{"id":"103f304c9338fed48e62def08bebaade","file_name":"KGVS-20240626-S1-23-181-20240905-F21.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-06-26","date_publication":"2024-09-05","date_file_modification":null,"object_code":"F21","case_number":{"id":"S1 23 181","text":"S1 23 181"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2023,"case_increment":181,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":17,"legal_nature":{"id":144,"text":"IV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":340,"text":"ADIPOSITAS"},{"id":465,"text":"ALTER"},{"id":812,"text":"ARZT"},{"id":983,"text":"AUSNAHME"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1545,"text":"BEWEGUNGSSTÖRUNG"},{"id":1553,"text":"BEWEISKRAFT"},{"id":1761,"text":"BUNDESAMT FÜR SOZIALVERSICHERUNGEN"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2142,"text":"DEPARTEMENT"},{"id":2171,"text":"DIABETES"},{"id":2378,"text":"EDI"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2771,"text":"ERFAHRUNG"},{"id":2788,"text":"ERGOTHERAPIE"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3426,"text":"FUNK"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3500,"text":"GEBURT"},{"id":3502,"text":"GEBURTSGEBRECHEN"},{"id":3771,"text":"GESETZ"},{"id":3811,"text":"GESUNDHEITSSCHADEN"},{"id":3906,"text":"GRAD"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4019,"text":"GUTHEISSUNG"},{"id":4120,"text":"HAUPTSACHE"},{"id":4146,"text":"HAUSPFLEGE"},{"id":4224,"text":"HILFSMITTEL"},{"id":4290,"text":"HORMONTHERAPIE"},{"id":4317,"text":"HYPERTONIE"},{"id":4533,"text":"INVALIDITÄT"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":4577,"text":"IV-STELLE"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4781,"text":"KAUSALZUSAMMENHANG"},{"id":5088,"text":"KOSTENGUTSPRACHE"},{"id":5097,"text":"KOSTENVORSCHUSS"},{"id":5170,"text":"KRYPTORCHISMUS"},{"id":5348,"text":"LEISTUNGSBEZUG"},{"id":5411,"text":"LITERATUR"},{"id":5548,"text":"MASS"},{"id":5611,"text":"MEHRHEIT"},{"id":5616,"text":"MEHRWERT"},{"id":5618,"text":"MEHRWERTSTEUER"},{"id":5620,"text":"MEINUNG"},{"id":5835,"text":"MUTTER"},{"id":5971,"text":"NEUBEURTEILUNG"},{"id":6059,"text":"NOT"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6238,"text":"ORTHOPÄDIE"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6349,"text":"PATIENT"},{"id":6492,"text":"PHYSIOTHERAPIE"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6783,"text":"RAD"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7447,"text":"SCHRIFTENWECHSEL"},{"id":7457,"text":"SCHUHEINLAGEN"},{"id":7477,"text":"SCHULE"},{"id":7506,"text":"SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7951,"text":"STELLE"},{"id":7966,"text":"STEUER"},{"id":8431,"text":"THERAPIE"},{"id":8720,"text":"ÜBERNAHME"},{"id":9032,"text":"UV"},{"id":9078,"text":"VERBINDUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9260,"text":"VERMÖGEN"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9462,"text":"VERSICHERTER"},{"id":9477,"text":"VERSICHERUNGSGERICHT"},{"id":9499,"text":"VERSICHERUNGSRECHT"},{"id":9738,"text":"VORINSTANZ"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10135,"text":"ZAHL"},{"id":10278,"text":"ZUKUNFT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"747.201.1","law":{"systematic_id":"747.201.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1979/337_337_337/de","title":"Verordnungüber die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern","abbreviation":"BSV"}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_3","title":"Art. 3 Krankheit","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3</b> Krankheit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Unter­suchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.</p><p> Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e167\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2004 (<a href=\"eli/oc/2003/560/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3837</a>; <a href=\"eli/fga/2001/617/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 3205</a>).</p></div></div></article>"},"art_58":{"art_id":"art_58","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58","title":"Art. 58 Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_58\"><a name=\"a58\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_58\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58\" routerlink=\"./\"><b>Art. 58</b> Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zuständig ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.</p><p> Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person oder des Beschwerde führenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat; lässt sich keiner dieser Orte ermitteln, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem das Durchführungsorgan seinen Sitz hat.</p><p> Die Behörde, die sich als unzuständig erachtet, überweist die Beschwerde ohne Verzug dem zuständigen Versicherungsgericht.</p></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59","title":"Art. 59 Legitimation","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> Legitimation </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.20","law":{"systematic_id":"831.20","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de","title":"Bundesgesetz über die Invalidenversicherung","abbreviation":"IVG"},"articles":{"art_12":{"art_id":"art_12","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_12","title":"Art. 12 Anspruch im Allgemeinen","content":"<article id=\"art_12\"><a name=\"a12\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_12\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_12\" routerlink=\"./\"><b>Art. 12</b> Anspruch im Allgemeinen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich gerichtet und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren.</p><p> Der Bundesrat ist befugt, die Massnahmen gemäss Absatz 1 von jenen, die auf die Behandlung des Leidens an sich gerichtet sind, abzugrenzen. Er kann zu die­sem Zweck insbesondere die von der Versicherung zu gewährenden Massnahmen nach Art und Umfang näher umschreiben und Beginn und Dauer des Anspruchs re­geln.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e2253\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 2006 (5. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/722/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 5129</a>; <a href=\"eli/fga/2005/719/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4459</a>).</p><p id=\"fn-d297111e2273\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1967, in Kraft seit 1. Jan. 1968  (<a href=\"eli/oc/1968/29_29_29/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1968</b> 29</a>; <a href=\"eli/fga/1967/1_653_677_513/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1967</b> I 653</a>).</p></div></div></article>"},"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_13","title":"Art. 13 Anspruch bei Geburtsgebrechen","content":"<article id=\"art_13\"><a name=\"a13\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_13\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_13\" routerlink=\"./\"><b>Art. 13</b></a><a fragment=\"#art_13\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_13\" routerlink=\"./\"> Anspruch bei Geburtsgebrechen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen (Art. 3 Abs. 2 ATSG) notwendigen medizinischen Massnahmen.</p><p> Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, für welche diese Massnahmen gewährt werden. Er kann die Leistung ausschliessen, wenn das Gebrechen von geringfügi­ger Bedeutung ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e2295\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1967, in Kraft seit 1. Jan. 1968  (<a href=\"eli/oc/1968/29_29_29/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1968</b> 29</a>; <a href=\"eli/fga/1967/1_653_677_513/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1967</b> I 653</a>).</p><p id=\"fn-d297111e2321\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d297111e2330\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>;  <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p></div></div></article>"},"art_14":{"art_id":"art_14","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_14","title":"Art. 14 Umfang der Massnahmen","content":"<article id=\"art_14\"><a name=\"a14\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_14\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_14\" routerlink=\"./\"><b>Art. 14</b> Umfang der Massnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die medizinischen Massnahmen umfassen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Behandlung, die vom Arzt selbst oder auf seine Anordnung durch medizinische Hilfspersonen in Anstalts- oder Hauspflege vorgenommen wird, mit Ausnahme von logopädischen und psychomotorischen Therapien;</dd><dt>b. </dt><dd>die Abgabe der vom Arzt verordneten Arzneien.</dd></dl><p> Erfolgt die ärztliche Behandlung in einer Kranken- oder Kuranstalt, so hat der Ver­sicherte überdies Anspruch auf Unterkunft und Verpflegung in der allgemei­nen Abtei­lung. Begibt sich der Versicherte in eine andere Abteilung, obwohl die Mass­nahme in der allgemeinen Abteilung durchgeführt werden könnte, so hat er Anspruch auf Ersatz der Kosten, die der Versicherung bei Behandlung in der all­gemei­nen Abteilung ent­standen wären.</p><p> Beim Entscheid über die Gewährung von ärztlicher Behandlung in Anstalts- oder Hauspflege ist auf den Vorschlag des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin und auf die persönlichen Verhältnisse der Versicherten in angemessener Weise Rücksicht zu nehmen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e2380\"> Fassung gemäss Ziff. II 25 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanz­ausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/787/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 5779</a>; <a href=\"eli/fga/2005/976/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 6029</a>).</p><p id=\"fn-d297111e2408\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1967, in Kraft seit 1. Jan. 1968  (<a href=\"eli/oc/1968/29_29_29/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1968</b> 29</a>; <a href=\"eli/fga/1967/1_653_677_513/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1967</b> I 653</a>).</p><p id=\"fn-d297111e2430\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2004 (<a href=\"eli/oc/2003/560/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3837</a>; <a href=\"eli/fga/2001/617/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 3205</a>).</p></div></div></article>"},"art_21":{"art_id":"art_21","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_21","title":"Art. 21 Anspruch","content":"<article id=\"art_21\"><a name=\"a21\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_21\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_21\" routerlink=\"./\"><b>Art. 21</b></a><a fragment=\"#art_21\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_21\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Anspruch </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte hat im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren er für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbs­fähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Kosten für Zahnprothesen, Brillen und Schuheinlagen werden nur übernommen, wenn diese Hilfsmittel eine wesentli­che Ergänzung medizinischer Eingliederungsmassnahmen bilden.</p><p> Der Versicherte, der infolge seiner Invalidität für die Fortbewegung, für die Her­stel­lung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Ge­räte be­darf, hat im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rück­sicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel.</p><p><inl> Die Versicherung gibt die Hilfsmittel </inl>zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung ab. Ersetzt ein Hilfsmittel Gegenstände, die der Versicherte auch ohne Invalidität anschaffen müsste, so hat er sich an den Kosten zu beteiligen.</p><p> Der Bundesrat kann vorsehen, dass der Versicherte ein leihweise abgegebenes Hilfsmittel nach Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen weiter verwenden darf.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e3172\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1967, in Kraft seit 1. Jan. 1968  (<a href=\"eli/oc/1968/29_29_29/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1968</b> 29</a>; <a href=\"eli/fga/1967/1_653_677_513/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1967</b> I 653</a>).</p><p id=\"fn-d297111e3201\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2004 (<a href=\"eli/oc/2003/560/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3837</a>; <a href=\"eli/fga/2001/617/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 3205</a>). Die Änd. gemäss BG vom 20. Juni 2014 über die Weiterbildung, in Kraft seit 1. Jan. 2017, betrifft nur den französischen und den italienischen Text (<a href=\"eli/oc/2016/132/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 689</a>; <a href=\"eli/fga/2013/823/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2013 </b>3729</a>).</p><p id=\"fn-d297111e3240\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p><p id=\"fn-d297111e3260\">Eingefügt durch Ziff. II des BG vom 30. Juni 1972 (<a href=\"eli/oc/1972/2483_2537_2314/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1972</b> 2483</a>; <a href=\"eli/fga/1971/2_1057_1057_729/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1971</b> II 1057</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p></div></div></article>"},"art_69":{"art_id":"art_69","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69","title":"Art. 69 Besonderheiten der Rechtspflege","content":"<article id=\"art_69\"><a name=\"a69\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_69\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69\" routerlink=\"./\"><b>Art. 69</b></a><a fragment=\"#art_69\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69\" routerlink=\"./\"> Besonderheiten der Rechtspflege </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> In Abweichung von den Artikeln 52 und 58 ATSG sind die nachstehenden Verfügungen wie folgt anfechtbar:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Verfügungen der kantonalen IV-Stellen: direkt vor dem Versicherungs­gericht am Ort der IV-Stelle;</dd><dt>b. </dt><dd>Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland: direkt beim Bundesverwaltungsgericht.</dd></dl><p>Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200–1000 Franken festgelegt.</p><p> Absatz 1 sowie Artikel 85 Absatz 3 AHVG gelten sinngemäss für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.</p><p> Gegen Entscheide der kantonalen Schiedsgerichte nach Artikel 27 kann nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e9048\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>;  <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d297111e9086\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9104\"> Fassung gemäss Ziff. IV 2 des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9123\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9143\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9160\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9186\"> <a href=\"eli/cc/63/837_843_843/de\" routerlink=\"./\">SR <b>831.10</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9195\"> Fassung gemäss Ziff. IV 2 des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9218\"> <a href=\"eli/cc/2006/218/de\" routerlink=\"./\">SR <b>173.110</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9227\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) (<a href=\"eli/oc/2003/560/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3837</a>;  <a href=\"eli/fga/2001/617/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 3205</a>). Fassung gemäss Ziff. II 40 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 3437 </a><i>3452</i>;  <a href=\"eli/fga/2007/885/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 6121</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.201","law":{"systematic_id":"831.201","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de","title":"Verordnungüber die Invalidenversicherung","abbreviation":"IVV"},"articles":{"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_3","title":"Art. 3 Geburtsgebrechen","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3</b> Geburtsgebrechen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die Liste der Geburtsgebrechen im Sinne von Artikel 13 IVG bildet Gegenstand einer besonderen Verordnung.</p></div></article>"}}},{"id":"831.232.21","law":{"systematic_id":"831.232.21","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1986/46_46_46/de","title":"Verordnungüber Geburtsgebrechen","abbreviation":"GgV"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":2009,"title":"BGE 142 II 293","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-293%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/642.11/25\" type=\"start\"></artref>Art. 25, 26 Abs. 1 lit. c DBG</span><artref id=\"CH/642.11/26/1/c\" type=\"end\"></artref>; Abzug von persönlichen Wahlkampfkosten als Gewinnungskosten.  <div class=\"paratf\">Begriff der übrigen für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten nach <span class=\"artref\">Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG</span>; es ist jeweils im Rahmen einer Gesamtbeurteilung der konkreten Umstände zu prüfen, ob zwischen den geltend gemachten Aufwendungen und der Einkommenserzielung ein genügend enger Zusammenhang besteht. Aufwendungen können nur insofern als Gewinnungskosten qualifiziert werden, als sie zeitgleich mit der Einkommenserzielung anfallen (E. 3). Die im Jahr 2011 getätigten persönlichen Wahlkampfkosten, die einem amtierenden Mitglied des Nationalrates für die Wahlen vom 23. Oktober 2011 angefallen sind, betreffen die Amtsperiode 2011 bis 2015; damit muss den geltend gemachten Kosten der notwendige, unmittelbare Zusammenhang mit der aktuellen Berufstätigkeit schon aufgrund der fehlenden zeitlichen Kongruenz abgesprochen werden (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":2549,"title":"BGE 144 I 81","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-81%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 5, Art. 8 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 50 BV</span><artref id=\"CH/101/50\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 16 KV/TI</span>; Aufhebung einer Norm, die den Tessiner Gemeinden das Recht auf einen Teil der Einnahmen aus der Erhebung der Grundstückgewinnsteuer gewährte; Gemeindeautonomie; echte Rückwirkung.  <div class=\"paratf\">Geltendmachung der Verletzung der Gemeindeautonomie im Rahmen der abstrakten Normenkontrolle eines Gesetzes (E. 3.1); keine Verletzung der Gemeindeautonomie gemäss <span class=\"artref\">Art. 50 BV</span> bzw. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/131.229/16/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/131.229/16/1\" type=\"start\"></artref>Art. 16 Abs. 1 und 2 KV/TI</span><artref id=\"CH/131.229/16/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/131.229/2\" type=\"end\"></artref> (E. 3.2 und 3.3). Unterscheidung zwischen echter und unechter Rückwirkung (E. 4.1 und 4.2). Im Zusammenhang mit der Aufteilung der Einnahmen aus der Erhebung der Grundstückgewinnsteuer zwischen Kanton und Gemeinden, was hier einzig zu prüfen ist, wurde das Verbot der echten Rückwirkung nicht verletzt. Die Aufhebung von Art. 140 des Steuergesetzes vom 21. Juni 1994, der vorsah, dass die Aufteilung einmal pro Jahr und aufgrund der Einnahmen erfolgen soll, wurde am 20. September 2016 beschlossen und hat unmittelbare Folgen erst für die Einnahmen ab 1. Januar 2017 (E. 4.4 und 4.5). </div>\n</div>"},{"id":2747,"title":"BGE 144 V 210","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-V-210%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 11 Abs. 1 und 3 Bst. a, Art. 13 Abs. 2 Bst. a und Abs. 5, Art. 76 Abs. 1-7 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit; Art. 6 Abs. 1 Bst. a-c, Art. 11 Abs. 1 und 2, Art. 14 Abs. 6 und 8 Bst. b, Art. 16 Abs. 1-4 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit; AHV-Beitragspflicht.  <div class=\"paratf\">Gemeinschaftsrechtliche Vorgehensweise zur Feststellung der im Hinblick auf die AHV-Beitragspflicht einer gleichzeitig in mehreren Mitgliedstaaten selbstständig erwerbstätigen Person anwendbaren Rechtsvorschriften bzw. letztlich des Wohnsitzes (E. 6 und 7). </div>\n</div>"},{"id":2767,"title":"BGE 144 V 427","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-V-427%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 74 AVIV</span>; Insolvenzentschädigung; Glaubhaftmachen der Lohnforderung.  <div class=\"paratf\">Zur Auszahlung der Insolvenzentschädigung genügt es nach <span class=\"artref\">Art. 74 AVIV</span>, dass der Arbeitnehmer seine Lohnforderung glaubhaft macht. Die herabgesetzten Beweisanforderungen gelten jedoch nur für die Frage, ob und in welcher Höhe gegenüber dem insolventen Arbeitgeber eine Lohnforderung besteht; die übrigen Anspruchsvoraussetzungen, wie namentlich der Bestand eines Arbeitsverhältnisses mit Beschäftigung in der Schweiz oder der Eintritt eines Insolvenztatbestandes müssen demgegenüber mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein (E. 3.3 und 4). </div>\n</div>"},{"id":3485,"title":"BGE 127 V 29","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-29%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/210/11\" type=\"start\"></artref>Art. 11 und 12 ZGB</span><artref id=\"CH/210/12\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art 73 BVG</span>: Prozessfähigkeit öffentlichrechtlicher Vorsorgeeinrichtungen ohne juristische Persönlichkeit. Frage, ob sich diese Fähigkeit aus <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 1 BVG</span> ableiten lässt, im konkreten Fall offen gelassen. Die Statuten der Pensionskasse sehen vor, dass diese gegenüber öffentlichen Behörden wie auch in gerichtlichen Angelegenheiten durch den Präsidenten des Geschäftsführungsausschusses vertreten wird. Diese ausdrücklich auf Gerichtsverfahren Bezug nehmende Regelung rechtfertigt die Anerkennung der Prozessfähigkeit der Pensionskasse.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 73 BVG</span>: Sachliche Zuständigkeit. Die Rechtsmittelwege nach <span class=\"artref\">Art. 73 BVG</span> sind nicht gegeben, wenn die Streitigkeit auf einem kommunalen Reglement beruht, das den Übergang der betroffenen Funktionäre von der Beendigung der beruflichen Tätigkeit bis zum Beginn des Anspruchs auf eine nach Massgabe des laut den statutarischen Bestimmungen der Pensionskasse höchstmöglichen Ansatzes berechneten Altersrente versichern will. Ein solches Reglement betrifft nicht Berufsvorsorgerecht, sondern die Stellung des ins Auge gefassten Personals. </div>\n</div>"},{"id":3507,"title":"BGE 127 V 176","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-176%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 78a UVG</span>: Streitigkeiten zwischen Versicherern.  <div class=\"paratf\">Besteht zwischen Unfallversicherern Uneinigkeit darüber, welcher für ein Schadensereignis leistungspflichtig ist, kann der Versicherer, welcher gegenüber dem Versicherten die Leistungen erbracht hat und diese nun vom anderen Versicherer ganz oder teilweise zurückfordern will, das Bundesamt für Sozialversicherung anrufen, welches nach <span class=\"artref\">Art. 78a UVG</span> mittels Verfügung darüber zu befinden hat, welcher Versicherer - allenfalls zu welchem Anteil - nach den materiellrechtlichen Vorschriften leistungspflichtig ist. </div>\n</div>"},{"id":12887,"title":"BGE 115 V 202","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-202%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 13 IVG</span>, <span class=\"artref\">Art. 2 Abs. 3 GgV</span> und Ziff. 445 GgV-Anhang. Voraussetzungen, unter denen die Invalidenversicherung das Cochlea-Implantat, eine elektronische Hörhilfe, als medizinische Massnahme zur Behandlung einer angeborenen Taubheit zu übernehmen hat.  <div class=\"paratf\"> </div>\n</div>"},{"id":14581,"title":"BGE 100 V 41","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F100-V-41%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Medizinische Massnahmen gemäss <span class=\"artref\">Art. 12 Abs. 1 IVG</span> können bei Psychosen, die dauernde Behandlung erfordern, selbst Minderjährigen nicht gewährt werden (Erw. 2).  <div class=\"paratf\">Medizinische Massnahmen gemäss <span class=\"artref\">Art. 13 Abs. 1 IVG</span> bei sekundären Gesundheitsschädigungen im Gefolge eines Geburtsgebrechens: Voraussetzungen  (Erw. 1). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":2433,"title":"9C_201/2021","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=15.06.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=16&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-06-2021-9C_201-2021&number_of_ranks=140774"},{"id":48112,"title":"8C_664/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=22.05.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=39&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-05-2015-8C_664-2014&number_of_ranks=95110"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 4 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">4</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Parteientschädigung umfasst die Entschädigung an die berechtigte Partei (Abs. 2) und die Kosten des Rechtsbeistands (Abs. 3). Sie deckt grundsätzlich die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten. Der Entscheid, der die Parteientschädigung festsetzt, hat keinen Einfluss auf das interne Verhältnis zwischen Rechtsbeistand und Klient.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die einer Partei gewährte Entschädigung umfasst die Rückerstattung ihrer Auslagen und, falls es die besonderen Umstände rechtfertigen, eine Abgeltung für Zeitverlust und entgangenen Gewinn.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Kosten des Rechtsbeistands umfassen das Honorar, welches sich nach den Artikeln 27 und folgende des vorliegenden Gesetzes berechnet, und weitere Auslagen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}