{"id":"73659785c701a406ec969f110edc314c","file_name":"KGVS-20160311-A1-15-181-20170320-A22-ZWR-2017-20-22.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2016-03-11","date_publication":"2017-03-20","date_file_modification":null,"object_code":"A22","case_number":{"id":"A1 15 181","text":"A1 15 181"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2015,"case_increment":181,"is_zwr":true,"zwr_year":2017,"zwr_page_start":20,"zwr_page_end":22,"page_count":3,"legal_nature":{"id":5,"text":"Enteignung"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":1546,"text":"BEWEIS"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2448,"text":"EIGENTUM"},{"id":2449,"text":"EIGENTÜMER"},{"id":2459,"text":"EIGNUNG"},{"id":2678,"text":"ENTEIGNER"},{"id":2680,"text":"ENTEIGNUNG"},{"id":2683,"text":"ENTEIGNUNGSENTSCHÄDIGUNG"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5580,"text":"MAXIMUM"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7342,"text":"SCHADEN"},{"id":7361,"text":"SCHÄTZUNGSKOMMISSION"},{"id":8363,"text":"TEILENTEIGNUNG"},{"id":9792,"text":"VORÜBERGEHENDE ENTEIGNUNG"},{"id":9912,"text":"WEIBEL"},{"id":10137,"text":"ZAHLUNG"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"}},{"id":"711","law":{"systematic_id":"711","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/47/689_701_723/de","title":"Bundesgesetz über die Enteignung","abbreviation":"EntG"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/47/689_701_723/de#art_13","title":"Art. 13","content":"<article id=\"art_13\"><a name=\"a13\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_13\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/47/689_701_723/de#art_13\" routerlink=\"./\"><b>Art. 13</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Enteigner kann die Enteignung des Ganzen verlangen, wenn bei Teilenteignung die Entschädigung für die Wertverminderung des Restes mehr als einen Drittel seines Wertes beträgt.</p><p> Das Begehren ist bei der Schätzungsverhandlung durch Verlangen einer doppelten Schätzung (Art. 71) zu stellen; wird gegen den Entscheid der Schätzungskommission über die Teilenteignung Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben, so kann das Begehren auch noch mit der Beschwerde verbunden werden. Der Enteigner hat sich innert 20 Tagen nach rechtskräftiger Feststellung der Entschädigung darüber zu erklären, ob er die Teilenteignung oder die Enteignung des Ganzen wählt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d87923e344\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 65 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197 </a><a href=\"eli/oc/2006/188/de\" routerlink=\"./\">1069</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>).</p></div></div></article>"},"art_5":{"art_id":"art_5","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/47/689_701_723/de#art_5","title":"Art. 5","content":"<article id=\"art_5\"><a name=\"a5\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_5\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/47/689_701_723/de#art_5\" routerlink=\"./\"><b>Art. 5</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Gegenstand des Enteignungsrechtes können dingliche Rechte an Grundstücken sowie die aus dem Grundeigentum hervorgehenden Nachbarrechte, ferner die persönlichen Rechte von Mietern und Päch­tern des von der Enteignung betroffenen Grundstückes sein.</p><p> Diese Rechte können dauernd oder vorübergehend entzogen oder beschränkt werden.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4786,"title":"BGE 132 II 427","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-II-427%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 20 EBG</span>, <span class=\"artref\">Art. 5 EntG</span>, <span class=\"artref\">Art. 684 ZGB</span>; Enteignung von Nachbarrechten, Entschädigung für übermässige Einwirkungen infolge Bauarbeiten an der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale.  <div class=\"paratf\">Freie Überprüfung der formellen Enteignung nach Bundesrecht, insbesondere wenn das Bundesgericht Mitglieder der Eidg. Oberschätzungskommission als Sachverständige für technische Fragen beizieht (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Hat der Grundeigentümer beim Bauen alle Massnahmen getroffen, die vernünftigerweise von ihm gefordert werden können, und kann er eine Störung des Nachbarrechts infolge der Bauarbeiten dennoch nicht vermeiden, so hat der geschädigte Nachbar einen Anspruch auf Entschädigung, wenn der Nachteil bedeutend und die Einwirkungen übermässig sind (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Beachtung der Richtlinien über bauliche und betriebliche Massnahmen zur Begrenzung des Baulärms (sog. Baulärm-Richtlinie) und über die Luftreinhaltung auf Baustellen (sog. Baurichtlinie Luft) schliesst nicht aus, dass übermässige Einwirkungen im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 684 ZGB</span> vorliegen. Ob die Einwirkungen übermässig sind, beurteilt der Richter in Abwägung der Interessen; er berücksichtigt dabei den Ortsgebrauch sowie die Lage und Beschaffenheit der Grundstücke (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Im konkreten Fall bewirken die Bauarbeiten am Gotthard-Basistunnel, Zwischenangriff Faido-Polmengo, unvermeidbare Staub- und Lärmimmissionen während 13 Jahren. Es sind übermässige Einwirkungen, die eine Enteignungsentschädigung zugunsten des Nachbarn begründen (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Baustelle und die damit verbundenen Einwirkungen sind zeitlich begrenzt. Die Entschädigung muss - analog zu einer vorübergehenden Enteignung - den beim betroffenen Grundeigentümer tatsächlich entstandenen Schaden decken (E. 6.1-6.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Festsetzung des Schadens, im konkreten Fall bestehend aus der objektiven Ertragseinbusse der Liegenschaft und den zusätzlichen, durch die Immissionen im Zeitraum der Bauarbeiten verursachten Unterhaltskosten (E. 6.4). Berechnung der Gesamtentschädigung und der Zinsen (E. 6.5). </div>\n<div class=\"paratf\">Aus dem absehbaren Rückgang des Zugverkehrs auf der bestehenden Eisenbahnlinie nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels entsteht dem Enteigneten kein Sondervorteil, der eine Herabsetzung der Entschädigung rechtfertigen würde (E. 6.6). </div>\n</div>"},{"id":7394,"title":"BGE 120 IA 209","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IA-209%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>, <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>; Anspruch auf gerichtliche  Überprüfung von Planungszonen; Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung.  <div class=\"paratf\">Ein Rechtsmittelsystem mit Einsprache und anschliessender Beschwerde gegen Planungszonen führt nicht von sich aus zwingend zu verfassungswidrigen Rechtsverzögerungen. Gleiches gilt hinsichtlich des dem Grundsatze nach vorgesehenen Ausschlusses der aufschiebenden Wirkung eines Rechtsmittels (E. 4  und 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Zusammenfassung der Rechtsprechung zu dem sich aus der Bundesverfassung und aus <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> ergebenden Anspruch auf gerichtliche Prüfung von Planungsakten und bei Enteignungen (E. 6a und b). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Festsetzung einer Planungszone stellt im Regelfall eine Eigentumsbeschränkung bzw. einen Eingriff in \"civil rights\" gemäss <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff.  1 EMRK</span> dar. Der Zugang zu einem Gericht darf daher nicht generell ausgeschlossen werden (E. 6c und d). </div>\n</div>"},{"id":8470,"title":"BGE 123 II 481","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-II-481%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 44 LFG</span> und <span class=\"artref\">Art. 5 EntG</span> in Verbindung mit <span class=\"artref\">Art. 667 Abs. 1  ZGB</span> sowie <span class=\"artref\">Art. 679 ZGB</span> und 684 ZGB; Entschädigungsbegehren für die Auswirkungen der Flughafenplanung (Lärm- und Sicherheitszone) sowie für die Immissionen aus dem Flugbetrieb.  <div class=\"paratf\">Tatsächliche und rechtliche Situation der Objekt des Entschädigungsbegehrens bildenden Grundstücke infolge der Flughafenplanung und des Flugbetriebs (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Der Einbezug der noch nicht überbauten, der Gewerbezone zugewiesenen Grundstücke in die Lärmzone B hat zu keiner materiellen Enteignung geführt (E.  6). </div>\n<div class=\"paratf\">Entschädigung für formelle Enteignung? </div>\n<div class=\"paratf\">Kein Entschädigungsanspruch für eine Unterdrückung nachbarlicher Abwehrrechte gemäss <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/210/679\" type=\"start\"></artref>Art. 679 und 684 ZGB</span><artref id=\"CH/210/684\" type=\"end\"></artref>, da zwar die Voraussetzungen der Unvorhersehbarkeit  (E. 7b) und der Spezialität (E. 7c) der Lärmimmissionen aus dem Flugverkehr gegeben sind, es jedoch an der Schwere des Schadens fehlt (E. 7d). Durch den  Überflug der Grundstücke in einer Höhe von rund 600 m wird nicht in schützenswerte Interessen des Grundeigentümers an der Freihaltung des Luftraumes im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 667 Abs. 1 ZGB</span> eingegriffen (E. 8). </div>\n<div class=\"paratf\">Die durch die Flughafenplanung bedingte faktische Bausperre von drei bis vier Jahren vermag keinen Entschädigungsanspruch zu begründen (E. 9). </div>\n<div class=\"paratf\">Auch bei Gesamtbetrachtung aller Einwirkungen kann dem Entschädigungsbegehren nicht stattgegeben werden, da die fraglichen Grundstücke überbaubar bleiben und einer wirtschaftlich vernünftigen Nutzung zugeführt werden können (E. 10). </div>\n</div>"},{"id":10483,"title":"BGE 109 IB 20","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-IB-20%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Raumplanung; Bausperre.  <div class=\"paratf\">Eine Bausperre stellt eine sachlich und zeitlich begrenzte Eigentumsbeschränkung dar, die in der Regel keine Entschädigungspflicht nach sich zieht (E. 4a). </div>\n<div class=\"paratf\">Der Eigentümer eines am Rande des überbauten Gebietes gelegenen Grundstückes hat den Zeitablauf, der erforderlich ist, um die zur Sicherstellung der geordneten Besiedlung nötige Erschliessung und Parzellarordnung herbeizuführen, grundsätzlich entschädigungslos in Kauf zu nehmen. Auch Parzellen, auf denen eine Überbauung an sich möglich wäre, dürfen dabei in entsprechende Verfahren einbezogen werden (E. 4c/d). </div>\n</div>"},{"id":10524,"title":"BGE 109 IB 268","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-IB-268%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 und <artref id=\"CH/711/42\" type=\"start\"></artref>Art. 42 ff. EntG</span><artref id=\"CH/711/6\" type=\"end\"></artref>; Entschädigung für vorübergehende Enteignung und Enteignungsbann.  <div class=\"paratf\">Eine Entschädigung für den Enteignungsbann ist entgegen früherer Rechtsprechung für ein Baugrundstück nur geschuldet, wenn die Verwirklichung eines konkreten Bau- oder Verkaufsprojektes verhindert wird, nicht schon, wenn die Möglichkeit der Überbauung oder des Verkaufs an sich besteht (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Für die vorübergehende Enteignung eines noch landwirtschaftlich genutzten Baugrundstücks ist nur der entgangene landwirtschaftliche Nutzen zu entschädigen, sofern der Enteignete nicht beweist, dass er den Boden ohne die vorübergehende Expropriation während dieser Zeit einer besseren Verwendung zugeführt hätte (E. 3). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}