{"id":"7f400ae885202e9ed16869f4905f8bc1","file_name":"TCVS-20250612-S1-24-69-20250821-F11.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-06-12","date_publication":"2025-08-21","date_file_modification":null,"object_code":"F11","case_number":{"id":"S1 24 69","text":"S1 24 69"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2024,"case_increment":69,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":11,"legal_nature":{"id":142,"text":"AHV Beiträge"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":322,"text":"ABZUG"},{"id":330,"text":"ACHTUNG"},{"id":380,"text":"AHV"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":397,"text":"AKTIENGESELLSCHAFT"},{"id":662,"text":"ANTIZIPIERTE 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Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)","abbreviation":"OR"},"articles":{"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_60","title":"Art. 60","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung verjährt mit Ablauf von drei Jahren von dem Tage an gerechnet, an welchem der Geschädigte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit Ablauf von zehn Jahren, vom Tage an gerechnet, an welchem das schädigende Verhalten erfolgte oder aufhörte.</p><p> Bei Tötung eines Menschen oder bei Körperverletzung verjährt der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung mit Ablauf von drei Jahren von dem Tage an gerechnet, an welchem der Geschädigte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit Ablauf von zwanzig Jahren, vom Tage an gerechnet, an welchem das schädigende Verhalten erfolgte oder aufhörte.</p><p> Hat die ersatzpflichtige Person durch ihr schädigendes Verhalten eine strafbare Handlung begangen, so verjährt der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung ungeachtet der vorstehenden Absätze frühestens mit Eintritt der straf­rechtlichen Verfolgungsverjährung. Tritt diese infolge eines erstinstanzlichen Strafurteils nicht mehr ein, so verjährt der Anspruch frühestens mit Ablauf von drei Jahren seit Eröffnung des Urteils.</p><p> Ist durch die unerlaubte Handlung gegen den Verletzten eine Forde­rung begründet worden, so kann dieser die Erfüllung auch dann ver­weigern, wenn sein Anspruch aus der unerlaubten Handlung verjährt ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d202546e2143\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2018 (Revision des Verjährungsrechts),  in Kraft seit 1. Jan. 2020 (<a href=\"eli/oc/2018/807/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2018</b> 5343</a>; <a href=\"eli/fga/2014/65/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 235</a>).</p><p id=\"fn-d202546e2163\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2018 (Revision des Verjährungsrechts),  in Kraft seit 1. Jan. 2020 (<a href=\"eli/oc/2018/807/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2018</b> 5343</a>; <a href=\"eli/fga/2014/65/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 235</a>).</p><p id=\"fn-d202546e2183\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2018 (Revision des Verjährungsrechts),  in Kraft seit 1. Jan. 2020 (<a href=\"eli/oc/2018/807/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2018</b> 5343</a>; <a href=\"eli/fga/2014/65/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 235</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_56":{"art_id":"art_56","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56","title":"Art. 56 Beschwerderecht","content":"<article id=\"art_56\"><a name=\"a56\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_56\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56\" routerlink=\"./\"><b>Art. 56</b> Beschwerderecht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegen Einspracheentscheide oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, kann Beschwerde erhoben werden.</p><p> Beschwerde kann auch erhoben werden, wenn der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid erlässt.</p></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"},"articles":{"art_1":{"art_id":"art_1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_1","title":"Art. 1","content":"<article id=\"art_1\"><a name=\"a1\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_1\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_1\" routerlink=\"./\"><b>Art. 1</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei­nen Teil des Sozialversi­cherungsrechts (ATSG) sind auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversi­cherung anwendbar, so­weit das vor­liegende Gesetz nicht aus­drück­lich eine Ab­weichung vom ATSG vorsieht.</p><p> Das ATSG ist, mit Ausnahme der Artikel 32 und 33, nicht anwendbar auf die Gewährung von Beiträgen zur Förderung der Altershilfe (Art. 101).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e135\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d479619e148\"> Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/511/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3453</a>; <a href=\"eli/fga/2002/114/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 803</a>).</p></div></div></article>"},"art_52":{"art_id":"art_52","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_52","title":"Art. 52 Haftung","content":"<article id=\"art_52\"><a name=\"a52\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_52\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_52\" routerlink=\"./\"><b>Art. 52</b></a><a fragment=\"#art_52\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_52\" routerlink=\"./\"> Haftung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahr­lässige Missach­tung von Vor­schriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu ersetzen.</p><p> Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwort­lich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch.</p><p> Der Schadenersatzanspruch verjährt nach den Bestimmungen des Obligationen­rechts über die unerlaubten Handlungen.</p><p> Die zuständige Ausgleichskasse macht den Schadenersatz durch Erlass einer Verfügung geltend.</p><p> In Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 ATSG ist für die Beschwerde das Ver­siche­rungsgericht des Kantons zuständig, in welchem der Arbeitge­ber seinen Wohnsitz hat.</p><p> Die Haftung nach Ar­tikel 78 ATSG ist ausge­schlossen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e6067\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>; <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d479619e6103\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d479619e6120\"> <a href=\"eli/cc/27/317_321_377/de\" routerlink=\"./\">SR <b>220</b></a></p><p id=\"fn-d479619e6128\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 21 des BG vom 15. Juni 2018 (Revision des Verjährungsrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2020 (<a href=\"eli/oc/2018/807/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2018</b> 5343</a>; <a href=\"eli/fga/2014/65/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 235</a>).</p><p id=\"fn-d479619e6145\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/673/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4745</a>; <a href=\"eli/fga/2011/61/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2011</b> 543</a>).</p><p id=\"fn-d479619e6162\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p></div></div></article>"},"art_84":{"art_id":"art_84","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84","title":"Art. 84 Besondere Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_84\"><a name=\"a84\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_84\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84\" routerlink=\"./\"><b>Art. 84</b></a><a fragment=\"#art_84\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84\" routerlink=\"./\"> Besondere Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Über Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen entscheidet in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 ATSG das Ver­sicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e7629\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>; <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d479619e7661\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":794,"title":"BGE 137 V 51","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-51%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG</span>; <span class=\"artref\">Art. 52 Abs. 1 AHVG</span>; Zulässigkeit einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die Haftung des Arbeitgebers für den durch Missachtung von Vorschriften der Alters- und Hinterlassenenversicherung entstandenen Schaden.  <div class=\"paratf\">Die Beschwerde an das Bundesgericht gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss <span class=\"artref\">Art. 52 Abs. 1 AHVG</span> ist nur zulässig, wenn eine Streitwertgrenze von Fr. 30'000.- erreicht ist (oder wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt; E. 4). </div>\n</div>"},{"id":1360,"title":"BGE 139 V 176","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-V-176%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/831.40/52\" type=\"start\"></artref>Art. 52 und 56a BVG</span><artref id=\"CH/831.40/56^a\" type=\"end\"></artref>; Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten in verantwortlichkeitsrechtlichen Streitigkeiten der beruflichen Vorsorge.  <div class=\"paratf\">Frage offengelassen, ob Rechtsstreitigkeiten gestützt auf die Verantwortlichkeitsbestimmungen von <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/831.40/52\" type=\"start\"></artref>Art. 52 und 56a BVG</span><artref id=\"CH/831.40/56^a\" type=\"end\"></artref> Fälle einer Staatshaftung im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG</span> darstellen (E. 2.2). </div>\n</div>"},{"id":1438,"title":"BGE 140 I 285","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-I-285%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/50/1\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 50 Abs. 1 BV</span><artref id=\"CH/101/9\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 83 lit. f und <artref id=\"CH/173.110/115\" type=\"start\"></artref>Art. 115 BGG</span><artref id=\"CH/173.110/83/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 8 ZGB</span>; <span class=\"artref\">Art. 21 BöB</span>; IVöB; Reglement des Kantons Genf vom 17. Dezember 2007 über die Vergabe öffentlicher Aufträge; Beschwerdelegitimation einer Gemeinde; Gemeindeautonomie; Zulässigkeit eines Vergabekriteriums, welches die Lohnhöhe betrifft.  <div class=\"paratf\">Unzulässigkeit der Beschwerde im Rahmen von <span class=\"artref\">Art. 83 lit. f BGG</span> (E. 1.1); Befugnis des Gemeinwesens, in seiner Eigenschaft als Vergabebehörde subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu führen (E. 1.2). Standpunkt der Vorinstanz (E. 3). Autonomie der Gemeinde im betreffenden Bereich (E. 4). Es ist möglich, bei der Prüfung der Eignung des Angebots die gleichen Kriterien zu verwenden wie beim Zuschlag, wenn diese graduierbar sind (E. 5). Existenz einer allgemeinen Erfahrungsregel verneint, wonach ein direkter Bezug zwischen der Lohnhöhe und der Qualität der Leistungen bestünde (E. 6). Sozial oder ökologisch motivierte Vergabekriterien ohne direkten Zusammenhang mit den Leistungen des öffentlichen Auftrags dürfen herangezogen werden, wenn ein Gesetz dies vorsieht (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":2604,"title":"BGE 144 II 427","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-427%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Direkte Bundessteuer/Kantons- und Gemeindesteuern; Verfahrens- und Materiellrechtliches in Zusammenhang mit Aufrechnungen beim steuerbaren Einkommen.  <div class=\"paratf\">I. PROZESSUALES </div>\n<div class=\"paratf\">ASU-Untersuchungsverfahren gemäss <span class=\"artref\">Art. 190 ff. DBG</span> und <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/313.0/19\" type=\"start\"></artref>Art. 19-50 VStrR</span><artref id=\"CH/313.0/50\" type=\"end\"></artref>: Merkmale und Ablauf (E. 2.1 und 2.2); unvermeidliche, mit <span class=\"artref\">Art. 6 EMRK</span> vereinbare Vermischung zwischen dem Straf- und dem Veranlagungsverfahren (E. 2.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>): Akteneinsicht; Konfrontationseinvernahme; Fragen an Belastungszeugen; Beweisabnahme (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">II. DIREKTE BUNDESSTEUER </div>\n<div class=\"paratf\">Geldwerte Leistung: Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung durch die Vorinstanz (E. 5); aufgerechnetes steuerbares Einkommen in Anwendung von <span class=\"artref\">Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG</span> aufgrund des bloss treuhänderischen Erwerbs einer nur beschränkt werthaltigen Beteiligung (E. 6.1 und 6.2); vermeintliche Zinsen auf einem fiktiven Darlehen als geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand (E. 6.3); keine Verrechnung mit einer behaupteten verdeckten Kapitaleinlage (E. 6.4); Ausmass des Abschreibungsbedarfs auf einem tatsächlich gewährten, aber nur teilweise werthaltigen Darlehen (E. 6.5). </div>\n<div class=\"paratf\">Realisationszeitpunkt von steuerbarem Einkommen gemäss der sog. Soll-Methode (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Als Einkommen steuerbarer Vermögenszufluss oder Darlehensrückzahlung? Beweislastverteilung (E. 8.2 und 8.3); Einkommensaufrechnung, wenn der steuermindernd geltend gemachten Rückerstattung von Drittkapital eine Fremdfinanzierung zugrunde liegen soll, die als unwahrscheinlich einzustufen ist und sich nach einer Verletzung der gesetzlichen Mitwirkungspflichten nicht belegen lässt (E. 8.4). </div>\n<div class=\"paratf\">III. KANTONS- UND GEMEINDESTEUERN </div>\n<div class=\"paratf\">Durch das kantonale Recht vorgesehene Verlängerung der absoluten Verjährungsfrist von 10 auf 15 Jahre: zulässige sog. uneigentliche Rückwirkung (E. 9.2.1); keine Einzelfallgesetzgebung (E. 9.2.2). </div>\n</div>"},{"id":3239,"title":"BGE 126 V 237","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-237%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/220/819\" type=\"start\"></artref>Art. 819 und 827 OR</span><artref id=\"CH/220/827\" type=\"end\"></artref>: Organhaftung bei der GmbH.  <div class=\"paratf\">Formell eingesetzte Geschäftsführer einer GmbH wie auch Personen, die faktisch die Funktion eines Geschäftsführers ausüben, haften für den der Ausgleichskasse zufolge nicht bezahlter Bundessozialversicherungsbeiträge entstandenen Schaden nach den gleichen Grundsätzen wie Organe einer Aktiengesellschaft. </div>\n<div class=\"paratf\">Dagegen besteht für den blossen Gesellschafter einer GmbH vorbehältlich einer abweichenden statutarischen Regelung keine Pflicht zur Kontrolle oder Überwachung der Geschäftsführung, weshalb ihm das Fehlverhalten der Gesellschaft auch nicht angerechnet werden darf. </div>\n</div>"},{"id":4091,"title":"BGE 129 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 82 Abs. 1 AHVV</span>; <span class=\"artref\">Art. 230 SchKG</span>: Verantwortlichkeit des Arbeitgebers; Verjährung; Entstehung und Kenntnis des Schadens bei Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven.  <div class=\"paratf\">Bei einer Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven liegt die Schadenskenntnis grundsätzlich im Zeitpunkt der Publikation der Verfahrenseinstellung vor. Im Sinne einer formellen Übereinstimmung der Rechtsprechung mit <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-12%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page16\">BGE 123 V 16</a> Erw. 5c ist nicht mehr zu präzisieren, dass die Kenntnis des Schadens und dessen Entstehung zeitlich zusammenfallen (ZAK 1990  S. 286, <a class=\"bgeref_id\" href=\"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/clir/http/index.php?lang=fr&amp;type=show_document&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-V-10%3Afr&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir#page12\">BGE 128 V 12</a> Erw. 5a). </div>\n</div>"},{"id":4452,"title":"BGE 131 I 153","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-I-153%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id=\"CH/101/29\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 9 Abs. 3 BGBM</span>; <span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 2 IVoeB</span>; <span class=\"artref\">Art. 32 Abs. 2 BoeB</span>; öffentliche Beschaffung, Beschwerdelegitimation von Mitgliedern eines übergangenen Konsortiums gegen einen Vergabeentscheid.  <div class=\"paratf\">Zulässigkeit der Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, aktuelles Interesse (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Anspruch auf rechtliches Gehör (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Gutglaubensschutz, Rechtsmittelbelehrung (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Solange der Vertrag zwischen der Vergabebehörde und dem berücksichtigten Anbieter nicht abgeschlossen ist, können die Mitglieder eines übergangenen Konsortiums nur gemeinschaftlich gegen den Vergabeentscheid Beschwerde führen, weil sie nur ein unteilbares Recht der Gesellschaft geltend machen können, d.h. dasjenige, den Zuschlag für die Beschaffung zu erhalten (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, stellt sich die Frage anders, ob ein einzelnes Mitglied in seinem eigenen Namen vorgehen kann, weil die Beschwerde nurmehr auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Vergabeentscheids und den Erhalt von Schadenersatz hinzielt. Indem das Genfer Verwaltungsgericht dies verneint hat, ist es nicht in Willkür verfallen (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":7934,"title":"BGE 121 III 382","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-III-382%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 206 SchKG</span>; <span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>.  <div class=\"paratf\">Ausnahmen vom Verbot neuer Betreibungen während des Konkursverfahrens (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Mit der Klage auf Schadenersatz gemäss <span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span> macht die Ausgleichskasse eine von der Prämienforderung zu unterscheidende Forderung geltend (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Da im vorliegenden Fall die Schadenersatzforderung erst nach Konkurseröffnung entstanden ist, ist die hiefür eingeleitete Betreibung zulässig (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":8342,"title":"BGE 122 V 157","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>.  <div class=\"paratf\">- <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> umfassen keinen formellen Anspruch auf Beizug versicherungsexterner medizinischer Gutachten, wenn Leistungsansprüche streitig sind. </div>\n<div class=\"paratf\">- Im Rahmen der freien Beweiswürdigung ist es grundsätzlich zulässig, dass Verwaltung und Sozialversicherungsrichter den Entscheid allein auf versicherungsinterne Entscheidungsgrundlagen stützen. An die Unparteilichkeit und Zuverlässigkeit solcher Grundlagen sind jedoch strenge Anforderungen zu stellen. </div>\n</div>"},{"id":8600,"title":"BGE 123 V 12","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-12%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>. Die Schadenersatzforderung entsteht an dem Tag, an welchem der Schaden eingetreten ist, d.h. im konkreten Fall im Zeitpunkt der Konkurseröffnung über den Arbeitgeber.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 127 Abs. 4 OG</span>. Gesetzlich vorgesehener Meinungsaustausch zwischen dem Eidg. Versicherungsgericht und dem Schweizerischen Bundesgericht;  Anwendungsfall. </div>\n</div>"},{"id":8973,"title":"BGE 125 I 127","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-127%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Anonymität von V-Personen im Strafverfahren, Revision der Strafprozessordnung des Kantons Basel-Landschaft, <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span> und Art. 6 Ziff. 1  und Ziff. 3 lit. d EMRK.  <div class=\"paratf\">Befragung von Belastungszeugen und Verwertbarkeit anonymer Zeugnisse im Lichte der Rechtsprechung zum Gebot eines fairen Verfahrens (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Allgemeine Hinweise zum Zeugenschutz (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Schwierigkeiten einer effektiven Verteidigung angesichts von Aussagen anonymer Zeugen (E. 8). Ausgleich durch Verfahrensmassnahmen (E. 9). Abwägung der entgegenstehenden Interessen; verfassungs- und konventionskonforme Anwendung der Bestimmungen über die Aufrechterhaltung der Anonymität von V-Personen (E. 10). </div>\n</div>"},{"id":9219,"title":"BGE 125 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 28 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/e\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. e und f AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 42  Abs. 2 AVIV</span>: Einstellung in der Anspruchsberechtigung und Verlust des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung.  <div class=\"paratf\">- Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1  lit. f AVIG</span> kann nur verfügt werden, wenn der Versicherte mit Absicht, d.h. mit Wissen und Willen gehandelt hat. </div>\n<div class=\"paratf\">- Liegt eine bloss einmalige Meldepflichtverletzung vor, ist es mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip nicht vereinbar, einen Versicherten mit der in <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG</span> vorgesehenen Sanktion zu belegen, wenn er überdies aus demselben Grund bereits nach Massgabe von <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 AVIV</span> seines Anspruchs auf Arbeitslosentaggelder verlustig gegangen ist. </div>\n</div>"},{"id":12174,"title":"BGE 113 V 256","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F113-V-256%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>: Haftung der Organe. Die Organe einer juristischen Person können belangt werden, bevor diese zu existieren aufgehört hat (Erw. 3c).  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 87 AHVG</span> und 82 Abs. 2 AHVV: Strafrechtliche Verjährungsfrist. Beim Fehlen eines Strafurteils haben die AHV-Behörden vorfrageweise selber zu prüfen, ob sich die Schadenersatzforderung aus einer strafbaren Handlung herleitet. Anforderungen an den Beweis der strafbaren Handlung (Erw. 4). </div>\n</div>"},{"id":12527,"title":"BGE 114 V 219","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-V-219%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 52 AHVG</span>: Arbeitgeberhaftung. Bestätigung der Rechtsprechung bezüglich  <div class=\"paratf\">- der subsidiären Organhaftung (Erw. 3); </div>\n<div class=\"paratf\">- des strengen Verschuldensmassstabes auch bei der Delegation von Geschäftsführungskompetenzen (Erw. 4a). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":72507,"title":"9C_344/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=03.02.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=8&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-02-2012-9C_344-2011&number_of_ranks=70676"},{"id":85134,"title":"9C_926/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=27.04.2010&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=15&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F27-04-2010-9C_926-2009&number_of_ranks=58043"},{"id":88333,"title":"9C_152/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=19.11.2009&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=39&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F18-11-2009-9C_152-2009&number_of_ranks=54866"},{"id":99551,"title":"9C_338/2007","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=22.04.2008&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=28&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-04-2008-9C_338-2007&number_of_ranks=43583"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_88":{"art_id":"art_88","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 88 Kosten a) Im Allgemeinen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">88</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Kosten<br/>\n    a) Im Allgemeinen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wer eine Amtshandlung veranlasst oder verlangt, hat die von der Behörde festgesetzte Gebühr zu entrichten. Er kann zum vollen oder teilweisen Ersatz der Auslagen verpflichtet werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Haben mehrere Parteien gemeinsam gehandelt, haften sie für die Kosten solidarisch, soweit die Behörde nichts anderes verfügt. Diese Bestimmung ist auf den Fall der gemeinsamen Vertretung (Art. 11a) und den Fall der Vereinigung von Verfahren (Art. 11b) anwendbar. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"abrogation_ellip\">… <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Barauslagen umfassen die Expertenhonorare, Zeugengelder sowie die übrigen durch die Instruktion der Sache verursachten Kosten. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für unnötigen Aufwand hat in jedem Fall der Verursacher einzustehen, selbst wenn er in der Sache obsiegt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-88--p-6\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">6</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Bedingt die Erhebung von Beweisen verhältnismässig hohe Kosten, so kann die Behörde deren Abnahme davon abhängig machen, dass die Partei innert Frist die Kosten vorschiesst. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_89":{"art_id":"art_89","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 89 b) Im Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">89</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">b) Im Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im Beschwerdeverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Unterliegt sie nur teilweise, so werden die Kosten ermässigt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ausnahmsweise können die Kosten ganz oder teilweise erlassen werden. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"abrogation_ellip\">… <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-6--a-89--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Den Behörden des Bundes, des Kantons und der Gemeinden, die in ihrem amtlichen Wirkungskreis und ohne dass es sich um ihr Vermögensinteresse handelt, als Parteien oder Vorinstanzen in einem Verfahren auftreten, werden in der Regel keine Kosten auferlegt. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_26":{"art_id":"art_26","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 26 Sozialversicherungen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">26</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Sozialversicherungen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐4--a-26--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt gegensätzlicher Bestimmungen des Bundesrechts wird für die Verfahren vor der Sozialversicherungsabteilung des Kantonsgerichts eine Gebühr von 280 bis 5'000 Franken erhoben. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐4--a-26--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Schiedsgericht im Sinne des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung erhebt eine Gebühr von 470 bis 20'000 Franken.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}