{"id":"450b57b1ba1e3a57c3838c147e8edcf6","file_name":"KGVS-20120402-P3-12-25-20140514-799-ZWR-2012-320-326.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2012-04-02","date_publication":"2014-05-14","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P3 12 25","text":"P3 12 25"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2012,"case_increment":25,"is_zwr":true,"zwr_year":2012,"zwr_page_start":320,"zwr_page_end":326,"page_count":7,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":551,"text":"ANFECHTBARKEIT"},{"id":582,"text":"ANKLAGE"},{"id":974,"text":"AUSLEGUNG"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1319,"text":"BERG"},{"id":1320,"text":"BERGBAHN"},{"id":1549,"text":"BEWEISANTRAG"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":1558,"text":"BEWEISWÜRDIGUNG"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3097,"text":"FALSCHE RECHTSMITTELBELEHRUNG"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3771,"text":"GESETZ"},{"id":3909,"text":"GRAMMATIKALISCHE 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role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_237\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_237\" routerlink=\"./\"><b>Art. 237</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer vorsätzlich den öffentlichen Verkehr, namentlich den Ver­kehr auf der Strasse, auf dem Wasser oder in der Luft hindert, stört oder gefährdet und dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen in Ge­fahr bringt, wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Bringt der Täter dadurch wissentlich Leib und Leben vieler Menschen in Gefahr, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.</p><p>2.  Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_16":{"art_id":"art_16","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_16","title":"Art. 16 Staatsanwaltschaft","content":"<article id=\"art_16\"><a name=\"a16\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_16\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_16\" routerlink=\"./\"><b>Art. 16</b> Staatsanwaltschaft </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft ist für die gleichmässige Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs verantwortlich.</p><p> Sie leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls Anklage und vertritt die Anklage.</p></div></article>"},"art_184":{"art_id":"art_184","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_184","title":"Art. 184 Ernennung und Auftrag","content":"<article id=\"art_184\"><a name=\"a184\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_184\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_184\" routerlink=\"./\"><b>Art. 184</b> Ernennung und Auftrag </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrensleitung ernennt die sachverständige Person.</p><p> Sie erteilt ihr einen schriftlichen Auftrag; dieser enthält:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Bezeichnung der sachverständigen Person;</dd><dt>b. </dt><dd>allenfalls den Vermerk, dass die sachverständige Person für die Ausarbeitung des Gutachtens weitere Personen unter ihrer Verantwortung einsetzen kann;</dd><dt>c. </dt><dd>die präzis formulierten Fragen;</dd><dt>d. </dt><dd>die Frist zur Erstattung des Gutachtens;</dd><dt>e. </dt><dd>den Hinweis auf die Geheimhaltungspflicht der sachverständigen Person und ihrer allfälligen Hilfspersonen;</dd><dt>f. </dt><dd>den Hinweis auf die Straffolgen eines falschen Gutachtens nach Artikel 307 StGB.</dd></dl><p> Die Verfahrensleitung gibt den Parteien vorgängig Gelegenheit, sich zur sachverständigen Person und zu den Fragen zu äussern und dazu eigene Anträge zu stellen. Sie kann bei Laboruntersuchungen davon absehen, namentlich wenn es um die Bestimmung der Blutalkoholkonzentration oder des Reinheitsgrades von Stoffen, den Nachweis von Betäubungsmitteln im Blut oder die Erstellung eines DNA-Profils geht.</p><p> Sie übergibt der sachverständigen Person zusammen mit dem Auftrag die zur Erstellung des Gutachtens notwendigen Akten und Gegenstände.</p><p> Sie kann einen Auftrag jederzeit widerrufen und neue Sachverständige ernennen, wenn es im Interesse der Strafsache liegt.</p><p> Sie kann vor der Erteilung des Auftrags einen Kostenvoranschlag verlangen.</p><p> Beantragt die Privatklägerschaft ein Gutachten, so kann die Verfahrensleitung die Erteilung des Auftrages von der Leistung eines Kostenvorschusses durch die Privatklägerschaft abhängig machen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e5757\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_3","title":"Art. 3 Achtung der Menschenwürde und Fairnessgebot","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3</b> Achtung der Menschenwürde und Fairnessgebot </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden achten in allen Verfahrensstadien die Würde der vom Verfahren betroffenen Menschen.</p><p> Sie beachten namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>den Grundsatz von Treu und Glauben;</dd><dt>b. </dt><dd>das Verbot des Rechtsmissbrauchs;</dd><dt>c. </dt><dd>das Gebot, alle Verfahrensbeteiligten gleich und gerecht zu behandeln und ihnen rechtliches Gehör zu gewähren;</dd><dt>d. </dt><dd>das Verbot, bei der Beweiserhebung Methoden anzuwenden, welche die Menschenwürde verletzen.</dd></dl></div></article>"},"art_308":{"art_id":"art_308","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_308","title":"Art. 308 Begriff und Zweck der Untersuchung","content":"<article id=\"art_308\"><a name=\"a308\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_308\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_308\" routerlink=\"./\"><b>Art. 308</b> Begriff und Zweck der Untersuchung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> In der Untersuchung klärt die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt tatsächlich und rechtlich so weit ab, dass sie das Vorverfahren abschliessen kann.</p><p> Ist eine Anklage oder der Erlass eines Strafbefehls zu erwarten, so klärt sie die persönlichen Verhältnisse der beschuldigten Person ab.</p><p> Soll Anklage erhoben werden, so hat die Untersuchung dem Gericht die für die Beurteilung von Schuld und Strafe wesentlichen Grundlagen zu liefern.</p></div></article>"},"art_309":{"art_id":"art_309","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_309","title":"Art. 309 Eröffnung","content":"<article id=\"art_309\"><a name=\"a309\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_309\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_309\" routerlink=\"./\"><b>Art. 309</b> Eröffnung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft eröffnet eine Untersuchung, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender Tatverdacht ergibt;</dd><dt>b. </dt><dd>sie Zwangsmassnahmen anordnet;</dd><dt>c. </dt><dd>sie im Sinne von Artikel 307 Absatz 1 durch die Polizei informiert worden ist.</dd></dl><p> Sie kann polizeiliche Berichte und Strafanzeigen, aus denen der Tatverdacht nicht deutlich hervorgeht, der Polizei zur Durchführung ergänzender Ermittlungen überweisen.</p><p> Sie eröffnet die Untersuchung in einer Verfügung; darin bezeichnet sie die beschuldigte Person und die Straftat, die ihr zur Last gelegt wird. Die Verfügung braucht nicht begründet und eröffnet zu werden. Sie ist nicht anfechtbar.</p><p> Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf die Eröffnung, wenn sie sofort eine Nichtanhandnahmeverfügung oder einen Strafbefehl erlässt.</p></div></article>"},"art_318":{"art_id":"art_318","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_318","title":"Art. 318 Abschluss","content":"<article id=\"art_318\"><a name=\"a318\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_318\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_318\" routerlink=\"./\"><b>Art. 318</b> Abschluss </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Erachtet die Staatsanwaltschaft die Untersuchung als vollständig, so erlässt sie einen Strafbefehl oder kündigt den Parteien mit bekanntem Wohnsitz schriftlich den bevorstehenden Abschluss an und teilt ihnen mit, ob sie Anklage erheben oder das Verfahren einstellen will. Gleichzeitig setzt sie den Parteien eine Frist, Beweis­anträge zu stellen.</p><p> Sie kann Beweisanträge nur ablehnen, wenn damit die Beweiserhebung über Tatsachen verlangt wird, die unerheblich, offenkundig, der Strafbehörde bekannt oder bereits rechtsgenügend erwiesen sind. Der Entscheid ergeht schriftlich und mit kurzer Begründung. Abgelehnte Beweisanträge können im Hauptverfahren erneut gestellt werden.</p><p> Mitteilungen nach Absatz 1 und Entscheide nach Absatz 2 sind nicht anfechtbar.</p></div></article>"},"art_393":{"art_id":"art_393","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393","title":"Art. 393 Zulässigkeit und Beschwerdegründe","content":"<article id=\"art_393\"><a name=\"a393\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_393\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393\" routerlink=\"./\"><b>Art. 393</b> Zulässigkeit und Beschwerdegründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist zulässig gegen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden;</dd><dt>b. </dt><dd>die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der erstinstanzlichen Gerichte; ausgenommen sind verfahrensleitende Entscheide;</dd><dt>c. </dt><dd>die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts in den in diesem Gesetz vorgesehenen Fällen.</dd></dl><p> Mit der Beschwerde können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl></div></article>"},"art_394":{"art_id":"art_394","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_394","title":"Art. 394 Ausschluss der Beschwerde","content":"<article id=\"art_394\"><a name=\"a394\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_394\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_394\" routerlink=\"./\"><b>Art. 394</b> Ausschluss der Beschwerde </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die Beschwerde ist nicht zulässig:</p><dl><dt>a. </dt><dd>wenn die Berufung möglich ist;</dd><dt>b. </dt><dd>gegen die Ablehnung von Beweisanträgen durch die Staatsanwaltschaft oder die Übertretungsstrafbehörde, wenn der Antrag ohne Rechtsnachteil vor dem erstinstanzlichen Gericht wiederholt werden kann.</dd></dl></div></article>"},"art_426":{"art_id":"art_426","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_426","title":"Art. 426 Kostentragungspflicht der beschuldigten Person  und der Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren","content":"<article id=\"art_426\"><a name=\"a426\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_426\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_426\" routerlink=\"./\"><b>Art. 426</b> Kostentragungspflicht der beschuldigten Person  und der Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird. Ausgenommen sind die Kosten für die amtliche Verteidigung; vorbehalten bleibt Artikel 135 Absatz 4.</p><p> Wird das Verfahren eingestellt oder die beschuldigte Person freigesprochen, so können ihr die Verfahrenskosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen Durchführung erschwert hat.</p><p> Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten nicht, die:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Bund oder der Kanton durch unnötige oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen verursacht hat;</dd><dt>b. </dt><dd>für Übersetzungen anfielen, die durch die Fremdsprachigkeit der beschuldigten Person nötig wurden.</dd></dl><p> Die Kosten für die unentgeltliche Verbeiständung der Privatklägerschaft trägt die beschuldigte Person nur, wenn sie sich in günstigen wirtschaftlichen Verhältnissen befindet.</p><p> Die Bestimmungen dieses Artikels gelten sinngemäss für die Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren, wenn der Entscheid zu ihrem Nachteil ausfällt.</p></div></article>"},"art_6":{"art_id":"art_6","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_6","title":"Art. 6 Untersuchungsgrundsatz","content":"<article id=\"art_6\"><a name=\"a6\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_6\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_6\" routerlink=\"./\"><b>Art. 6</b> Untersuchungsgrundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden klären von Amtes wegen alle für die Beurteilung der Tat und der beschuldigten Person bedeutsamen Tatsachen ab.</p><p> Sie untersuchen die belastenden und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt.</p></div></article>"},"art_7":{"art_id":"art_7","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_7","title":"Art. 7 Verfolgungszwang","content":"<article id=\"art_7\"><a name=\"a7\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_7\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_7\" routerlink=\"./\"><b>Art. 7</b> Verfolgungszwang </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit ein Verfahren einzuleiten und durchzuführen, wenn ihnen Straftaten oder auf Straftaten hin­weisende Verdachtsgründe bekannt werden.</p><p> Die Kantone können vorsehen, dass:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Mitglieder ihrer gesetzgebenden und richterlichen Behörden sowie ihrer Regierungen für Äusserungen im kantonalen Parlament ausgeschlossen oder beschränkt wird;</dd><dt>b. </dt><dd>die Strafverfolgung der Mitglieder ihrer Vollziehungs- und Gerichtsbehörden wegen im Amt begangener Verbrechen oder Vergehen von der Ermächtigung einer nicht richterlichen Behörde abhängt.</dd></dl></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":3766,"title":"BGE 128 V 20","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-V-20%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 34 Abs. 1 IVG</span>: Anspruch auf eine Zusatzrente für den Ehegatten.  <div class=\"paratf\">- Eine Erwerbstätigkeit im Sinne dieser Bestimmung üben auch die im Betrieb des Ehegatten mitarbeitenden Versicherten ohne Barlohn und die einer nicht beitragspflichtigen Beschäftigung nachgehenden Versicherten aus. </div>\n<div class=\"paratf\">- Ob der Arbeitgeber die Beitragsabrechnungs- und -zahlungspflicht erfüllt hat, ist für den Anspruch auf eine Zusatzrente unerheblich. </div>\n</div>"},{"id":3860,"title":"BGE 129 II 114","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-II-114%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 49 Abs. 1 Satz 3 des Bundesgesetzes vom 22. Dezember 1916 über die Nutzbarmachung der Wasserkräfte (WRG); Änderung des Wasserzinses; notwendige Abstimmung im internationalen Verhältnis.  <div class=\"paratf\">Was ist unter \"notwendiger Abstimmung\" gemäss <span class=\"artref\">Art. 49 Abs. 1 Satz 3 WRG</span> zu verstehen? </div>\n<div class=\"paratf\">Auslegung dieser Bestimmung nach dem Wortlaut (insbesondere des französischen und italienischen Textes), der Entstehungsgeschichte (E. 3) sowie aufgrund der gewohnheits- und völkerrechtlichen Verpflichtungen betreffend die Wassernutzung am Hochrhein (E. 4). Die Wasserzinse für das Kraftwerk Reckingen AG können grundsätzlich nur im Einvernehmen mit dem Land Baden-Württemberg erhöht werden. Gutheissung der Beschwerde. </div>\n</div>"},{"id":3872,"title":"BGE 129 II 249","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-II-249%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/142.20/7\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/142.20/1\" type=\"start\"></artref>Art. 1, 7 und 17 Abs. 2 ANAG</span><artref id=\"CH/142.20/7\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/142.20/17/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 8 EMRK</span>; Art. 13 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1 und 2 sowie <span class=\"artref\">Art. 191 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 3 Anhang I FZA</span>; <span class=\"artref\">Art. 3 Abs. 1bis BVO</span>; Nachzug von ausländischen Familienangehörigen eines Schweizers nach Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens mit der EG.  <div class=\"paratf\">Grundsätzlicher Anspruch auf Nachzug des minderjährigen ausländischen Kindes eines Schweizers gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 17 Abs. 2 ANAG</span> und <span class=\"artref\">Art. 8 EMRK</span>; Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (E. 1.2). Verweigerung des nachträglichen Familiennachzugs bei getrennt lebenden Eltern mangels wesentlicher Veränderung der Betreuungsverhältnisse (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Familiennachzugsregelung des Freizügigkeitsabkommens (E. 3) findet nur bei grenzüberschreitenden Sachverhalten Anwendung, weshalb sich aus einem Nichtmitgliedstaat stammende Familienangehörige von Schweizern im Inland grundsätzlich nicht darauf berufen können (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Angleichung der Rechtsansprüche von Schweizern beim Familiennachzug an die grosszügigere Regelung des Freizügigkeitsabkommens gestützt auf das Rechtsgleichheitsgebot bzw. das Diskriminierungsverbot? Das Bundesgericht bleibt gemäss <span class=\"artref\">Art. 191 BV</span> trotz der möglichen Ungleichbehandlung von aus nicht EG- oder EFTA-Mitgliedstaaten stammenden Familienangehörigen von Schweizern an die geltenden Gesetzesbestimmungen (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/142.20/17/2\" type=\"start\"></artref>Art. 7 und 17 Abs. 2 ANAG</span><artref id=\"CH/142.20/7\" type=\"end\"></artref>) gebunden. Möglichkeit einer Gleichbehandlung im Rahmen des fremdenpolizeilichen Ermessens (<span class=\"artref\">Art. 3 Abs. 1bis BVO</span>; E. 5). </div>\n</div>"},{"id":4039,"title":"BGE 129 IV 197","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-IV-197%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 100 Abs. 3 und 5 und <span class=\"artref\">Art. 105bis Abs. 2 BStP</span>; Verfügung, mit der einer Anzeige keine Folge gegeben wird, Rechtsmittel.  <div class=\"paratf\">In Anwendung von <span class=\"artref\">Art. 100 Abs. 5 BStP</span> kann nur das Opfer im Sinne des OHG Beschwerde führen gegen eine Verfügung, mit der einer Anzeige keine Folge gegeben wird. Der Anzeigeerstatter, der durch die in Frage stehende Straftat geschädigt worden sein soll, ohne Opfer im Sinne des OHG zu sein, kann gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 105bis Abs. 2 BStP</span> gegen eine solche Verfügung keine Beschwerde führen. Präzisierung der in <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-IV-223%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page223\">BGE 128 IV 223</a> publizierten Rechtsprechung (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 270 StGB</span>; Angriffe auf schweizerische Hoheitszeichen. </div>\n<div class=\"paratf\">Die Verwendung einer Schweizerfahne durch eine Privatperson auf dem Umschlag ihres Buches fällt nicht unter <span class=\"artref\">Art. 270 StGB</span> (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":4180,"title":"BGE 130 II 65","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-65%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 145 Abs. 1 DBG</span>; <span class=\"artref\">Art. 50 Abs. 3 und <artref id=\"CH/642.14/73/1\" type=\"start\"></artref>Art. 73 Abs. 1 StHG</span><artref id=\"CH/642.14/50/3\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 129 BV</span>; Verpflichtung der Kantone, für Beschwerden betreffend die direkte Bundessteuer und die harmonisierten kantonalen Steuern einen einheitlichen Instanzenzug zu schaffen; direkte Bundessteuer 2001.  <div class=\"paratf\">Die Kantone können sowohl für die direkte Bundessteuer (<span class=\"artref\">Art. 145 Abs. 1 DBG</span>) als auch für die harmonisierten kantonalen Steuern (<span class=\"artref\">Art. 50 Abs. 3 StHG</span>) eine oder zwei verwaltungsunabhängige Beschwerdeinstanzen vorsehen. Letztinstanzliche kantonale Entscheide im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 1 StHG</span> (E. 2 und 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Grundsätze der Gesetzesauslegung (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Tragweite der verfassungsmässigen Organisations- und Verfahrensautonomie der Kantone (E. 5.1) und von <span class=\"artref\">Art. 129 BV</span>, welcher die Steuerharmonisierung auch in verfahrensrechtlicher Hinsicht vorschreibt (E. 5.2). Ausgestaltung des Beschwerdeverfahrens in den Kantonen (E. 5.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Erlaubt ein Kanton für die harmonisierten kantonalen Steuern den Weiterzug des Beschwerdeentscheides an eine weitere verwaltungsunabhängige Instanz, muss er gemäss <span class=\"artref\">Art. 145 Abs. 1 DBG</span> in Verbindung mit <span class=\"artref\">Art. 50 Abs. 3 StHG</span> denselben Rechtsmittelweg auch für die direkte Bundessteuer vorsehen (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Nichteintreten und Rückweisen der Sache an die obere kantonale Beschwerdeinstanz (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":4190,"title":"BGE 130 II 202","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-202%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 129 BV</span>; Art. 1 Abs. 3, Art. 12 Abs. 1 und 3 lit. e, <span class=\"artref\">Art. 72 Abs. 1 und <artref id=\"CH/642.14/73/1\" type=\"start\"></artref>Art. 73 Abs. 1 StHG</span><artref id=\"CH/642.14/72/1\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">§ 216 Abs. 3 lit. i StG</span>/ZH; Grundstückgewinnsteuer; Steuerharmonisierung; Verwaltungsgerichtsbeschwerde; Steueraufschub; Ersatzbeschaffung; teilweise Reinvestition des Erlöses.  <div class=\"paratf\">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 1 StHG</span> ist auch zulässig, soweit den Kantonen im Rahmen des harmonisierten Rechts Freiräume belassen worden sind (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Prüfungsbefugnis des Bundesgerichts ist vom Gestaltungsspielraum abhängig, der den Kantonen eingeräumt worden ist (E. 3.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Kein Spielraum für die Kantone bei der Frage der teilweisen Reinvestition des Erlöses in ein Ersatzobjekt im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 12 Abs. 3 lit. e StHG</span> (E. 3.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Darstellung der verschiedenen Berechnungsweisen bei teilweiser Reinvestition (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Der Steueraufschub gemäss <span class=\"artref\">Art. 12 Abs. 3 lit. e StHG</span> ist nur zu gewähren, wenn und soweit der in das Ersatzgrundstück reinvestierte Erlös höher ist als die Anlagekosten der ursprünglichen Liegenschaft (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":4536,"title":"BGE 131 II 697","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-II-697%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 191 BV</span>, Art. 11 Abs. 1 und <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/642.14/72/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/642.14/72/2\" type=\"start\"></artref>Art. 72 Abs. 2 und 3 StHG</span><artref id=\"CH/642.14/72/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/642.14/3\" type=\"end\"></artref>; tarifliche Gleichbehandlung von Eineltern- und Zweielternfamilien; Grenzen einer verfassungskonformen Auslegung.  <div class=\"paratf\">Verfassungsmässigkeit und Anwendbarkeit von <span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 1 StHG</span>: Die Vorschrift, wonach Einelternfamilien und Steuerpflichtigen mit unterstützungsbedürftigen Personen die gleiche tarifliche Ermässigung einzuräumen ist wie den verheirateten Personen, verstösst gegen das Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und greift in die Tarifhoheit der Kantone ein (E. 4). Eine Korrektur unter dem Gesichtswinkel der verfassungskonformen Auslegung verbietet sich angesichts des klaren Wortlauts der Norm und des eindeutigen Willens des historischen Gesetzgebers. Trotz festgestellter Verfassungswidrigkeit ist die Norm anzuwenden (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Die gesetzliche Regelung des Kantons St. Gallen, welche Eineltern- und Zweielternfamilien tariflich unterschiedlich behandelt (vgl. E. 2 und 3), widerspricht <span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 1 Satz 2 StHG</span>. Das Bundesrecht findet daher direkt Anwendung. Da das Steuerharmonisierungsgesetz in der Tariffrage keine genügend bestimmte Norm enthält, muss der Regierungsrat die vorläufigen Vorschriften erlassen (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":8424,"title":"BGE 123 II 9","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-II-9%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 4 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 23 BdBSt</span>; direkte Bundessteuer; Einkommen natürlicher Personen. Abzug für Wohnungsmiete?  <div class=\"paratf\">Nach <span class=\"artref\">Art. 23 BdBSt</span> kann die Wohnungsmiete vom reinen Einkommen nicht abgezogen werden. Verfassungsmässigkeit dieser Regelung (E. 1 bis 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Festsetzung der Eigenmietwerte für die direkte Bundessteuer im Hinblick auf die rechtsgleiche Besteuerung von Wohnungsmietern und Eigentümern selbstbewohnter Liegenschaften (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":8729,"title":"BGE 124 II 372","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-II-372%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 8 Abs. 2 lit. b Ziff. 2 ÜbBest. BV; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/641.201/14/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/641.201/14/2\" type=\"start\"></artref>Art. 14 Ziff. 2 und  3 MWSTV</span><artref id=\"CH/641.201/14/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/641.201/3\" type=\"end\"></artref>. Von der Steuer ausgenommene Umsätze im Bereich des Gesundheitswesens;  Leistungen von Tierärzten und Tierkliniken.  <div class=\"paratf\">Massgebendes Recht und Praxis der Eidgenössischen Steuerverwaltung (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Auslegung von Verfassungsbestimmungen (E. 5). Art. 8 Abs. 2 lit. b Ziff. 2  ÜbBest. BV nimmt nur Heilbehandlungen am Menschen von der Steuer aus. Leistungen von Tierärzten und Tierkliniken gehören nicht dazu. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/641.201/14/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/641.201/14/2\" type=\"start\"></artref>Art. 14 Ziff. 2  und 3 MWSTV</span><artref id=\"CH/641.201/14/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/641.201/3\" type=\"end\"></artref> hält sich im Rahmen der dem Bundesrat durch die Verfassung eingeräumten Kompetenzen (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Vergleich mit der Richtlinienregelung in der Europäischen Union (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Praxis, wie die Eidgenössischen Steuerverwaltung sie verfolgt, respektiert die durch Verfassung und Mehrwertsteuerverordnung vorgezeichnete Ordnung und verletzt das Gleichbehandlungsgebot nicht (E. 8). </div>\n</div>"},{"id":9021,"title":"BGE 125 II 192","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-192%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 28 Abs. 4 AlkG</span>, Art. 2 Abs. 2 der Verordnung über die Alkoholmonopolgebühren (AlkMGV); <span class=\"artref\">Art. 103 OG</span>; Bestimmung der Branntweinverschnitte, die der erhöhten Monopolgebühr unterliegen.  <div class=\"paratf\">Die Eidgenössische Alkoholverwaltung ist gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 103 lit. a OG</span> legitimiert, einen Entscheid der Alkoholrekurskommission anzufechten, mit dem von ihr geltend gemachte Monopolabgaben aufgehoben werden (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Grammatikalische, historische, systematische, teleologische sowie geltungszeitliche Auslegung von <span class=\"artref\">Art. 28 Abs. 4 AlkG</span> und <span class=\"artref\">Art. 2 Abs. 2 AlkMGV</span>  (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Branntweine, die falsch deklariert wurden und deren Rohstoffe erst durch komplexe Analysen ermittelt werden können, haben im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 2 Abs. 2  AlkMGV</span> als «Branntweine, die aus unbestimmten Rohstoffen hergestellt wurden», zu gelten (E. 4). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":86743,"title":"4A_592/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=12.02.2010&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=29&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-02-2010-4A_592-2009&number_of_ranks=56447"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}