{"id":"70b61471bb081b3f04c76cfe914ebfb2","file_name":"TCVS-20241021-P2-24-82-20250224-799.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-10-21","date_publication":"2025-02-24","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P2 24 82","text":"P2 24 82"},"case_instance":{"id":5,"text":"S2 Strafrecht anderes"},"case_year":2024,"case_increment":82,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":5,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":322,"text":"ABZUG"},{"id":390,"text":"AKP"},{"id":600,"text":"ANMERKUNG"},{"id":653,"text":"ANSTIFTUNG"},{"id":1107,"text":"BANK"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1394,"text":"BESCHULDIGTER"},{"id":1527,"text":"BETRUG"},{"id":1571,"text":"BEZIRK"},{"id":2448,"text":"EIGENTUM"},{"id":2449,"text":"EIGENTÜMER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2789,"text":"ERHALTUNG"},{"id":3290,"text":"FORDERUNG(SCHULDVERHÄLTNIS)"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3577,"text":"GEMEINDE"},{"id":3841,"text":"GEWERBSMÄSSIG"},{"id":3949,"text":"GRUNDBUCH"},{"id":3981,"text":"GRUNDSTÜCK"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5014,"text":"KONTOKORRENT"},{"id":5741,"text":"MITEIGENTUM"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7800,"text":"SPERRUNG"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8884,"text":"UNGETREUE GESCHÄFTSBESORGUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9523,"text":"VERTEIDIGUNG"},{"id":9561,"text":"VERTRETENER"},{"id":9576,"text":"VERUNTREUUNG"},{"id":9579,"text":"VERURTEILTER"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9871,"text":"WARENFÄLSCHUNG"},{"id":10137,"text":"ZAHLUNG"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_49":{"art_id":"art_49","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_49","title":"Art. 49","content":"<article id=\"art_49\"><a name=\"a49\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_49\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_49\" routerlink=\"./\"><b>Art. 49</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Hat der Täter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzun­gen für mehrere gleichartige Strafen erfüllt, so verurteilt ihn das Gericht zu der Strafe der schwersten Straftat und erhöht sie angemessen. Es darf jedoch das Höchstmass der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist es an das gesetzliche Höchstmass der Strafart gebunden.</p><p> Hat das Gericht eine Tat zu beurteilen, die der Täter begangen hat, bevor er wegen einer andern Tat verurteilt worden ist, so bestimmt es die Zusatzstrafe in der Weise, dass der Täter nicht schwerer bestraft wird, als wenn die strafbaren Handlungen gleichzeitig beurteilt worden wären.</p><p> Hat der Täter eine oder mehrere Taten vor Vollendung des 18. Al­ters­jahres begangen, so dürfen diese bei der Bildung der Gesamtstrafe nach den Absätzen 1 und 2 nicht stärker ins Gewicht fallen, als wenn sie für sich allein beurteilt worden wären.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_381":{"art_id":"art_381","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_381","title":"Art. 381 Legitimation der Staatsanwaltschaft","content":"<article id=\"art_381\"><a name=\"a381\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_381\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_381\" routerlink=\"./\"><b>Art. 381</b> Legitimation der Staatsanwaltschaft </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft kann ein Rechtsmittel zugunsten oder zuungunsten der beschuldigten oder verurteilten Person ergreifen.</p><p> Sehen Bund oder Kantone eine Ober- oder Generalstaatsanwaltschaft vor, so bestimmen sie, welche Staatsanwaltschaft berechtigt ist, Rechtsmittel zu ergreifen.</p><p> Sie regeln, welche Behörden im Übertretungsstrafverfahren Rechtsmittel ergreifen können.</p><p> Die Staatsanwaltschaft des Bundes kann gegen kantonale Entscheide Rechtsmittel ergreifen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>das Bundesrecht vorsieht, dass ihr oder einer anderen Bundesbehörde der Entscheid mitzuteilen ist;</dd><dt>b. </dt><dd>sie die Strafsache den kantonalen Behörden zur Untersuchung und Beurteilung überwiesen hat.</dd></dl></div></article>"},"art_398":{"art_id":"art_398","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398","title":"Art. 398 Zulässigkeit und Berufungsgründe","content":"<article id=\"art_398\"><a name=\"a398\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_398\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398\" routerlink=\"./\"><b>Art. 398</b> Zulässigkeit und Berufungsgründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist.</p><p> Das Berufungsgericht kann das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen.</p><p> Mit der Berufung können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl><p> Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, so kann mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden.</p><p> Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das erstinstanzliche Urteil nur so weit überprüft, als es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde.</p></div></article>"},"art_400":{"art_id":"art_400","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_400","title":"Art. 400 Vorprüfung","content":"<article id=\"art_400\"><a name=\"a400\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_400\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_400\" routerlink=\"./\"><b>Art. 400</b> Vorprüfung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Geht aus der Berufungserklärung nicht eindeutig hervor, ob das erstinstanzliche Urteil ganz oder nur in Teilen angefochten wird, so fordert die Verfahrensleitung des Berufungsgerichts die Partei auf, ihre Erklärung zu verdeutlichen, und setzt ihr dafür eine Frist.</p><p> Die Verfahrensleitung übermittelt den anderen Parteien unverzüglich eine Kopie der Berufungserklärung.</p><p> Die anderen Parteien können innert 20 Tagen seit Empfang der Berufungserklärung schriftlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Nichteintreten beantragen; der Antrag muss begründet sein;</dd><dt>b. </dt><dd>Anschlussberufung erklären.</dd></dl></div></article>"},"art_403":{"art_id":"art_403","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_403","title":"Art. 403 Eintreten","content":"<article id=\"art_403\"><a name=\"a403\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_403\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_403\" routerlink=\"./\"><b>Art. 403</b> Eintreten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Berufungsgericht entscheidet in einem schriftlichen Verfahren, ob auf die Berufung einzutreten sei, wenn die Verfahrensleitung oder eine Partei geltend macht:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Anmeldung oder Erklärung der Berufung sei verspätet oder unzulässig;</dd><dt>b. </dt><dd>die Berufung sei im Sinne von Artikel 398 unzulässig;</dd><dt>c. </dt><dd>es fehlten Prozessvoraussetzungen oder es lägen Prozesshindernisse vor.</dd></dl><p> Es gibt den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme.</p><p> Tritt es auf die Berufung nicht ein, so eröffnet es den Parteien den begründeten Nichteintretensentscheid.</p><p> Andernfalls trifft die Verfahrensleitung ohne Weiteres die notwendigen Anordnungen zur Durchführung des weiteren Berufungsverfahrens.</p></div></article>"},"art_421":{"art_id":"art_421","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_421","title":"Art. 421 Kostenentscheid","content":"<article id=\"art_421\"><a name=\"a421\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_421\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_421\" routerlink=\"./\"><b>Art. 421</b> Kostenentscheid </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörde legt im Endentscheid die Kostenfolgen fest.</p><p> Sie kann diese Festlegung vorwegnehmen in:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Zwischenentscheiden;</dd><dt>b. </dt><dd>Entscheiden über die teilweise Einstellung des Verfahrens;</dd><dt>c. </dt><dd>Entscheiden über Rechtsmittel gegen Zwischen- und Einstellungsentscheide.</dd></dl></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1312,"title":"BGE 139 IV 199","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-IV-199%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Entschädigung für die amtliche Verteidigung; Rechtsmittellegitimation der Staatsanwaltschaft; Rechtsmittelweg; Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 BGG; Art. 81 Abs. 3 lit. a und Abs. 4 lit. b, Art. 135 Abs. 2 und 3, Art. 351 Abs. 1, Art. 381 f., Art. 394 lit. a, Art. 398 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/422/1\" type=\"start\"></artref>Art. 422 Abs. 1 und 2 lit. a StPO</span><artref id=\"CH/312.0/422/2/a\" type=\"end\"></artref>.  <div class=\"paratf\">Die Staatsanwaltschaft kann die Höhe der Entschädigung für die amtliche Verteidigung mit Beschwerde in Strafsachen anfechten (E. 2). Entsprechend steht ihr auch der Rechtsmittelweg im Kanton offen (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Das Gericht hat über die Entschädigung des amtlichen Verteidigers im Sachurteil zu befinden. Die Staatsanwaltschaft und die anderen Parteien, die für die Kosten der amtlichen Verteidigung aufzukommen haben, müssen die Reduktion der Entschädigung im Berufungsverfahren verlangen, während sich der amtliche Verteidiger gegen die Höhe der Entschädigung mit Beschwerde zur Wehr setzen muss (E. 5). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}