{"id":"3d5c4fc481fdce319748ce720a04ca16","file_name":"TCVS-20250916-A1-25-26-20251110-A83.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-09-16","date_publication":"2025-11-10","date_file_modification":null,"object_code":"A83","case_number":{"id":"A1 25 26","text":"A1 25 26"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2025,"case_increment":26,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":9,"legal_nature":{"id":31,"text":"Strafvollzugsmassnahmen"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":367,"text":"AGENT"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":520,"text":"ANALYSE"},{"id":537,"text":"ANEIGNUNG"},{"id":682,"text":"ANWESENHEIT"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":714,"text":"ARBEITGEBER"},{"id":759,"text":"ARBEITSVERTRAG"},{"id":894,"text":"AUFSCHIEBENDE 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class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_123\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_123\" routerlink=\"./\"><b>Art. 123</b></a><a fragment=\"#art_123\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_123\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer vorsätzlich einen Menschen in anderer Weise an Körper oder Gesundheit schädigt, wird, auf Antrag, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>In leichten Fällen kann der Richter die Strafe mildern (Art. 48<i>a</i>).</p><p>2.  Die Strafe ist Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, und der Täter wird von Amtes wegen ver­folgt,</p><p>wenn er Gift, eine Waffe oder einen gefährlichen Gegenstand gebraucht,</p><p>wenn er die Tat an einem Wehrlosen oder an einer Person begeht, die unter seiner Obhut steht oder für die er zu sorgen hat, namentlich an einem Kind,</p><p>wenn er der Ehegatte des Opfers ist und die Tat während der Ehe oder bis zu einem Jahr nach der Scheidung begangen wurde,</p><p>wenn er die eingetragene Partnerin oder der eingetragene Partner des Opfers ist und die Tat während der Dauer der eingetragenen Partnerschaft oder bis zu einem Jahr nach deren Auflösung begangen wurde,</p><p>wenn er der hetero- oder homosexuelle Lebenspartner des Opfers ist, sofern sie auf unbestimmte Zeit einen gemeinsamem Haushalt führen und die Tat während dieser Zeit oder bis zu einem Jahr nach der Trennung begangen wurde.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e7229\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1989, in Kraft seit 1. Jan. 1990  (<a href=\"eli/oc/1989/2449_2449_2449/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1989</b> 2449</a>; <a href=\"eli/fga/1985/2_1009_1021_901/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1985</b> II 1009</a>).</p><p id=\"fn-d6e7257\"> Fassung gemäss Ziff. II 2 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>).</p><p id=\"fn-d6e7281\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003 (Strafverfolgung in der Ehe und in der Partnerschaft), in Kraft seit 1. April 2004 (<a href=\"eli/oc/2004/176/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2004</b> 1403</a>; <a href=\"eli/fga/2003/226/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1909 </a><a href=\"eli/fga/2003/228/de\" routerlink=\"./\">1937</a>).</p><p id=\"fn-d6e7301\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 18 des Partnerschaftsgesetzes vom 18. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2005/782/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2005</b> 5685</a>; <a href=\"eli/fga/2003/194/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1288</a>).</p><p id=\"fn-d6e7319\"> Ursprünglich Abs. 4. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003 (Strafverfolgung in der Ehe und in der Partnerschaft), in Kraft seit 1. April 2004 (<a href=\"eli/oc/2004/176/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2004</b> 1403</a>;  <a href=\"eli/fga/2003/226/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1909 </a><a href=\"eli/fga/2003/228/de\" routerlink=\"./\">1937</a>). </p></div></div></article>"},"art_146":{"art_id":"art_146","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_146","title":"Art. 146","content":"<article id=\"art_146\"><a name=\"a146\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_146\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_146\" routerlink=\"./\"><b>Art. 146</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu berei­chern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tat­sachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Handelt der Täter gewerbsmässig, so wird er mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 90 Tagessätzen bestraft.</p><p> Der Betrug zum Nachteil eines Angehörigen oder Familiengenossen wird nur auf Antrag verfolgt.</p></div></article>"},"art_158":{"art_id":"art_158","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_158","title":"Art. 158","content":"<article id=\"art_158\"><a name=\"a158\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_158\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_158\" routerlink=\"./\"><b>Art. 158</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu ver­wal­ten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und da­bei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird, wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Wer als Geschäftsführer ohne Auftrag gleich handelt, wird mit der gleichen Strafe belegt.</p><p>Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmä­s­sig zu bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden.</p><p>2.  Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu berei­chern, die ihm durch das Gesetz, einen behördlichen Auftrag oder ein Rechtsgeschäft eingeräumte Ermächtigung, jemanden zu vertreten, miss­braucht und dadurch den Vertretenen am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>3.  Die ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil eines Angehöri­gen oder Familiengenossen wird nur auf Antrag verfolgt.</p></div></article>"},"art_165":{"art_id":"art_165","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_165","title":"Art. 165","content":"<article id=\"art_165\"><a name=\"a165\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_165\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_165\" routerlink=\"./\"><b>Art. 165</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Der Schuldner, der in anderer Weise als nach Artikel 164, durch Misswirtschaft, namentlich durch ungenügende Kapitalausstattung, un­ver­hältnismässigen Aufwand, gewagte Spekulationen, leichtsinni­ges Gewähren oder Benützen von Kredit, Verschleudern von Vermö­gens­werten oder arge Nachlässigkeit in der Berufsausübung oder Ver­mögensverwaltung,</p><p>seine Überschuldung herbeiführt oder verschlimmert, seine Zahlungs­unfähigkeit herbeiführt oder im Bewusstsein seiner Zahlungsunfähig­keit seine Vermögenslage verschlimmert,</p><p>wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder gegen ihn ein Verlust­schein ausgestellt worden ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  Der auf Pfändung betriebene Schuldner wird nur auf Antrag eines Gläubigers verfolgt, der einen Verlustschein gegen ihn erlangt hat.</p><p>Der Antrag ist innert drei Monaten seit der Zustellung des Ver­lust­scheines zu stellen.</p><p>Dem Gläubiger, der den Schuldner zu leichtsinnigem Schulden­machen, unverhältnismässigem Aufwand oder zu gewagten Spekula­tio­nen ver­leitet oder ihn wucherisch ausgebeutet hat, steht kein Antrags­recht zu.</p></div></article>"},"art_166":{"art_id":"art_166","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_166","title":"Art. 166","content":"<article id=\"art_166\"><a name=\"a166\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_166\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_166\" routerlink=\"./\"><b>Art. 166</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Der Schuldner, der die ihm gesetzlich obliegende Pflicht zur ord­nungs­mässigen Führung und Aufbewahrung von Geschäftsbüchern oder zur Aufstellung einer Bilanz verletzt, so dass sein Vermögens­stand nicht oder nicht vollständig ersichtlich ist, wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder in einer gemäss Artikel 43 des Bundes­gesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbe­treibung- und Konkurs (SchKG) er­folgten Pfändung gegen ihn ein Verlustschein ausgestellt worden ist, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe be­straft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e8792\"><a href=\"eli/cc/11/529_488_529/de\" routerlink=\"./\">SR <b>281.1</b></a></p></div></div></article>"},"art_169":{"art_id":"art_169","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_169","title":"Art. 169","content":"<article id=\"art_169\"><a name=\"a169\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_169\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_169\" routerlink=\"./\"><b>Art. 169</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer eigenmächtig zum Schaden der Gläubiger über einen Ver­mögens­wert verfügt, der</p><p>amtlich gepfändet oder mit Arrest belegt ist,</p><p>in einem Betreibungs‑, Konkurs- oder Retentionsverfahren amtlich aufgezeichnet ist oder</p><p>zu einem durch Liquidationsvergleich abgetretenen Vermögen gehört</p><p>oder einen solchen Vermögenswert beschädigt, zerstört, entwertet oder unbrauchbar macht,</p><p>wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></div></article>"},"art_177":{"art_id":"art_177","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_177","title":"Art. 177","content":"<article id=\"art_177\"><a name=\"a177\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_177\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_177\" routerlink=\"./\"><b>Art. 177</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer jemanden in anderer Weise durch Wort, Schrift, Bild, Gebärde oder Tätlichkeiten in seiner Ehre angreift, wird, auf Antrag, mit Geldstrafe bis zu 90 Tagessätzen bestraft.</p><p> Hat der Beschimpfte durch sein ungebührliches Verhalten zu der Beschimpfung unmittelbar Anlass gegeben, so kann der Richter den Tä­ter von Strafe befreien.</p><p> Ist die Beschimpfung unmittelbar mit einer Beschimpfung oder Tät­lichkeit erwidert worden, so kann der Richter einen oder beide Täter von Strafe befreien.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e9172\"> Strafdrohungen neu umschrieben gemäss Ziff. II 1 Abs. 16 des BG vom 13. Dez. 2002,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>).</p></div></div></article>"},"art_180":{"art_id":"art_180","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_180","title":"Art. 180","content":"<article id=\"art_180\"><a name=\"a180\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_180\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_180\" routerlink=\"./\"><b>Art. 180</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer jemanden durch schwere Drohung in Schrecken oder Angst ver­setzt, wird, auf Antrag, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Der Täter wird von Amtes wegen verfolgt, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Ehegatte des Opfers ist und die Drohung während der Ehe oder bis zu einem Jahr nach der Scheidung begangen wurde; oder</dd><dt>a. die eingetragene Partnerin oder der eingetragene Partner des Opfers ist und die Drohung während der eingetragenen Partnerschaft oder bis zu einem Jahr nach deren Auflösung begangen wurde; oder</dt><dd></dd><dt>b. </dt><dd>der hetero- oder homosexuelle Lebenspartner des Opfers ist, sofern sie auf unbestimmte Zeit einen gemeinsamen Haushalt führen und die Drohung während dieser Zeit oder bis zu einem Jahr nach der Trennung begangen wurde.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e9779\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 18 des Partnerschaftsgesetzes vom 18. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2005/782/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2005</b> 5685</a>; <a href=\"eli/fga/2003/194/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1288</a>).</p><p id=\"fn-d6e9801\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003 (Strafverfolgung in der Ehe und in der Partnerschaft), in Kraft seit 1. April 2004 (<a href=\"eli/oc/2004/176/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2004</b> 1403</a>; <a href=\"eli/fga/2003/226/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1909 </a><a href=\"eli/fga/2003/228/de\" routerlink=\"./\">1937</a>).</p></div></div></article>"},"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22","title":"Art. 22","content":"<article id=\"art_22\"><a name=\"a22\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_22\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22\" routerlink=\"./\"><b>Art. 22</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Führt der Täter, nachdem er mit der Ausführung eines Verbrechens oder Vergehens begonnen hat, die strafbare Tätigkeit nicht zu Ende oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein oder kann dieser nicht eintreten, so kann das Gericht die Strafe mildern.</p><p> Verkennt der Täter aus grobem Unverstand, dass die Tat nach der Art des Gegenstandes oder des Mittels, an oder mit dem er sie ausführen will, überhaupt nicht zur Vollendung gelangen kann, so bleibt er straflos.</p></div></article>"},"art_251":{"art_id":"art_251","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251","title":"Art. 251","content":"<article id=\"art_251\"><a name=\"a251\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_251\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251\" routerlink=\"./\"><b>Art. 251</b></a><a fragment=\"#art_251\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer in der Absicht, jemanden am Vermögen oder an andern Rech­ten zu schädigen oder sich oder einem andern einen unrecht­mässigen Vorteil zu verschaffen,</p><p>eine Urkunde fälscht oder verfälscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde benützt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beur­kundet oder beurkunden lässt,</p><p>eine Urkunde dieser Art zur Täuschung gebraucht,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  In besonders leichten Fällen kann auf Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe erkannt werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e11987\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995  (<a href=\"eli/oc/1994/2290_2290_2290/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1994</b> 2290</a>; <a href=\"eli/fga/1991/2_969_933_797/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 969</a>).</p></div></div></article>"},"art_253":{"art_id":"art_253","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_253","title":"Art. 253","content":"<article id=\"art_253\"><a name=\"a253\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_253\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_253\" routerlink=\"./\"><b>Art. 253</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer durch Täuschung bewirkt, dass ein Beamter oder eine Person öffentlichen Glaubens eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beur­­kundet, namentlich eine falsche Unterschrift oder eine unrichtige Ab­schrift beglaubigt,</p><p>wer eine so erschlichene Urkunde gebraucht, um einen andern über die darin beurkundete Tatsache zu täuschen,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></div></article>"},"art_303":{"art_id":"art_303","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_303","title":"Art. 303","content":"<article id=\"art_303\"><a name=\"a303\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_303\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_303\" routerlink=\"./\"><b>Art. 303</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer einen Nichtschuldigen wider besseres Wissen bei der Behörde eines Verbrechens oder eines Vergehens beschuldigt, in der Absicht, eine Strafverfo­lgung gegen ihn herbeizuführen,</p><p>wer in anderer Weise arglistige Veranstaltungen trifft, in der Absicht, eine Strafver­folgung gegen einen Nichtschuldigen herbeizuführen,</p><p>wird mit Frei­heitsstrafe oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  Betrifft die falsche Anschuldigung eine Übertretung, so ist die Strafe Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.</p></div></article>"}}},{"id":"741.01","law":{"systematic_id":"741.01","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de","title":"Strassenverkehrsgesetz","abbreviation":"SVG"},"articles":{"art_90":{"art_id":"art_90","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90","title":"Art. 90","content":"<article id=\"art_90\"><a name=\"a90\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_90\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90\" routerlink=\"./\"><b>Art. 90</b></a><a fragment=\"#art_90\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer Verkehrsregeln dieses Gesetzes oder der Vollziehungsvorschriften des Bundesrates verletzt.</p><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt.</p><p> Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren wird bestraft, wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht, namentlich durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, waghalsiges Überholen oder Teilnahme an einem nicht bewilligten Rennen mit Motorfahrzeugen.</p><p> Absatz 3 ist in jedem Fall erfüllt, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird um: </p><dl><dt>a.</dt><dd>mindestens 40 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 30 km/h beträgt;</dd><dt>b.</dt><dd>mindestens 50 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 50 km/h beträgt;</dd><dt>c.</dt><dd>mindestens 60 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 80 km/h beträgt; </dd><dt>d.</dt><dd>mindestens 80 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit mehr als 80 km/h beträgt.</dd></dl><p> Artikel 237 Ziffer 2 des Strafgesetzbuches findet in diesen Fällen keine Anwendung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e6750\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p><p id=\"fn-d255441e6795\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91","title":"Art. 91","content":"<article id=\"art_91\"><a name=\"a91\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_91\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91\" routerlink=\"./\"><b>Art. 91</b></a><a fragment=\"#art_91\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a.</dt><dd>in angetrunkenem Zustand ein Motorfahrzeug führt;</dd><dt>b.</dt><dd>das Verbot, unter Alkoholeinfluss zu fahren, missachtet;</dd><dt>c.</dt><dd>in fahrunfähigem Zustand ein motorloses Fahrzeug führt.</dd></dl><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a.</dt><dd>in angetrunkenem Zustand mit qualifizierter Atemalkohol- oder Blutalkoholkonzentration ein Motorfahrzeug führt;</dd><dt>b.</dt><dd>aus anderen Gründen fahrunfähig ist und ein Motorfahrzeug führt.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e6844\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2014  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>, <b></b><a href=\"eli/oc/2013/821/de\" routerlink=\"./\"><b>2013</b> 4669</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p><p id=\"fn-d255441e6887\"> Die Bestimmung zur Atemalkoholkonzentration ist anwendbar ab Inkrafttreten von Art. 55 Abs. 3, <i>3</i>, 6 und <i>6</i>  gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012 und der V der BVers vom 15. Juni 2012 über Alkoholgrenzwerte im Strassenverkehr.</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"},"articles":{"art_87":{"art_id":"art_87","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_87","title":"Art. 87 Vergehen","content":"<article id=\"art_87\"><a name=\"a87\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_87\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_87\" routerlink=\"./\"><b>Art. 87</b> <b></b>Vergehen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise für sich oder einen anderen eine Leistung auf Grund dieses Ge­setzes erwirkt, die ihm nicht zu­kommt,</p><p>wer sich durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise der Beitrags­pflicht ganz oder teilweise entzieht,</p><p>wer es als Arbeitgeber unterlässt, sich einer Ausgleichskasse anzuschliessen und die beitragspflichtigen Löhne seiner Arbeitnehmer innert der Frist abzurechnen, die der Bundesrat gestützt auf Artikel 14 bestimmt,</p><p>wer als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer um die Beiträge gekürzte Löhne ausrichtet und, anstatt die der Ausgleichskasse geschuldeten Arbeitnehmerbeiträge zu bezah­len, die Beiträge selber verbraucht oder damit andere Forderungen begleicht,</p><p>wer die Schweigepflicht verletzt oder bei der Durchführung dieses Ge­setzes seine Stellung als Organ oder Funktionär zum Nachteil Dritter oder zum eigenen Vorteil missbraucht,</p><p>wer die ihm obliegende Meldepflicht (Art. 31 Abs. 1 ATSG) verletzt,</p><p>wer als Revisor oder Revisionsgehilfe die ihm bei der Durchführung einer Revision bzw. Kontrolle oder bei Abfassung oder Erstattung des Revisions- bzw. Kontroll­berichtes ob­liegenden Pflichten in gro­ber Weise verletzt,</p><p>wer die Versichertennummer systematisch verwendet, ohne hiefür berechtigt zu sein,</p><p>wird, sofern nicht ein mit einer höheren Strafe bedrohtes Verbrechen oder Vergehen des Strafgesetzbuches vorliegt, mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e7855\"> Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 17. März 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (<a href=\"eli/oc/2017/595/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2017</b> 5521</a>; <a href=\"eli/fga/2016/44/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 157</a>).</p><p id=\"fn-d479619e7871\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d479619e7889\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d479619e7897\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 6. Okt. 2006 (5. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/722/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 5129</a>; <a href=\"eli/fga/2005/719/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4459</a>).</p><p id=\"fn-d479619e7915\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (<a href=\"eli/oc/2007/747/de\" routerlink=\"./\">AS<b> 2007</b> 5259</a>; <a href=\"eli/fga/2006/52/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 501</a>).</p><p id=\"fn-d479619e7931\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p><p id=\"fn-d479619e7939\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (<a href=\"eli/oc/2007/747/de\" routerlink=\"./\">AS<b> 2007</b> 5259</a>; <a href=\"eli/fga/2006/52/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 501</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":2885,"title":"BGE 145 IV 10","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-IV-10%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 77b StGB</span>; Voraussetzungen für die Bewilligung der Halbgefangenschaft; Vorrang von Bundesrecht.  <div class=\"paratf\">Mit <span class=\"artref\">Art. 77b StGB</span> hat der Gesetzgeber die Kriterien für die Bewilligung der Halbgefangenschaft abschliessend festgelegt, ohne den Kantonen Raum für restriktivere Regelungen zu lassen. Kantonale oder interkantonale Bestimmungen dürfen die Gewährung der Halbgefangenschaft daher nicht davon abhängig machen, dass die verurteilte Person in der Schweiz über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, da sich eine solche Voraussetzung nicht aus <span class=\"artref\">Art. 77b StGB</span> ergibt. Die Behörden können das Fehlen einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz höchstens bei der Beurteilung berücksichtigen, ob beim Verurteilen Fluchtgefahr besteht (E. 2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":139,"title":"6B_1193/2020","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=14.10.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=19&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-10-2021-6B_1193-2020&number_of_ranks=143071"},{"id":37976,"title":"6B_1204/2015","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=03.10.2016&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=21&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-10-2016-6B_1204-2015&number_of_ranks=105230"},{"id":45165,"title":"2C_361/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=23.10.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=23&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-10-2015-2C_361-2014&number_of_ranks=98043"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_46":{"art_id":"art_46","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 46 Beschwerdefrist","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">46</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdefrist</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-46--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Beschwerde ist innert dreissig Tagen, gegen eine Zwischenverfügung (Art. 41 und 42) innert zehn Tagen, seit der Eröffnung der Verfügung einzureichen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-46--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die abweichenden Bestimmungen des bisherigen kantonalen Rechts werden aufgehoben, ausgenommen in Wahl- und Abstimmungssachen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-46--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Vorbehalten bleiben Artikel 14 Absatz 2 und Artikel 34 Absatz 1. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_48":{"art_id":"art_48","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 48 Beschwerdeschrift","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">48</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeschrift</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-48--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Beschwerdeschrift ist der Beschwerdeinstanz in sovielen Doppeln einzureichen, als Interessierte bestehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-48--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Beschwerdeschrift hat eine gedrängte Darstellung des Sachverhalts und der Begründung unter Angabe der Beweismittel sowie die Begehren zu enthalten. Sie ist vom Beschwerdeführer oder seinem Vertreter zu unterzeichnen und zu datieren.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-48--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Eine Ausfertigung der angefochtenen Verfügung und die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit der Beschwerdeführer sie in Händen hat.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 60 Sachentscheid","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">60</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Sachentscheid</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Tritt die Beschwerdeinstanz auf die Sache ein, entscheidet sie in der Sache selbst oder weist diese mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zur Neuentscheidung zurück.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Es kann den Parteien nur das Judikatum zugestellt werden; diese Ausfertigung enthält die Bezeichnung der Beschwerdebehörde, der Parteien und ihrer Vertreter, das Dispositiv, das Datum und den Ort des Entscheides sowie die Unterschrift des Präsidenten. Das Judikatum erwächst 30 Tage nach Zustellung in Rechtskraft, wenn innert dieser Frist keine der Parteien schriftlich einen ausgefertigten Entscheid mit Motiven und Erwägungen verlangt; gegebenenfalls beginnt die Beschwerdefrist mit Zustellung des ausgefertigten Entscheides zu laufen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde richtet sich im übrigen nach den Artikeln 29 und 30 betreffend die Begründung und Zustellung. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_72":{"art_id":"art_72","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 72 Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">72</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-72--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt anders lautender gesetzlicher Bestimmungen beurteilt das Kantonsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen letztinstanzliche Verfügungen der Verwaltungsbehörden (Art. 3) in Verwaltungssachen (Art. 4 und 5). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_78":{"art_id":"art_78","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 78 Verfahren a) Beschwerdegründe","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">78</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Verfahren<br/>\n    a) Beschwerdegründe</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Beschwerdeführer kann mit der Beschwerde rügen:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens und unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die Unzweckmässigkeit:\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-1‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      1.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-2‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      2.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über den Schutz der Minderjährigen,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-3‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      3.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen über die Zulassung zu öffentlichen Anstalten,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-4‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      4.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von Verfügungen, die an eine Bundesbehörde mit unbeschränkter Kognitionsbefugnis weitergezogen werden können,\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-78--p-1--l-b‐--sl-5‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n       \n    </td>\n<td class=\"number\">\n      5.\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"2\">\n      von andern Verfügungen, sofern das Gesetz es vorsieht.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_80":{"art_id":"art_80","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 80 d) Verweisung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">80</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">d) Verweisung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Auf das Beschwerdeverfahren sind die nachfolgenden Bestimmungen analog anwendbar:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdelegitimation: Art. 44;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdefrist: Art. 46;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdeschrift: Art. 48 bis 50;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Wirkung und Instruktion der Beschwerde: Artikeln 51 und 53 bis 58;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Zulässigkeit der Beschwerde und Beschwerdeentscheid: Artikeln 59, 60 und 61a;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Erläuterung und Berichtigung: Artikel 64.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Bezüglich Begründung und Eröffnung des Entscheids sind die Artikel 29 und 30 anwendbar. Sofern ein ordentliches Rechtsmittel an eine Bundesinstanz besteht, ist es anzugeben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 91 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">91</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausser den Fällen, für die Artikel 88 Absatz 5 anwendbar ist, gewährt die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Begehren die Rückerstattung der notwendigen Kosten, die ihr entstanden sind (Auslagen). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigung wird im Dispositiv beziffert und der Staats- und Gemeindekasse auferlegt, soweit sie aus Billigkeitsgründen nicht der unterliegenden Partei auferlegt werden kann.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden oder mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisationen, welche obsiegen, darf in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 13 Ermessenskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Ermessenskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr wird aufgrund des Streitwertes, des Umfangs und der Schwierigkeit des Falls, der Art von Prozessführung der Parteien sowie ihrer finanziellen Situation festgesetzt. Wenn der Streitwert nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wird die Gebühr nach den anderen Beurteilungselementen festgesetzt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Sie bewegt sich zwischen einem Minimum und einem Maximum, welche nach dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip festgesetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wenn es besondere Umstände rechtfertigen, kann die Behörde diese Grenzwerte verdoppeln oder im Strafbereich und im öffentlichen Bereich verfünffachen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 25 Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">25</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐4--a-25--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für das Verfahren bei einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Gebühr von 280 bis 5'000 Franken erhoben. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 3 Kosten","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">3</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Kosten</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Kosten versteht man die Auslagen der Behörde (Abs. 2) und die Gerichtsgebühren (Abs. 3).</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Auslagen der Behörde beinhalten das Honorar der Sachverständigen, Dolmetscher und Übersetzer, die Entschädigung für Reisen und Präsenz sowie die anderen im hängigen Verfahren nötigen Ausgaben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr (nachstehend: Gebühr) ist eine Abgabe als Gegenleistung für die Intervention der mit dem Fall befassten Behörde, die zudem global die Kosten der Kanzlei und andere ähnliche Kosten deckt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"311.1","law":{"systematic_id":"311.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/311.1","title":"Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch","abbreviation":"EGStGB"},"articles":{"art_26":{"art_id":"art_26","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/311.1","title":"Art. 26 Administrative Strafsachen - Verfahrensregeln","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">26</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Administrative Strafsachen - Verfahrensregeln</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-26--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Vorbehältlich der Bestimmungen des Bundesrechts ist für Entscheide, die von einer Verwaltungsbehörde gefällt werden, das VVRG anwendbar.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-26--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt eines gegenteiligen Entscheids des befassten Richters haben Verwaltungsgerichtsbeschwerden keine aufschiebende Wirkung gegen:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-26--p-2--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die Weigerung, das angeordnete Vollzugsdatum einer Strafe oder Massnahme aufzuschieben;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-26--p-2--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      eine Disziplinarsanktion.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-26--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ohne gegenteilige Bestimmungen unterliegen die erstinstanzlichen Entscheide der Verwaltungsbehörden der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an einen Einzelrichter des Kantonsgerichts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}