{"id":"9619f7c377b86c40b79edd3b31e1eae5","file_name":"TCVS-20130527-S1-13-24-20150402-F61.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2013-05-27","date_publication":"2015-04-02","date_file_modification":null,"object_code":"F61","case_number":{"id":"S1 13 24","text":"S1 13 24"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2013,"case_increment":24,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":5,"legal_nature":{"id":149,"text":"EL"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":306,"text":"ABSTRAKTHEIT"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":812,"text":"ARZT"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1310,"text":"BERECHNUNG"},{"id":1400,"text":"BESCHWERDE IN ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN ANGELEGENHEITEN"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":1715,"text":"BROT"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2142,"text":"DEPARTEMENT"},{"id":2171,"text":"DIABETES"},{"id":2179,"text":"DIÄT"},{"id":2378,"text":"EDI"},{"id":2433,"text":"EIDGENÖSSISCHES VERSICHERUNGSGERICHT"},{"id":2465,"text":"EINFACHE ALTERSRENTE"},{"id":2557,"text":"EINSPRACHEENTSCHEID"},{"id":2606,"text":"EL"},{"id":2632,"text":"ELKV"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2785,"text":"ERGÄNZUNGSLEISTUNG"},{"id":2815,"text":"ERNÄHRUNG"},{"id":2880,"text":"ERTRAG"},{"id":2905,"text":"ESSEN(TÄTIGKEIT)"},{"id":3259,"text":"FLÜCHTLING"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3695,"text":"GERICHTSSCHREIBER"},{"id":4159,"text":"HEFE"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5116,"text":"KRANKHEIT"},{"id":5127,"text":"KRANKHEITSKOSTEN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5580,"text":"MAXIMUM"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6054,"text":"NORM"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6527,"text":"POLITIK"},{"id":6972,"text":"REGIONALER ÄRZTLICHER DIENST"},{"id":7044,"text":"RENTE"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7948,"text":"STEIN"},{"id":8772,"text":"ULCUS"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9462,"text":"VERSICHERTER"},{"id":9467,"text":"VERSICHERUNG"},{"id":9562,"text":"VERTRETER"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9898,"text":"WEBSITE"},{"id":10109,"text":"WOHNSITZ"},{"id":10135,"text":"ZAHL"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.30","law":{"systematic_id":"831.30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de","title":"Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung","abbreviation":"ELG"},"articles":{"art_14":{"art_id":"art_14","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_14","title":"Art. 14 Krankheits- und Behinderungskosten","content":"<article id=\"art_14\"><a name=\"a14\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_14\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/804/de#art_14\" routerlink=\"./\"><b>Art. 14</b><i></i> <i></i>Krankheits- und Behinderungskosten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Kantone vergüten den Bezügerinnen und Bezügern einer jährlichen Ergänzungsleistung die ausgewiesenen, im laufenden Jahr entstandenen Kosten für:</p><dl><dt>a.</dt><dd>zahnärztliche Behandlung;</dd><dt>b.</dt><dd>Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause sowie in Tagesstrukturen;</dd><dt>b.</dt><dd>vorübergehende Aufenthalte in einem Heim oder Spital, längstens jedoch für 3 Monate; dauert der Heim- oder Spitalaufenthalt länger als 3 Monate, wird die jährliche Ergänzungsleistung rückwirkend ab dem Heim- oder Spitaleintritt nach Artikel 10 Absatz 2 berechnet;</dd><dt>c.</dt><dd>ärztlich angeordnete Bade- und Erholungskuren;</dd><dt>d.</dt><dd>Diät;</dd><dt>e.</dt><dd>Transporte zur nächstgelegenen Behandlungsstelle;</dd><dt>f.</dt><dd>Hilfsmittel; und</dd><dt>g.</dt><dd>die Kostenbeteiligung nach Artikel 64 KVG.</dd></dl><p> Die Kantone bezeichnen die Kosten, die nach Absatz 1 vergütet werden können. Sie können die Vergütung auf im Rahmen einer wirtschaftlichen und zweckmässi­gen Leistungserbringung erforderliche Ausgaben beschränken.</p><p> Für die zusätzlich zur jährlichen Ergänzungsleistung vergüteten Krankheits- und Behinderungskosten können die Kantone Höchstbeträge festlegen. Diese dürfen jedoch folgende Beträge pro Jahr nicht unterschreiten:</p><p></p><div class=\"table\"><table border=\"1\"><tbody><tr><td><p>a.  bei zu Hause lebenden Personen:</p></td><td><p></p></td></tr><tr><td><dl><dt>1.</dt><dd>alleinstehende und verwitwete Personen,</dd></dl></td><td><p></p></td></tr><tr><td><dl><dt>Ehegatten von in Heimen oder Spitälern lebenden Personen:</dt><dd></dd></dl></td><td><p><br/>25 000 Franken</p></td></tr><tr><td><dl><dt>2.</dt><dd>Ehepaare:</dd></dl></td><td><p>50 000 Franken</p></td></tr><tr><td><dl><dt>3.</dt><dd>Vollwaisen:</dd></dl></td><td><p>10 000 Franken</p></td></tr><tr><td><p>b.  bei in Heimen oder Spitälern lebenden Personen:</p></td><td><p>  6 000 Franken</p></td></tr></tbody></table></div><p></p><p> Bei zu Hause lebenden Personen mit einem Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der IV oder der Unfallversicherung erhöht sich der Mindestbetrag nach Absatz 3 Buchstabe a Ziffer 1 bei schwerer Hilflosigkeit auf 90 000 Franken, soweit die Kosten für Pflege und Betreuung durch die Hilflosenentschädigung und den Assistenzbeitrag der AHV oder der IV nicht gedeckt sind. Der Bundesrat regelt die entsprechende Erhöhung bei mittelschwerer Hilflosigkeit und die Erhöhung des Betrages für Ehepaare.</p><p> Der Betrag wird auch bei Bezügerinnen und Bezügern einer Hilflosenentschä­digung der AHV, die vorher eine Hilflosenentschädigung der IV bezogen haben, nach Absatz 4 erhöht.</p><p> Personen, die auf Grund eines Einnahmenüberschusses keinen Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung haben, haben Anspruch auf die Vergütung der Krank­heits- und Behinderungskosten, die den Einnahmenüberschuss übersteigen.</p><p> Die Kantone können in Rechnung gestellte Kosten, welche noch nicht bezahlt sind, direkt dem Rechnungssteller oder der Rechnungsstellerin vergüten.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d72937e1428\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1454\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2019 (EL-Reform), in Kraft seit  1. Jan. 2021 (<a href=\"eli/oc/2020/111/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 585</a>; <a href=\"eli/fga/2016/1620/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2016</b> 7465</a>).</p><p id=\"fn-d72937e1485\"> <a href=\"eli/cc/1995/1328_1328_1328/de\" routerlink=\"./\">SR <b>832.10</b></a></p><p id=\"fn-d72937e1552\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/799/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 5659</a>; <a href=\"eli/fga/2010/340/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1817</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[],"metadata_lex_atf_other":[{"id":60110,"title":"9C_443/2013","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=04.10.2013&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=19&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-10-2013-9C_443-2013&number_of_ranks=83088"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}