\"art_6\"><a name=\"a6\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_6\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_6\" routerlink=\"./\"><b>Art. 6</b> Untersuchungsgrundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden klären von Amtes wegen alle für die Beurteilung der Tat und der beschuldigten Person bedeutsamen Tatsachen ab.</p><p> Sie untersuchen die belastenden und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt.</p></div></article>"},"art_7":{"art_id":"art_7","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_7","title":"Art. 7 Verfolgungszwang","content":"<article id=\"art_7\"><a name=\"a7\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_7\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_7\" routerlink=\"./\"><b>Art. 7</b> Verfolgungszwang </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit ein Verfahren einzuleiten und durchzuführen, wenn ihnen Straftaten oder auf Straftaten hin­weisende Verdachtsgründe bekannt werden.</p><p> Die Kantone können vorsehen, dass:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Mitglieder ihrer gesetzgebenden und richterlichen Behörden sowie ihrer Regierungen für Äusserungen im kantonalen Parlament ausgeschlossen oder beschränkt wird;</dd><dt>b. </dt><dd>die Strafverfolgung der Mitglieder ihrer Vollziehungs- und Gerichtsbehörden wegen im Amt begangener Verbrechen oder Vergehen von der Ermächtigung einer nicht richterlichen Behörde abhängt.</dd></dl></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1875,"title":"BGE 141 IV 360","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-360%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 12 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 268 StPO</span>; Beschlagnahme zur Kostendeckung.  <div class=\"paratf\">Bei der Beschlagnahme zur Kostendeckung müssen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschuldigten berücksichtigt und Vermögenswerte ausgenommen werden, die nach den <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/281.1/92\" type=\"start\"></artref>Art. 92-94 SchKG</span><artref id=\"CH/281.1/94\" type=\"end\"></artref> nicht pfändbar sind (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/268/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/268/2\" type=\"start\"></artref>Art. 268 Abs. 2 und 3 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/268/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/3\" type=\"end\"></artref>). Diese Prüfung trägt dem Verhältnismässigkeitsprinzip und dem Grundrecht auf Gewährleistung des Existenzminimums Rechnung (E. 3.1). </div>\n</div>"},{"id":2465,"title":"BGE 143 IV 316","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-316%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/10\" type=\"start\"></artref>Art. 10 und 31 BV</span><artref id=\"CH/101/31\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 5 EMRK</span>; <span class=\"artref\">Art. 221 StPO</span>; <span class=\"artref\">Art. 264a Abs. 1 lit. f StGB</span>; <span class=\"artref\">Art. 264k StGB</span>; Verlängerung der Untersuchungshaft wegen dringendem Tatverdacht auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Folter).  <div class=\"paratf\">Dringender Tatverdacht im Haftprüfungsverfahren, namentlich zu Beginn der Strafuntersuchung (E. 2 und 3). Der Tatbestand der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Allgemeinen (E. 4.1-4.5) sowie in Bezug auf Folter (E. 4.6). Strafbarkeit des Vorgesetzten (E. 4.7). Vorliegend bestehen hinreichende und konkrete Anhaltspunkte für den Verdacht, dass während der Zeit, in der der Beschwerdeführer Innenminister der Republik Gambia gewesen war, Folter planmässig als Mittel eingesetzt wurde, um die Bevölkerung einzuschüchtern und die Opposition zu unterdrücken (E. 5 und 6). </div>\n</div>"},{"id":2466,"title":"BGE 143 IV 330","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-330%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 221 Abs. 1 StPO</span>; <span class=\"artref\">Art. 12 Abs. 2 Satz 2, <artref id=\"CH/311.0/19\" type=\"start\"></artref>Art. 19 und <artref id=\"CH/311.0/111\" type=\"start\"></artref>Art. 111 StGB</span><artref id=\"CH/311.0/19\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/311.0/12/2/2\" type=\"end\"></artref>; Fortsetzung von Untersuchungshaft; dringender Tatverdacht einer eventualvorsätzlichen Tötung; Schuldfragen, Kausalzusammenhang.  <div class=\"paratf\">Der vom Haftrichter zu prüfende dringende Tatverdacht bezieht sich grundsätzlich auf ein tatbestandsmässiges und rechtswidriges Verbrechen oder Vergehen. Dabei können sich auch Fragen hinsichtlich des Kausalzusammenhanges stellen. Das Vorliegen und das Ausmass der strafrechtlichen Schuldfähigkeit sowie die schuldangemessene bzw. sachlich gebotene (verschuldensunabhängige) Sanktion sind demgegenüber vom Sachrichter zu prüfen. Anders liegt der Fall, wenn ausnahmsweise schon im Haftprüfungsverfahren klar ist, dass weder eine Strafe noch eine freiheitsentziehende Massnahme in Frage kommen kann. Haftrechtliche Tragweite eines psychiatrischen Gutachtens, das dem Beschuldigten Schuldunfähigkeit attestiert. Dringender Tatverdacht einer eventualvorsätzlichen Tötung bejaht bei einem Fall von mutmasslichem versuchtem Suizid des Beschuldigten durch Frontalzusammenstoss seines Fahrzeuges mit einem entgegenkommenden Personenwagen, dessen Lenker dabei getötet wurde (E. 2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":361,"title":"1B_302/2021","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=01.10.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=17&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-10-2021-1B_302-2021&number_of_ranks=142847"},{"id":6966,"title":"1B_313/2020","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=04.11.2020&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=8&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-11-2020-1B_313-2020&number_of_ranks=136233"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 13 Ermessenskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Ermessenskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr wird aufgrund des Streitwertes, des Umfangs und der Schwierigkeit des Falls, der Art von Prozessführung der Parteien sowie ihrer finanziellen Situation festgesetzt. Wenn der Streitwert nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wird die Gebühr nach den anderen Beurteilungselementen festgesetzt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Sie bewegt sich zwischen einem Minimum und einem Maximum, welche nach dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip festgesetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wenn es besondere Umstände rechtfertigen, kann die Behörde diese Grenzwerte verdoppeln oder im Strafbereich und im öffentlichen Bereich verfünffachen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 22 Andere Verfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">22</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Verfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für andere Strafverfahren wird eine Gebühr erhoben von:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      40 bis 1'200 Franken für das Versöhnungsverfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 6'000 Franken für die anderen Verfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Verfahren vor dem Bezirksgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      190 bis 6'000 Franken für das Verfahren vor dem Kreisgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      380 bis 6'000 Franken für das Berufungs- oder Revisionsverfahren vor dem Kantonsgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Beschwerdeverfahren vor der Strafkammer des Kantonsgerichts oder einem Richter des Kantonsgerichts und bis 6'600 Franken bei internationalen Rechtshilfegesuchen;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für Verfahren vor dem Straf- und Massnahmen-vollzugsgericht und in anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Strafgesetzbuch.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 13 Beschwerdeinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Beschwerdeinstanz ist ein Richter des Kantonsgerichts. In besonderen Fällen kann der beauftragte Richter den Fall vor die Strafkammer bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Mitglieder der Beschwerdeinstanz dürfen im Berufungsverfahren nicht in gleicher Sache wirken.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}