{"id":"9183760d083af9c7a498dd492d9fe38c","file_name":"KGVS-20251118-S1-25-134-20260220-F61.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-11-18","date_publication":"2026-02-20","date_file_modification":null,"object_code":"F61","case_number":{"id":"S1 25 134","text":"S1 25 134"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2025,"case_increment":134,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":7,"legal_nature":{"id":149,"text":"EL"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":380,"text":"AHV"},{"id":614,"text":"ANRECHNUNG"},{"id":1310,"text":"BERECHNUNG"},{"id":1409,"text":"BESCHWERDEANTWORT"},{"id":1572,"text":"BEZOGENER"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2477,"text":"EINFAMILIENHAUS"},{"id":2520,"text":"EINKOMMEN"},{"id":2556,"text":"EINSPRACHE"},{"id":2606,"text":"EL"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2785,"text":"ERGÄNZUNGSLEISTUNG"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3530,"text":"GEGENLEISTUNG"},{"id":3771,"text":"GESETZ"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4135,"text":"HAUSHALT"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":4656,"text":"KANTONALE AUSGLEICHSKASSE"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4789,"text":"KENNTNIS"},{"id":5663,"text":"MIETZINS"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":5835,"text":"MUTTER"},{"id":5945,"text":"NEBENKOSTEN"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":7447,"text":"SCHRIFTENWECHSEL"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7959,"text":"STEMPEL"},{"id":8215,"text":"STREITGEGENSTAND"},{"id":8365,"text":"TEILERLASS"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":8966,"text":"UNTERMIETER"},{"id":9078,"text":"VERBINDUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9260,"text":"VERMÖGEN"},{"id":9452,"text":"VERSCHULDEN"},{"id":9477,"text":"VERSICHERUNGSGERICHT"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10111,"text":"WOHNSITZ IN DER SCHWEIZ"},{"id":10200,"text":"ZIMMER"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_2","title":"Art. 2 Geltungsbereich und Verhältnis zu den einzelnen  Sozialversicherungsgesetzen","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b> Geltungsbereich und Verhältnis zu den einzelnen  Sozialversicherungsgesetzen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p>Die Bestimmungen dieses Gesetzes sind auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungs­gesetze es vorsehen.</p></div></article>"},"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_25","title":"Art. 25 Rückerstattung","content":"<article id=\"art_25\"><a name=\"a25\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_25\" routerlink=\"./\"><b>Art. 25</b> Rückerstattung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt.</p><p> Der Rückforderungsanspruch erlischt drei Jahre, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre seit der Auszahlung der einzelnen Leistung. Wird der Rück­­erstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend.</p><p> Zuviel bezahlte Beiträge können zurückgefordert werden. Der Anspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem der Beitragspflichtige von seinen zu hohen Zahlungen Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Beiträge bezahlt wurden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e728\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"},"art_31":{"art_id":"art_31","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_31","title":"Art. 31 Meldung bei veränderten Verhältnissen","content":"<article id=\"art_31\"><a name=\"a31\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_31\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_31\" routerlink=\"./\"><b>Art. 31</b> Meldung bei veränderten Verhältnissen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede wesentliche Änderung in den für eine Leistung massgebenden Verhältnissen ist von den Bezügerinnen und Bezügern, ihren Angehörigen oder Dritten, denen die Leistung zukommt, dem Versicherungsträger oder dem jeweils zuständigen Durchführungsorgan zu melden.</p><p> Erhält eine an der Durchführung der Sozialversicherung beteiligte Person oder Stelle Kenntnis davon, dass sich die für die Leistung massgebenden Verhältnisse geändert haben, so ist dies dem Versicherungsträger zu melden.</p></div></article>"},"art_58":{"art_id":"art_58","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58","title":"Art. 58 Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_58\"><a name=\"a58\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_58\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58\" routerlink=\"./\"><b>Art. 58</b> Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zuständig ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.</p><p> Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person oder des Beschwerde führenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat; lässt sich keiner dieser Orte ermitteln, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem das Durchführungsorgan seinen Sitz hat.</p><p> Die Behörde, die sich als unzuständig erachtet, überweist die Beschwerde ohne Verzug dem zuständigen Versicherungsgericht.</p></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59","title":"Art. 59 Legitimation","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> Legitimation </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat.</p></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"830.11","law":{"systematic_id":"830.11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de","title":"Verordnungüber den Allgemeinen Teildes Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSV"},"articles":{"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de#art_4","title":"Art. 4 Erlass","content":"<article id=\"art_4\"><a name=\"a4\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_4\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/569/de#art_4\" routerlink=\"./\"><b>Art. 4</b> Erlass </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Rückerstattung unrechtmässig gewährter Leistungen, die in gutem Glauben empfangen wurden, wird bei Vorliegen einer grossen Härte ganz oder teilweise erlassen.</p><p> Massgebend für die Beurteilung, ob eine grosse Härte vorliegt, ist der Zeitpunkt, in welchem über die Rückforderung rechtskräftig entschieden ist.</p><p> Behörden, welchen die Leistungen nach Artikel 20 ATSG oder den Bestimmungen der Einzelgesetze ausgerichtet wurden, können sich nicht auf das Vorliegen einer grossen Härte berufen.</p><p> Der Erlass wird auf schriftliches Gesuch gewährt. Das Gesuch ist zu begründen, mit den nötigen Belegen zu versehen und spätestens 30 Tage nach Eintritt der Rechtskraft der Rückforderungsverfügung einzureichen.</p><p> Über den Erlass wird eine Verfügung erlassen.</p></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"},"articles":{"art_1":{"art_id":"art_1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_1","title":"Art. 1","content":"<article id=\"art_1\"><a name=\"a1\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_1\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_1\" routerlink=\"./\"><b>Art. 1</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei­nen Teil des Sozialversi­cherungsrechts (ATSG) sind auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversi­cherung anwendbar, so­weit das vor­liegende Gesetz nicht aus­drück­lich eine Ab­weichung vom ATSG vorsieht.</p><p> Das ATSG ist, mit Ausnahme der Artikel 32 und 33, nicht anwendbar auf die Gewährung von Beiträgen zur Förderung der Altershilfe (Art. 101).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e135\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d479619e148\"> Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/511/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3453</a>; <a href=\"eli/fga/2002/114/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 803</a>).</p></div></div></article>"},"art_84":{"art_id":"art_84","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84","title":"Art. 84 Besondere Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_84\"><a name=\"a84\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_84\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84\" routerlink=\"./\"><b>Art. 84</b></a><a fragment=\"#art_84\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_84\" routerlink=\"./\"> Besondere Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Über Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen entscheidet in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 ATSG das Ver­sicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e7629\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>; <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d479619e7661\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p></div></div></article>"}}},{"id":"831.30","law":{"systematic_id":"831.30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de","title":"Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung","abbreviation":"ELG"},"articles":{"art_1":{"art_id":"art_1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_1","title":"Art. 1","content":"<article id=\"art_1\"><a name=\"a1\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_1\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_1\" routerlink=\"./\"><b>Art. 1</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei­nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind auf die Leistungen nach dem 2. Kapitel anwendbar, soweit das vorliegende Gesetz nicht ausdrücklich eine Ab­weichung vom ATSG vorsieht.</p><p> Die Artikel 32 und 33 ATSG sind auf die Leistungen der gemeinnützigen Institu­tionen nach dem 3. Kapitel anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e62\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p></div></div></article>"},"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_10","title":"Art. 10 Anerkannte Ausgaben","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b><i></i> <i></i>Anerkannte Ausgaben </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bei Personen, die nicht dauernd oder nicht länger als drei Monate in einem Heim oder Spital leben (zu Hause lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>als Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf pro Jahr:<dl><dt>1.</dt><dd>bei alleinstehenden Personen: 19 610 Franken,</dd><dt>2.</dt><dd>bei Ehepaaren: 29 415 Franken,</dd><dt>3.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kin­derrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr vollendet haben: 10 260 Franken; dabei gelten für die ersten zwei Kinder der volle Betrag, für zwei weitere Kinder je zwei Drittel und für die übrigen Kinder je ein Drittel dieses Betrages,</dd><dt>4.</dt><dd>bei rentenberechtigten Waisen und bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen und das 11. Altersjahr noch nicht vollen­det haben: 7200 Franken; dabei gilt für das erste Kind der volle Betrag; für jedes weitere Kind reduziert er sich um einen Sechstel des vorangehenden Betrages; der Betrag für das fünfte Kind gilt auch für weitere Kinder;</dd></dl></dd><dt>b.</dt><dd>der Mietzins einer Wohnung und die damit zusammenhängenden Nebenkosten; wird eine Schlussabrechnung für die Nebenkosten erstellt, so ist weder eine Nach- noch eine Rückzahlung zu berücksichtigen; als jährlicher Höchstbetrag werden anerkannt: <dl><dt>1.</dt><dd>für eine allein lebende Person: 16 440 Franken in der Region 1, 15 900 Franken in der Region 2 und 14 520 Franken in der Region 3,</dd><dt>2.</dt><dd>bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen:<dl><dt>– </dt><dd>für die zweite Person zusätzlich: 3000 Franken in allen 3 Regionen</dd><dt>– </dt><dd xmlns:tmp=\"urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp\">für die dritte Person zusätzlich: 2160 Franken in der Region 1 und<tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"S\" name=\"w:shd\"></tmp:inl> <tmp:inl id=\"d71e2494\" md=\"E\"></tmp:inl>1800 Franken in den Regionen 2 und 3</dd><dt>– </dt><dd>für die vierte Person zusätzlich: 1920 Franken in der Region 1, 1800 Franken in der Region 2 und 1560 Franken in der Region 3,</dd></dl></dd><dt>3.</dt><dd>bei der notwendigen Miete einer rollstuhlgängigen Wohnung: zusätzlich 6000 Franken;</dd></dl></dd><dt>c.</dt><dd>anstelle des Mietzinses der Mietwert der Liegenschaft bei Personen, die eine Liegenschaft bewohnen, an der sie oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen ist, das Eigentum, die Nutzniessung oder ein Wohnrecht haben; Buchstabe b gilt sinngemäss.</dd></dl><p> Bei mehreren im gleichen Haushalt lebenden Personen wird der Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für jede anspruchsberechtigte oder in die gemeinsame Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossene Person nach Artikel 9 Absatz 2 einzeln festgesetzt und die Summe der anerkannten Beträge durch die Anzahl aller im Haushalt lebenden Personen geteilt. Zusatzbeträge werden nur für die zweite bis vierte Person gewährt.</p><p> Für Personen, die in gemeinschaftlichen Wohnformen leben und bei denen keine gemeinsame Berechnung nach Artikel 9 Absatz 2 erfolgt, gilt der jährliche Höchstbetrag der anerkannten Mietkosten für eine Person in einem Haushalt mit zwei Personen. Der Bundesrat bestimmt, wie der Höchstbetrag zu bemessen ist für:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Ehepaare, bei denen beide Ehegatten zusammen in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben; </dd><dt>b.</dt><dd>Personen, die zusammen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben.</dd></dl><p> Der Bundesrat regelt die Einteilung der Gemeinden in die drei Regionen. Er stützt sich dabei auf die Raumgliederung des Bundesamtes für Statistik.</p><p> Das Eidgenössische Departement des Innern legt die Zuteilung der Gemeinden in einer Verordnung fest. Es überprüft die Zuteilung, wenn das Bundesamt für Statistik die ihr zugrunde liegende Raumgliederung ändert.</p><p> Die Kantone können bean­tragen, die Höchstbeträge in einer Gemeinde um bis zu 10 Prozent zu senken oder zu erhöhen. Dem Antrag auf die Senkung der Höchstbeträge wird entsprochen, wenn und solange der Mietzins von 90 Prozent der Bezügerinnen oder Bezüger von Ergänzungsleistungen durch die Höchstbeträge gedeckt ist. Der Bundesrat regelt das Verfahren.</p><p> Der Bundesrat überprüft mindestens alle zehn Jahre, ob und in welchem Ausmass die Höchstbeträge die effektiven Mietzinse der Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen decken und veröffentlicht die Ergebnisse seiner Prüfung. Er nimmt die Überprüfung und Veröffentlichung früher vor, wenn sich der Mietpreisindex um mehr als 10 Prozent seit der letzten Überprüfung verändert hat.</p><p> Bei Personen, die dauernd oder länger als drei Monate in einem Heim oder Spital leben (in Heimen oder Spitälern lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Tagestaxe für die Tage, die vom Heim oder Spital in Rechnung gestellt werden; die Kantone können die Kosten begrenzen, die wegen des Aufenthaltes in einem Heim oder Spital berücksichtigt werden; sie sorgen dafür, dass durch den Aufenthalt in einem anerkannten Pflegeheim in der Regel keine Abhängigkeit von der Sozialhilfe entsteht;</dd><dt>b.</dt><dd>ein vom Kanton zu bestimmender Betrag für persönliche Auslagen.</dd></dl><p> Bei allen Personen werden zudem als Ausgaben anerkannt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Gewinnungskosten bis zur Höhe des Bruttoerwerbseinkommens;</dd><dt>b.</dt><dd>Gebäudeunterhaltskosten und Hypothekarzinse bis zur Höhe des Brutto­ertra­ges der Liegenschaft;</dd><dt>c.</dt><dd>Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes unter Ausschluss der Prä­mien für die Krankenversicherung; </dd><dt>d.</dt><dd>der Betrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung; er entspricht einem jährlichen Pauschalbetrag in der Höhe der kantonalen beziehungsweise regionalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (inkl. Unfalldeckung), höchstens jedoch der tatsächlichen Prämie;</dd><dt>e.</dt><dd>geleistete familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>f.</dt><dd>Netto-Betreuungskosten für die notwendige und ausgewiesene familienergänzende Betreuung von Kindern, die das 11. Altersjahr noch nicht vollendet haben.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e700\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e718\"> Beträge angepasst gemäss Art. 1 der V 21 vom 14. Okt. 2020 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<i>AS <b>2020</b> 4619</i>).</p><p id=\"fn-d72937e738\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e756\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e774\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e817\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e835\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e860\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.</p><p id=\"fn-d72937e887\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e914\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e941\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform) (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>;  <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>). Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a>).</p><p id=\"fn-d72937e968\"> Eingefügt durch Ziff. III des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Verein­barkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit  1. Jan.  2021(<i>AS <b>2020</b> 4525</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1504/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4103</a></p><p id=\"fn-d72937e984\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1003\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1037\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1058\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p></div></div></article>"},"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11","title":"Art. 11 Anrechenbare Einnahmen","content":"<article id=\"art_11\"><a name=\"a11\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_11\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_11\" routerlink=\"./\"><b>Art. 11</b><i></i> <i></i>Anrechenbare Einnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als Einnahmen werden angerechnet:</p><dl><dt>a.</dt><dd>zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich 1000 Franken und bei Ehepaaren und Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 1500 Franken übersteigen; bei Ehegatten ohne Anspruch auf Ergänzungsleis­tungen wird das Erwerbseinkom­men zu 80 Prozent angerechnet; bei invaliden Personen mit einem Anspruch auf ein Taggeld der IV wird es voll angerechnet;</dd><dt>b.</dt><dd>Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen einschliesslich des Jahreswerts einer Nutzniessung oder eines Wohnrechts oder des Jahresmietwerts einer Liegenschaft, an der die Bezügerin oder der Bezüger oder eine andere Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum hat und von mindestens einer dieser Personen bewohnt wird;</dd><dt>c.</dt><dd>ein Fünfzehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei alleinstehenden Personen 30 000 Franken, bei Ehepaaren 50 000 Franken und bei rentenberechtigten Waisen sowie bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, 15 000 Franken übersteigt; hat die Bezügerin oder der Bezüger oder eine Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistungen eingeschlossen ist, Eigentum an einer Liegenschaft, die mindestens von einer dieser Personen bewohnt wird, so ist nur der 112 500 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen;</dd><dt>d.</dt><dd>Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich der Renten der AHV und der IV;</dd><dt>e.</dt><dd>Leistungen aus Verpfründungsvertrag und ähnlichen Vereinbarungen;</dd><dt>f.</dt><dd>Familienzulagen;</dd><dt>g.</dt><dd>...</dd><dt>h.</dt><dd>familienrechtliche Unterhaltsbeiträge;</dd><dt>i.</dt><dd>die Prämienverbilligung für die Zeitspanne, für die rückwirkend eine Ergänzungsleistung ausgerichtet wird.</dd></dl><p> In Abweichung von Absatz 1 Buchstabe c ist nur der 300 000 Franken übersteigende Wert der Liegenschaft beim Vermögen zu berücksichtigen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>wenn ein Ehepaar oder einer der Ehegatten Eigentum an einer Liegenschaft hat, die von einem der Ehegatten bewohnt wird, während der andere im Heim oder Spital lebt; oder</dd><dt>b.</dt><dd>wenn eine Person Bezügerin einer Hilflosenentschädigung der AHV, IV, Unfallversicherung oder Militärversicherung ist und eine Liegenschaft bewohnt, an der sie oder ihr Ehegatte Eigentum hat.</dd></dl><p> Für in Heimen oder Spitälern lebende Personen können die Kantone den Vermö­gensverzehr abweichend von Absatz 1 Buchstabe c festlegen. Die Kantone können den Vermögensverzehr auf höchstens einen Fünftel erhöhen.</p><p> Nicht angerechnet werden:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Verwandtenunterstützungen nach den Artikeln 328–330 des Zivilgesetz­­bu­ches;</dd><dt>b.</dt><dd>Unterstützungen der öffentlichen Sozialhilfe;</dd><dt>c.</dt><dd>öffentliche oder private Leistungen mit ausgesprochenem Fürsorgecharakter;</dd><dt>d.</dt><dd>Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen;</dd><dt>e.</dt><dd>Stipendien und andere Ausbildungsbeihilfen;</dd><dt>f.</dt><dd>Assistenzbeiträge der AHV oder der IV;</dd><dt>g.</dt><dd>Beiträge der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an die Pflegeleistungen in einem Heim, wenn in der Tagestaxe keine Pflegekosten nach dem KVG berücksichtigt werden.</dd></dl><p> Der Bundesrat bestimmt die Fälle, in denen die Hilflosenentschädigungen der Sozialversicherungen als Einnahmen angerechnet werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e1090\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1108\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1126\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1153\"> Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1174\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1200\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 13. Juni 2008 über die Neuordnung der Pflege­finanzierung (<a href=\"eli/oc/2009/432/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2009</b> 3517</a>; <a href=\"eli/fga/2005/237/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005 </b>2033</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom  22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit 1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1235\"> <a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p><p id=\"fn-d72937e1258\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1276\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1292\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p></div></div></article>"},"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_2","title":"Art. 2 Grundsatz","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b><i></i> <i></i>Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach den Artikeln 4–6 erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs.</p><p> Die Kantone können über den Rahmen dieses Gesetzes hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen. Die Erhebung von Ar­beitgeberbeiträgen ist ausgeschlossen.</p></div></article>"},"art_9":{"art_id":"art_9","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_9","title":"Art. 9 Berechnung und Höhe der jährlichen Ergänzungsleistung","content":"<article id=\"art_9\"><a name=\"a9\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_9\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_9\" routerlink=\"./\"><b>Art. 9</b><i></i> <i></i>Berechnung und Höhe der jährlichen Ergänzungsleistung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen, mindestens jedoch dem höheren der folgenden Beträge:</p><dl><dt>a.</dt><dd>der höchsten Prämienverbilligung, die der Kanton für Personen festgelegt hat, die weder Ergänzungsleistungen noch Sozialhilfe beziehen; </dd><dt>b.</dt><dd>60 Prozent des Pauschalbetrages für die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach Artikel 10 Absatz 3 Buchstabe d.</dd></dl><p> Ausländerinnen und Ausländer nach Artikel 5 Absatz 3 haben, solange sie die Karenzfrist nach Artikel 5 Absatz 1 nicht erfüllt haben, höchstens Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung in der Höhe des Mindestbetrages der entsprechenden ordentlichen Vollrente.</p><p> Die anerkannten Ausgaben sowie die anrechenbaren Einnahmen von Ehegatten und von Personen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen An­spruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, werden zusammen­gerech­net. Dies gilt auch für rentenberechtigte Waisen, die im gleichen Haushalt leben.</p><p> Bei Ehepaaren, bei denen ein Ehegatte oder beide in einem Heim oder Spital leben, wird die jährliche Ergänzungsleistung gemäss folgenden Grundsätzen für jeden Ehegatten gesondert berechnet:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Die anerkannten Ausgaben werden dem Ehegatten zugerechnet, den sie betreffen; betrifft eine Ausgabe beide Ehegatten, so wird sie je hälftig zugerechnet.</dd><dt>b.</dt><dd>Die anrechenbaren Einnahmen werden in der Regel je hälftig geteilt; davon ausgenommen ist der Vermögensverzehr; für Einnahmen, die nur einen Ehegatten betreffen, kann der Bundesrat weitere Ausnahmen vorsehen.</dd><dt>c.</dt><dd>Das Vermögen wird den Ehegatten hälftig zugerechnet; hat ein Ehepaar oder einer der Ehegatten Eigentum an einer Liegenschaft, die von einem Ehegatten bewohnt wird, während der andere im Heim oder Spital lebt, so werden dem im Heim oder Spital lebenden Ehegatten drei Viertel, dem zu Hause lebenden Ehegatten ein Viertel des Vermögens zugerechnet.</dd></dl><p> Kinder, deren anrechenbare Einnahmen die anerkannten Ausgaben übersteigen, fallen für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung ausser Betracht.</p><p> Der Bundesrat bestimmt:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Zusammenrechnung der anerkannten Ausgaben sowie der anrechenbaren Einnahmen von Familienmitgliedern; er kann Ausnahmen von der Zusam­menrechnung vorsehen, insbesondere bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen;</dd><dt>b.</dt><dd>die Bewertung der anrechenbaren Einnahmen, der anerkannten Ausgaben und des Vermögens;</dd><dt>c.</dt><dd>die Anrechnung von Einkünften aus einer zumutbaren Erwerbstätigkeit bei teilinvaliden Personen und bei Witwen ohne minderjährige Kinder; </dd><dt>c.</dt><dd>die Berücksichtigung der Hypothekarschulden für die Ermittlung des Reinvermögens;</dd><dt>d.</dt><dd>die zeitlich massgebenden Einnahmen und Ausgaben;</dd><dt>e.</dt><dd>die Pauschale für die Nebenkosten bei einer Liegenschaft, die von der Per­son bewohnt wird, die an der Liegenschaft Eigentum oder Nutzniessung hat;</dd><dt>f.</dt><dd>die Pauschale für Heizkosten einer gemieteten Wohnung, sofern diese von der Mieterin oder vom Mieter direkt getragen werden müssen;</dd><dt>g.</dt><dd>die Koordination mit der Prämienverbilligung nach dem Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG);</dd><dt>h.</dt><dd>die Definition des Heimes.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e519\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e536\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e567\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e602\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e630\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p></div></div></article>"}}},{"id":"831.301","law":{"systematic_id":"831.301","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de","title":"Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Al­ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung","abbreviation":"ELV"},"articles":{"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_2","title":"Art. 2 Vermögensschwelle","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b></a><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_2\" routerlink=\"./\"> Vermögensschwelle </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Ist eine Liegenschaft, die nach Artikel 9<i>a</i> Absatz 2 ELG nicht Bestandteil des Reinvermögens ist, mit Hypothekarschulden belastet, so bleiben diese bei der Ermittlung des Reinvermögens für die Vermögensschwelle nach Artikel 9<i>a</i> Absatz 1 ELG ausser Acht.</p><p> Meldet sich eine Person für eine jährliche Ergänzungsleistung an, ist für den Anspruch das Vermögen massgebend, das am ersten Tag des Monats vorhanden ist, ab dem die Ergänzungsleistung beansprucht wird.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d141744e280\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 29. Jan. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/112/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 599</a>).</p></div></div></article>"},"art_24":{"art_id":"art_24","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_24","title":"Art. 24 Meldepflicht","content":"<article id=\"art_24\"><a name=\"a24\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_24\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_24\" routerlink=\"./\"><b>Art. 24</b> <b></b>Meldepflicht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Von jeder Änderung der persönlichen und von jeder ins Gewicht fallenden Ände­rung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Anspruchsberechtigten hat dieser, sein gesetzli­cher Vertreter oder gegebenenfalls die Drittperson oder die Behörde, wel­cher eine Ergänzungsleistung ausbezahlt wird, der kantonalen Durchführungsstelle unverzüglich Mitteilung zu machen. Diese Meldepflicht erstreckt sich auch auf Ver­än­derungen, welche bei an der Ergänzungsleistung beteiligten Familiengliedern des Bezugsberech­tigten eintreten.</p></div></article>"},"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_25","title":"Art. 25 Änderung der jährlichen Ergänzungsleistung","content":"<article id=\"art_25\"><a name=\"a25\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_25\" routerlink=\"./\"><b>Art. 25</b></a><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_25\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Änderung der jährlichen Ergänzungsleistung</a><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1971/37_37_37/de#art_25\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die jährliche Ergänzungsleistung ist zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>bei jeder Veränderung der der Berechnung der jährlichen Ergänzungslei­s­tung zugrunde liegenden Personengemeinschaft;</dd><dt>b. </dt><dd>bei jeder Änderung der Rente der Alters-, Hinterlassenen- oder Invaliden­versi­cherung;</dd><dt>c. </dt><dd>bei Eintritt einer voraussichtlich längere Zeit dauernden Verminderung oder Erhöhung der vom ELG anerkannten Ausgaben und anrechenbaren Einnah­men sowie des Vermögens; massgebend sind die neuen, auf ein Jahr umge­rechneten dauernden Ausgaben und Einnahmen und das bei Eintritt der Ver­änderung vorhandene Vermögen; macht die Änderung weniger als 120 Fran­ken im Jahr aus, so kann auf eine Anpassung verzichtet werden;</dd><dt>d. </dt><dd>bei der periodischen Überprüfung, wenn eine Änderung der vom ELG aner­kannten Ausgaben und anrechenbaren Einnahmen sowie des Vermögens fest­gestellt wird; macht die Änderung weniger als 120 Franken im Jahr aus, so kann auf eine Anpassung verzichtet werden.</dd></dl><p> Die jährliche Ergänzungsleistung ist auf folgenden Zeitpunkt neu zu verfügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>in den Fällen von Absatz 1 Buchstaben a und b bei Veränderung der Perso­nen­gemeinschaft ohne Einfluss auf die Rente auf den Beginn des der Verän­derung folgenden Monats; bei Änderung der Rente auf den Beginn des neuen Renten­­anspruchs oder des Monats, in dem der Rentenanspruch erlischt;</dd><dt>b. </dt><dd>im Fall von Absatz 1 Buchstabe c bei Erhöhung des Ausgabenüberschusses auf den Beginn des Monats, in dem die Änderung gemeldet wurde, frühe­s­tens aber des Monats, in dem diese eingetreten ist;</dd><dt>c. </dt><dd>im Fall von Absatz 1 Buchstabe c bei Verminderung des Ausgabenüberschusses spätestens auf den Beginn des Monats, der auf die neue Verfügung folgt; vorbehalten bleibt die Rückforderung bei Verletzung der Meldepflicht;</dd><dt>d. </dt><dd>im Fall von Absatz 1 Buchstabe d auf Beginn des Monats, in dem die Änderung gemeldet wurde, frühestens aber des Monats, in dem diese eingetreten ist, und spätestens auf den Beginn des Monats, der auf die neue Verfügung folgt. Vorbehalten bleibt die Rückforderung bei Verletzung der Meldepflicht.</dd></dl><p> Eine Neuberechnung der jährlichen Ergänzungsleistung wegen Vermögensver­zehrs ist nur einmal jährlich möglich.</p><p> Die Herabsetzung einer laufenden Ergänzungsleistung infolge der Anrechnung eines Mindesteinkommens nach den Artikeln 14<i>a</i> Absatz 2 und 14<i>b</i> wird erst sechs Monate nach Zustellung der entsprechenden Verfügung wirksam.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d141744e2533\"> Fassung gemäss Ziff. II 2 der V vom 5. April 1978, in Kraft seit 1. Jan. 1979  (<a href=\"eli/oc/1978/420_420_420/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1978</b> 420</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2547\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2565\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2579\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2600\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2616\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2633\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2652\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998  (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2668\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. Sept. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/577/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3726</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2684\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. Sept. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/577/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3726</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2701\"> Eingefügt durch Ziff. I der V vom 16. Juni 1986 (<a href=\"eli/oc/1986/1204_1204_1204/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1986</b> 1204</a>). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Nov. 1997, in Kraft seit 1. Jan. 1998 (<a href=\"eli/oc/1997/2961_2961_2961/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1997</b> 2961</a>).</p><p id=\"fn-d141744e2727\"> Eingefügt durch Ziff. I der V vom 7. Dez. 1987, in Kraft seit 1. Jan. 1988  (<a href=\"eli/oc/1987/1797_1797_1797/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1987</b> 1797</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1684,"title":"BGE 140 V 521","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-521%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 25 Abs. 2 erster Satz und <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 2 ATSG</span>; <span class=\"artref\">Art. 321a Abs. 1 OR</span>; <span class=\"artref\">Art. 20 Abs. 1 BPG</span>; <span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 2 AHVG</span>; Art. 116 Abs. 1 in fine AHVV; Art. 7 Abs. 1 und 5 des Einführungsgesetzes des Kantons Bern vom 23. Juni 1993 zum AHVG (EG AHVG); Art. 9 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 der regierungsrätlichen Verordnung vom 4. November 1998 über die Ausgleichskasse des Kantons Bern und ihre Zweigstellen (AKBV); Art. 55 des Personalgesetzes des Kantons Bern vom 16. September 2004 (PG/BE); unterlassene Meldung der Wiederverheiratung eines Witwerrentenbezügers; Rückerstattung der unrechtmässig bezogenen Rentenleistungen; Auslösung der einjährigen Verwirkungsfrist durch ausserdienstlich erfolgte Kenntnisnahme?  <div class=\"paratf\">Das bei einer AHV-Gemeindezweigstelle vorhandene, aber nicht an den Hauptsitz weitergeleitete Wissen um eine leistungsrelevante Zivilstandsänderung ist der Ausgleichskasse des Kantons Bern grundsätzlich zuzurechnen (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Dies gilt indes nicht, wenn Zweigstellenmitarbeiter nicht im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit, sondern auf privatem Wege von der neuerlichen Verehelichung eines Witwerrentenbezügers erfahren. Weder aus <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 2 ATSG</span> (E. 7.1) noch aufgrund der aus dem Arbeitsverhältnis fliessenden allgemeinen Treuepflicht (E. 7.2) lässt sich für die Mitarbeiter eines Sozialversicherers die Verpflichtung ableiten, ausserdienstlich erlangtes Wissen in ihre behördliche Tätigkeit einzubringen. </div>\n</div>"},{"id":2218,"title":"BGE 142 V 299","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-299%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 9 Abs. 1, Art. 10 Abs. 1 lit. b und Art. 14 Abs. 1 lit. b, Abs. 2 und 3 ELG; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/831.301/16^c/1\" type=\"start\"></artref>Art. 16c Abs. 1 und 2 ELV</span><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/831.301/2\" type=\"end\"></artref>; Art. 9 Abs. 2 der Verordnung des Kantons St. Gallen vom 11. Dezember 2007 über die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten bei den Ergänzungsleistungen; Mietzinsabzug bei gemeinsam bewohnter Wohnung.  <div class=\"paratf\">Werden Wohnungen oder Einfamilienhäuser auch von Personen bewohnt, welche nicht in die EL-Berechnung eingeschlossen sind, dann ist der Mietzins grundsätzlich zu gleichen Teilen auf die einzelnen Personen aufzuteilen. Die Mietzinsanteile der Personen, die nicht in die EL-Berechnung eingeschlossen sind, werden bei der Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung ausser Betracht gelassen (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/831.301/16^c/1\" type=\"start\"></artref>Art. 16c Abs. 1 und 2 ELV</span><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/831.301/2\" type=\"end\"></artref>). Diese Regelung gilt auch in der vorliegenden Konstellation, in welcher die Enkelin ihre im selben Haushalt lebende, EL-beziehende Grossmutter pflegte und dafür keinen Beitrag an die Miete bezahlte (E. 5 und 6). </div>\n</div>"},{"id":3482,"title":"BGE 127 V 10","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-10%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 3b Abs. 1 lit. b, <artref id=\"CH/831.30/5/1/b\" type=\"start\"></artref>Art. 5 Abs. 1 lit. b, <artref id=\"CH/831.30/19/2\" type=\"start\"></artref>Art. 19 Abs. 2 ELG</span><artref id=\"CH/831.30/5/1/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/831.30/3^b/1/b\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/831.301/16^c/1\" type=\"start\"></artref>Art. 16c Abs. 1 und 2 ELV</span><artref id=\"CH/831.301/16^c/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/831.301/2\" type=\"end\"></artref>: Mietzinsabzug.  <div class=\"paratf\">Die in <span class=\"artref\">Art. 16c ELV</span> statuierte Mietzinsaufteilung bei gemeinsam bewohnter Wohnung ist gesetzmässig. </div>\n</div>"},{"id":4388,"title":"BGE 130 V 263","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-263%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 3a Abs. 4 und 6, <span class=\"artref\">Art. 3b Abs. 1 lit. b, <artref id=\"CH/831.30/5/1/b\" type=\"start\"></artref>Art. 5 Abs. 1 lit. b ELG</span><artref id=\"CH/831.30/3^b/1/b\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 16c Abs. 1 ELV</span>: Einbezug der Einnahmen und Ausgaben der Kinder in die Ergänzungsleistungsberechnung.  <div class=\"paratf\">Ob ein Kind, das zu einer Rente berechtigt, bei der Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung des Anspruchstellers ausser Betracht fällt, ist auf Grund einer Vergleichsrechnung festzustellen, bei welcher die einzelnen Positionen nach Massgabe der üblichen Regelung einzusetzen sind, die bei Einbezug der Einnahmen und Ausgaben von Kindern einerseits und bei deren Ausserachtlassung andererseits gilt. Daher ist bei der Rechnung ohne Einbezug des Kindes ein Mietzinsanteil nach <span class=\"artref\">Art. 16c ELV</span> zu berücksichtigen (Erw. 5.2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":13078,"title":"9C_519/2019","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=14.01.2020&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=5&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-01-2020-9C_519-2019&number_of_ranks=130118"},{"id":19827,"title":"9C_242/2018","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=21.02.2019&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=25&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-02-2019-9C_242-2018&number_of_ranks=123387"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"},"articles":{"art_7":{"art_id":"art_7","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Art. 7 Ausübung der öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">7</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Ausübung der öffentlich-rechtlichen Gerichtsbarkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--a-7--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird ausgeübt durch:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--a-7--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      das Kantonsgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--a-7--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die besonderen Rekurskommissionen.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--a-7--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsbarkeit in sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten wird vom Kantonsgericht ausgeübt. Wenn ein Gerichtshof des Kantonsgerichts sich erstinstanzlich mit einer Angelegenheit, welche nicht unter den Artikel 86 Absatz 2 des Bundesgerichtsgesetzes fällt, befasst hat, kann gemäss den Bestimmungen über das Verwaltungsverfahren Beschwerde bei einem anderen Gerichtshof des Kantonsgerichts geführt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_4":{"art_id":"art_4","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 4 Parteientschädigung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">4</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Parteientschädigung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Parteientschädigung umfasst die Entschädigung an die berechtigte Partei (Abs. 2) und die Kosten des Rechtsbeistands (Abs. 3). Sie deckt grundsätzlich die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten. Der Entscheid, der die Parteientschädigung festsetzt, hat keinen Einfluss auf das interne Verhältnis zwischen Rechtsbeistand und Klient.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die einer Partei gewährte Entschädigung umfasst die Rückerstattung ihrer Auslagen und, falls es die besonderen Umstände rechtfertigen, eine Abgeltung für Zeitverlust und entgangenen Gewinn.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-4--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Kosten des Rechtsbeistands umfassen das Honorar, welches sich nach den Artikeln 27 und folgende des vorliegenden Gesetzes berechnet, und weitere Auslagen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}