{"id":"7ea2ae39650abda268dfda0497442415","file_name":"TCVS-20131029-S1-13-118-20140122-F41.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2013-10-29","date_publication":"2014-01-22","date_file_modification":null,"object_code":"F41","case_number":{"id":"S1 13 118","text":"S1 13 118"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2013,"case_increment":118,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":6,"legal_nature":{"id":146,"text":"ALV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":450,"text":"ALLGEMEINER TEIL DES SOZIALVERSICHERUNGSRECHTS"},{"id":567,"text":"ANGEWIESENER"},{"id":639,"text":"ANSPRUCH AUF RECHTLICHES GEHÖR"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":735,"text":"ARBEITSLOSENENTSCHÄDIGUNG"},{"id":741,"text":"ARBEITSLOSIGKEIT"},{"id":742,"text":"ARBEITSMARKT"},{"id":746,"text":"ARBEITSORT"},{"id":753,"text":"ARBEITSUNFÄHIGKEIT"},{"id":759,"text":"ARBEITSVERTRAG"},{"id":820,"text":"ARZTZEUGNIS"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1219,"text":"BEGINN"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1379,"text":"BESCHEINIGUNG"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1412,"text":"BESCHWERDEGEGNER"},{"id":1689,"text":"BOTSCHAFT(PARLAMENTSVORLAGE)"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2346,"text":"DURCHSCHNITT"},{"id":2557,"text":"EINSPRACHEENTSCHEID"},{"id":2564,"text":"EINSTELLUNG IN DER ANSPRUCHSBERECHTIGUNG"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3784,"text":"GESETZLICHE FRIST"},{"id":3814,"text":"GESUNDHEITSWESEN"},{"id":3906,"text":"GRAD"},{"id":3907,"text":"GRAD DES VERSCHULDENS"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4045,"text":"HAFTSTRAFE"},{"id":4448,"text":"INSOLVENZENTSCHÄDIGUNG"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4937,"text":"KOMMUNIKATION"},{"id":5116,"text":"KRANKHEIT"},{"id":5336,"text":"LEICHTES VERSCHULDEN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5505,"text":"MALER"},{"id":5575,"text":"MAURER"},{"id":5761,"text":"MITTELSCHWERES VERSCHULDEN"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":6195,"text":"OPERATION"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":7549,"text":"SCHWERES VERSCHULDEN"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7948,"text":"STEIN"},{"id":8290,"text":"TAG"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8767,"text":"UHR"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":8829,"text":"UNBESTIMMTE DAUER"},{"id":8971,"text":"UNTERNEHMUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9452,"text":"VERSCHULDEN"},{"id":9462,"text":"VERSICHERTER"},{"id":9467,"text":"VERSICHERUNG"},{"id":9499,"text":"VERSICHERUNGSRECHT"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10144,"text":"ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT"},{"id":10285,"text":"ZUMUTBARE ARBEIT"},{"id":10344,"text":"ZWEIFEL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_57":{"art_id":"art_57","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_57","title":"Art. 57 Kantonales Versicherungsgericht","content":"<article id=\"art_57\"><a name=\"a57\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_57\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_57\" routerlink=\"./\"><b>Art. 57</b> Kantonales Versicherungsgericht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Jeder Kanton bestellt ein Versicherungsgericht als einzige Instanz zur Beurteilung von Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherung.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.0","law":{"systematic_id":"837.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de","title":"Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenver­sicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIG"},"articles":{"art_17":{"art_id":"art_17","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_17","title":"Art. 17 Pflichten des Versicherten und Kontrollvorschriften","content":"<article id=\"art_17\"><a name=\"a17\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_17\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_17\" routerlink=\"./\"><b>Art. 17</b></a><a fragment=\"#art_17\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_17\" routerlink=\"./\"> Pflichten des Versicherten und Kontrollvorschriften </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte, der Versicherungsleistungen beanspruchen will, muss mit Unter­stützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeits­­losigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist er verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb seines bisherigen Berufes. Er muss seine Be­mühungen nachweisen können.</p><p> Die versicherte Person muss sich möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am ersten Tag, für den sie Arbeitslosenentschädigung beansprucht, persönlich zur Arbeitsvermittlung anmelden und von da an die Kontrollvorschriften des Bundesrates befolgen.</p><p> Die Anmeldung zur Arbeitsvermittlung wird durch die zuständigen Behörden nach den Artikeln 85 und 85<i>b</i> bearbeitet.</p><p> Der Versicherte muss eine vermittelte zumutbare Arbeit annehmen. Er hat auf Weisung der zuständigen Amtsstelle:</p><dl><dt>a. </dt><dd>an arbeitsmarktlichen Massnahmen teilzunehmen, die seine Vermittlungs­fähigkeit fördern;</dd><dt>b. </dt><dd>an Beratungsgesprächen und Informationsveranstaltungen sowie an Fach­­beratungsgesprächen nach Absatz 5 teilzunehmen; und</dd><dt>c. </dt><dd>die Unterlagen für die Beurteilung seiner Vermittlungsfähigkeit oder der Zu­mutbarkeit einer Arbeit zu liefern.</dd></dl><p> Der Bundesrat kann ältere versicherte Langzeitarbeitslose teilweise von den Ver­sichertenpflichten entbinden.</p><p> Das Arbeitsamt kann in Einzelfällen eine versicherte Person einer geeigneten öffentlichen oder gemeinnützigen Einrichtung zur beruflichen, sozialen, migra­tionsspezifischen oder psychologischen Fachberatung zuweisen, sofern sich diese Massnahme aufgrund erfolgter Abklärungen als sinnvoll erweist. Diese Einrichtungen erhalten dafür eine von der Ausgleichsstelle festzulegende Entschädigung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e1972\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e2002\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Juli 2021  (<i>AS <b>2021</b> 338</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1581/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4413</a>).</p><p id=\"fn-d356841e2025\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Juli 2021  (<i>AS <b>2021</b> 338</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1581/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4413</a>).</p><p id=\"fn-d356841e2049\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e2071\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e2103\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des BG vom 16. Dez. 2016 (Integration), in Kraft seit  1. Jan. 2019 (<a href=\"eli/oc/2017/718/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2017</b> 6521</a>, <b></b><a href=\"eli/oc/2018/509/de\" routerlink=\"./\"><b>2018</b> 3171</a>; <a href=\"eli/fga/2013/416/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2013</b> 2397</a>, <b></b><a href=\"eli/fga/2016/524/de\" routerlink=\"./\"><b>2016</b> 2821</a>).</p></div></div></article>"},"art_30":{"art_id":"art_30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30","title":"Art. 30 Einstellung in der Anspruchsberechtigung","content":"<article id=\"art_30\"><a name=\"a30\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"><b>Art. 30</b> <b></b>Einstellung in der Anspruchsberechtigung</a><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>durch eigenes Verschulden arbeitslos ist;</dd><dt>b. </dt><dd>zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegen­über dem bisherigen Arbeitgeber verzichtet hat;</dd><dt>c. </dt><dd>sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht;</dd><dt>d. </dt><dd>die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine ar­beitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, ab­bricht oder deren Durchführung oder Zweck durch sein Verhalten beein­trächtigt oder verunmöglicht;</dd><dt>e. </dt><dd>unwahre oder unvollständige Angaben gemacht oder in anderer Weise die Auskunfts- oder Meldepflicht verletzt hat;</dd><dt>f. </dt><dd>Arbeitslosenentschädigung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht hat, oder</dd><dt>g. </dt><dd>während der Planungsphase eines Projektes Taggelder bezog (Art. 71<i>a </i>Abs. 1) und nach Abschluss der Planungsphase aus eigenem Verschulden keine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt.</dd></dl><p> Die kantonale Amtsstelle verfügt Einstellungen nach Absatz 1 Buchstaben c, d und g sowie nach Absatz 1 Buchstabe e, sofern die Auskunfts- oder Meldepflicht gegen­über ihr oder dem Arbeitsamt verletzt wurde. In den übrigen Fällen verfügen die Kassen.</p><p> Die Einstellung gilt nur für Tage, für die der Arbeitslose die Voraussetzungen der Anspruchsberechtigung erfüllt. Sie wird auf die Höchstzahl der Taggelder nach Artikel 27 angerechnet. Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage, im Falle von Absatz 1 Buchstabe g höchstens 25 Tage. Der Vollzug der Einstellung fällt bin­nen sechs Monaten, nachdem die Einstellungsfrist zu laufen begonnen hat, dahin.</p><p> Der Bundesrat kann eine Mindestdauer der Einstellung vorschreiben.</p><p> Stellt eine Kasse einen Arbeitslosen in der Anspruchsberechtigung nicht ein, ob­wohl ein Einstellungsgrund vorliegt, so verfügt die kantonale Amtsstelle die Ein­­stellung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e3627\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3672\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3704\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3744\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3766\">Fassung des dritten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit  1. Jan. 1996 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3785\"> Fassung des vierten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit  1. Juli 2003 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3805\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.02","law":{"systematic_id":"837.02","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de","title":"Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen­versicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIV"},"articles":{"art_45":{"art_id":"art_45","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45","title":"Art. 45  Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung","content":"<article id=\"art_45\"><a name=\"a45\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b>Art. 45</b></a><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b> </b> Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> (Art. 30 Abs. 3 und 3 AVIG)</p><p> Die Einstellungsfrist in der Anspruchsberechtigung beginnt am ersten Tag nach:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn die versicherte Person aus eigenem Verschulden arbeitslos geworden ist;</dd><dt>b. </dt><dd>der Handlung oder Unterlassung, derentwegen sie verfügt wird.</dd></dl><p> Die Einstellung wird nach der bestandenen Wartezeit oder bereits laufenden Ein­stellung getilgt.</p><p> Die Einstellung dauert:</p><dl><dt>a. </dt><dd>  1–15 Tage bei leichtem Verschulden;</dd><dt>b. </dt><dd>16–30 Tage bei mittelschwerem Verschulden;</dd><dt>c. </dt><dd>31–60 Tage bei schwerem Verschulden.</dd></dl><p> Ein schweres Verschulden liegt vor, wenn die versicherte Person ohne entschuld­baren Grund:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle auf­gegeben hat; oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat.</dd></dl><p> Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d222569e3630\">  Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/172/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1179</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":3253,"title":"BGE 126 V 319","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-319%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 2 lit. b, <artref id=\"CH/832.10/31/2\" type=\"start\"></artref>Art. 31 Abs. 2 KVG</span><artref id=\"CH/832.10/1/2/b\" type=\"end\"></artref>: Behandlung unfallbedingter Schädigungen des Kausystems.  <div class=\"paratf\">Voraussetzungen der Leistungspflicht eines Krankenversicherers für Spätfolgen eines vor dem Inkrafttreten des KVG erlittenen Unfalles, der zu Zahnschäden geführt hat. </div>\n</div>"},{"id":3258,"title":"BGE 126 V 353","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-353%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/8/2\" type=\"start\"></artref>Art. 8 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 13 Abs. 1 UVV</span>: Arbeitswegunfall von Teilzeitbeschäftigten.  <div class=\"paratf\">- Frage, wie das Arbeitspensum von unregelmässig beschäftigten Teilzeitangestellten zu ermitteln ist, weiterhin offen gelassen. </div>\n<div class=\"paratf\">- Der für die Annahme eines Arbeitswegunfalles erforderliche Zusammenhang zwischen der Reise und der Arbeit wird durch eine Unterbrechung oder Verzögerung von einer Stunde nicht aufgehoben, unabhängig von den hiefür verantwortlichen Gründen. Bei Vorliegen qualifizierter Gründe gilt der Zusammenhang selbst bei Überschreiten dieser zeitlichen Marge noch nicht als aufgehoben. </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/37/2\" type=\"start\"></artref>Art. 37 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; Art. 31 und 69 lit. f des Übereinkommens IAO Nr. 102; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.831.104/68/f\" type=\"start\"></artref>Art. 31 und 68 lit. f EOSS</span><artref id=\"CH/0.831.104/31\" type=\"end\"></artref>: Leistungskürzung. Das staatsvertragliche Leistungskürzungsverbot findet auf Arbeitswegunfälle keine Anwendung, auch nicht auf die (gemäss <span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 UVG</span> als Berufsunfälle geltenden) Arbeitswegunfälle Teilzeitbeschäftigter mit einem Wochenpensum von weniger als 12 Stunden (ab 1. Januar 2000: 8 Stunden). </div>\n</div>"},{"id":4259,"title":"BGE 130 III 321","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-321%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 8 ZGB</span> und <span class=\"artref\">Art. 39 VVG</span>; Eintritt des Versicherungsfalls; Beweis.  <div class=\"paratf\">Beweislast, Beweismass und Gegenbeweis im Zusammenhang mit dem Eintritt des Versicherungsfalls (Präzisierung der Rechtsprechung). </div>\n</div>"},{"id":4371,"title":"BGE 130 V 125","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-125%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 17 Abs. 1 und <artref id=\"CH/837.0/30/3/3\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/17/1\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 17 Abs. 3 und <artref id=\"CH/837.0/30/1/d\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/17/3\" type=\"end\"></artref> (in der bis 30. Juni 2003 in Kraft gewesenen Fassung); <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.02/45/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.02/45/2\" type=\"start\"></artref>Art. 45 Abs. 2 und 3 AVIV</span><artref id=\"CH/837.02/45/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.02/3\" type=\"end\"></artref>: Einstellungsdauer, Grad des Verschuldens.  <div class=\"paratf\">Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes ist auch bei Ablehnung einer amtlich zugewiesenen zumutbaren Arbeit nicht zwingend von einem schweren Verschulden auszugehen. Unter einem entschuldbaren Grund ist ein Grund zu verstehen, der das Verschulden als mittelschwer oder leicht erscheinen lassen kann. Ein solcher im konkreten Einzelfall liegender Grund kann die subjektive Situation der betroffenen Person oder eine objektive Gegebenheit beschlagen. </div>\n</div>"},{"id":7339,"title":"BGE 119 V 335","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 UVG</span>.  <div class=\"paratf\">Zusammenfassung der Rechtsprechung zur natürlichen Kausalität von Unfallfolgen nach Schleudertrauma der Halswirbelsäule. </div>\n</div>"},{"id":7448,"title":"BGE 120 IB 224","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IB-224%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 99 lit. c OG</span>; Zulässigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Festlegung von Plänen betreffend Grundwasserschutzzonen (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/814.20/30\" type=\"start\"></artref>Art. 30 und 31 aGschG</span><artref id=\"CH/814.20/31\" type=\"end\"></artref>, Art. 20 und 21 nGSchG).  <div class=\"paratf\">Zu den Entscheiden über Einsprachen gegen Enteignungen im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 99  lit. c OG</span> gehören auch die Verfügungen über Pläne, die eine materielle Enteignung bewirken können. Gegen die Festlegung von Plänen betreffend Grundwasserschutzzonen ist daher die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig und nicht mehr die Verwaltungsbeschwerde an den Bundesrat (E. 1 und 2; Änderung der Rechtsprechung). </div>\n<div class=\"paratf\">Die streitigen öffentlichrechtlichen Eigentumsbeschränkungen in bezug auf die Düngung und die Benutzung der Verkehrswege sind mit <span class=\"artref\">Art. 22ter BV</span> vereinbar (E.  3 und 4). </div>\n</div>"},{"id":8174,"title":"BGE 122 II 464","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-464%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Sicherungsentzug des Führerausweises.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>: beim Entzug des Führerausweises zu Sicherungszwekken kann sich der Betroffene auf <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> berufen, wenn der ausgeübte Beruf unmittelbar den Besitz des Führerausweises voraussetzt (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>. Recht, sich zu einem Gutachten zu äussern: <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span> gewährt grundsätzlich keinen Anspruch auf mündliche Äusserung. Wegen der Besonderheit des Gutachtens und dessen summarischen Inhalts war vorliegend als Beweismassnahme die persönliche Anhörung des Betroffenen erforderlich (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":8215,"title":"BGE 122 III 219","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-219%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 OR</span>. Richterliche Schadensschätzung.  <div class=\"paratf\">Voraussetzungen und Tragweite der Beweiserleichterung nach <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 OR</span>  (E. 3a). Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 3b und c). </div>\n<div class=\"paratf\">Anwendung der sich aus <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 OR</span> ergebenden Grundsätze auf die Haftung von Presseunternehmen aus unlauterer Wirtschaftsberichterstattung (E.  4). </div>\n</div>"},{"id":8326,"title":"BGE 122 V 34","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-34%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 16 Abs. 1bis AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span> (in der bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen Fassung). Zum Gegenstand der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Ablehnung einer Zwischenverdienstarbeit.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 30 AVIG</span> (in der bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen Fassung); <span class=\"artref\">Art.  103 Abs. 4 AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 114 Abs. 1 OG</span>, <span class=\"artref\">Art. 103 Abs. 6 AVIG</span>, <span class=\"artref\">Art. 4 Abs. 1 BV</span>. Streitgegenstand bei Anfechtung von Einstellungsverfügungen. Richterliche  Überprüfungsbefugnis. Präzisierung der Rechtsprechung. </div>\n</div>"},{"id":8342,"title":"BGE 122 V 157","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>.  <div class=\"paratf\">- <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> umfassen keinen formellen Anspruch auf Beizug versicherungsexterner medizinischer Gutachten, wenn Leistungsansprüche streitig sind. </div>\n<div class=\"paratf\">- Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ist es grundsätzlich zulässig, dass Verwaltung und Sozialversicherungsrichter den Entscheid allein auf versicherungsinterne Entscheidungsgrundlagen stützen. An die Unparteilichkeit und Zuverlässigkeit solcher Grundlagen sind jedoch strenge Anforderungen zu stellen. </div>\n</div>"},{"id":8903,"title":"BGE 124 V 90","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-90%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 4 Abs. 1 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>: Abnahme von Zeugenbeweisen.  <div class=\"paratf\">Zum Anspruch der Parteien auf Teilnahme an der Zeugenbefragung. Wird die Aussage eines Zeugen schriftlich abgegeben, hat die Partei Anspruch darauf, vom Inhalt dieser Aussage Kenntnis zu nehmen; auf Ersuchen hin ist ihr die Möglichkeit zu geben, den Zeugen Zusatzfragen zu stellen oder stellen zu lassen. </div>\n</div>"},{"id":9219,"title":"BGE 125 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 28 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/e\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. e und f AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 42  Abs. 2 AVIV</span>: Einstellung in der Anspruchsberechtigung und Verlust des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung.  <div class=\"paratf\">- Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1  lit. f AVIG</span> kann nur verfügt werden, wenn der Versicherte mit Absicht, d.h. mit Wissen und Willen gehandelt hat. </div>\n<div class=\"paratf\">- Liegt eine bloss einmalige Meldepflichtverletzung vor, ist es mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip nicht vereinbar, einen Versicherten mit der in <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG</span> vorgesehenen Sanktion zu belegen, wenn er überdies aus demselben Grund bereits nach Massgabe von <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 AVIV</span> seines Anspruchs auf Arbeitslosentaggelder verlustig gegangen ist. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":77763,"title":"8C_834/2010","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=11.05.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=18&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-05-2011-8C_834-2010&number_of_ranks=65424"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"}}],"metadata_lex_rvj":[]}