{"id":"5c41ed37123baf1f7a429ed00c4b0afd","file_name":"TCVS-20080222-S2-07-98-20140217-G31-RVJ-2009-105-109.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2008-02-22","date_publication":"2014-02-17","date_file_modification":null,"object_code":"G31","case_number":{"id":"S2 07 98","text":"S2 07 98"},"case_instance":{"id":10,"text":"S2 Versicherung UV/MV/KV/BV"},"case_year":2007,"case_increment":98,"is_zwr":true,"zwr_year":2009,"zwr_page_start":105,"zwr_page_end":109,"page_count":5,"legal_nature":{"id":153,"text":"KV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":1237,"text":"BEHANDLUNGSKOSTEN"},{"id":2915,"text":"EU"},{"id":3419,"text":"FRÜHGEBURT"},{"id":5127,"text":"KRANKHEITSKOSTEN"},{"id":5219,"text":"KV"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5837,"text":"MUTTERSCHAFT"},{"id":6112,"text":"OBLIGATION"},{"id":7511,"text":"SCHWANGERSCHAFT"},{"id":7750,"text":"SOZIALE SICHERHEIT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"832.10","law":{"systematic_id":"832.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de","title":"Bundesgesetz über die Krankenversicherung","abbreviation":"KVG"},"articles":{"art_29":{"art_id":"art_29","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de#art_29","title":"Art. 29 Mutterschaft","content":"<article id=\"art_29\"><a name=\"a29\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_29\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de#art_29\" routerlink=\"./\"><b>Art. 29</b> <b></b>Mutterschaft </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt neben den Kosten für die gleichen Leistungen wie bei Krankheit die Kosten der besonderen Leistungen bei Mutterschaft.</p><p> Diese Leistungen umfassen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die von Ärzten und Ärztinnen oder von Hebammen durchgeführten oder ärzt­lich angeordneten Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwanger­schaft;</dd><dt>b. </dt><dd>die Entbindung zu Hause, in einem Spital oder einem Geburtshaus sowie die Geburtshilfe durch Ärzte und Ärztinnen oder Hebammen;</dd><dt>c. </dt><dd>die notwendige Stillberatung;</dd><dt>d. </dt><dd>die Pflege und den Aufenthalt des gesunden Neugeborenen, solange es sich mit der Mutter im Spital aufhält.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255253e2364\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 2007 (Spitalfinanzierung), in Kraft seit  1. Jan. 2009 (<a href=\"eli/oc/2008/291/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 2049</a>; <a href=\"eli/fga/2004/1024/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2004</b> 5551</a>).</p><p id=\"fn-d255253e2391\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (<a href=\"eli/oc/2000/365/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2000</b> 2305</a>; <i>BBl <b>1999</b> 793</i>).</p></div></div></article>"},"art_64":{"art_id":"art_64","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de#art_64","title":"Art. 64","content":"<article id=\"art_64\"><a name=\"a64\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_64\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/1328_1328_1328/de#art_64\" routerlink=\"./\"><b>Art. 64</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Versicherten beteiligen sich an den Kosten der für sie erbrachten Leistungen.</p><p> Diese Kostenbeteiligung besteht aus:</p><dl><dt>a. </dt><dd>einem festen Jahresbetrag (Franchise); und</dd><dt>b. </dt><dd>10 Prozent der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).</dd></dl><p> Der Bundesrat bestimmt die Franchise und setzt für den Selbstbehalt einen jähr­lichen Höchstbetrag fest.</p><p> Für Kinder wird keine Franchise erhoben, und es gilt die Hälfte des Höchstbetra­ges des Selbstbehaltes. Sind mehrere Kinder einer Familie beim gleichen Versiche­rer versichert, so sind für sie zusammen höchstens die Franchise und der Höchst­betrag des Selbstbehaltes für eine erwachsene Person zu entrichten.</p><p> Die Versicherten leisten zudem einen nach der finanziellen Belastung der Familie abgestuften Beitrag an die Kosten des Aufenthalts im Spital. Der Bundesrat setzt den Beitrag fest.</p><p> Der Bundesrat kann:</p><dl><dt>a. </dt><dd>für bestimmte Leistungen eine höhere Kostenbeteiligung vorsehen;</dd><dt>b. </dt><dd>für Dauerbehandlungen sowie für Behandlungen schwerer Krankheiten die Kostenbeteiligung herabsetzen oder aufheben;</dd><dt>c. </dt><dd>die Kostenbeteiligung bei einer Versicherung mit eingeschränkter Wahl des Leistungserbringers nach Artikel 41 Absatz 4 aufheben, wenn sie sich als nicht zweckmässig erweist;</dd><dt>d. </dt><dd>einzelne Leistungen der medizinischen Prävention von der Franchise aus­nehmen. Dabei handelt es sich um Leistungen, die im Rahmen von national oder kantonal organisierten Präventionsprogrammen durchgeführt werden.</dd></dl><p> Für folgende Leistungen darf der Versicherer keine Kostenbeteiligung erheben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Leistungen nach Artikel 29 Absatz 2;</dd><dt>b. </dt><dd>Leistungen nach den Artikeln 25 und 25<i>a</i>, die ab der 13. Schwangerschaftswoche, während der Niederkunft und bis acht Wochen nach der Niederkunft erbracht werden.</dd></dl><p> Kostenbeteiligungen dürfen weder bei einer Krankenkasse noch bei einer privaten Versicherungseinrichtung versichert werden. Ebenso ist es Vereinen, Stiftungen oder anderen Institutionen verboten, die Übernahme dieser Kosten vorzusehen. Von die­sem Verbot ausgenommen ist die Übernahme von Kostenbeteiligungen auf Grund öffentlich-rechtlicher Vorschriften des Bundes oder der Kantone.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255253e6103\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (<a href=\"eli/oc/2000/365/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2000</b> 2305</a>; <i>BBl <b>1999</b> 793</i>).</p><p id=\"fn-d255253e6140\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2013, in Kraft seit 1. März 2014  (<a href=\"eli/oc/2014/56/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2014</b> 387</a>; <a href=\"eli/fga/2013/418/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2013 </b>2459 </a><a href=\"eli/fga/2013/420/de\" routerlink=\"./\">2469</a>).</p><p id=\"fn-d255253e6162\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. März 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (<a href=\"eli/oc/2000/365/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2000</b> 2305</a>; <i>BBl <b>1999</b> 793</i>). Siehe auch die SchlB dieser Änd. am Ende dieses Textes.</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":3522,"title":"BGE 127 V 268","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-268%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29, <artref id=\"CH/832.10/64/7\" type=\"start\"></artref>Art. 64 Abs. 7 KVG</span><artref id=\"CH/832.10/29\" type=\"end\"></artref>: Kostenbeteiligung bei Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen.  <div class=\"paratf\">- Auch nach neuem Recht gelten die Kosten für die Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen als Krankheitskosten und unterliegen der Kostenbeteiligungspflicht der Versicherten. </div>\n<div class=\"paratf\">- Die Unterscheidung der Leistungspflicht für normale und für Risikoschwangerschaften ist mit der ratio legis der Befreiung von der Kostenbeteiligung bei Mutterschaftsleistungen vereinbar. </div>\n</div>"},{"id":7730,"title":"BGE 120 V 401","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-401%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 1 lit. b, <artref id=\"CH/831.10/1/2/b\" type=\"start\"></artref>Art. 1 Abs. 2 lit. b AHVG</span><artref id=\"CH/831.10/1/1/b\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\">Art. 2 Abs.  1 lit. a AVIG</span>, Art. 1 des Bundesbeschlusses betreffend Vereinbarungen mit internationalen Organisationen über ihr rechtliches Statut in der Schweiz vom  30.09.1955 (SR 192.12): Freiwillige Versicherung.  <div class=\"paratf\">Vereinbarkeit eines künftigen Standortabkommens mit Art. 1 des Bundesbeschlusses vom 30 September 1955? </div>\n</div>"},{"id":13516,"title":"BGE 97 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F97-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Zur Abgrenzung von Leistungen bei Mutterschaft gegenüber den Krankenpflegeleistungen.  <div class=\"paratf\">-  Die Kontrolluntersuchungen gemäss <span class=\"artref\">Art. 14 Abs. 2 Ziff. 4 KUVG</span> dienen nur der Überwachung der Schwangerschaft. Die Kassen haben sie kraft <span class=\"artref\">Art. 14bis Abs.  2 lit. d KUVG</span> ohne Franchise und ohne Selbstbehalt zu gewähren. </div>\n<div class=\"paratf\">- Ärztliche Behandlung einer bei diesen Untersuchungen festgestellten Gesundheitsstörung gehört zur Krankenpflege gemäss <span class=\"artref\">Art. 12 KUVG</span>, die zur Kostenbeteiligung der Versicherten führen kann. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}