{"id":"3eb02e14870f69b94398d54e71aabb0f","file_name":"TCVS-20230213-S1-22-80-20230720-F41.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2023-02-13","date_publication":"2023-07-20","date_file_modification":null,"object_code":"F41","case_number":{"id":"S1 22 80","text":"S1 22 80"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2022,"case_increment":80,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":9,"legal_nature":{"id":146,"text":"ALV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":450,"text":"ALLGEMEINER TEIL DES 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die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)","abbreviation":"OR"}},{"id":"784.101.2","law":{"systematic_id":"784.101.2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2016/24/de","title":"Verordnungüber Fernmeldeanlagen","abbreviation":"FAV"}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_38":{"art_id":"art_38","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_38","title":"Art. 38 Berechnung und Stillstand der Fristen","content":"<article id=\"art_38\"><a name=\"a38\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_38\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_38\" routerlink=\"./\"><b>Art. 38</b> Berechnung und Stillstand der Fristen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen.</p><p> Bedarf sie nicht der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer Auslösung zu laufen.</p><p> Eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten beziehungsweise der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, gilt spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt.</p><p> Ist der letzte Tag der Frist ein Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kantonalen Recht anerkannter Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden Werktag. Massgebend ist das Recht des Kantons, in dem die Partei oder ihr Vertreter beziehungsweise ihre Vertreterin Wohnsitz oder Sitz hat.</p><p> Gesetzliche oder behördliche Fristen, die nach Tagen oder Monaten bestimmt sind, stehen still:</p><dl><dt>a. </dt><dd>vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern;</dd><dt>b. </dt><dd>vom 15. Juli bis und mit dem 15. August;</dd><dt>c. </dt><dd>vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1129\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>).</p><p id=\"fn-d6e1149\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>). </p><p id=\"fn-d6e1183\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>). </p></div></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.0","law":{"systematic_id":"837.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de","title":"Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenver­sicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIG"},"articles":{"art_100":{"art_id":"art_100","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100","title":"Art. 100 Grundsätze","content":"<article id=\"art_100\"><a name=\"a100\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_100\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100\" routerlink=\"./\"><b>Art. 100</b> <b></b>Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verfügungen sind in den Fällen nach den Artikeln 36 Absatz 4, 45 Absatz 4 und 59<i>c</i> sowie in den besonders bezeichneten Fällen für Ersatzansprüche zu erlassen. Im Übrigen kommt in Abwei­chung von Arti­kel 49 Ab­satz 1 ATSG das form­­lose Verfahren nach Artikel 51 ATSG zur Anwen­dung, aus­ser in den Fäl­len, in denen dem Ersu­chen des Betroffe­nen nicht oder nicht vollum­fänglich ent­spro­chen wird.</p><p> Die Kantone können in Abweichung von Artikel 52 Absatz 1 ATSG die Behandlung von Einsprachen gegen Verfügungen, die im Rahmen von Artikel 85<i>b</i> von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren erlassen werden, den kantonalen Amtsstellen übertragen.</p><p> Der Bundesrat kann die örtliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungs­gerichtes in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 und 2 ATSG regeln.</p><p> Einsprachen oder Beschwerden gegen Verfügungen nach den Artikeln 15 und 30 haben keine aufschiebende Wirkung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e12821\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12840\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d356841e12856\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12876\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/513/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3475</a>; <a href=\"eli/fga/2002/114/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 803</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12896\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2002 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>). Fassung gemäss Ziff. II 46 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 3437</a>; <a href=\"eli/fga/2007/885/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 6121</a>).</p></div></div></article>"},"art_30":{"art_id":"art_30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30","title":"Art. 30 Einstellung in der Anspruchsberechtigung","content":"<article id=\"art_30\"><a name=\"a30\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"><b>Art. 30</b> <b></b>Einstellung in der Anspruchsberechtigung</a><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>durch eigenes Verschulden arbeitslos ist;</dd><dt>b. </dt><dd>zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegen­über dem bisherigen Arbeitgeber verzichtet hat;</dd><dt>c. </dt><dd>sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht;</dd><dt>d. </dt><dd>die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine ar­beitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, ab­bricht oder deren Durchführung oder Zweck durch sein Verhalten beein­trächtigt oder verunmöglicht;</dd><dt>e. </dt><dd>unwahre oder unvollständige Angaben gemacht oder in anderer Weise die Auskunfts- oder Meldepflicht verletzt hat;</dd><dt>f. </dt><dd>Arbeitslosenentschädigung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht hat, oder</dd><dt>g. </dt><dd>während der Planungsphase eines Projektes Taggelder bezog (Art. 71<i>a </i>Abs. 1) und nach Abschluss der Planungsphase aus eigenem Verschulden keine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt.</dd></dl><p> Die kantonale Amtsstelle verfügt Einstellungen nach Absatz 1 Buchstaben c, d und g sowie nach Absatz 1 Buchstabe e, sofern die Auskunfts- oder Meldepflicht gegen­über ihr oder dem Arbeitsamt verletzt wurde. In den übrigen Fällen verfügen die Kassen.</p><p> Die Einstellung gilt nur für Tage, für die der Arbeitslose die Voraussetzungen der Anspruchsberechtigung erfüllt. Sie wird auf die Höchstzahl der Taggelder nach Artikel 27 angerechnet. Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage, im Falle von Absatz 1 Buchstabe g höchstens 25 Tage. Der Vollzug der Einstellung fällt bin­nen sechs Monaten, nachdem die Einstellungsfrist zu laufen begonnen hat, dahin.</p><p> Der Bundesrat kann eine Mindestdauer der Einstellung vorschreiben.</p><p> Stellt eine Kasse einen Arbeitslosen in der Anspruchsberechtigung nicht ein, ob­wohl ein Einstellungsgrund vorliegt, so verfügt die kantonale Amtsstelle die Ein­­stellung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e3627\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3672\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3704\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3744\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3766\">Fassung des dritten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit  1. Jan. 1996 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3785\"> Fassung des vierten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit  1. Juli 2003 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3805\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.02","law":{"systematic_id":"837.02","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de","title":"Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen­versicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIV"},"articles":{"art_45":{"art_id":"art_45","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45","title":"Art. 45  Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung","content":"<article id=\"art_45\"><a name=\"a45\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b>Art. 45</b></a><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b> </b> Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> (Art. 30 Abs. 3 und 3 AVIG)</p><p> Die Einstellungsfrist in der Anspruchsberechtigung beginnt am ersten Tag nach:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn die versicherte Person aus eigenem Verschulden arbeitslos geworden ist;</dd><dt>b. </dt><dd>der Handlung oder Unterlassung, derentwegen sie verfügt wird.</dd></dl><p> Die Einstellung wird nach der bestandenen Wartezeit oder bereits laufenden Ein­stellung getilgt.</p><p> Die Einstellung dauert:</p><dl><dt>a. </dt><dd>  1–15 Tage bei leichtem Verschulden;</dd><dt>b. </dt><dd>16–30 Tage bei mittelschwerem Verschulden;</dd><dt>c. </dt><dd>31–60 Tage bei schwerem Verschulden.</dd></dl><p> Ein schweres Verschulden liegt vor, wenn die versicherte Person ohne entschuld­baren Grund:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle auf­gegeben hat; oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat.</dd></dl><p> Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d222569e3630\">  Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/172/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1179</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":737,"title":"BGE 137 IV 1","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-IV-1%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 133 StGB</span>; Raufhandel.  <div class=\"paratf\">Nach ständiger Rechtsprechung wird ein Streit zwischen zwei Personen zum Raufhandel, wenn ein Dritter tätlich eingreift. Gebietet es die unmittelbare Abfolge der Vorkommnisse, das Tatgeschehen als Einheit zu betrachten, ist auch der Auslöser eines Raufhandels Beteiligter im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 133 Abs. 1 StGB</span>. Unerheblich ist, dass dessen aktive Teilnahme vor der Beteiligung einer dritten Person an der tätlichen Auseinandersetzung erfolgte und er sich in der Folge nur noch passiv verhielt. Anders ist es, wenn sich das Tatgeschehen klar in mehrere Handlungseinheiten unterteilen lässt (Präzisierung der Rechtsprechung; E. 4.3). </div>\n</div>"},{"id":1358,"title":"BGE 139 V 164","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-164%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Gesetzmässigkeit von <span class=\"artref\">Art. 26 Abs. 2 AVIV</span> (Art. 17 Abs. 1 letzter Satz AVIG).  <div class=\"paratf\">Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung unterliegt ausschliesslich den spezifischen Bestimmungen der Arbeitslosenversicherung (nicht <span class=\"artref\">Art. 43 Abs. 3 ATSG</span>). Daraus folgt, dass vorbehältlich eines entschuldbaren Grundes eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung ausgesprochen werden kann, wenn die Nachweise der Arbeitsbemühungen nicht innert der Frist des <span class=\"artref\">Art. 26 Abs. 2 AVIV</span> eingereicht werden, ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einspracheverfahren (E. 3.2 und 3.3). </div>\n</div>"},{"id":5127,"title":"BGE 133 IV 9","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-9%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Eventualvorsatz (<span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 2 StGB</span>) bei Strassenverkehrsunfall mit Verletzungs- und Todesfolgen.  <div class=\"paratf\">Eventualvorsatz hinsichtlich der Todes- und Verletzungsfolgen unter den gegebenen konkreten Umständen verneint im Fall eines Fahrzeuglenkers, der auf einem gerade verlaufenden und übersichtlichen Streckenabschnitt ausserorts seine Geschwindigkeit beschleunigte, als ihn ein anderer Fahrzeuglenker überholen wollte, welcher seinerseits trotz des nahenden Gegenverkehrs sein Überholmanöver nicht abbrach, sondern seine Geschwindigkeit ebenfalls erhöhte, so dass es schliesslich zur Frontalkollision zwischen dem überholenden und dem entgegenkommenden Fahrzeug mit Todes- und Verletzungsfolgen kam (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":5158,"title":"BGE 133 IV 222","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-222%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 32 Abs. 2 lit. a sowie <artref id=\"CH/812.21/87/1/b\" type=\"start\"></artref>Art. 87 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 HMG</span><artref id=\"CH/812.21/32/2/a\" type=\"end\"></artref>; Publikumswerbeverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel: ratio legis und subjektiver Tatbestand.  <div class=\"paratf\">Das Publikumswerbeverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel wird damit begründet, dass das öffentliche Interesse des Gesundheitsschutzes das Bedürfnis der Pharmaindustrie nach Vermarktungsmöglichkeiten von Arzneimitteln überwiegt (E. 3.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Mit Blick auf die objektiv eindeutige Werbewirkung der Zeitschriften- und Zeitungsartikel, die überaus hohe Wahrscheinlichkeit der Tatbestandsverwirklichung und die schwere Sorgfaltspflichtverletzung ist vorliegend der Eventualvorsatz zu bejahen (E. 5.5). </div>\n</div>"},{"id":8326,"title":"BGE 122 V 34","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-34%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 16 Abs. 1bis AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span> (in der bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen Fassung). Zum Gegenstand der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Ablehnung einer Zwischenverdienstarbeit.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 30 AVIG</span> (in der bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen Fassung); <span class=\"artref\">Art.  103 Abs. 4 AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 114 Abs. 1 OG</span>, <span class=\"artref\">Art. 103 Abs. 6 AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 4 Abs. 1 BV</span>. Streitgegenstand bei Anfechtung von Einstellungsverfügungen. Richterliche  Überprüfungsbefugnis. Präzisierung der Rechtsprechung. </div>\n</div>"},{"id":8927,"title":"BGE 124 V 234","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-234%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 AVIG</span>; Art. 44 lit. a, b und c, <span class=\"artref\">Art. 45 Abs. 2 AVIV</span>; Art. 20 lit. b und c des Übereinkommens Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988.  <div class=\"paratf\">- <span class=\"artref\">Art. 44 lit. b AVIV</span> ist mit Art. 20 lit. c des Übereinkommens Nr. 168 über Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988  vereinbar. </div>\n<div class=\"paratf\">- Der Begriff der Unzumutbarkeit nach <span class=\"artref\">Art. 44 lit. b AVIV</span> ist staatsvertragskonform auszulegen. </div>\n</div>"},{"id":11808,"title":"BGE 112 V 242","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-V-242%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG</span> und 44 lit. a AVIV, <span class=\"artref\">Art. 321c OR</span>. Nicht arbeitslos durch eigenes Verschulden ist ein Versicherter, der  <div class=\"paratf\">- nicht einverstanden ist, Überstunden durch Freizeit von mindestens gleicher Dauer auszugleichen (Erw. 2b), oder </div>\n<div class=\"paratf\">- sich weigert, einen zusätzlichen Arbeitsvertrag über eine Tätigkeit abzuschliessen, die ohne Bezug zu jener ist, wozu er sich verpflichtet hat  (Erw. 2c). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":47687,"title":"8C_370/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=12.06.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=18&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-06-2015-8C_370-2014&number_of_ranks=95514"},{"id":51334,"title":"8C_675/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=12.12.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=35&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-12-2014-8C_675-2014&number_of_ranks=91883"},{"id":53783,"title":"8C_425/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=12.08.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=12&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-08-2014-8C_425-2014&number_of_ranks=89411"},{"id":97080,"title":"8C_65/2008","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=28.08.2008&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=40&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-08-2008-8C_65-2008&number_of_ranks=46105"},{"id":102547,"title":"8C_466/2007","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=19.11.2007&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=30&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-11-2007-8C_466-2007&number_of_ranks=40491"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_1":{"art_id":"art_1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 1 Anwendungsbereich","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">1</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Anwendungsbereich</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das vorliegende Gesetz regelt den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- und Verwaltungsbehörden in Zivil-, Straf- und Verwaltungssachen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Umschreibung der Kosten und Parteientschädigungen, die Kostentragung, die Verteilung, die Stundung und der Erlass, die Kostenvorschüsse, die Sicherheitsleistung, der Kostenentscheid und das Rechtsmittel sind grundsätzlich wie folgt geregelt:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-2--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      in Zivilsachen in der Schweizerischen Zivilprozessordnung;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-2--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      in Angelegenheiten betreffend den Kindes- und Erwachsenenschutz im Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB);\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-2--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      in Strafsachen des Bundes und in kantonalen Strafsachen in der Schweizerischen Strafprozessordnung;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-2--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      in Verwaltungssachen in den folgenden Artikeln 3 bis 6 und im Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Vorbehalten bleiben:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-3--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die Bestimmungen der Spezialgesetzgebung;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-1--p-3--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      jede von diesem Gesetz abweichende Verfahrensvereinbarung, wobei jedoch die Parteien nicht von den Bestimmungen über die Auslagen und Gebühren abweichen dürfen.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_27":{"art_id":"art_27","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 27 Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">27</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar hält sich zwischen einem in diesem Kapitel vorgesehenen Minimum und Maximum; berücksichtigt wird die Natur und Bedeutung des Falls, die Schwierigkeit, der Umfang, die vom Rechtsbeistand nützlich aufgewandte Zeit und die finanzielle Situation der Partei.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar richtet sich in der Regel nach dem Streitwert.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Lässt sich der Streitwert nicht beziffern, so wird das Honorar nach den in Absatz 1 genannten Bemessungselementen bestimmt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde setzt das Honorar in runden Zahlen fest, indem sie zudem den Sonderbestimmungen in den verschiedenen Prozessordnungen nachkommt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigungen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Wenn der Mehrwertsteuersatz im Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes geändert wurde, passt der Staatsrat auf dem reglementarischen Weg die im vorliegenden Gesetz vorgesehenen Honorare an.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}