{"id":"2fe79e85aa25785ab9c586925fd65572","file_name":"KGVS-20060711-P3-06-18-20140127-610-ZWR-2006-338-339.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2006-07-11","date_publication":"2014-01-27","date_file_modification":null,"object_code":"610","case_number":{"id":"P3 06 18","text":"P3 06 18"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2006,"case_increment":18,"is_zwr":true,"zwr_year":2006,"zwr_page_start":338,"zwr_page_end":339,"page_count":2,"legal_nature":{"id":111,"text":"Strassenverkehr"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":2193,"text":"DIENSTLEISTUNG"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":4227,"text":"HILFSPERSON"},{"id":4845,"text":"KLAGE"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":6054,"text":"NORM"},{"id":6349,"text":"PATIENT"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6872,"text":"RECHTLICH GESCHÜTZTES INTERESSE"},{"id":8076,"text":"STRAFANTRAG"},{"id":8183,"text":"STRAFVERFOLGUNG"},{"id":8991,"text":"UNTERSUCHUNGSRICHTER"},{"id":9001,"text":"UNVERZÜGLICH"},{"id":10149,"text":"ZAHNARZT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_28":{"art_id":"art_28","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_28","title":"Art. 28","content":"<article id=\"art_28\"><a name=\"a28\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_28\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_28\" routerlink=\"./\"><b>Art. 28</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wird eine strafbare Handlung durch Veröffentlichung in einem Medium begangen und erschöpft sie sich in dieser Veröffentlichung, so ist, unter Vorbehalt der nachfolgenden Bestimmungen, der Autor allein strafbar.</p><p> Kann der Autor nicht ermittelt oder in der Schweiz nicht vor Gericht gestellt werden, so ist der verantwortliche Redaktor nach Artikel 322 strafbar. Fehlt ein verantwortlicher Redaktor, so ist jene Person nach Artikel 322 strafbar, die für die Veröffentlichung verantwortlich ist.</p><p> Hat die Veröffentlichung ohne Wissen oder gegen den Willen des Autors stattgefunden, so ist der Redaktor oder, wenn ein solcher fehlt, die für die Veröffentlichung verantwortliche Person als Täter strafbar.</p><p> Die wahrheitsgetreue Berichterstattung über öffentliche Verhandlungen und amtliche Mitteilungen einer Behörde ist straflos.</p></div></article>"},"art_321":{"art_id":"art_321","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_321","title":"Art. 321","content":"<article id=\"art_321\"><a name=\"a321\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_321\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_321\" routerlink=\"./\"><b>Art. 321</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Geistliche, Rechtsanwälte, Verteidiger, Notare, Patent­anwälte, nach Obligationenrecht zur Verschwiegenheit verpflichtete Revisoren, Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktoren, Apotheker, Hebammen, Psychologen, Pflegefachpersonen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ernährungsberater, Optometristen, Osteopathen sowie ihre Hilfspersonen, die ein Geheimnis offenbaren, das ihnen infolge ihres Berufes anvertraut worden ist oder das sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben, werden, auf Antrag, mit Freiheits­strafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Ebenso werden Studierende bestraft, die ein Geheimnis offen­baren, das sie bei ihrem Studium wahrnehmen.</p><p>Die Verletzung des Berufsgeheimnisses ist auch nach Beendi­gung der Berufsausübung oder der Studien strafbar.</p><p>2.  Der Täter ist nicht strafbar, wenn er das Geheimnis auf Grund einer Einwilligung des Berechtigten oder einer auf Gesuch des Täters erteilten schriftlichen Bewilligung der vorgesetzten Behörde oder Auf­sichtsbehörde offenbart hat.</p><p>3.  Vorbehalten bleiben die eidgenössischen und kantonalen Bestimmungen über die Melde- und Mitwirkungsrechte, über die Zeugnispflicht und über die Auskunftspflicht gegenüber einer Behörde.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e16318\"> <a href=\"eli/cc/27/317_321_377/de\" routerlink=\"./\">SR <b>220</b></a></p><p id=\"fn-d6e16327\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des Gesundheitsberufegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit 1. Febr. 2020 (<a href=\"eli/oc/2020/16/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 57</a>; <a href=\"eli/fga/2015/2104/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2015</b> 8715</a>).</p><p id=\"fn-d6e16351\">Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BG vom 15. Dez. 2017 (Kindesschutz), in Kraft  seit 1. Jan. 2019 (<a href=\"eli/oc/2018/450/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2018</b> 2947</a>; <a href=\"eli/fga/2015/838/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2015</b> 3431</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_46":{"art_id":"art_46","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_46","title":"Art. 46 Direkter Geschäftsverkehr","content":"<article id=\"art_46\"><a name=\"a46\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_46\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_46\" routerlink=\"./\"><b>Art. 46</b> Direkter Geschäftsverkehr </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Behörden verkehren direkt miteinander.</p><p> Gesuche um Rechtshilfe können in der Sprache der ersuchenden oder der ersuchten Behörde gestellt werden.</p><p> Besteht Unklarheit darüber, welche Behörde zuständig ist, so richtet die ersu­chen­de Behörde das Rechtshilfegesuch an die oberste Staatsanwaltschaft des ersuchten Kantons oder des Bundes. Diese leitet es an die zuständige Stelle weiter.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e1296\"> Die örtlich zuständige schweizerische Justizbehörde für Rechtshilfeersuchen kann über folgende Internetseite ermittelt werden: www.elorge.admin.ch</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4057,"title":"BGE 129 IV 305","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-IV-305%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/311.0/28\" type=\"start\"></artref>Art. 28 ff. und 59 StGB</span><artref id=\"CH/311.0/59\" type=\"end\"></artref>. Einziehung von Vermögenswerten bei Antragsdelikten.  <div class=\"paratf\">Die durch ein Antragsdelikt erlangten Vermögenswerte sind auch einzuziehen, wenn ein gültiger Strafantrag fehlt (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Art. 59 Ziff. 1 Abs. 3 und Art. 70 ff. aStGB, <span class=\"artref\">Art. 277ter BStP</span>. Verjährung der Strafverfolgung und des Einziehungsrechts bei (teilweiser) Gutheissung der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde. </div>\n<div class=\"paratf\">Soweit die letztinstanzliche kantonale Verurteilung wegen bestimmter Straftaten mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht oder erfolglos angefochten worden ist und damit materiell rechtskräftig bleibt, findet keine Strafverfolgung mehr statt und hört daher in Bezug auf diese Straftaten die Verfolgungsverjährung mit der Ausfällung des letztinstanzlichen kantonalen Entscheides definitiv zu laufen auf. Dies gilt auch, wenn infolge (teilweiser) Gutheissung der Nichtigkeitsbeschwerde aus andern Gründen das angefochtene Urteil formal vollumfänglich aufgehoben wird und die kantonale Instanz etwa wegen des Dahinfallens von Verurteilungen des Beschuldigten in andern Punkten die Strafe neu bemessen muss (Präzisierung der Rechtsprechung; E. 6.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Entsprechendes gilt in Bezug auf die Verjährung des Einziehungsrechts, welches mit der Nichtigkeitsbeschwerde nicht oder erfolglos angefochten worden ist (E. 6.3). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}