{"id":"9f7d650c511f5975994d3fe09fcb47db","file_name":"TCVS-20110429-C1-11-78-20140507-141-RVJ-2011-300-301.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2011-04-29","date_publication":"2014-05-07","date_file_modification":null,"object_code":"141","case_number":{"id":"C1 11 78","text":"C1 11 78"},"case_instance":{"id":3,"text":"Z1 Zivilrecht ordentlich"},"case_year":2011,"case_increment":78,"is_zwr":true,"zwr_year":2011,"zwr_page_start":300,"zwr_page_end":301,"page_count":2,"legal_nature":{"id":53,"text":"Vormundschaft"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1256,"text":"BEISTANDSCHAFT"},{"id":1410,"text":"BESCHWERDEFRIST"},{"id":2127,"text":"DELEGIERTER"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2824,"text":"ERÖFFNUNG DES ENTSCHEIDS"},{"id":3373,"text":"FREIWILLIGE GERICHTSBARKEIT"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3784,"text":"GESETZLICHE FRIST"},{"id":3898,"text":"GOLD"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":7535,"text":"SCHWEIZERISCHE ZIVILPROZESSORDNUNG"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8265,"text":"SUMMARISCHES VERFAHREN"},{"id":8524,"text":"TREU UND GLAUBEN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9216,"text":"VERLÄNGERUNG"},{"id":9752,"text":"VORMUND"},{"id":9898,"text":"WEBSITE"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10200,"text":"ZIMMER"},{"id":10218,"text":"ZIVILPROZESS"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"},"articles":{"art_9":{"art_id":"art_9","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_9","title":"Art. 9 Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben","content":"<article id=\"art_9\"><a name=\"a9\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_9\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_9\" routerlink=\"./\"><b>Art. 9</b> <b></b>Schutz vor Willkür und Wahrung von Treu und Glauben </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden.</p></div></article>"}}},{"id":"210","law":{"systematic_id":"210","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de","title":"Schweizerisches Zivilgesetzbuch","abbreviation":"ZGB"},"articles":{"art_369":{"art_id":"art_369","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_369","title":"Art. 369","content":"<article id=\"art_369\"><a name=\"a369\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_369\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_369\" routerlink=\"./\"><b>Art. 369</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wird die auftraggebende Person wieder urteilsfähig, so verliert der Vorsorgeauftrag seine Wirksamkeit von Gesetzes wegen.</p><p> Werden dadurch die Interessen der auftraggebenden Person gefährdet, so ist die beauftragte Person verpflichtet, so lange für die Fortführung der ihr übertragenen Aufgaben zu sorgen, bis die auftraggebende Person ihre Interessen selber wahren kann.</p><p> Aus Geschäften, welche die beauftragte Person vornimmt, bevor sie vom Erlöschen ihres Auftrags erfährt, wird die auftraggebende Person verpflichtet, wie wenn der Auftrag noch bestehen würde.</p></div></article>"},"art_370":{"art_id":"art_370","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_370","title":"Art. 370","content":"<article id=\"art_370\"><a name=\"a370\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_370\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_370\" routerlink=\"./\"><b>Art. 370</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Eine urteilsfähige Person kann in einer Patientenverfügung festlegen, welchen medizinischen Massnahmen sie im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmt oder nicht zustimmt.</p><p> Sie kann auch eine natürliche Person bezeichnen, die im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt die medizinischen Massnahmen besprechen und in ihrem Namen entscheiden soll. Sie kann dieser Person Weisungen erteilen.</p><p> Sie kann für den Fall, dass die bezeichnete Person für die Aufgaben nicht geeignet ist, den Auftrag nicht annimmt oder ihn kündigt, Ersatzverfügungen treffen.</p></div></article>"}}},{"id":"272","law":{"systematic_id":"272","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de","title":"Schweizerische Zivilprozessordnung","abbreviation":"ZPO"},"articles":{"art_142":{"art_id":"art_142","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_142","title":"Art. 142 Beginn und Berechnung","content":"<article id=\"art_142\"><a name=\"a142\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_142\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_142\" routerlink=\"./\"><b>Art. 142</b> Beginn und Berechnung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen.</p><p> Berechnet sich eine Frist nach Monaten, so endet sie im letzten Monat an dem Tag, der dieselbe Zahl trägt wie der Tag, an dem die Frist zu laufen begann. Fehlt der entsprechende Tag, so endet die Frist am letzten Tag des Monats.</p><p> Fällt der letzte Tag einer Frist auf einen Samstag, einen Sonntag oder einen am Gerichtsort vom Bundesrecht oder vom kantonalen Recht anerkannten Feiertag, so endet sie am nächsten Werktag.</p></div></article>"},"art_143":{"art_id":"art_143","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_143","title":"Art. 143 Einhaltung","content":"<article id=\"art_143\"><a name=\"a143\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_143\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_143\" routerlink=\"./\"><b>Art. 143</b> Einhaltung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diploma­tischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.</p><p> Bei elektronischer Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind.</p><p> Die Frist für eine Zahlung an das Gericht ist eingehalten, wenn der Betrag spätes­tens am letzten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d151525e2862\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. II 5 des BG vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (<a href=\"eli/oc/2016/752/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 4651</a>; <a href=\"eli/fga/2014/171/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 1001</a>).</p></div></div></article>"},"art_144":{"art_id":"art_144","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_144","title":"Art. 144 Erstreckung","content":"<article id=\"art_144\"><a name=\"a144\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_144\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_144\" routerlink=\"./\"><b>Art. 144</b> Erstreckung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gesetzliche Fristen können nicht erstreckt werden.</p><p> Gerichtliche Fristen können aus zureichenden Gründen erstreckt werden, wenn das Gericht vor Fristablauf darum ersucht wird.</p></div></article>"},"art_148":{"art_id":"art_148","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_148","title":"Art. 148 Wiederherstellung","content":"<article id=\"art_148\"><a name=\"a148\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_148\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_148\" routerlink=\"./\"><b>Art. 148</b> Wiederherstellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Gericht kann auf Gesuch einer säumigen Partei eine Nachfrist gewähren oder zu einem Termin erneut vorladen, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden trifft.</p><p> Das Gesuch ist innert zehn Tagen seit Wegfall des Säumnisgrundes einzureichen.</p><p> Ist ein Entscheid eröffnet worden, so kann die Wiederherstellung nur innerhalb von sechs Monaten seit Eintritt der Rechtskraft verlangt werden.</p></div></article>"},"art_248":{"art_id":"art_248","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_248","title":"Art. 248 Grundsatz","content":"<article id=\"art_248\"><a name=\"a248\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_248\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_248\" routerlink=\"./\"><b>Art. 248</b> Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das summarische Verfahren ist anwendbar:</p><dl><dt>a.</dt><dd>in den vom Gesetz bestimmten Fällen;</dd><dt>b.</dt><dd>für den Rechtsschutz in klaren Fällen;</dd><dt>c.</dt><dd>für das gerichtliche Verbot;</dd><dt>d.</dt><dd>für die vorsorglichen Massnahmen;</dd><dt>e.</dt><dd>für die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit.</dd></dl></div></article>"},"art_311":{"art_id":"art_311","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_311","title":"Art. 311 Einreichen der Berufung","content":"<article id=\"art_311\"><a name=\"a311\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_311\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_311\" routerlink=\"./\"><b>Art. 311</b> Einreichen der Berufung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheides beziehungsweise seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung (Art. 239) schriftlich und begründet einzureichen.</p><p> Der angefochtene Entscheid ist beizulegen.</p></div></article>"},"art_314":{"art_id":"art_314","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_314","title":"Art. 314 Summarisches Verfahren","content":"<article id=\"art_314\"><a name=\"a314\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_314\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_314\" routerlink=\"./\"><b>Art. 314</b> Summarisches Verfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegen einen im summarischen Verfahren ergangenen Entscheid beträgt die Frist zur Einreichung der Berufung und zur Berufungsantwort je zehn Tage.</p><p> Die Anschlussberufung ist unzulässig.</p></div></article>"},"art_322":{"art_id":"art_322","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_322","title":"Art. 322 Beschwerdeantwort","content":"<article id=\"art_322\"><a name=\"a322\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_322\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_322\" routerlink=\"./\"><b>Art. 322</b> Beschwerdeantwort </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Rechtsmittelinstanz stellt der Gegenpartei die Beschwerde zur schriftlichen Stellungnahme zu, es sei denn, die Beschwerde sei offensichtlich unzulässig oder offensichtlich unbegründet.</p><p> Für die Beschwerdeantwort gilt die gleiche Frist wie für die Beschwerde.</p></div></article>"}}},{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_308":{"art_id":"art_308","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_308","title":"Art. 308","content":"<article id=\"art_308\"><a name=\"a308\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_308\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_308\" routerlink=\"./\"><b>Art. 308</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Berichtigt der Täter seine falsche Anschuldigung (Art. 303), seine falsche Anzeige (Art. 304) oder Aussage (Art. 306 und 307) aus eige­nem Antrieb und bevor durch sie ein Rechtsnachteil für einen andern entstanden ist, so kann der Richter die Strafe mildern (Art. 48<i>a</i>) oder von einer Bestrafung Umgang nehmen.</p><p> Hat der Täter eine falsche Äusserung getan (Art. 306 und 307), weil er durch die wahre Aussage sich oder seine Angehörigen der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung aussetzen würde, so kann der Richter die Strafe mildern (Art. 48<i>a</i>).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e15833\"> Fassung des letzten Halbsatzes gemäss Ziff. II 2 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit  1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>).</p><p id=\"fn-d6e15856\"> Fassung des letzten Halbsatzes gemäss Ziff. II 2 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit  1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4452,"title":"BGE 131 I 153","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-I-153%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id=\"CH/101/29\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 9 Abs. 3 BGBM</span>; <span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 2 IVoeB</span>; <span class=\"artref\">Art. 32 Abs. 2 BoeB</span>; öffentliche Beschaffung, Beschwerdelegitimation von Mitgliedern eines übergangenen Konsortiums gegen einen Vergabeentscheid.  <div class=\"paratf\">Zulässigkeit der Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, aktuelles Interesse (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">Anspruch auf rechtliches Gehör (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Gutglaubensschutz, Rechtsmittelbelehrung (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Solange der Vertrag zwischen der Vergabebehörde und dem berücksichtigten Anbieter nicht abgeschlossen ist, können die Mitglieder eines übergangenen Konsortiums nur gemeinschaftlich gegen den Vergabeentscheid Beschwerde führen, weil sie nur ein unteilbares Recht der Gesellschaft geltend machen können, d.h. dasjenige, den Zuschlag für die Beschaffung zu erhalten (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, stellt sich die Frage anders, ob ein einzelnes Mitglied in seinem eigenen Namen vorgehen kann, weil die Beschwerde nurmehr auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Vergabeentscheids und den Erhalt von Schadenersatz hinzielt. Indem das Genfer Verwaltungsgericht dies verneint hat, ist es nicht in Willkür verfallen (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":5281,"title":"BGE 134 I 199","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-199%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 5 Abs. 3 und <artref id=\"CH/101/29^a\" type=\"start\"></artref>Art. 29a BV</span><artref id=\"CH/101/5/3\" type=\"end\"></artref>, Art. 49, 82 lit. c, 88 und 130 Abs. 3 und 4 BGG; Rechtsweggarantie, Letztinstanzlichkeit eines kantonalen Entscheids in Stimmrechtsangelegenheiten, unrichtige Rechtsmittelbelehrung.  <div class=\"paratf\">Erfordernis einer richterlichen Behörde als letzte kantonale Rechtsmittelinstanz in kantonalen und kommunalen Stimmrechtsangelegenheiten (E. 1.2). Das kantonale Ausführungsrecht sieht die Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht vor (E. 1.2.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Fehlerhaftigkeit der Rechtsmittelbelehrung war für die Beschwerdeführer nicht ohne Weiteres erkennbar. Die Stimmrechtsbeschwerde wird dem Verwaltungsgericht zur Behandlung überwiesen (E. 1.3). </div>\n</div>"},{"id":5674,"title":"BGE 135 III 489","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-489%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 75 ZGB</span>; Monatsfrist zur Anfechtung eines Vereinsbeschlusses; Verwirkung.  <div class=\"paratf\">Die bundesrechtliche Verwirkungsfrist von einem Monat kann durch das Begehren zur Ladung zum Aussöhnungsversuch gewahrt werden, wenn nach dessen Scheitern die Klage innert der vom kantonalen Prozessrecht gesetzten Frist beim Gericht eingereicht wird (E. 3). Wer die Dauer der versäumten Klagefrist allein schon auf Grund des Gesetzestextes feststellen kann, geniesst keinen Vertrauensschutz (E. 4). Kurze Klagefristen sind sachlich gerechtfertigt und bedeuten für anwaltlich vertretene Parteien keine Prozessfalle (E. 6). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":79161,"title":"5A_490/2010","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=02.03.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=17&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-03-2011-5A_490-2010&number_of_ranks=64023"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"},"articles":{"art_20":{"art_id":"art_20","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Art. 20 Gerichtsbarkeit durch den Einzelrichter","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">20</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Gerichtsbarkeit durch den Einzelrichter</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Präsident eines Kollegialgerichts oder ein delegierter Richter kann ohne Verhandlung und ohne Schriftenwechsel als Einzelrichter entscheiden:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei Gegenstandslosigkeit einer Angelegenheit;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei offensichtlicher Unzulässigkeit;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      bei offensichtlich unbegründeten Begehren.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Präsident eines Kollegialgerichts oder ein delegierter Richter führt die Instruktion der Rechtsmittel, die in die Zuständigkeit des Kantonsgerichts fallen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-20--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Zuständigkeit eines Einzelrichters des Kantonsgerichts kann durch das Gesetz vorgesehen werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"211.1","law":{"systematic_id":"211.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/211.1","title":"Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch","abbreviation":"EGZGB"},"articles":{"art_115":{"art_id":"art_115","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/211.1","title":"Art. 115 * …","content":"<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">115 <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n    …\n  </div>\n</div>\nNone"},"art_116":{"art_id":"art_116","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/211.1","title":"Art. 116 * Gerichtsstand a) Im Allgemeinen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">116 <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Gerichtsstand<br/>\n    a) Im Allgemeinen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐3--t-1‐3‐2--t-1‐3‐2‐2--t-1‐3‐2‐2‐6--a-116--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐3--t-1‐3‐2--t-1‐3‐2‐2--t-1‐3‐2‐2‐6--a-116--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Artikel 315 ZGB für die Kindesschutzmassnahmen;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐3--t-1‐3‐2--t-1‐3‐2‐2--t-1‐3‐2‐2‐6--a-116--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Artikel 442 ZGB für die Erwachsenenschutzmassnahmen.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐3--t-1‐3‐2--t-1‐3‐2‐2--t-1‐3‐2‐2‐6--a-116--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Zuständig für die Ernennung des Vormunds (Art. 327a ZGB) oder des Beistands (Art. 400 und 327c Abs. 2 ZGB) ist die Schutzbehörde am Wohnsitz des betroffenen Kindes oder Erwachsenen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}