{"id":"a47f353e7a9c72831d54195be308bb9b","file_name":"KGVS-20240626-C1-24-70-20241129-143-ZWR-2024-246-251.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-06-26","date_publication":"2024-11-29","date_file_modification":null,"object_code":"143","case_number":{"id":"C1 24 70","text":"C1 24 70"},"case_instance":{"id":3,"text":"Z1 Zivilrecht 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Zivilgesetzbuch","abbreviation":"ZGB"},"articles":{"art_388":{"art_id":"art_388","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_388","title":"Art. 388","content":"<article id=\"art_388\"><a name=\"a388\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_388\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_388\" routerlink=\"./\"><b>Art. 388</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes stellen das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher.</p><p> Sie sollen die Selbstbestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich erhalten und fördern.</p></div></article>"},"art_389":{"art_id":"art_389","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_389","title":"Art. 389","content":"<article id=\"art_389\"><a name=\"a389\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_389\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_389\" routerlink=\"./\"><b>Art. 389</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Erwachsenenschutzbehörde ordnet eine Massnahme an, wenn:</p><dl><dt>1. </dt><dd>die Unterstützung der hilfsbedürftigen Person durch die Familie, andere nahestehende Personen oder private oder öffent­liche Dienste nicht ausreicht oder von vornherein als ungenügend erscheint;</dd><dt>2. </dt><dd>bei Urteilsunfähigkeit der hilfsbedürftigen Person keine oder keine ausreichende eigene Vorsorge getroffen worden ist und die Massnahmen von Gesetzes wegen nicht genügen.</dd></dl><p> Jede behördliche Massnahme muss erforderlich und geeignet sein.</p></div></article>"},"art_390":{"art_id":"art_390","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_390","title":"Art. 390","content":"<article id=\"art_390\"><a name=\"a390\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_390\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_390\" routerlink=\"./\"><b>Art. 390</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Erwachsenenschutzbehörde errichtet eine Beistandschaft, wenn eine volljährige Person:</p><dl><dt>1. </dt><dd>wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähnlichen in der Person liegenden Schwäche­zustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht besorgen kann;</dd><dt>2. </dt><dd>wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in Angelegenheiten, die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch eine zur Stellvertretung berechtigte Person bezeichnet hat.</dd></dl><p> Die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichtigen.</p><p> Die Beistandschaft wird auf Antrag der betroffenen oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen errichtet.</p></div></article>"},"art_395":{"art_id":"art_395","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_395","title":"Art. 395","content":"<article id=\"art_395\"><a name=\"a395\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_395\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_395\" routerlink=\"./\"><b>Art. 395</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkommen und Vermögen unter die Verwaltung stellen.</p><p> Die Verwaltungsbefugnisse umfassen auch die Ersparnisse aus dem verwalteten Einkommen oder die Erträge des verwalteten Vermögens, wenn die Erwachsenenschutzbehörde nichts anderes verfügt.</p><p> Ohne die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person einzuschränken, kann ihr die Erwachsenenschutzbehörde den Zugriff auf einzelne Vermögenswerte entziehen.</p><p> Untersagt die Erwachsenenschutzbehörde der betroffenen Person, über ein Grundstück zu verfügen, so lässt sie dies im Grundbuch anmerken.</p></div></article>"},"art_405":{"art_id":"art_405","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_405","title":"Art. 405","content":"<article id=\"art_405\"><a name=\"a405\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_405\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_405\" routerlink=\"./\"><b>Art. 405</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Beistand oder die Beiständin verschafft sich die zur Erfüllung der Aufgaben nötigen Kenntnisse und nimmt persönlich mit der betroffenen Person Kontakt auf.</p><p> Umfasst die Beistandschaft die Vermögensverwaltung, so nimmt der Beistand oder die Beiständin in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenschutzbehörde unverzüglich ein Inventar der zu verwaltenden Vermögenswerte auf.</p><p> Wenn die Umstände es rechtfertigen, kann die Erwachsenenschutzbehörde die Aufnahme eines öffentlichen Inventars anordnen. Dieses hat für die Gläubiger die gleiche Wirkung wie das öffentliche Inventar des Erbrechts.</p><p> Dritte sind verpflichtet, alle für die Aufnahme des Inventars erforderlichen Auskünfte zu erteilen.</p></div></article>"},"art_410":{"art_id":"art_410","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_410","title":"Art. 410","content":"<article id=\"art_410\"><a name=\"a410\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_410\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_410\" routerlink=\"./\"><b>Art. 410</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Beistand oder die Beiständin führt Rechnung und legt sie der Erwachsenenschutzbehörde in den von ihr angesetzten Zeitabständen, mindestens aber alle zwei Jahre, zur Genehmigung vor.</p><p> Der Beistand oder die Beiständin erläutert der betroffenen Person die Rechnung und gibt ihr auf Verlangen eine Kopie.</p></div></article>"},"art_415":{"art_id":"art_415","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_415","title":"Art. 415","content":"<article id=\"art_415\"><a name=\"a415\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_415\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_415\" routerlink=\"./\"><b>Art. 415</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Erwachsenenschutzbehörde prüft die Rechnung und erteilt oder verweigert die Genehmigung; wenn nötig, verlangt sie eine Berichtigung.</p><p> Sie prüft den Bericht und verlangt, wenn nötig, dessen Ergänzung.</p><p> Sie trifft nötigenfalls Massnahmen, die zur Wahrung der Interessen der betroffenen Person angezeigt sind.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[],"metadata_lex_atf_other":[{"id":28029,"title":"5A_427/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=06.02.2018&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=27&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-02-2018-5A_427-2017&number_of_ranks=115187"}],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}