{"id":"782caa478724f587cf460f3184128ab6","file_name":"TCVS-20201210-A1-19-204-20210212-A99.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2020-12-10","date_publication":"2021-02-12","date_file_modification":null,"object_code":"A99","case_number":{"id":"A1 19 204","text":"A1 19 204"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2019,"case_increment":204,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":15,"legal_nature":{"id":32,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":294,"text":"ABSOLUTES RECHT"},{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":380,"text":"AHV"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":600,"text":"ANMERKUNG"},{"id":612,"text":"ANRECHENBARES EINKOMMEN"},{"id":639,"text":"ANSPRUCH AUF 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Jahr:<dl><dt>1.</dt><dd>bei alleinstehenden Personen: 19 610 Franken,</dd><dt>2.</dt><dd>bei Ehepaaren: 29 415 Franken,</dd><dt>3.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kin­derrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr vollendet haben: 10 260 Franken; dabei gelten für die ersten zwei Kinder der volle Betrag, für zwei weitere Kinder je zwei Drittel und für die übrigen Kinder je ein Drittel dieses Betrages,</dd><dt>4.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr noch nicht vollen­det haben: 7200 Franken; dabei gilt für das erste Kind der volle Betrag; für jedes weitere Kind reduziert er sich um einen Sechstel des vorangehenden Betrages; der Betrag für das fünfte Kind gilt auch für weitere Kinder;</dd></dl></dd><dt>b.</dt><dd>der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten; wird eine Schlussabrechnung für die Nebenkosten erstellt, so ist weder eine Nach- noch eine Rückzahlung zu berücksichtigen; als jährlicher Höchstbetrag werden anerkannt: <dl><dt>1.</dt><dd>für eine allein lebende Person: 16 440 Franken in der Region 1, 15 900 Franken in der Region 2 und 14 520 Franken in der Region 3,</dd><dt>2.</dt><dd>bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen:<dl><dt>– </dt><dd>für die zweite Person zusätzlich: 3000 Franken in allen 3 Regionen</dd><dt>– </dt><dd xmlns:tmp=\"urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp\">für die dritte Person zusätzlich: 2160 Franken in der Region 1 und<tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"S\" name=\"w:shd\"></tmp:inl> <tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"E\"></tmp:inl>1800 Franken in den Regionen 2 und 3</dd><dt>– </dt><dd>für die vierte Person zusätzlich: 1920 Franken in der Region 1, 1800 Franken in der Region 2 und 1560 Franken in der Region 3,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>bei der notwendigen Miete einer rollstuhlgängigen Wohnung: zusätzlich 6000 Franken;</dd></dl></dd><dt>c.</dt><dd>anstelle des Mietzinses der Mietwert der Liegenschaft bei Personen, die eine Liegenschaft bewohnen, an der sie oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen ist, das Eigentum, die Nutzniessung oder ein Wohnrecht haben; Buchstabe b gilt sinngemäss.</dd></dl><p> Bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen wird der Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für jede anspruchsberechtigte oder in die gemeinsame Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossene Person nach Artikel 9 Absatz 2 einzeln festgesetzt und die Summe der anerkannten Beträge durch die Anzahl aller im Haushalt lebenden Personen geteilt. Zusatzbeträge werden nur für die zweite bis vierte Person gewährt.</p><p> Für Personen, die in gemeinschaftlichen Wohnformen leben und bei denen keine gemeinsame Berechnung nach Artikel 9 Absatz 2 erfolgt, gilt der jährliche Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für eine Person in einem Haushalt mit zwei Personen. Der Bundesrat bestimmt, wie der Höchstbetrag zu bemessen ist für:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Ehepaare, bei denen beide Ehegatten zusammen in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben; </dd><dt>b.</dt><dd>Personen, die zusammen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben.</dd></dl><p> Der Bundesrat regelt die Einteilung der Gemeinden in die drei Regionen. Er stützt sich dabei auf die Raumgliederung des Bundesamtes für Statistik.</p><p> Das Eidgenössische Departement des Innern legt die Zuteilung der Gemeinden in einer Verordnung fest. Es überprüft die Zuteilung, wenn das Bundesamt für Statistik die ihr zugrunde liegende Raumgliederung ändert.</p><p> Die Kantone können bean­tragen, die Höchstbeträge in einer Gemeinde um bis zu 10 Prozent zu senken oder zu erhöhen. Dem Antrag auf die Senkung der Höchstbeträge wird entsprochen, wenn und solange der Mietzins von 90 Prozent der Bezügerinnen oder Bezüger von Ergänzungsleistungen durch die Höchstbeträge gedeckt ist. Der Bundesrat regelt das Verfahren.</p><p> Der Bundesrat überprüft mindestens alle zehn Jahre, ob und in welchem Ausmass die Höchstbeträge die effektiven Mietzinse der Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen decken und veröffentlicht die Ergebnisse seiner Prüfung. Er nimmt die Überprüfung und Veröffentlichung früher vor, wenn sich der Mietpreisindex um mehr als 10 Prozent seit der letzten Überprüfung verändert hat.</p><p> Bei Personen, die dauernd oder länger als drei Monate in einem Heim oder Spital leben (in Heimen oder Spitälern lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Tagestaxe für die Tage, die vom Heim oder Spital in Rechnung gestellt werden; die Kantone können die Kosten begrenzen, die wegen des Aufenthaltes in einem Heim oder Spital berücksichtigt werden; sie sorgen dafür, dass durch den Aufenthalt in einem anerkannten Pflegeheim in der Regel keine Abhängigkeit von der Sozialhilfe entsteht;</dd><dt>b.</dt><dd>ein vom Kanton zu bestimmender Betrag für persönliche Auslagen.</dd></dl><p> Bei allen Personen werden zudem als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Gewinnungskosten bis zur Höhe des Bruttoerwerbseinkommens;</dd><dt>b.</dt><dd>Gebäudeunterhaltskosten und Hypothekarzinse bis zur Höhe des Brutto­ertra­ges der Liegenschaft;</dd><dt>c.</dt><dd>Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes unter Ausschluss der Prä­mien für die Krankenversicherung; </dd><dt>d.</dt><dd>der Betrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung; er entspricht einem jährlichen Pauschalbetrag in der Höhe der kantonalen beziehungsweise regionalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (inkl. Unfalldeckung), höchstens jedoch der tatsächlichen Prämie;</dd><dt>e.</dt><dd>geleistete familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>f.</dt><dd>Netto-Betreuungskosten für die notwendige und ausgewiesene familienergänzende Betreuung von Kindern, die das 11. Altersjahr noch nicht vollendet haben.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e700\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e718\"> Beträge angepasst gemäss Art. 1 der V 21 vom 14. Okt. 2020 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<i>AS <b>2020</b> 4619</i>).</p><p id=\"fn-d72937e738\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e756\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e774\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e817\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e835\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e860\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.</p><p id=\"fn-d72937e887\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e914\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e941\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e968\"> Eingefügt durch Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a></p><p id=\"fn-d72937e984\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1003\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1037\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1058\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p></div></div></article>"},"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11","title":"Art. 11 Anrechenbare Einnahmen","content":"<article id=\"art_11\"><a name=\"a11\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_11\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11\" routerlink=\"./\"><b>Art. 11</b><i></i> <i></i>Anrechenbare Einnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als Einnahmen werden angerechnet:</p><dl><dt>a.</dt><dd>zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich 1000 Franken und bei Ehepaaren und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 1500 Franken übersteigen; bei Ehegatten ohne Anspruch auf Ergänzungsleis­tungen wird das Erwerbseinkom­men zu 80 Prozent angerechnet; bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird es voll angerechnet;</dd><dt>b.</dt><dd>Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen einschliesslich des Jahreswerts einer Nutzniessung oder eines Wohnrechts oder des Jahresmietwerts einer Liegenschaft, an der die Bezügerin oder der Bezüger oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum hat und von mindestens einer dieser Personen bewohnt wird;</dd><dt>c.</dt><dd>ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei alleinstehenden Personen 30 000 Franken, bei Ehepaaren 50 000 Franken und bei rentenberechtigten Waisen sowie bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 15 000 Franken übersteigt; hat die Bezügerin oder der Bezüger oder eine Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum an einer Liegenschaft, die mindestens von einer dieser Personen bewohnt wird, so ist nur der 112 500 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen;</dd><dt>d.</dt><dd>Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich der Renten der AHV und der IV;</dd><dt>e.</dt><dd>Leistungen aus Verpfründungsvertrag und ähnlichen Vereinbarungen;</dd><dt>f.</dt><dd>Familienzulagen;</dd><dt>g.</dt><dd>...</dd><dt>h.</dt><dd>familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>i.</dt><dd>die Prämienverbilligung für die Zeitspanne, für die rückwirkend eine Ergänzungsleistung ausgerichtet wird.</dd></dl><p> In Abweichung von Absatz 1 Buchstabe c ist nur der 300 000 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>wenn ein Ehepaar oder einer der Ehegatten Eigentum an einer Liegenschaft hat, die von einem der Ehegatten bewohnt wird, während der andere im Heim oder Spital lebt; oder</dd><dt>b.</dt><dd>wenn eine Person Bezügerin einer Hilflosenentschädigung der AHV, IV, Unfallversicherung oder Militärversicherung ist und eine Liegenschaft bewohnt, an der sie oder ihr Ehegatte Eigentum hat.</dd></dl><p> Für in Heimen oder Spitälern lebende Personen können die Kantone den Vermö­gensverzehr abweichend von Absatz 1 Buchstabe c festlegen. Die Kantone können den Vermögensverzehr auf höchstens einen Fünftel erhöhen.</p><p> Nicht angerechnet werden:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Verwandtenunterstützungen nach den Artikeln 328–330 des Zivilgesetz­­bu­ches;</dd><dt>b.</dt><dd>Unterstützungen der öffentlichen Sozialhilfe;</dd><dt>c.</dt><dd>öffentliche oder private Leistungen mit ausgesprochenem Fürsorgecharakter;</dd><dt>d.</dt><dd>Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen;</dd><dt>e.</dt><dd>Stipendien und andere Ausbildungsbeihilfen;</dd><dt>f.</dt><dd>Assistenzbeiträge der AHV oder der IV;</dd><dt>g.</dt><dd>Beiträge der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an die Pflegeleistungen in einem Heim, wenn in der Tagestaxe keine Pflegekosten nach dem KVG berücksichtigt werden.</dd></dl><p> Der Bundesrat bestimmt die Fälle, in denen die Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen als Einnahmen angerechnet werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e1090\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1108\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1126\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1153\"> Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1174\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1200\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 13. Juni 2008 über die Neuordnung der Pflege­finanzierung (<a href=\"eli/oc/2009/432/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2009</b> 3517</a>; <a href=\"eli/fga/2005/237/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005 </b>2033</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom  22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1235\"> <a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p><p id=\"fn-d72937e1258\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1276\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1292\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p></div></div></article>"}}},{"id":"851.1","law":{"systematic_id":"851.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1978/221_221_221/de","title":"Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unterstützung Bedürftiger","abbreviation":"ZUG"},"articles":{"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1978/221_221_221/de#art_3","title":"Art. 3  Unterstützungen","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1978/221_221_221/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3 </b> Unterstützungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Unterstützungen im Sinne dieses Gesetzes sind Geld- und Naturalleistungen eines Gemeinwesens, die nach kantonalem Recht an Bedürftige ausgerichtet und nach den Bedürfnissen bemessen werden.</p><p> Nicht als Unterstützungen gelten:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Sozialleistungen, auf die ein Rechtsanspruch besteht und deren Betrag nicht nach behördlichem Ermessen festgesetzt, sondern nach Vorschriften berech­net wird, insbesondere die Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlasse­nen- und Invalidenversicherung, gesetzlich oder reglementarisch geordnete Staats- und Gemeindebeiträge an Wohnungs‑, Ausbildungs- und Versiche­rungskosten Min­der­bemittelter und andere Beiträge mit Subventionscharak­ter;</dd><dt>b.</dt><dd>die von einem Gemeinwesen anstelle von Versicherten zu leistenden Min­destbeiträge an obligatorische Versicherungen.</dd><dt>c.</dt><dd>Beiträge aus besondern staatlichen und kommunalen Hilfsfonds;</dd><dt>d.</dt><dd>die Aufwendungen für den Vollzug von Freiheitsstrafen und strafrechtlichen Massnahmen;</dd><dt>e.</dt><dd>die Erfüllung von Steuerschulden durch ein Gemeinwesen;</dd><dt>f.</dt><dd>die Aufwendungen eines Gemeinwesens für die unentgeltliche Prozessfüh­rung;</dd><dt>g.</dt><dd>die Übernahme der Bestattungskosten.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d40473e184\">Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des BG vom 18. März 1994 über die Kranken­versicherung, in Kraft seit 1. Jan. 1996 (<a href=\"eli/oc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1995</b> 1328 </a><a href=\"eli/oc/1995/1367_1367_1367/de\" routerlink=\"./\">1367 </a>Art. 1 Abs. 1;  <a href=\"eli/fga/1992/1_93__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1992</b> I 93</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":893,"title":"BGE 138 II 191","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-191%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 27 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 25a Abs. 5 und <artref id=\"CH/832.10/39\" type=\"start\"></artref>Art. 39 KVG</span><artref id=\"CH/832.10/25^a/5\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\">Art. 58e KVV</span>, <span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 2 ELG</span>, <span class=\"artref\">Art. 25a ELV</span>; Gesetz des Kantons Neuenburg vom 28. September 2010 über die Finanzierung der Pflegeheime; kantonale Gesundheitsplanung; Ergänzungsleistungen für Aufenthalt im Pflegeheim; Subventionen.  <div class=\"paratf\">Kategorien von Pflegeheimen im Kanton Neuenburg (E. 4.1). Die Zulassung eines Pflegeheims, Leistungen zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung zu erbringen (<span class=\"artref\">Art. 39 KVG</span>), verpflichtet den Kanton nicht, unter Vorbehalt der kantonalen Deckung der nach <span class=\"artref\">Art. 25a Abs. 5 KVG</span> vorgesehenen Pflegeleistungen, es zu finanzieren (E. 4.2). Begriff des Leistungsauftrags (E. 4.3). Voraussetzungen für Subventionen an als gemeinnützig anerkannte Pflegeheime (E. 4.4). </div>\n<div class=\"paratf\">Deckung durch die Kantone des das soziale Existenzminimum nach ELG einer zu Hause lebenden Person übersteigenden Restbetrags der Kosten für einen Pflegeheimaufenthalt; Möglichkeit, die für den Aufenthalt anerkannten Ausgaben nach oben zu begrenzen (E. 5.3 und 5.4). Kantonaler Beurteilungsspielraum und einzuhaltende Bedingungen (E. 5.5). Unter der Voraussetzung, dass es flexibel angewandt wird und genügend Aufnahmekapazitäten vorgesehen werden, verstösst das kantonale System, das darin besteht, die Mehrheit der auf Ergänzungsleistungen angewiesenen Heimbewohner zu veranlassen, in ein gemeinnütziges, einer strikten staatlichen Kontrolle unterliegendes Pflegeheim zu ziehen, an sich nicht gegen <span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG</span> (E. 5.6-5.10). </div>\n</div>"},{"id":1418,"title":"BGE 140 I 68","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-I-68%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/642.11/152/3\" type=\"start\"></artref>Art. 40 und 152 Abs. 3 DBG</span><artref id=\"CH/642.11/40\" type=\"end\"></artref>; Anspruch auf mündliche Anhörung im Strafverfahren wegen (versuchter) Steuerhinterziehung; Verjährung des Rechts, die Nachsteuer zu erheben.  <div class=\"paratf\">Fristbeginn der Verjährung des Rechts, die Nachsteuer zu erheben, bei zweijährigen Steuerperioden (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Im Gegensatz zu den Veranlagungs- und Nachsteuerverfahren fällt das Strafverfahren betreffend (versuchte) Steuerhinterziehung unter <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> (\"strafrechtliche Anklage\"), so dass sich der Steuerpflichtige, besondere Umstände vorbehalten und in der Regel einzig hinsichtlich der sich auf die Steuervergehen beziehenden Gesichtspunkte, auf einen Anspruch auf mündliche Anhörung durch ein über volle Kognition verfügendes Gericht berufen kann (E. 9). </div>\n</div>"},{"id":1438,"title":"BGE 140 I 285","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-I-285%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/50/1\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 50 Abs. 1 BV</span><artref id=\"CH/101/9\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 83 lit. f und <artref id=\"CH/173.110/115\" type=\"start\"></artref>Art. 115 BGG</span><artref id=\"CH/173.110/83/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 8 ZGB</span>; <span class=\"artref\">Art. 21 BöB</span>; IVöB; Reglement des Kantons Genf vom 17. Dezember 2007 über die Vergabe öffentlicher Aufträge; Beschwerdelegitimation einer Gemeinde; Gemeindeautonomie; Zulässigkeit eines Vergabekriteriums, welches die Lohnhöhe betrifft.  <div class=\"paratf\">Unzulässigkeit der Beschwerde im Rahmen von <span class=\"artref\">Art. 83 lit. f BGG</span> (E. 1.1); Befugnis des Gemeinwesens, in seiner Eigenschaft als Vergabebehörde subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu führen (E. 1.2). Standpunkt der Vorinstanz (E. 3). Autonomie der Gemeinde im betreffenden Bereich (E. 4). Es ist möglich, bei der Prüfung der Eignung des Angebots die gleichen Kriterien zu verwenden wie beim Zuschlag, wenn diese graduierbar sind (E. 5). Existenz einer allgemeinen Erfahrungsregel verneint, wonach ein direkter Bezug zwischen der Lohnhöhe und der Qualität der Leistungen bestünde (E. 6). Sozial oder ökologisch motivierte Vergabekriterien ohne direkten Zusammenhang mit den Leistungen des öffentlichen Auftrags dürfen herangezogen werden, wenn ein Gesetz dies vorsieht (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":1653,"title":"BGE 140 V 267","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-267%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG</span>; Einkommensverzicht.  <div class=\"paratf\">Absolviert die versicherte Person in Verletzung ihrer Schadenminderungspflicht eine ihr von der Invalidenversicherung zugesprochene berufliche Eingliederungsmassnahme nicht, ist dem fehlenden Eingliederungswillen auch im Bereich der Ergänzungsleistungen Rechnung zu tragen, indem im Rahmen des <span class=\"artref\">Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG</span> auf das nach Durchführung der Eingliederungsmassnahme erzielbare Einkommen abzustellen ist (E. 5.2.2). </div>\n</div>"},{"id":1965,"title":"BGE 142 I 1","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-I-1%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 12 BV</span>; grundrechtlicher Anspruch auf Nothilfe bei Nichtteilnahme an nicht entlöhntem Beschäftigungsprogramm.  <div class=\"paratf\">Wird die Nothilfe (im Sinne des absolut Notwendigen) wegen Nichtbefolgung der Weisung, an einem Beschäftigungsprogramm teilzunehmen, verweigert, verstösst dies, wenn die Teilnahme am Programm nicht entlöhnt wäre und das Subsidiaritätsprinzip daher nicht zur Anwendung gelangt, gegen <span class=\"artref\">Art. 12 BV</span> (Bestätigung und Präzisierung der Rechtsprechung; E. 7.1-7.2.4, 7.2.6). </div>\n<div class=\"paratf\">Frage, ob die Nothilfe wegen rechtsmissbräuchlichen Verhaltens der sie beanspruchenden Person verweigert werden könnte, weiterhin offengelassen (E. 7.2.5). </div>\n<div class=\"paratf\">Erwägungen zu denkbaren anderen Sanktionen (etwa Erbringung der Nothilfe in Naturalleistungen; Verbindung von Auflagen/Weisungen mit einer Strafandrohung) bei renitentem Verhalten der Nothilfe beanspruchenden Person (E. 7.2.5). </div>\n</div>"},{"id":2493,"title":"BGE 143 V 9","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-9%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG</span>; <span class=\"artref\">Art. 25a Abs. 1 ELV</span> i.V.m. <span class=\"artref\">Art. 39 Abs. 3 KVG</span>; § 5 des schwyzerischen Gesetzes vom 28. März 2007 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; Art. 3 Abs. 1 lit. b und Art. 14 Abs. 1 Ingress und Abs. 6 ELG; <span class=\"artref\">Art. 190 BV</span>; Heimtaxen.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG</span> verpflichtet die Kantone nicht, die Tagestaxen auch bei anderen Einrichtungen als anerkannten Pflegeheimen nach <span class=\"artref\">Art. 39 Abs. 3 KVG</span> so festzusetzen, dass die dort lebenden EL-Bezüger - in der Regel - nicht Sozialhilfe beantragen müssen. Diese eingeschränkte Tragweite von <span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG</span> kann dazu führen, dass kein Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht und als Folge davon grundsätzlich auch nicht auf Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten (E. 6.1 und 6.2). Dies kann dort der Fall sein, wo eine Tagestaxe die tatsächlichen Heimkosten (bei Weitem) nicht deckt. Von Verfassung wegen ist dies hinzunehmen (<span class=\"artref\">Art. 190 BV</span>). </div>\n</div>"},{"id":2776,"title":"BGE 145 I 167","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-I-167%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 80 Abs. 1 KV/VD</span>; Art. 90a des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Waadt; Anspruch von Initianten auf rechtliches Gehör im Rahmen eines Verfahrens über die Ungültigerklärung einer Waadtländer Volksinitiative durch die kantonale Exekutive.  <div class=\"paratf\">Tragweite und Anwendungsbereich des Anspruchs auf rechtliches Gehör (E. 4.1). Einschlägige Doktrin und Rechtsprechung (E. 4.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Unter bestimmten Umständen besteht für die Initianten ein Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>), wenn eine kantonale Exekutive über die Gültigkeit einer Initiative entscheidet, bevor dafür Unterschriften gesammelt werden (E. 4.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Im vorliegenden Fall wurde den Initianten das rechtliche Gehör nicht verweigert, da der Exekutiventscheid auf einer voraussehbaren rechtlichen Argumentation beruhte (E. 4.4). </div>\n</div>"},{"id":4209,"title":"BGE 130 II 425","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-425%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; <span class=\"artref\">Art. 26 ArGV 3</span>; Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung in einem verwaltungsrechtlichen Streit im Bereich des Arbeitnehmerschutzes.  <div class=\"paratf\">Unabhängig von der Zugehörigkeit zum öffentlichen Recht fällt das gegenüber einem Arbeitgeber ausgesprochene Verbot, in der Unternehmung ein Überwachungssystem zu verwenden, unter die \"zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen\" im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span> (E. 2.2 und 2.3). </div>\n</div>"},{"id":4703,"title":"BGE 131 V 329","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-V-329%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG</span>: Die Tatbestandselemente der Anrechenbarkeit eines Verzichtsvermögens sind alternativ zu verstehen.  <div class=\"paratf\">Damit ein Verzichtsvermögen in der Berechnung der Ergänzungsleistungen berücksichtigt werden kann, setzt die Rechtsprechung die Tatbestandselemente \"ohne rechtliche Verpflichtung\" resp. \"ohne adäquate Gegenleistung\" voraus. Diese beiden Voraussetzungen sind nicht kumulativ, sondern alternativ zu verstehen. (Erw. 4.3 f.) </div>\n<div class=\"paratf\">Frage offen gelassen, ob eine in Erfüllung einer sittlichen Pflicht erfolgte Vermögenshingabe einen Vermögensverzicht im Sinne des <span class=\"artref\">Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG</span> darstellt. (Erw. 4.2) </div>\n</div>"},{"id":5267,"title":"BGE 134 I 65","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-65%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 12 BV</span>; Art. 2 Abs. 2, Art. 289 Abs. 2, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/210/328\" type=\"start\"></artref>Art. 328 und 329 ZGB</span><artref id=\"CH/210/329\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG</span>.  <div class=\"paratf\">Sozialhilfe an einen zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV berechtigten Vater, der freiwillig auf einen Teil seines Vermögens verzichtet hat, indem er diesen seinen Kindern als Erbvorbezug überlassen hat. Da kein offensichtlicher Rechtsmissbrauch vorliegt, darf das in <span class=\"artref\">Art. 12 BV</span> garantierte Existenzminimum nicht verweigert werden. Regressmöglichkeit gegenüber den Kindern gestützt auf <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/210/328\" type=\"start\"></artref>Art. 328 und 329 ZGB</span><artref id=\"CH/210/329\" type=\"end\"></artref> (E. 2-7). </div>\n</div>"},{"id":5555,"title":"BGE 135 I 279","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-I-279%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; Anspruch auf rechtliches Gehör eines Beamten vor einer Nichtwiederwahl.  <div class=\"paratf\">Die Tatsache, dass die Wahlbehörde von einer vorsorglichen Anhörung des betroffenen Beamten absieht, weil sie sonst aus selbst zu vertretenden Gründen nicht mehr in der Lage wäre, diesem den Entscheid über die Nichtwiederwahl rechtzeitig zu eröffnen, stellt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör dar, welche vor einer Beschwerdeinstanz nicht mehr geheilt werden kann (E. 2.6.1-2.6.5). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":32780,"title":"8C_100/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=14.06.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=17&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-06-2017-8C_100-2017&number_of_ranks=110423"},{"id":56226,"title":"9C_36/2014","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=07.04.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=29&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-04-2014-9C_36-2014&number_of_ranks=86983"},{"id":69207,"title":"9C_945/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=11.07.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=7&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-07-2012-9C_945-2011&number_of_ranks=73977"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 60 Sachentscheid","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">60</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Sachentscheid</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Tritt die Beschwerdeinstanz auf die Sache ein, entscheidet sie in der Sache selbst oder weist diese mit verbindlichen Weisungen an die Vorinstanz zur Neuentscheidung zurück.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Es kann den Parteien nur das Judikatum zugestellt werden; diese Ausfertigung enthält die Bezeichnung der Beschwerdebehörde, der Parteien und ihrer Vertreter, das Dispositiv, das Datum und den Ort des Entscheides sowie die Unterschrift des Präsidenten. Das Judikatum erwächst 30 Tage nach Zustellung in Rechtskraft, wenn innert dieser Frist keine der Parteien schriftlich einen ausgefertigten Entscheid mit Motiven und Erwägungen verlangt; gegebenenfalls beginnt die Beschwerdefrist mit Zustellung des ausgefertigten Entscheides zu laufen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐5--a-60--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde richtet sich im übrigen nach den Artikeln 29 und 30 betreffend die Begründung und Zustellung. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_80":{"art_id":"art_80","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 80 d) Verweisung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">80</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">d) Verweisung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Auf das Beschwerdeverfahren sind die nachfolgenden Bestimmungen analog anwendbar:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdelegitimation: Art. 44;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdefrist: Art. 46;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Beschwerdeschrift: Art. 48 bis 50;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Wirkung und Instruktion der Beschwerde: Artikeln 51 und 53 bis 58;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Zulässigkeit der Beschwerde und Beschwerdeentscheid: Artikeln 59, 60 und 61a;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Erläuterung und Berichtigung: Artikel 64.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐1--a-80--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Bezüglich Begründung und Eröffnung des Entscheids sind die Artikel 29 und 30 anwendbar. Sofern ein ordentliches Rechtsmittel an eine Bundesinstanz besteht, ist es anzugeben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_89":{"art_id":"art_89","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 89 b) Im Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">89</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">b) Im Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im Beschwerdeverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Unterliegt sie nur teilweise, so werden die Kosten ermässigt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausnahmsweise können die Kosten ganz oder teilweise erlassen werden. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"abrogation_ellip\">… <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, als Parteien oder Vorinstanzen in einem Verfahren auftreten, werden in der Regel keine Kosten auferlegt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 91 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">91</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausser den Fällen, für die Artikel 88 Absatz 5 anwendbar ist, gewährt die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei auf Begehren die Rückerstattung der notwendigen Kosten, die ihr entstanden sind (Auslagen). <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigung wird im Dispositiv beziffert und der Staats- und Gemeindekasse auferlegt, soweit sie aus Billigkeitsgründen nicht der unterliegenden Partei auferlegt werden kann.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-91--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden oder mit öffentlichen Aufgaben betrauten Organisationen, welche obsiegen, darf in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"}},{"id":"850.1","law":{"systematic_id":"850.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/850.1","title":"Gesetz über die Eingliederung und die Sozialhilfe","abbreviation":"GES"},"articles":{"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/850.1","title":"Art. 2 Anwendungsbereich","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">2</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Anwendungsbereich</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-2--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das vorliegende Gesetz gilt für alle Personen, die ihren Wohnsitz im Kanton haben oder sich dort aufhalten.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-2--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Bestimmungen der Bundesgesetzgebung und der internationalen Verträge bleiben vorbehalten.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-2--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das vorliegende Gesetz gilt nicht für Personen, die dem Bundesgesetz über das Asyl unterstehen; vorbehalten bleiben anderslautende Bestimmungen in der kantonalen Gesetzgebung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}