{"id":"3bd69087299dd8d9cefcab38ccd1604d","file_name":"KGVS-20220325-A1-21-248-20220603-A25.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2022-03-25","date_publication":"2022-06-03","date_file_modification":null,"object_code":"A25","case_number":{"id":"A1 21 248","text":"A1 21 248"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2021,"case_increment":248,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":15,"legal_nature":{"id":8,"text":"Verkehr & Kommunikation"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":983,"text":"AUSNAHME"},{"id":1200,"text":"BEDINGUNG"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1552,"text":"BEWEISFÜHRUNG"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":1558,"text":"BEWEISWÜRDIGUNG"},{"id":1603,"text":"BIER"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":1943,"text":"BUNDESVERFASSUNG"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3081,"text":"FAHRZEUGVERKEHR"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3440,"text":"FUSSGÄNGER"},{"id":3577,"text":"GEMEINDE"},{"id":3584,"text":"GEMEINDERAT"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":3694,"text":"GERICHTSKOSTEN"},{"id":3771,"text":"GESETZ"},{"id":3805,"text":"GESUCHSTELLER"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4016,"text":"GÜTERUMSCHLAG"},{"id":4467,"text":"INTERESSENABWÄGUNG"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4937,"text":"KOMMUNIKATION"},{"id":5280,"text":"LASTWAGEN"},{"id":5657,"text":"MIETER"},{"id":5720,"text":"MISSBRAUCH"},{"id":5737,"text":"MITARBEITER"},{"id":5789,"text":"MOOR"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6645,"text":"PRIVATES INTERESSE"},{"id":6652,"text":"PRIVATPERSON"},{"id":6808,"text":"RANG"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6876,"text":"RECHTSANWENDUNG"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":6893,"text":"RECHTSGLEICHE BEHANDLUNG"},{"id":6913,"text":"RECHTSLAGE"},{"id":6939,"text":"RECHTSSICHERHEIT"},{"id":6948,"text":"RECHTSVERHÄLTNIS"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7287,"text":"SACHVERHALTSFESTSTELLUNG"},{"id":7354,"text":"SCHAF"},{"id":7506,"text":"SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":8195,"text":"STRASSE"},{"id":8238,"text":"SUBJEKTIVES RECHT"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8524,"text":"TREU UND GLAUBEN"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9199,"text":"VERKEHR"},{"id":9208,"text":"VERKEHRSSICHERHEIT"},{"id":9738,"text":"VORINSTANZ"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9985,"text":"WIDERRUF"}],"metadata_lex_ch":[],"metadata_lex_atf":[{"id":117,"title":"BGE 146 IV 218","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-218%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Akteneinsichtsrecht; Geheimhaltungspflicht betreffend das Verfahren und die davon betroffenen Personen; Kommunikation zwischen der Verteidigung und ihrer Mandantschaft (Art. 73 Abs. 2, 101 Abs. 1, 102 Abs. 1, 108 und 128 StPO; <span class=\"artref\">Art. 398 Abs. 2 OR</span>; <span class=\"artref\">Art. 12 BGFA</span>).  <div class=\"paratf\">Die Untersuchungsleitung darf der Verteidigung nicht verbieten, die beschuldigte Person als Mandantin über den Inhalt von Dokumenten zu unterrichten, die sich in den Strafakten befinden. Ein solches Verbot würde die Ausübung des Mandates in einer mit den Berufsregeln der Verteidigung nicht zu vereinbarenden Weise einschränken. Eine Verpflichtung gemäss <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 2 StPO</span>, über das Verfahren und die davon betroffenen Personen Stillschweigen zu bewahren, kann sich insbesondere nicht auf die interne Kommunikation zwischen der Rechtsvertretung und ihrer Mandantschaft erstrecken, und zwar egal, ob die Rechtsvertretung für eine beschuldigte Person, die Privatklägerschaft oder eine andere verfahrensbeteiligte Person erfolgt. Die Geheimhaltungsmassnahme nach <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 2 StPO</span> zielt vielmehr darauf ab, die Kommunikation von geheimen Tatsachen nach Aussen, an nicht verfahrensbeteiligte Dritte, zu unterbinden (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":323,"title":"BGE 136 I 229","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 83 lit. t, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/173.110/115/b\" type=\"start\"></artref>Art. 113 und 115 lit. b BGG</span><artref id=\"CH/173.110/113\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/29/2\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 Abs. 2 BV</span><artref id=\"CH/101/9\" type=\"end\"></artref>; Anfechtung eines Prüfungsergebnisses (hier: Masterabschluss im Studium der Rechtswissenschaften) beim Bundesgericht.  <div class=\"paratf\">Ein Prüfungsergebnis (bzw. eine Note) kann mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden, wenn das Nichtbestehen, eine andere Rechtsfolge (wie der Ausschluss von der Weiterbildung) oder ein Prädikat in Frage steht, für das die Prüfungsordnung vorgibt, wie es zu bestimmen ist, bzw. dessen Festlegung nicht im Ermessen der Prüfungsbehörde liegt (Präzisierung der Rechtsprechung; E. 1-3). </div>\n<div class=\"paratf\">Verfahrensfragen, insbesondere rechtliches Gehör und Kognition der kantonalen richterlichen Behörde (E. 4 und 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Überprüfung eines Examensentscheides durch das Bundesgericht (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":571,"title":"BGE 137 I 69","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-69%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Widerruf einer ursprünglich fehlerhaften Verfügung; <span class=\"artref\">Art. 9 BV</span>.  <div class=\"paratf\">Auch eine Aufsichtsbehörde ist zuständig, die von der beaufsichtigten Behörde erlassene Verfügung zu widerrufen (E. 2.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Voraussetzungen des Widerrufs: </div>\n<div class=\"paratf\">- Gegenüberstehen des Interesses an der richtigen Durchführung des objektiven Rechts und desjenigen des Vertrauensschutzes - dieses allerdings nur dann, wenn seine Voraussetzungen überhaupt erfüllt sind (E. 2.2 und 2.3); </div>\n<div class=\"paratf\">- Prüfung der Voraussetzungen des Vertrauensschutzes (E. 2.5); </div>\n<div class=\"paratf\">- Interessengewichtung und -abwägung (E. 2.6). </div>\n</div>"},{"id":869,"title":"BGE 138 I 378","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-378%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 27, 51 Abs. 2, Art. 94, 98 Abs. 3, <span class=\"artref\">Art. 189 Abs. 4 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 1 ff. VVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 2 VAG</span>; Versicherungsabkommen Schweiz-EU; Wirtschaftsfreiheit; Zulässigkeit einer unternehmerischen Tätigkeit des Staates im Allgemeinen und der Kantonalen Sachversicherung Glarus (Glarnersach) im Besondern; Prüfungsbefugnisse des Bundesgerichts nach Gewährleistung einer Kantonsverfassung durch die Bundesversammlung.  <div class=\"paratf\">Überprüfung einer Kantonsverfassung (E. 5). Tritt ein staatliches Unternehmen mit gleichen Rechten und Pflichten wie ein privater Unternehmer und im Wettbewerb zu diesem auf, so entsteht den Privaten bloss ein weiterer Konkurrent, was keine Einschränkung der individualrechtlichen Wirtschaftsfreiheit (<span class=\"artref\">Art. 27 BV</span>) darstellt, solange das private Angebot durch die staatliche Massnahme nicht geradezu verdrängt wird (E. 6.2). Mit dem Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit (<span class=\"artref\">Art. 94 Abs. 4 BV</span>) ist eine unternehmerische Tätigkeit des Staates vereinbar, sofern eine formell-gesetzliche Grundlage besteht, die Tätigkeit im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist und der Grundsatz der Wettbewerbsneutralität gewahrt bleibt (E. 6.3). Die Ausdehnung des Tätigkeitsgebietes der Glarnersach entspricht dem Willen des Gesetzgebers des Kantons Glarus (E. 7), was im vorliegenden Zusammenhang ein genügendes öffentliches Interesse darstellt, zumal dieses jedenfalls nicht rein fiskalischer Natur ist (E. 8). Die Wettbewerbsneutralität der unternehmerischen Staatstätigkeit verbietet systematische Quersubventionierungen zwischen Monopol- und Wettbewerbsbereich (E. 9.1-9.3). Eine öffentliche Versicherungsanstalt untersteht auch im Wettbewerbsbereich nicht dem Versicherungsaufsichtsgesetz (E. 9.5). Keine Verletzung des Versicherungsabkommens Schweiz-EU (E. 10). Versicherungsverträge im Wettbewerbsbereich unterliegen dem Versicherungsvertragsgesetz (E. 11.2). </div>\n</div>"},{"id":1185,"title":"BGE 139 II 185","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-II-185%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 4, 5, 19, 20, 21, 22, 65, 67, 70, 71 und 72 KEG, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/732.2/2\" type=\"start\"></artref>Art. 2 und 21 ENSIG</span><artref id=\"CH/732.2/21\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\">Art. 49 VwVG</span>, KEV, ENSIV, VKNS, <span class=\"artref\">Art. 94 StSV</span>, Gefährdungsannahmen- und Ausserbetriebnahmeverordnung.  <div class=\"paratf\">Bewilligungspflicht für den Betrieb von Kernanlagen, Voraussetzungen für Erteilung, Inhalt und Entzug der Betriebsbewilligung, allgemeine Pflichten des Bewilligungsinhabers, Aufsichtsbehörden und deren Aufgaben und Befugnisse (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Zuständigkeiten von Bewilligungs-, Aufsichts- und Rechtsmittelbehörden (E. 9). </div>\n<div class=\"paratf\">Verhältnis von Bewilligungs-, Aufsichts- und Bewilligungsentzugsverfahren; Voraussetzungen für die Befristung einer Betriebsbewilligung (E. 10). </div>\n<div class=\"paratf\">Anforderungen (zweistufiger Ansatz) an die nukleare Sicherheit im Normal- und Auslegungs- und auslegungsüberschreitendem Störfall sowie an Nachrüstungen (E. 11). </div>\n<div class=\"paratf\">Überprüfung des Vorwurfs der ungenügenden Prüfung durch das UVEK (E. 12). </div>\n<div class=\"paratf\">Zulässigkeit der Forderung eines Instandhaltungskonzepts durch die Vorinstanz (E. 13). </div>\n<div class=\"paratf\">Überprüfung einzelner Sicherheitsfragen: Kernmantel (E. 14.2), Erdbebengefährdung (E. 14.3), Kühlung (E. 14.4). </div>\n</div>"},{"id":1835,"title":"BGE 141 IV 55","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-55%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Widerruf einer bedingten Entlassung.  <div class=\"paratf\">Der Widerruf einer als ursprünglich fehlerhaft erkannten Verfügung betreffend bedingte Entlassung hat sich jedenfalls an den zeitlichen Grenzen von <span class=\"artref\">Art. 89 Abs. 4 StGB</span> zu orientieren (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":2291,"title":"BGE 143 II 1","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-II-1%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 62, 63 und 40 in Verbindung mit Art. 99 AuG; Widerruf der erteilten Zustimmung durch das Staatssekretariat für Migration zu einer ausländerrechtlichen Bewilligung.  <div class=\"paratf\">Fehlen von besonderen Bestimmungen, die es dem Staatssekretariat für Migration erlauben, die Zustimmung zu widerrufen, die es zu einer ausländerrechtlichen Bewilligung erteilt hatte (E. 4); Unmöglichkeit des Widerrufs einer solchen Zustimmung gestützt auf die allgemeinen Grundsätze zum Widerruf von Verwaltungsakten (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":2640,"title":"BGE 144 III 285","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-III-285%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 140b PatG</span>; Voraussetzungen für die Erteilung eines ergänzenden Schutzzertifikats.  <div class=\"paratf\">Bezeichnet das Grundpatent nur einen von zwei Wirkstoffen, kann ein Erzeugnis nach der Arzneimittelzulassung nicht als ergänzendes Schutzzertifikat beansprucht werden, wenn es aus zwei Wirkstoffen zusammengesetzt ist (Änderung der Rechtsprechung; E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Auswirkung der Rechtsprechungsänderung auf ein bereits formell rechtskräftig erteiltes ergänzendes Schutzzertifikat (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":2760,"title":"BGE 144 V 361","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-V-361%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 28 Abs. 1 lit. b, aArt. 29 Abs. 1 und <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 4 IVG</span>; Entstehung des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung.  <div class=\"paratf\">Beantwortung der in <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-351%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page351\">BGE 137 V 351</a> E. 5.1 S. 361 offengelassenen Frage dahingehend, dass der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung jedenfalls den Ablauf der einjährigen Wartezeit in sinngemässer Anwendung von <span class=\"artref\">Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG</span> voraussetzt (E. 6.2). </div>\n</div>"},{"id":2776,"title":"BGE 145 I 167","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-I-167%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 80 Abs. 1 KV/VD</span>; Art. 90a des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Waadt; Anspruch von Initianten auf rechtliches Gehör im Rahmen eines Verfahrens über die Ungültigerklärung einer Waadtländer Volksinitiative durch die kantonale Exekutive.  <div class=\"paratf\">Tragweite und Anwendungsbereich des Anspruchs auf rechtliches Gehör (E. 4.1). Einschlägige Doktrin und Rechtsprechung (E. 4.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Unter bestimmten Umständen besteht für die Initianten ein Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>), wenn eine kantonale Exekutive über die Gültigkeit einer Initiative entscheidet, bevor dafür Unterschriften gesammelt werden (E. 4.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Im vorliegenden Fall wurde den Initianten das rechtliche Gehör nicht verweigert, da der Exekutiventscheid auf einer voraussehbaren rechtlichen Argumentation beruhte (E. 4.4). </div>\n</div>"},{"id":3340,"title":"BGE 127 II 306","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-306%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Änderung des Betriebsreglementes für ein Flugfeld.  <div class=\"paratf\">Stützt sich das Begehren um Anordnung zusätzlicher (Lärm-)Emissionsbegrenzungen auf <span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 2 USG</span> und sind die Belastungsgrenzwerte gemäss LSV Anhang 5 eingehalten, so liegen in der Regel keine \"civil rights\" im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> im Streite (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Rechtsgrundlagen für die Änderung der Betriebsreglemente für Flugfelder (E. 6 und 7). Unzulässigkeit bedingter Beschwerdebegehren (E. 6c). </div>\n<div class=\"paratf\">Das Kriterium der wirtschaftlichen Tragbarkeit von Emissionsbegrenzungen im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 2 USG</span> ist auf gewinnorientierte, nach marktwirtschaftlichen Prinzipien geführte Unternehmen zugeschnitten. Gehen die Emissionen von anderen Quellen aus, sind die finanziellen Konsequenzen von Begrenzungen im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung zu berücksichtigen (E. 8). </div>\n<div class=\"paratf\">Prüfung der Verhältnismässigkeit zusätzlicher lärmbedingter Einschränkungen eines Segelflugbetriebes (E. 9). </div>\n</div>"},{"id":4209,"title":"BGE 130 II 425","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-425%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; <span class=\"artref\">Art. 26 ArGV 3</span>; Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung in einem verwaltungsrechtlichen Streit im Bereich des Arbeitnehmerschutzes.  <div class=\"paratf\">Unabhängig von der Zugehörigkeit zum öffentlichen Recht fällt das gegenüber einem Arbeitgeber ausgesprochene Verbot, in der Unternehmung ein Überwachungssystem zu verwenden, unter die \"zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen\" im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span> (E. 2.2 und 2.3). </div>\n</div>"},{"id":4452,"title":"BGE 131 I 153","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-I-153%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id=\"CH/101/29\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 9 Abs. 3 BGBM</span>; <span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 2 IVoeB</span>; <span class=\"artref\">Art. 32 Abs. 2 BoeB</span>; öffentliche Beschaffung, Beschwerdelegitimation von Mitgliedern eines übergangenen Konsortiums gegen einen Vergabeentscheid.  <div class=\"paratf\">Zulässigkeit der Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, aktuelles Interesse (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Anspruch auf rechtliches Gehör (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Gutglaubensschutz, Rechtsmittelbelehrung (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Solange der Vertrag zwischen der Vergabebehörde und dem berücksichtigten Anbieter nicht abgeschlossen ist, können die Mitglieder eines übergangenen Konsortiums nur gemeinschaftlich gegen den Vergabeentscheid Beschwerde führen, weil sie nur ein unteilbares Recht der Gesellschaft geltend machen können, d.h. dasjenige, den Zuschlag für die Beschaffung zu erhalten (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, stellt sich die Frage anders, ob ein einzelnes Mitglied in seinem eigenen Namen vorgehen kann, weil die Beschwerde nurmehr auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Vergabeentscheids und den Erhalt von Schadenersatz hinzielt. Indem das Genfer Verwaltungsgericht dies verneint hat, ist es nicht in Willkür verfallen (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":4467,"title":"BGE 131 I 333","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-I-333%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/27\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/101/26\" type=\"start\"></artref>Art. 26, 27 und 49 BV</span><artref id=\"CH/101/27\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/101/49\" type=\"end\"></artref>; Gemeindereglement zur Benützung von Wohnungen, die mit Unterstützung der Stadt Lausanne erstellt oder renoviert worden sind.  <div class=\"paratf\">Art. 11 des Gemeindereglementes erlaubt den Behörden, für 15 % der Wohnungen in jedem subventionierten Gebäude die Mieter zu bestimmen. Diese Regelung steht weder mit dem Bundesrecht (E. 2) noch mit der Eigentumsgarantie (E. 3) oder der Wirtschaftsfreiheit (E. 4) im Widerspruch. </div>\n</div>"},{"id":5274,"title":"BGE 134 I 140","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-140%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 82 ff. BGG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.101/5\" type=\"start\"></artref>Art. 5 und 6 EMRK</span><artref id=\"CH/0.101/6\" type=\"end\"></artref>; Art. 9, Art. 10 Abs. 2, Art. 29 Abs. 1 und 2, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/31\" type=\"start\"></artref>Art. 31 und 32 BV</span><artref id=\"CH/101/32\" type=\"end\"></artref>; § 5, 6, 9 und 11 GSG/ZH; Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten; Schutzmassnahmen gegen häusliche Gewalt nach dem zürcherischen Gewaltschutzgesetz.  <div class=\"paratf\">Zur Überprüfung von Massnahmen, die gestützt auf das zürcherische Gewaltschutzgesetz ergangen sind, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegeben (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Die im vorliegenden Fall auferlegten Gewaltschutzmassnahmen (Rayon- und Kontaktverbot) fallen weder unter den Begriff der Freiheitsentziehung im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 5 EMRK</span> und <span class=\"artref\">Art. 31 BV</span> (E. 3) noch unter den Begriff der strafrechtlichen Anklage im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 6 EMRK</span> (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Mit der Auferlegung von Gewaltschutzmassnahmen besteht die Möglichkeit der Gefährdung des durch das Zivil- und Strafrecht geschützten \"guten Rufs\". Der gute Ruf stellt ein \"civil right\" dar und fällt daher in den Schutzbereich von <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> (E. 5.2). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">§ 9 Abs. 3 GSG</span>/ZH geht über den bundes- und konventionsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör hinaus und garantiert das Recht des Gesuchsgegners, nach Möglichkeit mündlich angehört zu werden. Im vorliegenden Fall wurde die Gehörsverletzung geheilt (E. 5.3-5.5). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">§ 9 Abs. 4 GSG</span>/ZH garantiert keinen über <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span> hinausgehenden absoluten Anspruch auf Beweisabnahme (E. 5.6 und 5.7). </div>\n<div class=\"paratf\">Das angeordnete Rayonverbot stellt keine unverhältnismässige Einschränkung der persönlichen Freiheit des Beschwerdeführers dar (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":5759,"title":"BGE 135 V 201","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-201%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/830.1/17\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/830.1/8\" type=\"start\"></artref>Art. 8, 17 und 53 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/17\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/830.1/53\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 28 IVG</span>; Auswirkungen der Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung (<a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page352\">BGE 130 V 352</a>) auf laufende Renten.  <div class=\"paratf\">Eine rechtskräftige Verfügung über eine Dauerleistung ist nur ausnahmsweise zu Ungunsten der versicherten Person an eine geänderte Gerichtspraxis anzupassen. Eine Ausnahme setzt zunächst voraus, dass die neue Praxis eine allgemeine Verbreitung erfährt. Darüber hinaus ist erforderlich, dass die frühere Praxis nur noch auf einige wenige Personen Anwendung findet, so dass diese als in stossender Weise privilegiert erscheinen, oder dass sich die damalige Leistungszusprechung aus Sicht der neuen Praxis schlechterdings nicht mehr vertreten lässt (E. 6, insbesondere E. 6.4). </div>\n<div class=\"paratf\">Die mit <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page352\">BGE 130 V 352</a> begründete Rechtsprechung bildet keinen Grund für die Herabsetzung oder Aufhebung einer laufenden Rente unter dem Titel der Anpassung an geänderte Rechtsgrundlagen (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":9376,"title":"BGE 106 IB 252","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F106-IB-252%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">SVG - Art. 22 ff. der Verordnung über Haftpflicht und Versicherung im Strassenverkehr vom 20. November 1959 (VVV).  <div class=\"paratf\">1. Bedeutung der Richtlinien der Vereinigung der Chefs der Kantonalen Motorfahrzeugkontrollen vom 11. Mai 1978 für die Gesetzesauslegung (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Zulässigkeit des Entzugs eines kollektiven Fahrzeugausweises aufgrund einer begründeten Praxisänderung (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">3. Hinreichende Gründe für die Erteilung oder Weiterbelassung eines Kollektivfahrzeugausweises gemäss <span class=\"artref\">Art. 23 Abs. 3 lit. a VVV</span> können sich nicht bloss aus dem Nachweis eines genügenden Umsatzes, sondern auch einer genügenden Anzahl Gelegenheiten zur Verwendung der Händlerschilder ergeben. Anwendung auf Bootsbaubetriebe (E. 3). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_32":{"art_id":"art_32","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 32 Widerruf und Abänderung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">32</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Widerruf und Abänderung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-32--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Soweit besondere Vorschriften, die Natur der Sache, der Grundsatz von Treu und Glauben oder andere allgemein anerkannte Rechtsgrundsätze nicht entgegenstehen, kann die Behörde von Amtes wegen oder auf Gesuch hin: <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-32--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      eine mangelhafte Verfügung zurücknehmen, wenn wichtige öffentliche Interessen, die nicht anders wahrgenommen werden können, es gebieten;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-32--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      rechtskräftige Verfügungen abändern oder widerrufen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen infolge einer wesentlichen Änderung der Rechts- oder der Sachlage nicht mehr erfüllt sind.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-32--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Eine Verfügung kann widerrufen werden, auch wenn sie formell in Rechtskraft erwachsen ist. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-32--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Partei hat Anspruch auf Entschädigung, sofern sie durch den Widerruf oder die Abänderung einen Schaden erleidet, für den sie die Verantwortung nicht zu tragen hat. Geltendmachung und Verjährung des Anspruchs richten sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Verantwortlichkeit der öffentlichen Gemeinwesen und ihrer Amtsträger. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_72":{"art_id":"art_72","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 72 Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">72</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-72--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt anders lautender gesetzlicher Bestimmungen beurteilt das Kantonsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen letztinstanzliche Verfügungen der Verwaltungsbehörden (Art. 3) in Verwaltungssachen (Art. 4 und 5). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_78":{"art_id":"art_78","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 78 Verfahren a) Beschwerdegründe","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">78</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Verfahren<br/>\n    a) Beschwerdegründe</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Beschwerdeführer kann mit der Beschwerde rügen:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens und unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die Unzweckmässigkeit:\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-1‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      1.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-2‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      2.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über den Schutz der Minderjährigen,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-3‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      3.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-4‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      4.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen, die an eine Bundesbehörde mit unbeschränkter Kognitionsbefugnis weitergezogen werden können,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-5‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      5.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von andern Verfügungen, sofern das Gesetz es vorsieht.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_80":{"art_id":"art_80","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 80 d) Verweisung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">80</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">d) Verweisung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Auf das Beschwerdeverfahren sind die nachfolgenden Bestimmungen analog anwendbar:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdelegitimation: Art. 44;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdefrist: Art. 46;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdeschrift: Art. 48 bis 50;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Wirkung und Instruktion der Beschwerde: Artikeln 51 und 53 bis 58;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Zulässigkeit der Beschwerde und Beschwerdeentscheid: Artikeln 59, 60 und 61a;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Erläuterung und Berichtigung: Artikel 64.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Bezüglich Begründung und Eröffnung des Entscheids sind die Artikel 29 und 30 anwendbar. Sofern ein ordentliches Rechtsmittel an eine Bundesinstanz besteht, ist es anzugeben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_89":{"art_id":"art_89","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 89 b) Im Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">89</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">b) Im Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im Beschwerdeverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Unterliegt sie nur teilweise, so werden die Kosten ermässigt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausnahmsweise können die Kosten ganz oder teilweise erlassen werden. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"abrogation_ellip\">… <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, als Parteien oder Vorinstanzen in einem Verfahren auftreten, werden in der Regel keine Kosten auferlegt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 91 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">91</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausser den Fällen, für die Artikel 88 Absatz 5 anwendbar ist, gewährt die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Begehren die Rückerstattung der notwendigen Kosten, die ihr entstanden sind (Auslagen). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigung wird im Dispositiv beziffert und der Staats- und Gemeindekasse auferlegt, soweit sie aus Billigkeitsgründen nicht der unterliegenden Partei auferlegt werden kann.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden oder mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisationen, welche obsiegen, darf in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 25 Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">25</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐4--a-25--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für das Verfahren bei einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Gebühr von 280 bis 5'000 Franken erhoben. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}