{"id":"642251ee185d147be1e9b6c01edfdf6a","file_name":"TCVS-20061229-P1-06-20-20140130-590-RVJ-2007-326-329.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2006-12-29","date_publication":"2014-01-30","date_file_modification":null,"object_code":"590","case_number":{"id":"P1 06 20","text":"P1 06 20"},"case_instance":{"id":4,"text":"S1 Strafrecht ordentlich"},"case_year":2006,"case_increment":20,"is_zwr":true,"zwr_year":2007,"zwr_page_start":326,"zwr_page_end":329,"page_count":4,"legal_nature":{"id":110,"text":"Andere Vergehen gegen StGB"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":390,"text":"AKP"},{"id":682,"text":"ANWESENHEIT"},{"id":868,"text":"AUFENTHALTSORT"},{"id":1037,"text":"AUSSICHT"},{"id":1059,"text":"AUSWEISENTZUG"},{"id":1076,"text":"AUTOMOBIL"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1458,"text":"BESTELLUNG"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2249,"text":"DISTORSION"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2789,"text":"ERHALTUNG"},{"id":2870,"text":"ERSTE INSTANZ"},{"id":3075,"text":"FAHRZEUG"},{"id":3079,"text":"FAHRZEUGFÜHRER"},{"id":3159,"text":"FERNSEHEN"},{"id":3245,"text":"FLÄCHE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3437,"text":"FUSSBALL"},{"id":3824,"text":"GEWALT"},{"id":5244,"text":"LANDFRIEDENSBRUCH"},{"id":5309,"text":"LEDER"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6374,"text":"PERIMETER"},{"id":6608,"text":"PREIS"},{"id":6787,"text":"RADIO"},{"id":6824,"text":"RAUFHANDEL"},{"id":7407,"text":"SCHLÄGEREI"},{"id":7634,"text":"SICHERHEITSANGESTELLTER"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7839,"text":"SPORT"},{"id":7841,"text":"SPORTANLASS"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":7937,"text":"STATUT(IPR)"},{"id":8080,"text":"STRAFBARE HANDLUNG"},{"id":8149,"text":"STRAFGESETZBUCH"},{"id":8156,"text":"STRAFRECHT"},{"id":8275,"text":"SWISSCOM"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8408,"text":"TERRAIN"},{"id":8513,"text":"TREFFEN"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":9063,"text":"VERANSTALTUNG"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9579,"text":"VERURTEILTER"},{"id":10016,"text":"WIEDERHOLUNGSGEFAHR"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10099,"text":"WOHLVERHALTEN"},{"id":10297,"text":"ZUSAMMENROTTUNG"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_41":{"art_id":"art_41","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_41","title":"Art. 41","content":"<article id=\"art_41\"><a name=\"a41\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_41\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_41\" routerlink=\"./\"><b>Art. 41</b></a><a fragment=\"#art_41\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_41\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht kann statt auf eine Geldstrafe auf eine Freiheitsstrafe erkennen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine solche geboten erscheint, um den Täter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten; oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine Geldstrafe voraussichtlich nicht vollzogen werden kann.</dd></dl><p> Es hat die Wahl der Freiheitsstrafe näher zu begründen.</p><p> Vorbehalten bleibt die Freiheitsstrafe anstelle einer nicht bezahlten Geldstrafe (Art. 36).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1427\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4326,"title":"BGE 130 IV 1","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-IV-1%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB</span>; Weisungen betreffend Berufsausübung.  <div class=\"paratf\">Die Weisung gegenüber einem wegen Handels mit Hanf Verurteilten, während der Probezeit jegliche Geschäftstätigkeit mit Hanfprodukten zu unterlassen, verstösst nicht gegen Bundesrecht. Angesichts der unterschiedlichen Zielsetzung schränkt <span class=\"artref\">Art. 54 StGB</span> den Anwendungsbereich von <span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span> nicht ein und gibt dem Verurteilten keinen Anspruch darauf, einen Beruf auszuüben, der keiner behördlichen Bewilligung bedarf (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":9579,"title":"BGE 106 IV 325","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F106-IV-325%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span>. Weisungen.  <div class=\"paratf\">1. Auswahl und Inhalt der Weisungen haben sich nach dem Zweck des bedingten Strafvollzugs zu richten, durch den der Verurteilte dauernd gebessert werden soll, und sind in das Ermessen der kantonalen Behörde gestellt. Mit der Nichtigkeitsbeschwerde können nur Überschreitung und Missbrauch dieses Ermessens gerügt werden (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Das Bestreben, den wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand Verurteilten durch Einflussnahme sowohl auf sein Verhalten als Fahrzeugführer (Pflicht zur Hinterlegung des Führerausweises) als auch auf seine Einstellung zum Alkoholkonsum (Schutzaufsicht) zu bessern, stellt nicht schon an sich eine Ermessensüberschreitung dar (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">3. Wenn sich in der Folge herausstellt, dass die Weisungen den konkreten persönlichen Verhältnissen des Verurteilten nicht mehr angepasst sind und ihre Befolgung ihn zu hart trifft, kann ihre Änderung verlangt werden (E. 2c). </div>\n</div>"},{"id":9930,"title":"BGE 107 IV 88","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F107-IV-88%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 38 Ziff. 3 StGB</span>.  <div class=\"paratf\">Auch Weisungen im wirtschaftlichen Bereich sind zulässig; überschuldete oder wirtschaftlich gefährdete Verurteilte haben einschneidende Beschränkungen ihrer Handlungsfähigkeit hinzunehmen, die den Anordnungen eines Vormundes ähnlich sein können. </div>\n</div>"},{"id":10350,"title":"BGE 108 IV 152","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F108-IV-152%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 StGB</span>.  <div class=\"paratf\">Die Anordnung einer speziellen Arbeitsleistung als Sühne ist kein zulässiger Weisungsinhalt. </div>\n</div>"},{"id":16343,"title":"BGE 105 IV 203","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-IV-203%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">1. Die einem wegen Vernachlässigung der Unterstützungspflichten Verurteilten erteilte richterliche Weisung, die künftigen Alimente pünktlich zu bezahlen, verstösst nicht gegen Bundesrecht (E.  2a).  <div class=\"paratf\">2. In der Weisung zur Bezahlung der verfallenen Alimente sind Höhe und Fälligkeit der einzelnen Raten möglichst genau festzusetzen. Die Weisung muss unter Berücksichtigung der gesamten Umstände im Zeitpunkt ihres Erlasses als erfüllbar und zumutbar erscheinen (E. 2b). </div>\n</div>"},{"id":18201,"title":"BGE 94 IV 11","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F94-IV-11%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 41 Ziff. 2 Abs. 1 StGB</span>.  <div class=\"paratf\">1. Sinn und Zweck der Weisungen, die der Richter dem Verurteilten für das Verhalten während der Probezeit erteilen kann. </div>\n<div class=\"paratf\">2. Der Entzug des Führerausweises und die Weisung, während der Probezeit kein Motorfahrzeug zu führen, schliessen einander nicht aus (Erw. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">3. Wann hält sich eine solche Weisung im Rahmen richterlichen Ermessens (Erw. 2)? </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":111791,"title":"6S.489/2005","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=12.04.2006&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=13&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-04-2006-6S-489-2005&number_of_ranks=29844"},{"id":120470,"title":"6S.226/2004","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=02.09.2004&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=19&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-09-2004-6S-226-2004&number_of_ranks=21167"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}