{"id":"3d670c276000fdeb37cf4fc129fff19f","file_name":"TCVS-20220110-A1-21-122-20220307-A83.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2022-01-10","date_publication":"2022-03-07","date_file_modification":null,"object_code":"A83","case_number":{"id":"A1 21 122","text":"A1 21 122"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2021,"case_increment":122,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":8,"legal_nature":{"id":31,"text":"Strafvollzugsmassnahmen"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":330,"text":"ACHTUNG"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":426,"text":"ALKOHOL"},{"id":520,"text":"ANALYSE"},{"id":570,"text":"ANGRIFF"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":741,"text":"ARBEITSLOSIGKEIT"},{"id":1020,"text":"AUSSERHALB"},{"id":1076,"text":"AUTOMOBIL"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1338,"text":"BERUF"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1722,"text":"BRUNNEN"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2448,"text":"EIGENTUM"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2626,"text":"ELEKTRONISCHER HAUSARREST"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3075,"text":"FAHRZEUG"},{"id":3078,"text":"FAHRZEUGAUSWEIS"},{"id":3258,"text":"FLUCHTGEFAHR"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3365,"text":"FREIHEIT"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3413,"text":"FRISTWIEDERHERSTELLUNG"},{"id":3568,"text":"GELDSTRAFE"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":3898,"text":"GOLD"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4064,"text":"HALBGEFANGENSCHAFT"},{"id":4390,"text":"INDIZ"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5061,"text":"KOPIE"},{"id":5291,"text":"LEBEN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6164,"text":"ÖFFENTLICHES RECHT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":7317,"text":"SAMSTAG"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7738,"text":"SONNTAG"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8084,"text":"STRAFBEFEHL"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8149,"text":"STRAFGESETZBUCH"},{"id":8160,"text":"STRAFREGISTER"},{"id":8290,"text":"TAG"},{"id":8748,"text":"ÜBERWACHUNG"},{"id":8859,"text":"UNFALL"},{"id":8971,"text":"UNTERNEHMUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9511,"text":"VERSPÄTUNG"},{"id":9561,"text":"VERTRETENER"},{"id":9579,"text":"VERURTEILTER"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":9591,"text":"VERWALTUNGSBESCHWERDE"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10016,"text":"WIEDERHOLUNGSGEFAHR"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10109,"text":"WOHNSITZ"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_134":{"art_id":"art_134","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_134","title":"Art. 134","content":"<article id=\"art_134\"><a name=\"a134\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_134\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_134\" routerlink=\"./\"><b>Art. 134</b></a><a fragment=\"#art_134\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_134\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer sich an einem Angriff auf einen oder mehrere Menschen beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Angegriffenen oder eines Dritten zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e7707\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1989, in Kraft seit 1. Jan. 1990  (<a href=\"eli/oc/1989/2449_2449_2449/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1989</b> 2449</a>; <a href=\"eli/fga/1985/2_1009_1021_901/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1985</b> II 1009</a>).</p><p id=\"fn-d6e7730\">Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 6 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.</p></div></div></article>"},"art_144":{"art_id":"art_144","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_144","title":"Art. 144","content":"<article id=\"art_144\"><a name=\"a144\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_144\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_144\" routerlink=\"./\"><b>Art. 144</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer eine Sache, an der ein fremdes Eigentums‑, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder unbrauchbar macht, wird, auf Antrag, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Hat der Täter die Sachbeschädigung aus Anlass einer öffentlichen Zusammenrottung begangen, so wird er von Amtes wegen verfolgt.</p><p> Hat der Täter einen grossen Schaden verursacht, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden. Die Tat wird von Amtes wegen verfolgt.</p></div></article>"},"art_181":{"art_id":"art_181","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_181","title":"Art. 181","content":"<article id=\"art_181\"><a name=\"a181\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_181\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_181\" routerlink=\"./\"><b>Art. 181</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></div></article>"},"art_307":{"art_id":"art_307","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_307","title":"Art. 307","content":"<article id=\"art_307\"><a name=\"a307\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_307\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_307\" routerlink=\"./\"><b>Art. 307</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer in einem gerichtlichen Verfahren als Zeuge, Sachverständiger, Übersetzer oder Dolmetscher zur Sache falsch aussagt, einen falschen Befund oder ein falsches Gutachten abgibt oder falsch übersetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p> Werden die Aussage, der Befund, das Gutachten oder die Überset­zung mit einem Eid oder mit einem Handgelübde bekräftigt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.</p><p> Bezieht sich die falsche Äusserung auf Tatsachen, die für die rich­ter­liche Entscheidung unerheblich sind, so ist die Strafe Geldstrafe.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e15780\"> Strafdrohungen neu umschrieben gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderung des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e15800\"> Strafdrohungen neu umschrieben gemäss Ziff. II 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderung des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"},"art_64":{"art_id":"art_64","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_64","title":"Art. 64","content":"<article id=\"art_64\"><a name=\"a64\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_64\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_64\" routerlink=\"./\"><b>Art. 64</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht ordnet die Verwahrung an, wenn der Täter einen Mord, eine vorsätzliche Tötung, eine schwere Körperverletzung, eine Ver­gewaltigung, einen Raub, eine Geiselnahme, eine Brandstiftung, eine Gefährdung des Lebens oder eine andere mit einer Höchststrafe von fünf oder mehr Jahren bedrohte Tat begangen hat, durch die er die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer andern Person schwer beeinträchtigt hat oder beeinträchtigen wollte, und wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>auf Grund der Persönlichkeitsmerkmale des Täters, der Tat­umstände und seiner gesamten Lebensumstände ernsthaft zu erwarten ist, dass er weitere Taten dieser Art begeht; oder</dd><dt>b. </dt><dd>auf Grund einer anhaltenden oder langdauernden psychischen Störung von erheblicher Schwere, mit der die Tat in Zusammenhang stand, ernsthaft zu erwarten ist, dass der Täter weitere Taten dieser Art begeht und die Anordnung einer Massnahme nach Artikel 59 keinen Erfolg verspricht.</dd></dl><p> Das Gericht ordnet die lebenslängliche Verwahrung an, wenn der Täter einen Mord, eine vorsätzliche Tötung, eine schwere Körper­verletzung, einen Raub, eine Vergewaltigung, eine sexuelle Nötigung, eine Freiheitsberaubung oder Entführung, eine Geiselnahme, ein Verschwindenlassen, Menschenhandel, Völkermord, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder ein Kriegsverbrechen (Zwölfter Titel) begangen hat und wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Der Täter hat mit dem Verbrechen die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer anderen Person besonders schwer beeinträchtigt oder beeinträchtigen wollen.</dd><dt>b. </dt><dd>Beim Täter besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass er erneut eines dieser Verbrechen begeht.</dd><dt>c. </dt><dd>Der Täter wird als dauerhaft nicht therapierbar eingestuft, weil die Behandlung langfristig keinen Erfolg verspricht.</dd></dl><p> Der Vollzug der Freiheitsstrafe geht der Verwahrung voraus. Die Bestimmungen über die bedingte Entlassung aus der Freiheitsstrafe (Art. 86–88) sind nicht anwendbar.</p><p> Ist schon während des Vollzugs der Freiheitsstrafe zu erwarten, dass der Täter sich in Freiheit bewährt, so verfügt das Gericht die bedingte Entlassung aus der Freiheitsstrafe frühestens auf den Zeitpunkt hin, an welchem der Täter zwei Drittel der Freiheitsstrafe oder 15 Jahre der lebenslänglichen Freiheitsstrafe verbüsst hat. Zuständig ist das Gericht, das die Verwahrung angeordnet hat. Im Übrigen ist Arti­kel 64<i>a</i> anwendbar.</p><p> Die Verwahrung wird in einer Massnahmevollzugseinrichtung oder in einer Strafanstalt nach Artikel 76 Absatz 2 vollzogen. Die öffent­liche Sicherheit ist zu gewährleisten. Der Täter wird psychiatrisch betreut, wenn dies notwendig ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e2959\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p><p id=\"fn-d6e2993\"> Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 1 des BB vom 18. Dez. 2015 über die Genehmigung und die Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (<a href=\"eli/oc/2016/756/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 4687</a>; <a href=\"eli/fga/2014/95/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 453</a>).</p><p id=\"fn-d6e3025\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 2007 (Lebenslängliche Verwahrung extrem gefährlicher Straftäter), in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/413/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 2961</a>; <a href=\"eli/fga/2006/104/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 889</a>).</p><p id=\"fn-d6e3045\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p><p id=\"fn-d6e3068\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"741.01","law":{"systematic_id":"741.01","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de","title":"Strassenverkehrsgesetz","abbreviation":"SVG"},"articles":{"art_90":{"art_id":"art_90","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90","title":"Art. 90","content":"<article id=\"art_90\"><a name=\"a90\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_90\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90\" routerlink=\"./\"><b>Art. 90</b></a><a fragment=\"#art_90\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_90\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer Verkehrsregeln dieses Gesetzes oder der Vollziehungsvorschriften des Bundesrates verletzt.</p><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt.</p><p> Mit Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren wird bestraft, wer durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht, namentlich durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, waghalsiges Überholen oder Teilnahme an einem nicht bewilligten Rennen mit Motorfahrzeugen.</p><p> Absatz 3 ist in jedem Fall erfüllt, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird um: </p><dl><dt>a.</dt><dd>mindestens 40 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 30 km/h beträgt;</dd><dt>b.</dt><dd>mindestens 50 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 50 km/h beträgt;</dd><dt>c.</dt><dd>mindestens 60 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit höchstens 80 km/h beträgt; </dd><dt>d.</dt><dd>mindestens 80 km/h, wo die Höchstgeschwindigkeit mehr als 80 km/h beträgt.</dd></dl><p> Artikel 237 Ziffer 2 des Strafgesetzbuches findet in diesen Fällen keine Anwendung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e6750\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p><p id=\"fn-d255441e6795\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91","title":"Art. 91","content":"<article id=\"art_91\"><a name=\"a91\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_91\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91\" routerlink=\"./\"><b>Art. 91</b></a><a fragment=\"#art_91\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_91\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a.</dt><dd>in angetrunkenem Zustand ein Motorfahrzeug führt;</dd><dt>b.</dt><dd>das Verbot, unter Alkoholeinfluss zu fahren, missachtet;</dd><dt>c.</dt><dd>in fahrunfähigem Zustand ein motorloses Fahrzeug führt.</dd></dl><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a.</dt><dd>in angetrunkenem Zustand mit qualifizierter Atemalkohol- oder Blutalkoholkonzentration ein Motorfahrzeug führt;</dd><dt>b.</dt><dd>aus anderen Gründen fahrunfähig ist und ein Motorfahrzeug führt.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e6844\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2014  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>, <b></b><a href=\"eli/oc/2013/821/de\" routerlink=\"./\"><b>2013</b> 4669</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p><p id=\"fn-d255441e6887\"> Die Bestimmung zur Atemalkoholkonzentration ist anwendbar ab Inkrafttreten von Art. 55 Abs. 3, <i>3</i>, 6 und <i>6</i>  gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012 und der V der BVers vom 15. Juni 2012 über Alkoholgrenzwerte im Strassenverkehr.</p></div></div></article>"},"art_92":{"art_id":"art_92","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_92","title":"Art. 92","content":"<article id=\"art_92\"><a name=\"a92\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_92\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_92\" routerlink=\"./\"><b>Art. 92</b></a><a fragment=\"#art_92\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_92\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer bei einem Unfall die Pflichten verletzt, die ihm dieses Gesetz auferlegt.</p><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer als Fahrzeugführer bei einem Verkehrsunfall einen Menschen getötet oder verletzt hat und die Flucht ergreift.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e6953\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[],"metadata_lex_atf_other":[{"id":46073,"title":"2C_732/2015","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=08.09.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=21&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-09-2015-2C_732-2015&number_of_ranks=97132"},{"id":80170,"title":"6B_583/2010","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=11.01.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=27&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-01-2011-6B_583-2010&number_of_ranks=63024"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 91 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">91</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausser den Fällen, für die Artikel 88 Absatz 5 anwendbar ist, gewährt die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Begehren die Rückerstattung der notwendigen Kosten, die ihr entstanden sind (Auslagen). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigung wird im Dispositiv beziffert und der Staats- und Gemeindekasse auferlegt, soweit sie aus Billigkeitsgründen nicht der unterliegenden Partei auferlegt werden kann.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden oder mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisationen, welche obsiegen, darf in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"}},{"id":"311.1","law":{"systematic_id":"311.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/311.1","title":"Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch","abbreviation":"EGStGB"}}],"metadata_lex_rvj":[]}