{"id":"8766a2a1d15ccde43998dcebe53497ab","file_name":"KGVS-20170209-P3-15-187-20171107-799-ZWR-2017-331-332.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2017-02-09","date_publication":"2017-11-07","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P3 15 187","text":"P3 15 187"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2015,"case_increment":187,"is_zwr":true,"zwr_year":2017,"zwr_page_start":331,"zwr_page_end":332,"page_count":2,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1415,"text":"BESCHWERDEKAMMER"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3771,"text":"GESETZ"},{"id":4789,"text":"KENNTNIS"},{"id":6872,"text":"RECHTLICH GESCHÜTZTES INTERESSE"},{"id":6917,"text":"RECHTSMITTEL"},{"id":6921,"text":"RECHTSMITTELINSTANZ"},{"id":7281,"text":"SACHRICHTER"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9275,"text":"VERNICHTUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_141":{"art_id":"art_141","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_141","title":"Art. 141 Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise","content":"<article id=\"art_141\"><a name=\"a141\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_141\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_141\" routerlink=\"./\"><b>Art. 141</b> Verwertbarkeit rechtswidrig erlangter Beweise </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Beweise, die in Verletzung von Artikel 140 erhoben wurden, sind in keinem Falle verwertbar. Dasselbe gilt, wenn dieses Gesetz einen Beweis als unverwertbar bezeichnet.</p><p> Beweise, die Strafbehörden in strafbarer Weise oder unter Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erhoben haben, dürfen nicht verwertet werden, es sei denn, ihre Verwertung sei zur Aufklärung schwerer Straftaten unerlässlich.</p><p> Beweise, bei deren Erhebung Ordnungsvorschriften verletzt worden sind, sind verwertbar.</p><p> Ermöglichte ein Beweis, der nach Absatz 2 nicht verwertet werden darf, die Erhebung eines weiteren Beweises, so ist dieser nicht verwertbar, wenn er ohne die vorhergehende Beweiserhebung nicht möglich gewesen wäre.</p><p> Die Aufzeichnungen über unverwertbare Beweise werden aus den Strafakten entfernt, bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens unter separatem Verschluss gehalten und danach vernichtet.</p></div></article>"},"art_398":{"art_id":"art_398","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398","title":"Art. 398 Zulässigkeit und Berufungsgründe","content":"<article id=\"art_398\"><a name=\"a398\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_398\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398\" routerlink=\"./\"><b>Art. 398</b> Zulässigkeit und Berufungsgründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist.</p><p> Das Berufungsgericht kann das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen.</p><p> Mit der Berufung können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl><p> Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, so kann mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden.</p><p> Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das erstinstanzliche Urteil nur so weit überprüft, als es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1303,"title":"BGE 139 IV 128","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-IV-128%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Polizeiliche Anhaltung; Durchsuchung von Aufzeichnungen; selbständiges polizeiliches Handeln, wenn Gefahr in Verzug ist; Verwertbarkeit; Zufallsfund; Art. 215, 241 Abs. 3, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/141/3\" type=\"start\"></artref>Art. 243 und 141 Abs. 3 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/243\" type=\"end\"></artref>.  <div class=\"paratf\">Begriff und Ziel der polizeilichen Anhaltung (E. 1.2). Die Kontrolle eines I-Phones geht über den Zweck einer Anhaltung hinaus. Sie stellt eine Durchsuchung von Aufzeichnungen dar (E. 1.3). Für eine solche bedarf die Polizei grundsätzlich eines staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbefehls, ausser wenn Gefahr in Verzug ist (E. 1.4 und 1.5). Das selbständige Handeln der Polizei ohne den Durchsuchungsbefehl führt vorliegend unter Berücksichtigung der konkreten Umstände nicht zu einem Verbot der Verwertung der erlangten Beweise (E. 1.6 und 1.7). Begriff des Zufallsfunds und Verneinung eines solchen, weil von Anfang an der Verdacht bestand, die angehaltene Person weile ohne gültige Papiere in der Schweiz und übe eine nicht bewilligte Erwerbstätigkeit aus (E. 2.1 und 2.2). </div>\n</div>"},{"id":1866,"title":"BGE 141 IV 284","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-284%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/140\" type=\"start\"></artref>Art. 140 und 141 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/141\" type=\"end\"></artref>; Strafverfahren; Zulässigkeit der Beschwerde gegen Zwischenentscheide über die Verwertbarkeit von Beweisen.  <div class=\"paratf\">Zwischenentscheide, welche die Verwertung von Beweisen zulassen, bewirken in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> (E. 2.2). Ausnahmen von dieser Regel (E. 2.3). Entscheide, welche die Verwertung von Beweisen verbieten und ihre Entfernung aus den Strafakten anordnen, bewirken für die Staatsanwaltschaft einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, wenn sie ohne diesen Beweis das Strafverfahren einstellen muss. Dies trifft nicht zu, wenn sie das Strafverfahren gestützt auf andere Beweise oder Beweismassnahmen weiterführen kann (E. 2.4 und 2.5). </div>\n</div>"},{"id":1867,"title":"BGE 141 IV 289","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-289%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>; Art. 130 lit. b, Art. 131 Abs. 3, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/141/5\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/141/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/141/1\" type=\"start\"></artref>Art. 141 Abs. 1, 2 und 5 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/141/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/141/5\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/5\" type=\"end\"></artref>; Entfernung eines Einvernahmeprotokolls aus den Untersuchungsakten wegen angeblicher Unverwertbarkeit; nicht wieder gutzumachender Rechtsnachteil.  <div class=\"paratf\">Der alleinige Umstand, dass ein Beweismittel, dessen Verwertbarkeit der Beschwerdeführer im Vorverfahren bestreitet, in den Untersuchungsakten bleibt, stellt grundsätzlich keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur dar (E. 1). Eine Ausnahme von dieser Regel ist im vorliegenden Fall nicht gegeben. Insbesondere sieht das Gesetz (hier: <span class=\"artref\">Art. 131 Abs. 3 StPO</span>) nicht ausdrücklich die sofortige Rückgabe aus den Akten oder die Vernichtung rechtswidriger Beweise vor. Ebenso wenig steht (aufgrund des Gesetzes oder der Umstände des Einzelfalles) die Ungültigkeit bzw. Unverwertbarkeit des Beweismittels hier ohne Weiteres fest (E. 2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":46604,"title":"1B_124/2015","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=12.08.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=19&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-08-2015-1B_124-2015&number_of_ranks=96599"},{"id":57291,"title":"6B_883/2013","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=17.02.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=13&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-02-2014-6B_883-2013&number_of_ranks=85902"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}