{"id":"86d4d609f2dc49e9400b12abf3dda1ea","file_name":"TCVS-20130322-A1-12-182-20140411-A81-RVJ-2014-60-64.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2013-03-22","date_publication":"2014-04-11","date_file_modification":null,"object_code":"A81","case_number":{"id":"A1 12 182","text":"A1 12 182"},"case_instance":{"id":11,"text":"A1 Oeffentliches Recht ordentlich"},"case_year":2012,"case_increment":182,"is_zwr":true,"zwr_year":2014,"zwr_page_start":60,"zwr_page_end":64,"page_count":5,"legal_nature":{"id":29,"text":"Gesundheitswesen"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":3814,"text":"GESUNDHEITSWESEN"},{"id":4248,"text":"HIRT"},{"id":4516,"text":"INTERNET"},{"id":4565,"text":"ITALIEN"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":8479,"text":"TOPOGRAPHIE"},{"id":9185,"text":"VERHÄLTNIS ZWISCHEN"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9916,"text":"WEIN"},{"id":10258,"text":"ZONE"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"817.0","law":{"systematic_id":"817.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2017/62/de","title":"Bundesgesetzüber Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände","abbreviation":"LMG"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":3317,"title":"BGE 127 II 91","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-91%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 10 EMRK</span> und <span class=\"artref\">Art. 27 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 18 LMG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/817.02/19/d\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/817.02/19/1/d\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/817.02/19/1/c\" type=\"start\"></artref>Art 19 Abs. 1 lit. c und d LMV</span><artref id=\"CH/817.02/19/1/d\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/817.02/19/d\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/817.02/d\" type=\"end\"></artref>; lebensmittelrechtliche Zulässigkeit einer Werbung, wonach das in einem Nahrungsmittel enthaltene Kalzium mithilft, \"der Knochenbrüchigkeit im Alter vorzubeugen, der sogenannten Osteoporose\" (\"Kuh-Lovely-Werbung\").  <div class=\"paratf\">Eintretensvoraussetzungen bei Behördenbeschwerde im Lebensmittelbereich (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 19 Abs. 1 lit. c LMV</span>, der Hinweise irgendwelcher Art verbietet, die einem Lebensmittel krankheitsvorbeugende, behandelnde oder heilende Wirkung zuschreiben oder den Eindruck entstehen lassen, dass solche Eigenschaften vorhanden sind, hält sich - losgelöst vom Wahrheitsgehalt der konkreten Anpreisung - im Rahmen der Vorgaben von <span class=\"artref\">Art. 2 Abs. 4 lit. b, <artref id=\"CH/817.0/3/2\" type=\"start\"></artref>Art. 3 Abs. 2 sowie <artref id=\"CH/817.0/18\" type=\"start\"></artref>Art. 18 LMG</span><artref id=\"CH/817.0/3/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/817.0/2/4/b\" type=\"end\"></artref>; zwischen Lebensmittel- und Heilmittelgesetzgebung besteht keine planwidrige Unvollständigkeit (E. 2 und 3). </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 19 Abs. 1 lit. c LMV</span> untersagt im öffentlichen - gesundheitspolizeilichen - Interesse krankheitsbezogene Anpreisungen von Lebensmitteln; der entsprechende Eingriff in die Meinungsäusserungsfreiheit bzw. Wirtschaftsfreiheit ist im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 10 Ziff. 2 EMRK</span> bzw. <span class=\"artref\">Art. 36 BV</span> gerechtfertigt (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":3712,"title":"BGE 128 III 454","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-III-454%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 105 Abs. 2 OG</span>, <span class=\"artref\">Art. 5 Abs. 1 MMA</span> in Verbindung mit <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.232.02/6^quinquies/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/0.232.02/6^quinquies/b/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/0.232.02/6^quinquies/b/2\" type=\"start\"></artref>Art. 6quinquies lit. B Ziff. 2 und 3 PVUe</span><artref id=\"CH/0.232.02/6^quinquies/b/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/0.232.02/6^quinquies/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/0.232.02/3\" type=\"end\"></artref>, Art. 2 lit. a und c sowie <span class=\"artref\">Art. 47 MSchG</span>; Schutzfähigkeit des geografischen Namens YUKON als Marke.  <div class=\"paratf\">Die Sachverhaltsfeststellungen der Eidgenössischen Rekurskommission für Geistiges Eigentum sind für das Bundesgericht im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 105 Abs. 2 OG</span> verbindlich. Novenrecht (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Einem Zeichen, das als internationale Marke registriert ist, darf für das Gebiet der Schweiz der Schutz unter anderem verweigert werden, wenn es zum Gemeingut gehört oder irreführend ist (E. 2). Als freihaltebedürftiges Gemeingut vom Markenschutz ausgeschlossen sind insbesondere geografische Herkunftsangaben. Geografische Namen und Zeichen, die von den massgeblichen Verkehrskreisen nicht als Hinweis auf eine bestimmte Herkunft der damit bezeichneten Waren oder Dienstleistungen aufgefasst werden. Fallgruppen (E. 2.1). Eine Marke, die eine geografische Angabe enthält, ist irreführend, wenn sie fälschlicherweise als Herkunftsangabe aufgefasst werden kann (E. 2.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Der Name YUKON ist als Marke für den Schweizer Markt schutzfähig (E. 3 und 4). </div>\n</div>"},{"id":5584,"title":"BGE 135 II 243","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-243%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 3 lit. a Anhang 7 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen; <span class=\"artref\">Art. 63 LwG</span> und Art. 21 Abs. 3 der Weinverordnung; Ausdehnung einer kontrollierten Ursprungsbezeichnung (KUB/AOC) für den Weinbau über die Landesgrenzen hinaus; Herkunftsangabe.  <div class=\"paratf\">Beschwerderecht gegen einen kantonalen Erlass (E. 1.2). Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Ausdehnung einer kontrollierten Ursprungsbezeichnung über die Landesgrenzen hinaus ist nicht mit dem bilateralen Abkommen über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen vereinbar (E. 3). Sie widerspricht ebenfalls dem Bundesrecht; das ergibt sich namentlich aus der historischen Auslegung von Art. 21 Abs. 3 der Weinverordnung (E. 4.4) und aus den Anforderungen, welche an das System der kontrollierten Ursprungsbezeichnung gestellt werden, vor allem mit Blick auf die Weinlesekontrolle (E. 5.2), sowie aus dem Anliegen des Konsumentenschutzes (E. 5.3). Zudem können die Kantone nach <span class=\"artref\">Art. 63 LwG</span> ab dem Weinjahrgang 2008 keine Weine mehr mit einer Klassierung herstellen und etikettieren lassen, die - wie die Herkunftsbezeichnung - im neuen Recht nicht mehr vorgesehen ist (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":5664,"title":"BGE 135 III 416","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-416%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 2 lit. c und <artref id=\"CH/232.11/47\" type=\"start\"></artref>Art. 47 MSchG</span><artref id=\"CH/232.11/2/c\" type=\"end\"></artref>; Schutzfähigkeit eines geografischen Namens, der als Herkunftsangabe verstanden werden könnte.  <div class=\"paratf\">Die Verwendung des geografischen Namens CALVI in einer Wort-/Bildmarke für Metallprodukte, die weder von Korsika noch vom übrigen Frankreich stammen, ist nicht zulässig (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":13216,"title":"BGE 97 I 79","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F97-I-79%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 3 Abs. 2 und 14 Abs. 1 Ziff. 2 MSchG.  <div class=\"paratf\">Der Name einer Stadt im Ausland ist als Gemeingut anzusehen und darf nicht als Marke eingetragen werden, wenn er ein Hinweis für die Herkunft der Ware sein kann. </div>\n<div class=\"paratf\">Unzulässigkeit der Marke \"Cusco\" (peruanische Stadt und Provinz, Kakaoproduzenten) für Schokolade und Kakao. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":72825,"title":"2C_559/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=23.01.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=24&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F20-01-2012-2C_559-2011&number_of_ranks=70374"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}