{"id":"2dc6cbfdaf47e256d6d4a57607f78a9d","file_name":"TCVS-20260310-S1-24-64-20260622-F41.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2026-03-10","date_publication":"2026-06-22","date_file_modification":null,"object_code":"F41","case_number":{"id":"S1 24 64","text":"S1 24 64"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung 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Formloses Verfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter Artikel 49 Absatz 1 fallen, können in einem formlosen Verfahren behandelt werden.</p><p> Die betroffene Person kann den Erlass einer Verfügung verlangen.</p></div></article>"},"art_53":{"art_id":"art_53","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_53","title":"Art. 53 Revision und Wiedererwägung","content":"<article id=\"art_53\"><a name=\"a53\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_53\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_53\" routerlink=\"./\"><b>Art. 53</b> Revision und Wiedererwägung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide müssen in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war.</p><p> Der Versicherungsträger kann auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.</p><p> Der Versicherungsträger kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"830.11","law":{"systematic_id":"830.11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de","title":"Verordnungüber den Allgemeinen Teildes Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSV"},"articles":{"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de#art_4","title":"Art. 4 Erlass","content":"<article id=\"art_4\"><a name=\"a4\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_4\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de#art_4\" routerlink=\"./\"><b>Art. 4</b> Erlass </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Rückerstattung unrechtmässig gewährter Leistungen, die in gutem Glauben empfangen wurden, wird bei Vorliegen einer grossen Härte ganz oder teilweise erlassen.</p><p> Massgebend für die Beurteilung, ob eine grosse Härte vorliegt, ist der Zeitpunkt, in welchem über die Rückforderung rechtskräftig entschieden ist.</p><p> Behörden, welchen die Leistungen nach Artikel 20 ATSG oder den Bestimmungen der Einzelgesetze ausgerichtet wurden, können sich nicht auf das Vorliegen einer grossen Härte berufen.</p><p> Der Erlass wird auf schriftliches Gesuch gewährt. Das Gesuch ist zu begründen, mit den nötigen Belegen zu versehen und spätestens 30 Tage nach Eintritt der Rechtskraft der Rückforderungsverfügung einzureichen.</p><p> Über den Erlass wird eine Verfügung erlassen.</p></div></article>"}}},{"id":"837.0","law":{"systematic_id":"837.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de","title":"Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenver­sicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIG"},"articles":{"art_100":{"art_id":"art_100","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100","title":"Art. 100 Grundsätze","content":"<article id=\"art_100\"><a name=\"a100\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_100\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100\" routerlink=\"./\"><b>Art. 100</b> <b></b>Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verfügungen sind in den Fällen nach den Artikeln 36 Absatz 4, 45 Absatz 4 und 59<i>c</i> sowie in den besonders bezeichneten Fällen für Ersatzansprüche zu erlassen. Im Übrigen kommt in Abwei­chung von Arti­kel 49 Ab­satz 1 ATSG das form­­lose Verfahren nach Artikel 51 ATSG zur Anwen­dung, aus­ser in den Fäl­len, in denen dem Ersu­chen des Betroffe­nen nicht oder nicht vollum­fänglich ent­spro­chen wird.</p><p> Die Kantone können in Abweichung von Artikel 52 Absatz 1 ATSG die Behandlung von Einsprachen gegen Verfügungen, die im Rahmen von Artikel 85<i>b</i> von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren erlassen werden, den kantonalen Amtsstellen übertragen.</p><p> Der Bundesrat kann die örtliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungs­gerichtes in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 und 2 ATSG regeln.</p><p> Einsprachen oder Beschwerden gegen Verfügungen nach den Artikeln 15 und 30 haben keine aufschiebende Wirkung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e12821\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12840\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d356841e12856\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12876\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/513/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3475</a>; <a href=\"eli/fga/2002/114/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 803</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12896\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2002 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>). Fassung gemäss Ziff. II 46 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 3437</a>; <a href=\"eli/fga/2007/885/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 6121</a>).</p></div></div></article>"},"art_8":{"art_id":"art_8","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_8","title":"Art. 8 Anspruchsvoraussetzungen","content":"<article id=\"art_8\"><a name=\"a8\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_8\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_8\" routerlink=\"./\"><b>Art. 8</b> <b></b>Anspruchsvoraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10);</dd><dt>b. </dt><dd>einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11);</dd><dt>c. </dt><dd>in der Schweiz wohnt (Art. 12);</dd><dt>d. </dt><dd>die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht;</dd><dt>e. </dt><dd>die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14);</dd><dt>f. </dt><dd>vermittlungsfähig ist (Art. 15) und</dd><dt>g. </dt><dd>die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17).</dd></dl><p> Der Bundesrat regelt die Anspruchsvoraussetzungen für Personen, die vor der Arbeitslosigkeit als Heimarbeitnehmer tätig waren. Er darf dabei von der allgemei­nen Regelung in diesem Kapitel nur soweit abweichen, als die Besonderheiten der Heim­arbeit dies gebieten.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e892\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"},"art_95":{"art_id":"art_95","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_95","title":"Art. 95 Rückforderung von Leistungen","content":"<article id=\"art_95\"><a name=\"a95\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_95\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_95\" routerlink=\"./\"><b>Art. 95</b></a><a fragment=\"#art_95\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_95\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Rückforderung von Leistungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Rückforderung richtet sich nach Artikel 25 ATSG ausser in den Fällen nach den Artikeln 55 und 59<i>c</i> Absatz 4.</p><p> Eine versicherte Person, die Arbeitslosenentschädigung bezogen hat und später für denselben Zeitraum Renten oder Taggelder der Invalidenversicherung, der beruf­lichen Vorsorge, aufgrund des Erwerbsersatzgesetzes vom 25. September 1952, der Militärversicherung, der obligatorischen Unfallversicherung, der Kranken­ver­sicherung oder gesetzliche Familienzulagen erhält, ist zur Rückerstattung der in diesem Zeitraum bezogenen Arbeitslosentaggelder verpflichtet. In Abweichung von Artikel 25 Absatz 1 ATSG beschränkt sich die Rückforderungssumme auf die Höhe der von den obgenannten Institutionen für denselben Zeitraum ausgerichteten Leistungen.</p><p> Hat eine Kasse für Umschulungen, Weiterbildungen oder Eingliederungen finan­zielle Leistungen erbracht, für die ein anderer Sozialversicherer hätte aufkommen müssen, so fordert sie ihre Leistungen von diesem zurück.</p><p> Zu Unrecht ausbe­zahlte Kurzarbeits- und Schlechtwet­terentschä­digungen fordert die Kasse vom Arbeitgeber zurück. Hat der Arbeit­geber die un­rechtmäs­sige Auszah­lung zu ver­antworten, so ist für ihn jede Rückforderung ge­genüber den Arbeitneh­mern ausge­schlos­sen.</p><p> Die Kasse unterbreitet ein Erlassgesuch der kantonalen Amtsstelle zum Ent­scheid.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e11380\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 16 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>;  <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d356841e11421\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d356841e11435\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e11455\"> <a href=\"eli/cc/1952/1021_1046_1050/de\" routerlink=\"./\">SR <b>834.1</b></a></p><p id=\"fn-d356841e11464\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e11481\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e11503\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.02","law":{"systematic_id":"837.02","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de","title":"Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen­versicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIV"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1684,"title":"BGE 140 V 521","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-521%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 25 Abs. 2 erster Satz und <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 2 ATSG</span>; <span class=\"artref\">Art. 321a Abs. 1 OR</span>; <span class=\"artref\">Art. 20 Abs. 1 BPG</span>; <span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 2 AHVG</span>; Art. 116 Abs. 1 in fine AHVV; Art. 7 Abs. 1 und 5 des Einführungsgesetzes des Kantons Bern vom 23. Juni 1993 zum AHVG (EG AHVG); Art. 9 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 der regierungsrätlichen Verordnung vom 4. November 1998 über die Ausgleichskasse des Kantons Bern und ihre Zweigstellen (AKBV); Art. 55 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 (PG/BE); unterlassene Meldung der Wiederverheiratung eines Witwerrentenbezügers; Rückerstattung der unrechtmässig bezogenen Rentenleistungen; Auslösung der einjährigen Verwirkungsfrist durch ausserdienstlich erfolgte Kenntnisnahme?  <div class=\"paratf\">Das bei einer AHV-Gemeindezweigstelle vorhandene, aber nicht an den Hauptsitz weitergeleitete Wissen um eine leistungsrelevante Zivilstandsänderung ist der Ausgleichskasse des Kantons Bern grundsätzlich zuzurechnen (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Dies gilt indes nicht, wenn Zweigstellenmitarbeiter nicht im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, sondern auf privatem Wege von der neuerlichen Verehelichung eines Witwerrentenbezügers erfahren. Weder aus <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 2 ATSG</span> (E. 7.1) noch aufgrund der aus dem Arbeitsverhältnis fliessenden allgemeinen Treuepflicht (E. 7.2) lässt sich für die Mitarbeiter eines Sozialversicherers die Verpflichtung ableiten, ausserdienstlich erlangtes Wissen in ihre behördliche Tätigkeit einzubringen. </div>\n</div>"},{"id":2213,"title":"BGE 142 V 259","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-259%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 1 UVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 1, <artref id=\"CH/830.1/53/2\" type=\"start\"></artref>Art. 53 Abs. 2 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/25/1\" type=\"end\"></artref>; rückwirkende Wiedererwägung einer Rente und Rückerstattung von Rentenbetreffnissen.  <div class=\"paratf\">Die wiedererwägungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung hat im Bereich der sozialen Unfallversicherung nicht analog zu <span class=\"artref\">Art. 88<sup>bis</sup> Abs. 2 IVV</span> zu erfolgen. Dementsprechend kann sie rückwirkend (\"ex tunc\") erfolgen und sind die demnach zu Unrecht bezogenen Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten, ohne dass dafür eine Meldepflichtverletzung erforderlich wäre (E. 3.2). </div>\n</div>"},{"id":3204,"title":"BGE 126 V 23","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-23%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 47 AHVG</span>: Rückerstattung von Leistungen.  <div class=\"paratf\">Mangels einschlägiger Bestimmungen im neuen Recht, welche die Frage regeln würden, ist <span class=\"artref\">Art. 47 AHVG</span> auf die Rückerstattung unrechtmässig ausgerichteter Leistungen durch einen Versicherten auch unter der Herrschaft des KVG analog anwendbar. </div>\n</div>"},{"id":4080,"title":"BGE 129 V 110","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-V-110%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 95 Abs. 1 AVIG</span>.  <div class=\"paratf\">Nach Ablauf einer Zeitspanne, die der Rechtsmittelfrist bei formellen Verfügungen entspricht, darf die Verwaltung in einer unbeanstandet gebliebenen faktischen Verfügung zugesprochene Versicherungsleistungen nur unter den Voraussetzungen der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision zurückfordern (Änderung der Rechtsprechung). </div>\n</div>"},{"id":5491,"title":"BGE 134 V 145","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-145%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 49 Abs. 1 und 3, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/830.1/51/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/830.1/51/1\" type=\"start\"></artref>Art. 51 Abs. 1 und 2 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/51/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/830.1/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/832.202/124/b\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/832.202/124/a\" type=\"start\"></artref>Art. 124 lit. a und b UVV</span><artref id=\"CH/832.202/124/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/832.202/b\" type=\"end\"></artref>; Frist für die Infragestellung eines zu Unrecht formlos mitgeteilten Fallabschlusses.  <div class=\"paratf\">Hat der Versicherer die (ganze oder teilweise) Verweigerung von Leistungen zu Unrecht nicht in Verfügungsform, sondern formlos mitgeteilt und ist die betroffene Person damit nicht einverstanden, hat sie dies grundsätzlich innerhalb eines Jahres zu erklären. Diesfalls hat der Versicherer eine Verfügung zu erlassen, gegen welche Einsprache erhoben werden kann. Ohne fristgerechte Intervention erlangt der Entscheid rechtliche Wirksamkeit, wie wenn er zulässigerweise im Rahmen von <span class=\"artref\">Art. 51 Abs. 1 ATSG</span> ergangen wäre (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":8360,"title":"BGE 122 V 270","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-270%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 31 Abs. 3 lit. c, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/95/4\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/95/1\" type=\"start\"></artref>Art. 95 Abs. 1 und 4 AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/95/4\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/4\" type=\"end\"></artref>:  Rückforderung der dem mitarbeitenden Verwaltungsratsmitglied einer AG zu Unrecht ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigung; Verwirkung.  <div class=\"paratf\">- Zurückkommen auf die rechtskräftige Leistungszusprechung im Rahmen der Wiedererwägung. </div>\n<div class=\"paratf\">- Die einjährige relative Verwirkungsfrist des <span class=\"artref\">Art. 95 Abs. 4 AVIG</span> beginnt in jenem Zeitpunkt zu laufen, in welchem die Arbeitslosenkasse zumutbarerweise Kenntnis vom rückforderungsbegründenden Sachverhalt haben konnte. Aufgrund der Publizitätswirkung des Handelsregisters, aus welchem die Verwaltungsratsstellung ersichtlich ist, muss sich die Arbeitslosenkasse die den Entschädigungsanspruch ausschliessende Mitgliedschaft des Arbeitnehmers im Verwaltungsrat von Anfang an entgegenhalten lassen. Eines zweiten Anlasses für den Beginn der Frist im Sinne von <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-V-304%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page306\">BGE 110 V 306</a> f. Erw. 2b bedarf es nicht. </div>\n</div>"},{"id":8954,"title":"BGE 124 V 380","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-380%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 31 Abs. 3 lit. a, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/95/4\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/95/1\" type=\"start\"></artref>Art. 95 Abs. 1 und 4 AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/95/4\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/4\" type=\"end\"></artref>:  Rückforderung von Kurzarbeitsentschädigungen; Verwirkung.  <div class=\"paratf\">Beginn der einjährigen Frist für die Rückerstattungsforderung, wenn die betroffenen Arbeitnehmer wegen ungenügender Überprüfbarkeit der Arbeitszeit nicht entschädigungsberechtigt waren. </div>\n</div>"},{"id":11387,"title":"BGE 111 V 14","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-V-14%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 47 AHVG</span>.  <div class=\"paratf\">- Die relative einjährige Verjährungsfrist beginnt zu laufen, sobald die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die Voraussetzungen der Rückerstattung gegeben sind. Der Verwaltung müssen alle im konkreten Einzelfall erheblichen Umstände zugänglich sein, aus deren Kenntnis sich der Rückforderungsanspruch dem Grundsatz nach und in seinem Ausmass gegenüber einer bestimmten rückerstattungspflichtigen Person ergibt  (Erw. 3, 4). </div>\n<div class=\"paratf\">- Die Rückforderung ist als einheitliche Gesamtforderung zu betrachten. Vor Erlass der Rückerstattungsverfügung muss die Gesamtsumme der unrechtmässig ausbezahlten Renten feststehen (Erw. 5). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":52399,"title":"9C_496/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=22.10.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=11&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-10-2014-9C_496-2014&number_of_ranks=90794"},{"id":87808,"title":"8C_616/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=14.12.2009&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=10&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-12-2009-8C_616-2009&number_of_ranks=55362"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"}}],"metadata_lex_rvj":[]}