{"id":"8b02713d1db2c6a71ff0bace5161c687","file_name":"TCVS-20120203-P1-11-73-20130620-590.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2012-02-03","date_publication":"2013-06-20","date_file_modification":null,"object_code":"590","case_number":{"id":"P1 11 73","text":"P1 11 73"},"case_instance":{"id":4,"text":"S1 Strafrecht ordentlich"},"case_year":2011,"case_increment":73,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":6,"legal_nature":{"id":110,"text":"Andere Vergehen gegen StGB"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":330,"text":"ACHTUNG"},{"id":357,"text":"ADRESSE"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":600,"text":"ANMERKUNG"},{"id":902,"text":"AUFTRAGGEBER(OBLIGATIONENRECHT)"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1192,"text":"BEAUFTRAGTER"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1308,"text":"BENUTZUNG"},{"id":1571,"text":"BEZIRK"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2243,"text":"DISPOSITIV"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2870,"text":"ERSTE INSTANZ"},{"id":3156,"text":"FERNMELDEVERKEHR"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3365,"text":"FREIHEIT"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3493,"text":"GEBÜHR"},{"id":3667,"text":"GENUGTUUNG"},{"id":3695,"text":"GERICHTSSCHREIBER"},{"id":3697,"text":"GERICHTSURKUNDE"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4937,"text":"KOMMUNIKATION"},{"id":5816,"text":"MÜNDLICHE ERÖFFNUNG"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6161,"text":"ÖFFENTLICHES INTERESSE"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6704,"text":"PROTOKOLL(SCHRIFTSTÜCK)"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6893,"text":"RECHTSGLEICHE BEHANDLUNG"},{"id":6939,"text":"RECHTSSICHERHEIT"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8406,"text":"TERMIN"},{"id":8733,"text":"ÜBERSPITZTER FORMALISMUS"},{"id":8907,"text":"UNLAUTERER WETTBEWERB"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9169,"text":"VERGEHEN"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9561,"text":"VERTRETENER"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10034,"text":"WILLE"},{"id":10035,"text":"WILLENSERKLÄRUNG"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"}},{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_59","title":"Art. 59","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist der Täter psychisch schwer gestört, so kann das Gericht eine stationäre Behandlung anordnen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Täter ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat, das mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang steht; und</dd><dt>b. </dt><dd>zu erwarten ist, dadurch lasse sich der Gefahr weiterer mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang stehender Taten be­gegnen.</dd></dl><p> Die stationäre Behandlung erfolgt in einer geeigneten psychiatrischen Einrichtung oder einer Massnahmevollzugseinrichtung.</p><p> Solange die Gefahr besteht, dass der Täter flieht oder weitere Straf­taten begeht, wird er in einer geschlossenen Einrichtung behandelt. Er kann auch in einer Strafanstalt nach Artikel 76 Absatz 2 behandelt werden, sofern die nötige therapeutische Behandlung durch Fachpersonal gewährleistet ist.</p><p> Der mit der stationären Behandlung verbundene Freiheitsentzug beträgt in der Regel höchstens fünf Jahre. Sind die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung nach fünf Jahren noch nicht gegeben und ist zu erwarten, durch die Fortführung der Massnahme lasse sich der Gefahr weiterer mit der psychischen Störung des Täters in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen begegnen, so kann das Gericht auf Antrag der Vollzugsbehörde die Verlängerung der Massnahme um jeweils höchstens fünf Jahre anordnen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e2476\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p></div></div></article>"},"art_64":{"art_id":"art_64","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_64","title":"Art. 64","content":"<article id=\"art_64\"><a name=\"a64\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_64\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_64\" routerlink=\"./\"><b>Art. 64</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht ordnet die Verwahrung an, wenn der Täter einen Mord, eine vorsätzliche Tötung, eine schwere Körperverletzung, eine Ver­gewaltigung, einen Raub, eine Geiselnahme, eine Brandstiftung, eine Gefährdung des Lebens oder eine andere mit einer Höchststrafe von fünf oder mehr Jahren bedrohte Tat begangen hat, durch die er die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer andern Person schwer beeinträchtigt hat oder beeinträchtigen wollte, und wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>auf Grund der Persönlichkeitsmerkmale des Täters, der Tat­umstände und seiner gesamten Lebensumstände ernsthaft zu erwarten ist, dass er weitere Taten dieser Art begeht; oder</dd><dt>b. </dt><dd>auf Grund einer anhaltenden oder langdauernden psychischen Störung von erheblicher Schwere, mit der die Tat in Zusammenhang stand, ernsthaft zu erwarten ist, dass der Täter weitere Taten dieser Art begeht und die Anordnung einer Massnahme nach Artikel 59 keinen Erfolg verspricht.</dd></dl><p> Das Gericht ordnet die lebenslängliche Verwahrung an, wenn der Täter einen Mord, eine vorsätzliche Tötung, eine schwere Körper­verletzung, einen Raub, eine Vergewaltigung, eine sexuelle Nötigung, eine Freiheitsberaubung oder Entführung, eine Geiselnahme, ein Verschwindenlassen, Menschenhandel, Völkermord, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder ein Kriegsverbrechen (Zwölfter Titel) begangen hat und wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Der Täter hat mit dem Verbrechen die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer anderen Person besonders schwer beeinträchtigt oder beeinträchtigen wollen.</dd><dt>b. </dt><dd>Beim Täter besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass er erneut eines dieser Verbrechen begeht.</dd><dt>c. </dt><dd>Der Täter wird als dauerhaft nicht therapierbar eingestuft, weil die Behandlung langfristig keinen Erfolg verspricht.</dd></dl><p> Der Vollzug der Freiheitsstrafe geht der Verwahrung voraus. Die Bestimmungen über die bedingte Entlassung aus der Freiheitsstrafe (Art. 86–88) sind nicht anwendbar.</p><p> Ist schon während des Vollzugs der Freiheitsstrafe zu erwarten, dass der Täter sich in Freiheit bewährt, so verfügt das Gericht die bedingte Entlassung aus der Freiheitsstrafe frühestens auf den Zeitpunkt hin, an welchem der Täter zwei Drittel der Freiheitsstrafe oder 15 Jahre der lebenslänglichen Freiheitsstrafe verbüsst hat. Zuständig ist das Gericht, das die Verwahrung angeordnet hat. Im Übrigen ist Arti­kel 64<i>a</i> anwendbar.</p><p> Die Verwahrung wird in einer Massnahmevollzugseinrichtung oder in einer Strafanstalt nach Artikel 76 Absatz 2 vollzogen. Die öffent­liche Sicherheit ist zu gewährleisten. Der Täter wird psychiatrisch betreut, wenn dies notwendig ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e2959\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p><p id=\"fn-d6e2993\"> Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 1 des BB vom 18. Dez. 2015 über die Genehmigung und die Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (<a href=\"eli/oc/2016/756/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 4687</a>; <a href=\"eli/fga/2014/95/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 453</a>).</p><p id=\"fn-d6e3025\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 2007 (Lebenslängliche Verwahrung extrem gefährlicher Straftäter), in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/413/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 2961</a>; <a href=\"eli/fga/2006/104/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 889</a>).</p><p id=\"fn-d6e3045\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p><p id=\"fn-d6e3068\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_398":{"art_id":"art_398","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398","title":"Art. 398 Zulässigkeit und Berufungsgründe","content":"<article id=\"art_398\"><a name=\"a398\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_398\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398\" routerlink=\"./\"><b>Art. 398</b> Zulässigkeit und Berufungsgründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist.</p><p> Das Berufungsgericht kann das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen.</p><p> Mit der Berufung können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl><p> Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, so kann mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden.</p><p> Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das erstinstanzliche Urteil nur so weit überprüft, als es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde.</p></div></article>"},"art_399":{"art_id":"art_399","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_399","title":"Art. 399 Anmeldung der Berufung und Berufungserklärung","content":"<article id=\"art_399\"><a name=\"a399\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_399\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_399\" routerlink=\"./\"><b>Art. 399</b> Anmeldung der Berufung und Berufungserklärung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden.</p><p> Das erstinstanzliche Gericht übermittelt die Anmeldung nach Ausfertigung des begründeten Urteils zusammen mit den Akten dem Berufungsgericht.</p><p> Die Partei, die Berufung angemeldet hat, reicht dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungs­erklärung ein. Sie hat darin anzugeben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht;</dd><dt>b. </dt><dd>welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils sie verlangt; und</dd><dt>c. </dt><dd>welche Beweisanträge sie stellt.</dd></dl><p> Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche der folgenden Teile sich die Berufung beschränkt:</p><dl><dt>a. </dt><dd>den Schuldpunkt, allenfalls bezogen auf einzelne Handlungen;</dd><dt>b. </dt><dd>die Bemessung der Strafe;</dd><dt>c. </dt><dd>die Anordnung von Massnahmen;</dd><dt>d. </dt><dd>den Zivilanspruch oder einzelne Zivilansprüche;</dd><dt>e. </dt><dd>die Nebenfolgen des Urteils;</dd><dt>f. </dt><dd>die Kosten-, Entschädigungs- und Genugtuungsfolgen;</dd><dt>g. </dt><dd>die nachträglichen richterlichen Entscheidungen.</dd></dl></div></article>"},"art_401":{"art_id":"art_401","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_401","title":"Art. 401 Anschlussberufung","content":"<article id=\"art_401\"><a name=\"a401\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_401\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_401\" routerlink=\"./\"><b>Art. 401</b> Anschlussberufung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Anschlussberufung richtet sich sinngemäss nach Artikel 399 Absätze 3 und 4.</p><p> Sie ist nicht auf den Umfang der Hauptberufung beschränkt, es sei denn, diese beziehe sich ausschliesslich auf den Zivilpunkt des Urteils.</p><p> Wird die Berufung zurückgezogen oder wird auf sie nicht eingetreten, so fällt auch die Anschlussberufung dahin.</p></div></article>"},"art_403":{"art_id":"art_403","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_403","title":"Art. 403 Eintreten","content":"<article id=\"art_403\"><a name=\"a403\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_403\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_403\" routerlink=\"./\"><b>Art. 403</b> Eintreten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Berufungsgericht entscheidet in einem schriftlichen Verfahren, ob auf die Berufung einzutreten sei, wenn die Verfahrensleitung oder eine Partei geltend macht:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Anmeldung oder Erklärung der Berufung sei verspätet oder unzulässig;</dd><dt>b. </dt><dd>die Berufung sei im Sinne von Artikel 398 unzulässig;</dd><dt>c. </dt><dd>es fehlten Prozessvoraussetzungen oder es lägen Prozesshindernisse vor.</dd></dl><p> Es gibt den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme.</p><p> Tritt es auf die Berufung nicht ein, so eröffnet es den Parteien den begründeten Nichteintretensentscheid.</p><p> Andernfalls trifft die Verfahrensleitung ohne Weiteres die notwendigen Anordnungen zur Durchführung des weiteren Berufungsverfahrens.</p></div></article>"},"art_422":{"art_id":"art_422","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422","title":"Art. 422 Begriff","content":"<article id=\"art_422\"><a name=\"a422\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_422\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422\" routerlink=\"./\"><b>Art. 422</b> Begriff </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrenskosten setzen sich zusammen aus den Gebühren zur Deckung des Aufwands und den Auslagen im konkreten Straffall.</p><p> Auslagen sind namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Kosten für die amtliche Verteidigung und unentgeltliche Verbeiständung;</dd><dt>b. </dt><dd>Kosten für Übersetzungen;</dd><dt>c. </dt><dd>Kosten für Gutachten;</dd><dt>d. </dt><dd>Kosten für die Mitwirkung anderer Behörden;</dd><dt>e. </dt><dd>Post-, Telefon- und ähnliche Spesen.</dd></dl></div></article>"},"art_80":{"art_id":"art_80","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_80","title":"Art. 80 Form","content":"<article id=\"art_80\"><a name=\"a80\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_80\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_80\" routerlink=\"./\"><b>Art. 80</b> Form </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Entscheide, in denen über Straf- und Zivilfragen materiell befunden wird, ergehen in Form eines Urteils. Die anderen Entscheide ergehen, wenn sie von einer Kollektivbehörde gefällt werden, in Form eines Beschlusses, wenn sie von einer Einzel­person gefällt werden, in Form einer Verfügung. Die Bestimmungen des Strafbefehlsverfahrens bleiben vorbehalten.</p><p> Entscheide ergehen schriftlich und werden begründet. Sie werden von der Verfahrensleitung sowie der protokollführenden Person unterzeichnet und den Parteien zugestellt.</p><p> Einfache verfahrensleitende Beschlüsse und Verfügungen brauchen weder besonders ausgefertigt noch begründet zu werden; sie werden im Protokoll vermerkt und den Parteien in geeigneter Weise eröffnet.</p></div></article>"},"art_82":{"art_id":"art_82","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_82","title":"Art. 82 Einschränkungen der Begründungspflicht","content":"<article id=\"art_82\"><a name=\"a82\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_82\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_82\" routerlink=\"./\"><b>Art. 82</b> Einschränkungen der Begründungspflicht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das erstinstanzliche Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es:</p><dl><dt>a. </dt><dd>das Urteil mündlich begründet; und</dd><dt>b. </dt><dd>nicht eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheits­entzug von mehr als zwei Jahren ausspricht.</dd></dl><p> Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes Urteil zu, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine Partei dies innert 10 Tagen nach Zustellung des Dispositivs verlangt;</dd><dt>b. </dt><dd>eine Partei ein Rechtsmittel ergreift.</dd></dl><p> Verlangt nur die Privatklägerschaft ein begründetes Urteil oder ergreift sie allein ein Rechtsmittel, so begründet das Gericht das Urteil nur in dem Masse, als dieses sich auf das strafbare Verhalten zum Nachteil der Privatklägerschaft und auf deren Zivilansprüche bezieht.</p><p> Im Rechtsmittelverfahren kann das Gericht für die tatsächliche und die rechtliche Würdigung des angeklagten Sachverhalts auf die Begründung der Vorinstanz verweisen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e2442\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_84":{"art_id":"art_84","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_84","title":"Art. 84 Eröffnung der Entscheide","content":"<article id=\"art_84\"><a name=\"a84\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_84\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_84\" routerlink=\"./\"><b>Art. 84</b> Eröffnung der Entscheide </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Ist das Verfahren öffentlich, so eröffnet das Gericht das Urteil im Anschluss an die Urteilsberatung mündlich und begründet es kurz.</p><p> Das Gericht händigt den Parteien am Ende der Hauptverhandlung das Urteilsdispositiv aus oder stellt es ihnen innert 5 Tagen zu.</p><p> Kann das Gericht das Urteil nicht sofort fällen, so holt es dies so bald als möglich nach und eröffnet das Urteil in einer neu angesetzten Hauptverhandlung. Verzichten die Parteien in diesem Falle auf eine öffentliche Urteilsverkündung, so stellt ihnen das Gericht das Dispositiv sofort nach der Urteilsfällung zu.</p><p> Muss das Gericht das Urteil begründen, so stellt es innert 60 Tagen, ausnahms­weise 90 Tagen, der beschuldigten Person und der Staatsanwaltschaft das vollständige begründete Urteil zu, den übrigen Parteien nur jene Teile des Urteils, in denen ihre Anträge behandelt werden.</p><p> Die Strafbehörde eröffnet einfache verfahrensleitende Beschlüsse oder Verfügungen den Parteien schriftlich oder mündlich.</p><p> Entscheide sind nach den Bestimmungen des eidgenössischen und kantonalen Rechts anderen Behörden, Rechtsmittelentscheide auch der Vorinstanz, rechts­kräftige Entscheide soweit nötig den Vollzugs- und den Strafregisterbehörden mitzuteilen.</p></div></article>"},"art_85":{"art_id":"art_85","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_85","title":"Art. 85 Form der Mitteilungen und der Zustellung","content":"<article id=\"art_85\"><a name=\"a85\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_85\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_85\" routerlink=\"./\"><b>Art. 85</b> Form der Mitteilungen und der Zustellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörden bedienen sich für ihre Mitteilungen der Schriftform, soweit dieses Gesetz nichts Abweichendes bestimmt.</p><p> Die Zustellung erfolgt durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung, insbesondere durch die Polizei.</p><p> Sie ist erfolgt, wenn die Sendung von der Adressatin oder dem Adressaten oder von einer angestellten oder im gleichen Haushalt lebenden, mindestens 16 Jahre alten Person entgegengenommen wurde. Vorbehalten bleiben Anweisungen der Strafbehörden, eine Mitteilung der Adressatin oder dem Adressaten persönlich zuzustellen.</p><p> Sie gilt zudem als erfolgt:</p><dl><dt>a. </dt><dd>bei einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht abgeholt worden ist: am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste;</dd><dt>b. </dt><dd>bei persönlicher Zustellung, wenn die Adressatin oder der Adressat die Annahme verweigert und dies von der Überbringerin oder dem Überbringer festgehalten wird: am Tag der Weigerung.</dd></dl></div></article>"},"art_90":{"art_id":"art_90","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_90","title":"Art. 90 Beginn und Berechnung der Fristen","content":"<article id=\"art_90\"><a name=\"a90\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_90\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_90\" routerlink=\"./\"><b>Art. 90</b> Beginn und Berechnung der Fristen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen.</p><p> Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, einen Sonntag oder einen vom Bundesrecht oder vom kantonalen Recht anerkannten Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden Werktag. Massgebend ist das Recht des Kantons, in dem die Partei oder ihr Rechtsbeistand den Wohnsitz oder den Sitz hat.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e2729\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. II 7 des Strafbehördenorganisationsgesetzes vom  19. März 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (<a href=\"eli/oc/2010/444/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2010</b> 3267</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1395/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 8125</a>).</p></div></div></article>"},"art_94":{"art_id":"art_94","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_94","title":"Art. 94 Wiederherstellung","content":"<article id=\"art_94\"><a name=\"a94\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_94\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_94\" routerlink=\"./\"><b>Art. 94</b> Wiederherstellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Hat eine Partei eine Frist versäumt und würde ihr daraus ein erheblicher und unersetzlicher Rechtsverlust erwachsen, so kann sie die Wiederherstellung der Frist verlangen; dabei hat sie glaubhaft zu machen, dass sie an der Säumnis kein Verschulden trifft.</p><p> Das Gesuch ist innert 30 Tagen nach Wegfall des Säumnisgrundes schriftlich und begründet bei der Behörde zu stellen, bei welcher die versäumte Verfahrenshandlung hätte vorgenommen werden sollen. Innert der gleichen Frist muss die ver­säumte Verfahrenshandlung nachgeholt werden.</p><p> Das Gesuch hat nur aufschiebende Wirkung, wenn die zuständige Behörde sie erteilt.</p><p> Über das Gesuch entscheidet die Strafbehörde in einem schriftlichen Verfahren.</p><p> Die Absätze 1–4 gelten sinngemäss bei versäumten Terminen. Wird die Wiederherstellung bewilligt, so setzt die Verfahrensleitung einen neuen Termin fest. Die Bestimmungen über das Abwesenheitsverfahren bleiben vorbehalten.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":323,"title":"BGE 136 I 229","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 83 lit. t, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/173.110/115/b\" type=\"start\"></artref>Art. 113 und 115 lit. b BGG</span><artref id=\"CH/173.110/113\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/29/2\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 Abs. 2 BV</span><artref id=\"CH/101/9\" type=\"end\"></artref>; Anfechtung eines Prüfungsergebnisses (hier: Masterabschluss im Studium der Rechtswissenschaften) beim Bundesgericht.  <div class=\"paratf\">Ein Prüfungsergebnis (bzw. eine Note) kann mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde angefochten werden, wenn das Nichtbestehen, eine andere Rechtsfolge (wie der Ausschluss von der Weiterbildung) oder ein Prädikat in Frage steht, für das die Prüfungsordnung vorgibt, wie es zu bestimmen ist, bzw. dessen Festlegung nicht im Ermessen der Prüfungsbehörde liegt (Präzisierung der Rechtsprechung; E. 1-3). </div>\n<div class=\"paratf\">Verfahrensfragen, insbesondere rechtliches Gehör und Kognition der kantonalen richterlichen Behörde (E. 4 und 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Überprüfung eines Examensentscheides durch das Bundesgericht (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":556,"title":"BGE 136 V 351","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-V-351%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 89 Abs. 1 BGG</span>; <span class=\"artref\">Art. 16 Abs. 1 und <artref id=\"CH/851.1/31\" type=\"start\"></artref>Art. 31 ZUG</span><artref id=\"CH/851.1/16/1\" type=\"end\"></artref>; Kostenersatzpflicht des Heimatkantons.  <div class=\"paratf\">Beschwerdelegitimation des Heimatkantons (E. 2.3). Darlegung der Vertretungsbefugnisse (E. 2.4). </div>\n<div class=\"paratf\">Kostenersatzpflicht des Heimatkantons für vom Wohnsitzkanton nachträglich übernommene Schulden (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Bei der 60-tägigen Frist gemäss <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 1 ZUG</span> handelt es sich um eine Ordnungsvorschrift (E. 8). </div>\n</div>"},{"id":5082,"title":"BGE 133 III 439","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-439%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 74 Abs. 2 lit. a und b und <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; Art. 85 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG); Beschwerde in Zivilsachen in einer Streitigkeit aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung.  <div class=\"paratf\">Grundsätzliche Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen (E. 2.1). Begründungsanforderungen, wenn das Rechtsmittel der Einheitsbeschwerde beansprucht wird, weil sich angeblich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stelle (E. 2.2.2.1). Anforderungen an das Verfahren zum Entscheid über privatrechtliche Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung nach <span class=\"artref\">Art. 85 VAG</span> und nach <span class=\"artref\">Art. 75 Abs. 2 Satz 2 BGG</span>. <span class=\"artref\">Art. 85 VAG</span> schreibt nicht im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG</span> eine einzige kantonale Instanz vor (E. 2.2.2.2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":74618,"title":"1B_519/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=21.10.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=7&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-10-2011-1B_519-2011&number_of_ranks=68563"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"},"articles":{"art_20":{"art_id":"art_20","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Art. 20 Gerichtsbarkeit durch den Einzelrichter","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">20</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Gerichtsbarkeit durch den Einzelrichter</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Präsident eines Kollegialgerichts oder ein delegierter Richter kann ohne Verhandlung und ohne Schriftenwechsel als Einzelrichter entscheiden:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei Gegenstandslosigkeit einer Angelegenheit;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei offensichtlicher Unzulässigkeit;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei offensichtlich unbegründeten Begehren.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Präsident eines Kollegialgerichts oder ein delegierter Richter führt die Instruktion der Rechtsmittel, die in die Zuständigkeit des Kantonsgerichts fallen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Zuständigkeit eines Einzelrichters des Kantonsgerichts kann durch das Gesetz vorgesehen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_27":{"art_id":"art_27","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 27 Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">27</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar hält sich zwischen einem in diesem Kapitel vorgesehenen Minimum und Maximum; berücksichtigt wird die Natur und Bedeutung des Falls, die Schwierigkeit, der Umfang, die vom Rechtsbeistand nützlich aufgewandte Zeit und die finanzielle Situation der Partei.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar richtet sich in der Regel nach dem Streitwert.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Lässt sich der Streitwert nicht beziffern, so wird das Honorar nach den in Absatz 1 genannten Bemessungselementen bestimmt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde setzt das Honorar in runden Zahlen fest, indem sie zudem den Sonderbestimmungen in den verschiedenen Prozessordnungen nachkommt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigungen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Wenn der Mehrwertsteuersatz im Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes geändert wurde, passt der Staatsrat auf dem reglementarischen Weg die im vorliegenden Gesetz vorgesehenen Honorare an.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_29":{"art_id":"art_29","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 29 Honorar des Rechtsbeistands - Sonderfälle","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">29</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Honorar des Rechtsbeistands - Sonderfälle</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-29--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">In Fällen, die eine aussergewöhnliche Arbeit erforderten, insbesondere wenn sie teilweise ausserhalb der ordentlichen Arbeitsstunden ausgeführt werden musste, wenn die Beweismittel zahlreich und schwierig beizubringen oder zu koordinieren waren, das Dossier des Beweisverfahrens einen ganz besonderen Umfang annahm, die Rechts- und Sachverhaltsfragen heikel waren, der Rechtsbeistand mehrere Parteien vertreten musste oder sein Klient mehreren Parteien gegenüberstand, kann die Behörde als Honorar einen höheren Betrag gewähren, als im Tarif vorgesehen ist.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-29--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wenn ein offensichtliches Missverhältnis zwischen Streitwert und Prozessinteresse der Parteien oder zwischen der Entschädigung gemäss vorliegendem Tarif und der effektiven Arbeit des Rechtsbeistands besteht, kann die Behörde das Honorar unter das erwähnte Minimum senken.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-29--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im Falle des Prozessabstandes, des Beschwerderückzuges, des Säumnisurteils, des Vergleichs, des Nichteintretens und allgemein, wenn der Fall nicht durch ein Sachurteil endet, können die Honorare entsprechend gekürzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_36":{"art_id":"art_36","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 36 ","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">36</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\"> </span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Beim Verfahren vor der Strafbehörde wird das Honorar wie folgt festgesetzt:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Polizeigericht 250 bis 650 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Polizei, im Untersuchungsverfahren (Anwalt der ersten Stunde) 250 bis 1'600 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Staatsanwaltschaft als Schlichtungsbehörde 60 bis 1'100 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Staatsanwaltschaft für die übrigen Verfahren 550 bis 5'500 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Zwangsmassnahmengericht 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Bezirksgericht 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Kreisgericht 1'100 bis 8'800 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Richter oder Jugendgericht in erster Instanz 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-i‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      i)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Jugendgericht im Berufungsverfahren 550 bis 5'500 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-j‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      j)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Kantonsgericht im Berufungs- und Revisionsverfahren 1'100 bis 8'800 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-k‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      k)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor einem Richter des Kantonsgerichts oder der Strafkammer im Beschwerdeverfahren 300 bis 2'200 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-l‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      l)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Straf- und Massnahmenvollzugsrichter und in den anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des EGStGB 300 bis 2'200 Franken.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_14":{"art_id":"art_14","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 14 Berufungsinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">14</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Berufungsinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht stellt die Berufungsinstanz dar.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ein Kantonsrichter kann bei Berufungen gegen Urteile der Bezirksrichter entscheiden, die als Hauptstrafe eine Busse, eine Geldstrafe, eine gemeinnützige Arbeit oder eine bedingte Freiheitsstrafe zum Inhalt haben, sofern eine vorausgehende bedingt erlassene Strafe nicht widerrufen wird. Der beauftragte Richter kann den Fall vor einen Gerichtshof bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">In den übrigen Fällen untersteht die Berufung einem Gerichtshof des Kantonsgerichts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}