{"id":"33a8a203812de3fcdcddfd7a07ccae4e","file_name":"TCVS-20090401-C1-08-56-20140506-399-RVJ-2010-302-308.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2009-04-01","date_publication":"2014-05-06","date_file_modification":null,"object_code":"399","case_number":{"id":"C1 08 56","text":"C1 08 56"},"case_instance":{"id":3,"text":"Z1 Zivilrecht ordentlich"},"case_year":2008,"case_increment":56,"is_zwr":true,"zwr_year":2010,"zwr_page_start":302,"zwr_page_end":308,"page_count":7,"legal_nature":{"id":71,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":518,"text":"ANALOGIE"},{"id":1107,"text":"BANK"},{"id":1192,"text":"BEAUFTRAGTER"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1286,"text":"BEKLAGTER"},{"id":1402,"text":"BESCHWERDE IN 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class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_102\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_102\" routerlink=\"./\"><b>Art. 102</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist eine Verbindlichkeit fällig, so wird der Schuldner durch Mah­nung des Gläubigers in Verzug gesetzt.</p><p> Wurde für die Erfüllung ein bestimmter Verfalltag verabredet, oder ergibt sich ein solcher infolge einer vorbehaltenen und gehörig vorge­nommenen Kündigung, so kommt der Schuldner schon mit Ablauf dieses Tages in Verzug.</p></div></article>"},"art_143":{"art_id":"art_143","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_143","title":"Art. 143","content":"<article id=\"art_143\"><a name=\"a143\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_143\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_143\" routerlink=\"./\"><b>Art. 143</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Solidarität unter mehreren Schuldnern entsteht, wenn sie erklären, dass dem Gläubiger gegenüber jeder einzeln für die Erfüllung der gan­zen Schuld haften wolle.</p><p> Ohne solche Willenserklärung entsteht Solidarität nur in den vom Gesetze bestimmten Fällen.</p></div></article>"},"art_318":{"art_id":"art_318","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_318","title":"Art. 318","content":"<article id=\"art_318\"><a name=\"a318\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_318\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_318\" routerlink=\"./\"><b>Art. 318</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Ein Darlehen, für dessen Rückzahlung weder ein bestimmter Termin noch eine Kündigungsfrist noch der Verfall auf beliebige Aufforde­rung hin vereinbart wurde, ist innerhalb sechs Wochen von der ersten Aufforderung an zurückzubezahlen.</p></div></article>"},"art_492":{"art_id":"art_492","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_492","title":"Art. 492","content":"<article id=\"art_492\"><a name=\"a492\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_492\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_492\" routerlink=\"./\"><b>Art. 492</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger des Hauptschuldners, für die Erfüllung der Schuld ein­zustehen.</p><p> Jede Bürgschaft setzt eine zu Recht bestehende Hauptschuld voraus. Für den Fall, dass die Hauptschuld wirksam werde, kann die Bürg­schaft auch für eine künftige oder bedingte Schuld eingegangen werden.</p><p> Wer für die Schuld aus einem wegen Irrtums oder Vertragsunfähig­keit für den Hauptschuldner unverbindlichen Vertrag einzu­stehen erklärt, haftet unter den Voraussetzungen und nach den Grund­sätzen des Bürgschaftsrechts, wenn er bei der Eingehung seiner Ver­pflich­tung den Mangel gekannt hat. Dies gilt in gleicher Weise, wenn jemand sich verpflichtet, für die Erfüllung einer für den Haupt­schuld­ner ver­jährten Schuld einzustehen.</p><p> Soweit sich aus dem Gesetz nicht etwas anderes ergibt, kann der Bürge auf die ihm in diesem Titel eingeräumten Rechte nicht zum vor­aus verzichten.</p></div></article>"},"art_496":{"art_id":"art_496","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_496","title":"Art. 496","content":"<article id=\"art_496\"><a name=\"a496\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_496\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_496\" routerlink=\"./\"><b>Art. 496</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer sich als Bürge unter Beifügung des Wortes «solidarisch» oder mit andern gleichbedeutenden Ausdrücken verpflichtet, kann vor dem Hauptschuldner und vor der Verwertung der Grundpfänder belangt werden, sofern der Hauptschuldner mit seiner Leistung im Rückstand und erfolglos gemahnt worden oder seine Zahlungsunfähigkeit offen­kundig ist.</p><p> Vor der Verwertung der Faustpfand- und Forderungspfandrechte kann er nur belangt werden, soweit diese nach dem Ermessen des Richters voraussichtlich keine Deckung bieten, oder wenn dies so ver­einbart worden oder der Hauptschuldner in Konkurs geraten ist oder Nachlassstundung erhalten hat.</p></div></article>"},"art_501":{"art_id":"art_501","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_501","title":"Art. 501","content":"<article id=\"art_501\"><a name=\"a501\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_501\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_501\" routerlink=\"./\"><b>Art. 501</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Bürge kann wegen der Hauptschuld vor dem für ihre Bezahlung festgesetzten Zeitpunkt selbst dann nicht belangt werden, wenn die Fälligkeit durch den Konkurs des Hauptschuldners vorgerückt wird.</p><p> Gegen Leistung von Realsicherheit kann der Bürge bei jeder Bürg­schaftsart verlangen, dass der Richter die Betreibung gegen ihn ein­stellt, bis alle Pfänder verwertet sind und gegen den Hauptschuldner ein definitiver Verlustschein vorliegt oder ein Nachlassvertrag abge­schlossen worden ist.</p><p> Bedarf die Hauptschuld zu ihrer Fälligkeit der Kündigung durch den Gläubiger oder den Hauptschuldner, so beginnt die Frist für den Bür­gen erst mit dem Tage zu laufen, an dem ihm diese Kündigung mitge­teilt wird.</p><p> Wird die Leistungspflicht eines im Ausland wohnhaften Haupt­schuldners durch die ausländische Gesetzgebung aufgehoben oder ein­geschränkt, wie beispielsweise durch Vorschriften über Verrech­nungs­verkehr oder durch Überweisungsverbote, so kann der in der Schweiz wohnhafte Bürge sich ebenfalls darauf berufen, soweit er auf diese Einrede nicht verzichtet hat.</p></div></article>"},"art_509":{"art_id":"art_509","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_509","title":"Art. 509","content":"<article id=\"art_509\"><a name=\"a509\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_509\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_509\" routerlink=\"./\"><b>Art. 509</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Durch jedes Erlöschen der Hauptschuld wird der Bürge befreit.</p><p> Vereinigen sich aber die Haftung als Hauptschuldner und diejenige aus der Bürgschaft in einer und derselben Person, so bleiben dem Gläubiger die ihm aus der Bürgschaft zustehenden besondern Vorteile gewahrt.</p><p> Jede Bürgschaft natürlicher Personen fällt nach Ablauf von 20 Jah­ren nach ihrer Eingehung dahin. Ausgenommen sind die gegenüber der Eidgenossenschaft oder ihren öffentlich-rechtlichen Anstalten oder gegenüber einem Kanton für öffentlich-rechtliche Verpflich­tun­gen, wie Zölle, Steuern u. dgl., und für Frachten eingegangenen Bürg­schaf­ten sowie die Amts- und Dienstbürgschaften und die Bürg­schaften für pe­riodisch wiederkehrende Leistungen.</p><p> Während des letzten Jahres dieser Frist kann die Bürgschaft, selbst wenn sie für eine längere Frist eingegangen worden ist, geltend gemacht werden, sofern der Bürge sie nicht vorher verlängert oder durch eine neue Bürgschaft ersetzt hat.</p><p> Eine Verlängerung kann durch schriftliche Erklärung des Bürgen für höchstens weitere zehn Jahre vorgenommen werden. Diese ist aber nur gültig, wenn sie nicht früher als ein Jahr vor dem Dahinfallen der Bürgschaft abgegeben wird.</p><p> Wird die Hauptschuld weniger als zwei Jahre vor dem Dahinfallen der Bürgschaft fällig, und konnte der Gläubiger nicht auf einen frü­hern Zeitpunkt kündigen, so kann der Bürge bei jeder Bürgschaftsart ohne vorherige Inanspruchnahme des Hauptschuldners oder der Pfän­der belangt werden. Dem Bürgen steht aber das Rückgriffsrecht auf den Hauptschuldner schon vor der Fälligkeit der Hauptschuld zu.</p></div></article>"},"art_510":{"art_id":"art_510","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_510","title":"Art. 510","content":"<article id=\"art_510\"><a name=\"a510\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_510\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_510\" routerlink=\"./\"><b>Art. 510</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist eine zukünftige Forderung verbürgt, so kann der Bürge die Bürg­schaft, solange die Forderung nicht entstanden ist, jederzeit durch eine schriftliche Erklärung an den Gläubiger widerrufen, sofern die Ver­mö­gensverhältnisse des Hauptschuldners sich seit der Unterzeich­nung der Bürgschaft wesentlich verschlechtert haben oder wenn sich erst nach­träglich herausstellt, dass seine Vermögenslage wesentlich schlech­ter ist, als der Bürge in guten Treuen angenommen hatte. Bei einer Amts- oder Dienstbürgschaft ist der Rücktritt nicht mehr mög­lich, wenn das Amts- oder Dienstverhältnis zustande gekommen ist.</p><p> Der Bürge hat dem Gläubiger Ersatz zu leisten für den Schaden, der ihm daraus erwächst, dass er sich in guten Treuen auf die Bürgschaft verlassen hat.</p><p> Ist die Bürgschaft nur für eine bestimmte Zeit eingegangen, so erlischt die Verpflichtung des Bürgen, wenn der Gläubiger nicht binnen vier Wochen nach Ablauf der Frist seine Forderung rechtlich geltend macht und den Rechtsweg ohne erhebliche Unterbrechung verfolgt.</p><p> Ist in diesem Zeitpunkt die Forderung nicht fällig, so kann sich der Bürge nur durch Leistung von Realsicherheit von der Bürgschaft befreien.</p><p> Unterlässt er dies, so gilt die Bürgschaft unter Vorbehalt der Bestim­mung über die Höchstdauer weiter, wie wenn sie bis zur Fälligkeit der Hauptschuld vereinbart worden wäre.</p></div></article>"},"art_511":{"art_id":"art_511","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_511","title":"Art. 511","content":"<article id=\"art_511\"><a name=\"a511\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_511\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_511\" routerlink=\"./\"><b>Art. 511</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist die Bürgschaft auf unbestimmte Zeit eingegangen, so kann der Bürge nach Eintritt der Fälligkeit der Hauptschuld vom Gläubiger ver­langen, dass er, soweit es für seine Belangbarkeit Voraussetzung ist, binnen vier Wochen die Forderung gegenüber dem Hauptschuldner rechtlich geltend macht, die Verwertung allfälliger Pfänder einleitet und den Rechtsweg ohne erhebliche Unterbrechung verfolgt.</p><p> Handelt es sich um eine Forderung, deren Fälligkeit durch Kündi­gung des Gläubigers herbeigeführt werden kann, so ist der Bürge nach Ablauf eines Jahres seit Eingehung der Bürgschaft zu dem Verlangen berechtigt, dass der Gläubiger die Kündigung vornehme und nach Eintritt der Fälligkeit seine Rechte im Sinne der vorstehen­den Bestimmung geltend mache.</p><p> Kommt der Gläubiger diesem Verlangen nicht nach, so wird der Bürge frei.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":7179,"title":"BGE 119 II 429","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-II-429%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 839 Abs. 2 ZGB</span>, <span class=\"artref\">Art. 22 Abs. 4 GBV</span>; Wahrung der Frist zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes.  <div class=\"paratf\">Solange die provisorische Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechtes im Grundbuch nicht gelöscht ist, wird durch sie die Verwirkungsfrist des <span class=\"artref\">Art. 839  Abs. 2 ZGB</span> gewahrt, sofern die Eintragung innert drei Monaten nach Vollendung der Arbeiten erfolgt ist. </div>\n</div>"},{"id":7490,"title":"BGE 120 II 35","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-II-35%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Bürgschaft (<span class=\"artref\">Art. 492 Abs. 1 OR</span>) - Bestimmung der verbürgten Schuld (<span class=\"artref\">Art. 27 Abs. 2 ZGB</span>) - Teilnichtigkeit (<span class=\"artref\">Art. 20 Abs. 2 OR</span>).  <div class=\"paratf\">Die Verpflichtung des Bürgen, für jede zukünftige Schuld des Hauptschuldners gegenüber dem Gläubiger, ungeachtet ihres Rechtsgrundes, einzustehen, verletzt <span class=\"artref\">Art. 27 Abs. 2 ZGB</span>. Hingegen ist die verbürgte Schuld hinreichend bestimmt, wenn sich die Bürgschaft auf bestehende Verpflichtungen bezieht, die durch Auslegung spezifiziert werden können (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Teilnichtigkeit hinsichtlich der Verpflichtung des Bürgen, für unbestimmte zukünftige Schulden einzustehen (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Bei der Bürgschaft für einen Kontokorrent-Kredit bezieht sich der Haftungsbetrag auf den Negativsaldo (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":9123,"title":"BGE 125 III 322","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-III-322%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Bürgschaft auf Zeit; fristgerechte Belangung des Bürgen (<span class=\"artref\">Art. 510 Abs. 3 OR</span>).  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 510 Abs. 3 OR</span> erfasst bei der einfachen Bürgschaft nur die verbürgte Hauptforderung, nicht auch die subsidiäre Bürgschaftsforderung. Das Gebot, die Hauptforderung fristgerecht geltend zu machen und beschleunigt zu verfolgen, gilt nicht für die Bürgschaftsforderung (E. 3a/b). Eine anderslautende Vereinbarung der Parteien vorbehalten, genügt es grundsätzlich, wenn der Gläubiger dem Bürgen binnen vier Wochen nach beendetem Vorgehen gegen den Hauptschuldner anzeigt, die Bürgschaft zu beanspruchen. 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Zulässigkeit einer Vertragsbestimmung, wonach die Bürgschaft für Forderungen, die bei Ablauf der Vertragsdauer nicht fällig sind, nur dann weitergelten soll, wenn der Gläubiger dies dem Bürgen innert bestimmter Frist mitteilt (E. 4). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":90640,"title":"4A_223/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=14.07.2009&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=6&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-07-2009-4A_223-2009&number_of_ranks=52525"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}