{"id":"4744ddcb42a37f80a77e7b7a21cdad7b","file_name":"TCVS-20081217-C2-08-17-20140213-499-RVJ-2009-175-179.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2008-12-17","date_publication":"2014-02-13","date_file_modification":null,"object_code":"499","case_number":{"id":"C2 08 17","text":"C2 08 17"},"case_instance":{"id":1,"text":"Z2 Zivilrecht anderes"},"case_year":2008,"case_increment":17,"is_zwr":true,"zwr_year":2009,"zwr_page_start":175,"zwr_page_end":179,"page_count":5,"legal_nature":{"id":87,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":564,"text":"ANGEMESSENHEIT"},{"id":1020,"text":"AUSSERHALB"},{"id":1191,"text":"BEAMTER"},{"id":1192,"text":"BEAUFTRAGTER"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1338,"text":"BERUF"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2250,"text":"DISZIPLINARBEHÖRDE"},{"id":2256,"text":"DISZIPLINARMASSNAHME"},{"id":2257,"text":"DISZIPLINARRECHT"},{"id":2413,"text":"EHRE"},{"id":2562,"text":"EINSTELLUNG DES VERFAHRENS"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2870,"text":"ERSTE INSTANZ"},{"id":3063,"text":"FAHRLÄSSIGKEIT"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3365,"text":"FREIHEIT"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3880,"text":"GLAUBWÜRDIGKEIT"},{"id":3907,"text":"GRAD DES VERSCHULDENS"},{"id":4657,"text":"KANTONALE BEHÖRDE"},{"id":4789,"text":"KENNTNIS"},{"id":5061,"text":"KOPIE"},{"id":5336,"text":"LEICHTES VERSCHULDEN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5746,"text":"MITGLIED"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6112,"text":"OBLIGATION"},{"id":6161,"text":"ÖFFENTLICHES INTERESSE"},{"id":6178,"text":"OFFIZIALMAXIME"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6426,"text":"PERSÖNLICHKEIT"},{"id":6608,"text":"PREIS"},{"id":6617,"text":"PRESSE"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6893,"text":"RECHTSGLEICHE BEHANDLUNG"},{"id":7522,"text":"SCHWEIGEN"},{"id":7740,"text":"SORGFALT"},{"id":8748,"text":"ÜBERWACHUNG"},{"id":9032,"text":"UV"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9452,"text":"VERSCHULDEN"},{"id":9523,"text":"VERTEIDIGUNG"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":10034,"text":"WILLE"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10159,"text":"ZECKE"},{"id":10200,"text":"ZIMMER"},{"id":10344,"text":"ZWEIFEL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"220","law":{"systematic_id":"220","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de","title":"Bundesgesetzbetreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)","abbreviation":"OR"}},{"id":"935.61","law":{"systematic_id":"935.61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/153/de","title":"Bundesgesetzüber die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte","abbreviation":"BGFA"},"articles":{"art_12":{"art_id":"art_12","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/153/de#art_12","title":"Art. 12 Berufsregeln","content":"<article id=\"art_12\"><a name=\"a12\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_12\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/153/de#art_12\" routerlink=\"./\"><b>Art. 12</b> Berufsregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Für Anwältinnen und Anwälte gelten folgende Berufsregeln:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Sie üben ihren Beruf sorgfältig und gewissenhaft aus.</dd><dt>b.</dt><dd>Sie üben ihren Beruf unabhängig, in eigenem Namen und auf eigene Verant­wortung aus.</dd><dt>c.</dt><dd>Sie meiden jeden Konflikt zwischen den Interessen ihrer Klientschaft und den Personen, mit denen sie geschäftlich oder privat in Beziehung stehen.</dd><dt>d.</dt><dd>Sie können Werbung machen, solange diese objektiv bleibt und solange sie dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entspricht.</dd><dt>e.</dt><dd>Sie dürfen vor Beendigung eines Rechtsstreits mit der Klientin oder dem Klienten keine Vereinbarung über die Beteiligung am Prozessgewinn als Ersatz für das Honorar abschliessen; sie dürfen sich auch nicht dazu ver­pflichten, im Falle eines ungünstigen Abschlusses des Verfahrens auf das Honorar zu verzichten.</dd><dt>f.</dt><dd>Sie haben eine Berufshaftpflichtversicherung nach Massgabe der Art und des Umfangs der Risiken, die mit ihrer Tätigkeit verbunden sind, abzu­schliessen; die Versicherungssumme muss mindestens eine Million Franken pro Jahr betragen; anstelle der Haftpflichtversicherung können andere, gleichwertige Sicherheiten erbracht werden.</dd><dt>g.</dt><dd>Sie sind verpflichtet, in dem Kanton, in dessen Register sie eingetragen sind, amtliche Pflichtverteidigungen und im Rahmen der unentgeltlichen Rechts­pflege Rechtsvertretungen zu übernehmen.</dd><dt>h.</dt><dd>Sie bewahren die ihnen anvertrauten Vermögenswerte getrennt von ihrem eigenen Vermögen auf.</dd><dt>i.</dt><dd>Sie klären ihre Klientschaft bei Übernahme des Mandates über die Grund­sätze ihrer Rechnungsstellung auf und informieren sie periodisch oder auf Verlangen über die Höhe des geschuldeten Honorars.</dd><dt>j.</dt><dd>Sie teilen der Aufsichtsbehörde jede Änderung der sie betreffenden Daten im Register mit.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d13093e419\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/668/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 4399</a>; <a href=\"eli/fga/2005/1029/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005 </b>6621</a>).</p></div></div></article>"},"art_17":{"art_id":"art_17","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/153/de#art_17","title":"Art. 17 Disziplinarmassnahmen","content":"<article id=\"art_17\"><a name=\"a17\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_17\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/153/de#art_17\" routerlink=\"./\"><b>Art. 17</b> Disziplinarmassnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bei Verletzung dieses Gesetzes kann die Aufsichtsbehörde folgende Disziplinar­massnahmen anordnen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>eine Verwarnung;</dd><dt>b.</dt><dd>einen Verweis;</dd><dt>c.</dt><dd>eine Busse bis zu 20 000 Franken;</dd><dt>d.</dt><dd>ein befristetes Berufsausübungsverbot für längstens zwei Jahre;</dd><dt>e.</dt><dd>ein dauerndes Berufsausübungsverbot.</dd></dl><p> Eine Busse kann zusätzlich zu einem Berufsausübungsverbot angeordnet werden.</p><p> Nötigenfalls kann die Aufsichtsbehörde die Berufsausübung vorsorglich verbieten.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4196,"title":"BGE 130 II 270","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-270%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 12 lit. a BGFA</span>; Rechtsmittelweg im Übergangsrecht; Bedeutung von Standesregeln der kantonalen Anwaltsverbände für die Auslegung der Berufsregeln des eidgenössischen Anwaltsgesetzes; Disziplinarverstoss eines Rechtsanwalts durch Betreibung ohne Vorwarnung?  <div class=\"paratf\">Nach Inkrafttreten des eidgenössischen Anwaltsgesetzes ergangene kantonale Disziplinarentscheide können mit eidgenössischer Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden, auch wenn sie sich gemäss dem Prinzip der lex mitior auf kantonales Recht stützen (E. 1). Auf kantonale Standesregeln kann seit Inkrafttreten des eidgenössischen Anwaltsgesetzes nur noch abgestellt werden, soweit sie eine landesweit geltende Auffassung zum Ausdruck bringen (E. 3.1). Durch die Einleitung einer Betreibung ohne vorgängige Androhung verstösst ein Rechtsanwalt nicht gegen das Gebot der sorgfältigen und gewissenhaften Berufsausübung (E. 3.2 und 3.3). </div>\n</div>"},{"id":8389,"title":"BGE 123 I 12","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-I-12%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 31 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 10 EMRK</span>; § 7 Abs. 2 und § 8 Abs. 1 des Zürcher Gesetzes vom 3. Juli 1938 über den Rechtsanwaltsberuf; Missachtung des Verbots aufdringlicher Werbung und der Pflicht, klare Rechtsverhältnisse zu schaffen.  <div class=\"paratf\">Verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Werbebeschränkungen für Rechtsanwälte  (E. 2a): Den Kantonen ist es erlaubt, aufdringliche und irreführende Werbung zu untersagen. Reklame mit übertriebenen Behauptungen und plakativem Herausstellen des eigenen Angebots kann als solche gelten (E. 2b u. c). Die Pflicht, klare Rechtsverhältnisse zu schaffen, ist im Zürcher Anwaltsrecht auch bei der Reklame zu beachten (E. 2d). Tragweite von <span class=\"artref\">Art. 10 EMRK</span> (E. 2e). </div>\n</div>"},{"id":9295,"title":"BGE 106 IA 100","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F106-IA-100%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 31 BV</span>; Disziplinarrecht der Rechtsanwälte.  <div class=\"paratf\">1. a) Der Anwalt kann sich auf die Handels- und Gewerbefreiheit berufen;  Berücksichtigung weiterer Grundrechte (E. 6a); </div>\n<div class=\"paratf\">b) Schranken der Berufstätigkeit des Anwalts (E. 6b); </div>\n<div class=\"paratf\">2. Kognition des Bundesgerichts bei Entzug des Freizügigkeitspatents (E. 6c). </div>\n<div class=\"paratf\">3. Gesetzliche Grundlage der Berufspflichten des Anwalts (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">4. Einzelne Verstösse gegen die Berufspflichten: </div>\n<div class=\"paratf\">a) im Zusammenhang mit der Abgabe von Presseerklärungen und Abhaltung von Pressekonferenzen (E. 8, 10); </div>\n<div class=\"paratf\">b) Verlassen der Gerichtsverhandlungen (E. 9); </div>\n<div class=\"paratf\">c) Weiterleitung von Hungerstreikerklärungen der Mandanten an die Presse (E.  11); </div>\n<div class=\"paratf\">d) Bruch der Informationssperre (E. 12). </div>\n<div class=\"paratf\">5. Verhältnismässigkeit disziplinarischer Sanktionen: </div>\n<div class=\"paratf\">a) Der Entzug des Anwaltspatents (Grund- oder Freizügigkeitspatent) ist nur zulässig, wenn aufgrund einer Gesamtbewertung der bisherigen Berufstätigkeit des Anwalts eine andere Sanktion als ungenügend erscheint, um in Zukunft ein korrektes Verhalten zu gewährleisten (E. 13c). </div>\n<div class=\"paratf\">b) Beurteilung des Verhaltens der Beschwerdeführer; Verhältnismässigkeit des Patententzugs im konkreten Fall verneint (E. 14). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":120868,"title":"2A.448/2003","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=04.08.2004&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=19&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-08-2004-2A-448-2003&number_of_ranks=20768"},{"id":123584,"title":"2A.191/2003","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=23.01.2004&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=29&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-01-2004-2A-191-2003&number_of_ranks=18060"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}