{"id":"17f3aea48bc642e98d68d148ff0939b9","file_name":"KGVS-20230321-S1-22-200-20230720-F61.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2023-03-21","date_publication":"2023-07-20","date_file_modification":null,"object_code":"F61","case_number":{"id":"S1 22 200","text":"S1 22 200"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2022,"case_increment":200,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":7,"legal_nature":{"id":149,"text":"EL"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":322,"text":"ABZUG"},{"id":380,"text":"AHV"},{"id":473,"text":"ALTERSRENTE"},{"id":614,"text":"ANRECHNUNG"},{"id":863,"text":"AUFENTHALT"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1310,"text":"BERECHNUNG"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1938,"text":"BUNDESRAT"},{"id":1939,"text":"BUNDESRECHT"},{"id":2557,"text":"EINSPRACHEENTSCHEID"},{"id":2606,"text":"EL"},{"id":2638,"text":"ELV"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2785,"text":"ERGÄNZUNGSLEISTUNG"},{"id":3805,"text":"GESUCHSTELLER"},{"id":4019,"text":"GUTHEISSUNG"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4886,"text":"KOCH"},{"id":5109,"text":"KRANKENPFLEGEVERSICHERUNG"},{"id":5112,"text":"KRANKENVERSICHERER"},{"id":5656,"text":"MIETE"},{"id":5894,"text":"NACHZAHLUNG"},{"id":6597,"text":"PRÄMIENVERBILLIGUNG"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6719,"text":"PROZESSFÄHIGKEIT"},{"id":7044,"text":"RENTE"},{"id":7054,"text":"REPLIK"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7274,"text":"SACHLICHE 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class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_13\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_13\" routerlink=\"./\"><b>Art. 13</b> Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Wohnsitz einer Person bestimmt sich nach den Artikeln 23–26 des Zivil­gesetzbuches.</p><p> Ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat eine Person an dem Ort, an dem sie während längerer Zeit lebt, selbst wenn diese Zeit zum Vornherein befristet ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e426\"> <a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p></div></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59","title":"Art. 59 Legitimation","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> Legitimation </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat.</p></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.30","law":{"systematic_id":"831.30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de","title":"Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung","abbreviation":"ELG"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_10","title":"Art. 10 Anerkannte Ausgaben","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b><i></i> <i></i>Anerkannte Ausgaben </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bei Personen, die nicht dauernd oder nicht länger als drei Monate in einem Heim oder Spital leben (zu Hause lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>als Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf pro Jahr:<dl><dt>1.</dt><dd>bei alleinstehenden Personen: 19 610 Franken,</dd><dt>2.</dt><dd>bei Ehepaaren: 29 415 Franken,</dd><dt>3.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kin­derrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr vollendet haben: 10 260 Franken; dabei gelten für die ersten zwei Kinder der volle Betrag, für zwei weitere Kinder je zwei Drittel und für die übrigen Kinder je ein Drittel dieses Betrages,</dd><dt>4.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr noch nicht vollen­det haben: 7200 Franken; dabei gilt für das erste Kind der volle Betrag; für jedes weitere Kind reduziert er sich um einen Sechstel des vorangehenden Betrages; der Betrag für das fünfte Kind gilt auch für weitere Kinder;</dd></dl></dd><dt>b.</dt><dd>der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten; wird eine Schlussabrechnung für die Nebenkosten erstellt, so ist weder eine Nach- noch eine Rückzahlung zu berücksichtigen; als jährlicher Höchstbetrag werden anerkannt: <dl><dt>1.</dt><dd>für eine allein lebende Person: 16 440 Franken in der Region 1, 15 900 Franken in der Region 2 und 14 520 Franken in der Region 3,</dd><dt>2.</dt><dd>bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen:<dl><dt>– </dt><dd>für die zweite Person zusätzlich: 3000 Franken in allen 3 Regionen</dd><dt>– </dt><dd xmlns:tmp=\"urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp\">für die dritte Person zusätzlich: 2160 Franken in der Region 1 und<tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"S\" name=\"w:shd\"></tmp:inl> <tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"E\"></tmp:inl>1800 Franken in den Regionen 2 und 3</dd><dt>– </dt><dd>für die vierte Person zusätzlich: 1920 Franken in der Region 1, 1800 Franken in der Region 2 und 1560 Franken in der Region 3,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>bei der notwendigen Miete einer rollstuhlgängigen Wohnung: zusätzlich 6000 Franken;</dd></dl></dd><dt>c.</dt><dd>anstelle des Mietzinses der Mietwert der Liegenschaft bei Personen, die eine Liegenschaft bewohnen, an der sie oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen ist, das Eigentum, die Nutzniessung oder ein Wohnrecht haben; Buchstabe b gilt sinngemäss.</dd></dl><p> Bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen wird der Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für jede anspruchsberechtigte oder in die gemeinsame Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossene Person nach Artikel 9 Absatz 2 einzeln festgesetzt und die Summe der anerkannten Beträge durch die Anzahl aller im Haushalt lebenden Personen geteilt. Zusatzbeträge werden nur für die zweite bis vierte Person gewährt.</p><p> Für Personen, die in gemeinschaftlichen Wohnformen leben und bei denen keine gemeinsame Berechnung nach Artikel 9 Absatz 2 erfolgt, gilt der jährliche Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für eine Person in einem Haushalt mit zwei Personen. Der Bundesrat bestimmt, wie der Höchstbetrag zu bemessen ist für:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Ehepaare, bei denen beide Ehegatten zusammen in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben; </dd><dt>b.</dt><dd>Personen, die zusammen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben.</dd></dl><p> Der Bundesrat regelt die Einteilung der Gemeinden in die drei Regionen. Er stützt sich dabei auf die Raumgliederung des Bundesamtes für Statistik.</p><p> Das Eidgenössische Departement des Innern legt die Zuteilung der Gemeinden in einer Verordnung fest. Es überprüft die Zuteilung, wenn das Bundesamt für Statistik die ihr zugrunde liegende Raumgliederung ändert.</p><p> Die Kantone können bean­tragen, die Höchstbeträge in einer Gemeinde um bis zu 10 Prozent zu senken oder zu erhöhen. Dem Antrag auf die Senkung der Höchstbeträge wird entsprochen, wenn und solange der Mietzins von 90 Prozent der Bezügerinnen oder Bezüger von Ergänzungsleistungen durch die Höchstbeträge gedeckt ist. Der Bundesrat regelt das Verfahren.</p><p> Der Bundesrat überprüft mindestens alle zehn Jahre, ob und in welchem Ausmass die Höchstbeträge die effektiven Mietzinse der Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen decken und veröffentlicht die Ergebnisse seiner Prüfung. Er nimmt die Überprüfung und Veröffentlichung früher vor, wenn sich der Mietpreisindex um mehr als 10 Prozent seit der letzten Überprüfung verändert hat.</p><p> Bei Personen, die dauernd oder länger als drei Monate in einem Heim oder Spital leben (in Heimen oder Spitälern lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Tagestaxe für die Tage, die vom Heim oder Spital in Rechnung gestellt werden; die Kantone können die Kosten begrenzen, die wegen des Aufenthaltes in einem Heim oder Spital berücksichtigt werden; sie sorgen dafür, dass durch den Aufenthalt in einem anerkannten Pflegeheim in der Regel keine Abhängigkeit von der Sozialhilfe entsteht;</dd><dt>b.</dt><dd>ein vom Kanton zu bestimmender Betrag für persönliche Auslagen.</dd></dl><p> Bei allen Personen werden zudem als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Gewinnungskosten bis zur Höhe des Bruttoerwerbseinkommens;</dd><dt>b.</dt><dd>Gebäudeunterhaltskosten und Hypothekarzinse bis zur Höhe des Brutto­ertra­ges der Liegenschaft;</dd><dt>c.</dt><dd>Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes unter Ausschluss der Prä­mien für die Krankenversicherung; </dd><dt>d.</dt><dd>der Betrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung; er entspricht einem jährlichen Pauschalbetrag in der Höhe der kantonalen beziehungsweise regionalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (inkl. Unfalldeckung), höchstens jedoch der tatsächlichen Prämie;</dd><dt>e.</dt><dd>geleistete familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>f.</dt><dd>Netto-Betreuungskosten für die notwendige und ausgewiesene familienergänzende Betreuung von Kindern, die das 11. Altersjahr noch nicht vollendet haben.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e700\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e718\"> Beträge angepasst gemäss Art. 1 der V 21 vom 14. Okt. 2020 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<i>AS <b>2020</b> 4619</i>).</p><p id=\"fn-d72937e738\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e756\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e774\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e817\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e835\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e860\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.</p><p id=\"fn-d72937e887\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e914\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e941\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e968\"> Eingefügt durch Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a></p><p id=\"fn-d72937e984\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1003\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1037\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1058\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p></div></div></article>"},"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11","title":"Art. 11 Anrechenbare Einnahmen","content":"<article id=\"art_11\"><a name=\"a11\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_11\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11\" routerlink=\"./\"><b>Art. 11</b><i></i> <i></i>Anrechenbare Einnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als Einnahmen werden angerechnet:</p><dl><dt>a.</dt><dd>zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich 1000 Franken und bei Ehepaaren und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 1500 Franken übersteigen; bei Ehegatten ohne Anspruch auf Ergänzungsleis­tungen wird das Erwerbseinkom­men zu 80 Prozent angerechnet; bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird es voll angerechnet;</dd><dt>b.</dt><dd>Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen einschliesslich des Jahreswerts einer Nutzniessung oder eines Wohnrechts oder des Jahresmietwerts einer Liegenschaft, an der die Bezügerin oder der Bezüger oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum hat und von mindestens einer dieser Personen bewohnt wird;</dd><dt>c.</dt><dd>ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei alleinstehenden Personen 30 000 Franken, bei Ehepaaren 50 000 Franken und bei rentenberechtigten Waisen sowie bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 15 000 Franken übersteigt; hat die Bezügerin oder der Bezüger oder eine Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum an einer Liegenschaft, die mindestens von einer dieser Personen bewohnt wird, so ist nur der 112 500 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen;</dd><dt>d.</dt><dd>Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich der Renten der AHV und der IV;</dd><dt>e.</dt><dd>Leistungen aus Verpfründungsvertrag und ähnlichen Vereinbarungen;</dd><dt>f.</dt><dd>Familienzulagen;</dd><dt>g.</dt><dd>...</dd><dt>h.</dt><dd>familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>i.</dt><dd>die Prämienverbilligung für die Zeitspanne, für die rückwirkend eine Ergänzungsleistung ausgerichtet wird.</dd></dl><p> In Abweichung von Absatz 1 Buchstabe c ist nur der 300 000 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>wenn ein Ehepaar oder einer der Ehegatten Eigentum an einer Liegenschaft hat, die von einem der Ehegatten bewohnt wird, während der andere im Heim oder Spital lebt; oder</dd><dt>b.</dt><dd>wenn eine Person Bezügerin einer Hilflosenentschädigung der AHV, IV, Unfallversicherung oder Militärversicherung ist und eine Liegenschaft bewohnt, an der sie oder ihr Ehegatte Eigentum hat.</dd></dl><p> Für in Heimen oder Spitälern lebende Personen können die Kantone den Vermö­gensverzehr abweichend von Absatz 1 Buchstabe c festlegen. Die Kantone können den Vermögensverzehr auf höchstens einen Fünftel erhöhen.</p><p> Nicht angerechnet werden:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Verwandtenunterstützungen nach den Artikeln 328–330 des Zivilgesetz­­bu­ches;</dd><dt>b.</dt><dd>Unterstützungen der öffentlichen Sozialhilfe;</dd><dt>c.</dt><dd>öffentliche oder private Leistungen mit ausgesprochenem Fürsorgecharakter;</dd><dt>d.</dt><dd>Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen;</dd><dt>e.</dt><dd>Stipendien und andere Ausbildungsbeihilfen;</dd><dt>f.</dt><dd>Assistenzbeiträge der AHV oder der IV;</dd><dt>g.</dt><dd>Beiträge der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an die Pflegeleistungen in einem Heim, wenn in der Tagestaxe keine Pflegekosten nach dem KVG berücksichtigt werden.</dd></dl><p> Der Bundesrat bestimmt die Fälle, in denen die Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen als Einnahmen angerechnet werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e1090\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1108\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1126\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1153\"> Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1174\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1200\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 13. Juni 2008 über die Neuordnung der Pflege­finanzierung (<a href=\"eli/oc/2009/432/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2009</b> 3517</a>; <a href=\"eli/fga/2005/237/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005 </b>2033</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom  22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1235\"> <a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p><p id=\"fn-d72937e1258\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1276\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1292\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p></div></div></article>"},"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_4","title":"Art. 4 Allgemeine Voraussetzungen","content":"<article id=\"art_4\"><a name=\"a4\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_4\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_4\" routerlink=\"./\"><b>Art. 4</b><i></i> <i></i>Allgemeine Voraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie:</p><dl><dt>a.</dt><dd>eine Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) bezie­hen;</dd><dt>a.</dt><dd>Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente der AHV haben, solange sie das Rentenalter nach Artikel 21 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) noch nicht er­reicht haben, oder Anspruch auf eine Waisenrente der AHV haben;</dd><dt>a.</dt><dd>gestützt auf Artikel 24<i>b</i> AHVG anstelle einer Altersrente eine Witwen- oder Witwerrente beziehen;</dd><dt>b.</dt><dd>Anspruch hätten auf eine Rente der AHV, wenn:<dl><dt>1.</dt><dd>sie die Mindestbeitragsdauer nach Artikel 29 Absatz 1 AHVG erfüllen würden, oder </dd><dt>2.</dt><dd>die verstorbene Person diese Mindestbeitragsdauer erfüllt hätte und die verwitweten oder verwaisten Personen das Rentenalter nach Artikel 21 AHVG noch nicht erreicht haben;</dd></dl></dd><dt>c.</dt><dd>Anspruch haben auf eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung der Invali­denversicherung (IV) oder ununterbrochen während mindestens sechs Mo­naten ein Taggeld der IV beziehen; oder</dd><dt>d.</dt><dd>Anspruch hätten auf eine Rente der IV, wenn sie die Mindestbeitragsdauer nach Artikel 36 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In­validenversicherung erfüllen würden.</dd></dl><p> Anspruch auf Ergänzungsleistungen haben auch getrennte Ehegatten und geschie­dene Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, wenn sie eine Zusatzrente der AHV oder IV beziehen.</p><p> Der gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz nach Absatz 1 gilt als unterbrochen, wenn eine Person:</p><dl><dt>a.</dt><dd>sich ununterbrochen mehr als drei Monate im Ausland aufhält; oder</dd><dt>b.</dt><dd>sich in einem Kalenderjahr insgesamt mehr als drei Monate im Ausland aufhält.</dd></dl><p> Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt der Sistierung und der Wiederausrichtung der Leistungen sowie die Fälle, in denen der gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz bei einem Auslandaufenthalt bis zu einem Jahr ausnahmsweise nicht unterbrochen wird.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e139\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d72937e151\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durch­führung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d72937e171\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durch­führung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d72937e187\"> <a href=\"eli/cc/63/837_843_843/de\" routerlink=\"./\">SR <b>831.10</b></a></p><p id=\"fn-d72937e200\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durch­führung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d72937e221\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durch­führung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d72937e249\"> Fassung gemäss Ziff. IV des BG vom 6. Okt. 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2008  (<a href=\"eli/oc/2007/722/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 5129</a>; <a href=\"eli/fga/2005/719/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4459</a>).</p><p id=\"fn-d72937e265\"> <a href=\"eli/cc/1959/827_857_845/de\" routerlink=\"./\">SR <b>831.20</b></a></p><p id=\"fn-d72937e287\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e304\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p></div></div></article>"},"art_9":{"art_id":"art_9","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_9","title":"Art. 9 Berechnung und Höhe der jährlichen Ergänzungsleistung","content":"<article id=\"art_9\"><a name=\"a9\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_9\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_9\" routerlink=\"./\"><b>Art. 9</b><i></i> <i></i>Berechnung und Höhe der jährlichen Ergänzungsleistung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen, mindestens jedoch dem höheren der folgenden Beträge:</p><dl><dt>a.</dt><dd>der höchsten Prämienverbilligung, die der Kanton für Personen festgelegt hat, die weder Ergänzungsleistungen noch Sozialhilfe beziehen; </dd><dt>b.</dt><dd>60 Prozent des Pauschalbetrages für die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach Artikel 10 Absatz 3 Buchstabe d.</dd></dl><p> Ausländerinnen und Ausländer nach Artikel 5 Absatz 3 haben, solange sie die Karenzfrist nach Artikel 5 Absatz 1 nicht erfüllt haben, höchstens Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung in der Höhe des Mindestbetrages der entsprechenden ordentlichen Vollrente.</p><p> Die anerkannten Ausgaben sowie die anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten und von Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen An­spruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, werden zusammen­gerech­net. Dies gilt auch für rentenberechtigte Waisen, die im gleichen Haushalt leben.</p><p> Bei Ehepaaren, bei denen ein Ehegatte oder beide in einem Heim oder Spital leben, wird die jährliche Ergänzungsleistung gemäss folgenden Grundsätzen für jeden Ehegatten gesondert berechnet:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Die anerkannten Ausgaben werden dem Ehegatten zugerechnet, den sie betreffen; betrifft eine Ausgabe beide Ehegatten, so wird sie je hälftig zugerechnet.</dd><dt>b.</dt><dd>Die anrechenbaren Einnahmen werden in der Regel je hälftig geteilt; davon ausgenommen ist der Vermögensverzehr; für Einnahmen, die nur einen Ehegatten betreffen, kann der Bundesrat weitere Ausnahmen vorsehen.</dd><dt>c.</dt><dd>Das Vermögen wird den Ehegatten hälftig zugerechnet; hat ein Ehepaar oder einer der Ehegatten Eigentum an einer Liegenschaft, die von einem Ehegatten bewohnt wird, während der andere im Heim oder Spital lebt, so werden dem im Heim oder Spital lebenden Ehegatten drei Viertel, dem zu Hause lebenden Ehegatten ein Viertel des Vermögens zugerechnet.</dd></dl><p> Kinder, deren anrechenbare Einnahmen die anerkannten Ausgaben übersteigen, fallen für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung ausser Betracht.</p><p> Der Bundesrat bestimmt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Zusammenrechnung der anerkannten Ausgaben sowie der anrechenbaren Einnahmen von Familienmitgliedern; er kann Ausnahmen von der Zusam­menrechnung vorsehen, insbesondere bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen;</dd><dt>b.</dt><dd>die Bewertung der anrechenbaren Einnahmen, der anerkannten Ausgaben und des Vermögens;</dd><dt>c.</dt><dd>die Anrechnung von Einkünften aus einer zumutbaren Erwerbstätigkeit bei teilinvaliden Personen und bei Witwen ohne minderjährige Kinder; </dd><dt>c.</dt><dd>die Berücksichtigung der Hypothekarschulden für die Ermittlung des Reinvermögens;</dd><dt>d.</dt><dd>die zeitlich massgebenden Einnahmen und Ausgaben;</dd><dt>e.</dt><dd>die Pauschale für die Nebenkosten bei einer Liegenschaft, die von der Per­son bewohnt wird, die an der Liegenschaft Eigentum oder Nutzniessung hat;</dd><dt>f.</dt><dd>die Pauschale für Heizkosten einer gemieteten Wohnung, sofern diese von der Mieterin oder vom Mieter direkt getragen werden müssen;</dd><dt>g.</dt><dd>die Koordination mit der Prämienverbilligung nach dem Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG);</dd><dt>h.</dt><dd>die Definition des Heimes.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e519\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e536\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e567\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e602\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e630\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p></div></div></article>"}}},{"id":"831.301","law":{"systematic_id":"831.301","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de","title":"Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Al­ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung","abbreviation":"ELV"},"articles":{"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_22","title":"Art. 22  Nachzahlung","content":"<article id=\"art_22\"><a name=\"a22\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_22\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_22\" routerlink=\"./\"><b>Art. 22 </b> <b></b>Nachzahlung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wird die Anmeldung für eine jährliche Ergänzungsleistung innert sechs Monaten seit der Zustellung der Verfügung über eine Rente der AHV oder der IV eingereicht, so beginnt der Anspruch mit dem Monat der Anmeldung für die Rente, frühestens jedoch mit der Rentenberechtigung.</p><p> Wird eine laufende Rente der Alters- und Hinterlassenenversicherung oder der Invalidenversicherung mit Verfügung geändert, findet Absatz 1 sinngemäss An­wen­dung.</p><p> Der Anspruch auf bereits zugesprochene, aber unzustellbare Ergänzungsleistun­gen erlischt, wenn innert Jahresfrist keine Zahlung verlangt wurde.</p><p> Hat eine private oder eine öffentliche Fürsorgestelle einer Person im Hinblick auf Ergänzungsleistungen Vorschussleistungen für den Lebensunterhalt wäh­rend einer Zeitspanne gewährt, für die rückwirkend Ergänzungsleistungen aus­gerichtet wer­den, so kann ihr bei der Nachzahlung dieser Vorschuss direkt vergütet werden.</p><p> Hat ein Kanton in der Krankenversicherung Prämienverbilligungen während einer Zeitspanne gewährt, für die rückwirkend Ergänzungsleistungen ausgerichtet werden, so kann der Kanton diese bei der Nachzahlung mit den bereits ausbezahlten Prämienverbilligungen verrechnen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d141744e2388\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2402\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Sept. 1993, in Kraft seit 1. Jan. 1994  (<a href=\"eli/oc/1993/2928_2928_2928/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1993</b> 2928</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2420\"> Eingefügt durch Ziff. I der V vom 12. Juni 1989, in Kraft seit 1. Jan. 1990  (<a href=\"eli/oc/1989/1238_1238_1238/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1989</b> 1238</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2434\"> Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 22. Juni 2011, in Kraft seit 1. Jan. 2012  (<a href=\"eli/oc/2011/477/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 3527</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"832.10","law":{"systematic_id":"832.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de","title":"Bundesgesetz über die Krankenversicherung","abbreviation":"KVG"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":3206,"title":"BGE 126 V 30","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-30%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/173.110/97\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/173.110/84\" type=\"start\"></artref>Art. 84, 97 ff. und 128 OG</span><artref id=\"CH/173.110/97\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/173.110/128\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 24 Abs. 1 lit. a FLG</span>: Besondere Beiträge zur Finanzierung von Familienzulagen in der Landwirtschaft.  <div class=\"paratf\">Die kantonalen Bestimmungen über die Erhebung solcher Beiträge bilden autonomes kantonales Recht. </div>\n<div class=\"paratf\">Dementsprechend kann ein diesbezüglich letztinstanzlicher kantonaler Entscheid nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Eidg. Versicherungsgericht weitergezogen werden. </div>\n</div>"},{"id":4687,"title":"BGE 131 V 202","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-202%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/832.10/3/1\" type=\"start\"></artref>Art. 3 Abs. 1 und 3 lit. a KVG</span><artref id=\"CH/832.10/3/3/a\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 2 lit. d KVV</span>; Art 13 Abs. 2 Bst. b der Verordnung Nr. 1408/71; Anhang VI Schweiz Ziff. 3 Bst. b der Verordnung Nr. 1408/71 in der durch Beschluss Nr. 2/2003 des Gemischten Ausschusses EU-Schweiz vom 15. Juli 2003 zur Änderung des Anhangs II (Soziale Sicherheit) des FZA geänderten Fassung: Versicherungsobligatorium.  <div class=\"paratf\">Hat jemand von seinem sich aus dem FZA ergebenden Wahlrecht nicht Gebrauch gemacht, stellen sich die Wohnsitzfrage im Hinblick auf das Versicherungsobligatorium nach KVG und die Frage nach einer allfälligen Befreiung hievon auf Grund des Gemeinschaftsrechts nicht. (Erw. 2) </div>\n</div>"},{"id":9217,"title":"BGE 125 V 183","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-183%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 84 Abs. 2, <artref id=\"CH/173.110/97\" type=\"start\"></artref>Art. 97 ff. und <artref id=\"CH/173.110/128\" type=\"start\"></artref>Art. 128 OG</span><artref id=\"CH/173.110/97\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/173.110/84/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 65 KVG</span>:  Rechtsmittelweg.  <div class=\"paratf\">Gegen einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid betreffend die Rückerstattung von in Form von Prämienverbilligungen gewährten Zuschüssen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zulässig. </div>\n<div class=\"paratf\">In diesem Zusammenhang nicht entscheidend ist, dass sich der kantonale Entscheid auf eine bundesrechtliche Rückerstattungsnorm, im konkreten Fall auf <span class=\"artref\">Art. 47 AHVG</span>, stützt. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"}},{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 4 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">4</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Parteientschädigung umfasst die Entschädigung an die berechtigte Partei (Abs. 2) und die Kosten des Rechtsbeistands (Abs. 3). Sie deckt grundsätzlich die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten. Der Entscheid, der die Parteientschädigung festsetzt, hat keinen Einfluss auf das interne Verhältnis zwischen Rechtsbeistand und Klient.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die einer Partei gewährte Entschädigung umfasst die Rückerstattung ihrer Auslagen und, falls es die besonderen Umstände rechtfertigen, eine Abgeltung für Zeitverlust und entgangenen Gewinn.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Kosten des Rechtsbeistands umfassen das Honorar, welches sich nach den Artikeln 27 und folgende des vorliegenden Gesetzes berechnet, und weitere Auslagen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}