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Zivilgesetzbuch","abbreviation":"ZGB"},"articles":{}},{"id":"220","law":{"systematic_id":"220","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de","title":"Bundesgesetzbetreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht)","abbreviation":"OR"},"articles":{"art_21":{"art_id":"art_21","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_21","title":"Art. 21","content":"<article id=\"art_21\"><a name=\"a21\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_21\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_21\" routerlink=\"./\"><b>Art. 21</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wird ein offenbares Missverhältnis zwischen der Leistung und der Gegenleistung durch einen Vertrag begründet, dessen Abschluss von dem einen Teil durch Ausbeutung der Notlage, der Unerfahrenheit oder des Leichtsinns des andern herbeigeführt worden ist, so kann der Verletzte innerhalb Jahresfrist erklären, dass er den Vertrag nicht halte, und das schon Geleistete zurückverlangen.</p><p> Die Jahresfrist beginnt mit dem Abschluss des Vertrages.</p></div></article>"},"art_24":{"art_id":"art_24","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_24","title":"Art. 24","content":"<article id=\"art_24\"><a name=\"a24\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_24\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_24\" routerlink=\"./\"><b>Art. 24</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Irrtum ist namentlich in folgenden Fällen ein wesentlicher:</p><dl><dt>1. </dt><dd>wenn der Irrende einen andern Vertrag eingehen wollte als den­jenigen, für den er seine Zustimmung erklärt hat;</dd><dt>2. </dt><dd>wenn der Wille des Irrenden auf eine andere Sache oder, wo der Vertrag mit Rücksicht auf eine bestimmte Person abge­schlossen wurde, auf eine andere Person gerichtet war, als er erklärt hat;</dd><dt>3. </dt><dd>wenn der Irrende eine Leistung von erheblich grösserem Umfan­ge versprochen hat oder eine Gegenleistung von erheblich gerin­gerem Umfange sich hat versprechen lassen, als es sein Wille war;</dd><dt>4. </dt><dd>wenn der Irrtum einen bestimmten Sachverhalt betraf, der vom Irrenden nach Treu und Glauben im Geschäftsverkehr als eine notwendige Grundlage des Vertrages betrachtet wurde.</dd></dl><p> Bezieht sich dagegen der Irrtum nur auf den Beweggrund zum Ver­tragsabschlusse, so ist er nicht wesentlich.</p><p> Blosse Rechnungsfehler hindern die Verbindlichkeit des Vertrages nicht, sind aber zu berichtigen.</p></div></article>"},"art_28":{"art_id":"art_28","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_28","title":"Art. 28","content":"<article id=\"art_28\"><a name=\"a28\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_28\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/27/317_321_377/de#art_28\" routerlink=\"./\"><b>Art. 28</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist ein Vertragschliessender durch absichtliche Täuschung seitens des andern zu dem Vertragsabschlusse verleitet worden, so ist der Vertrag für ihn auch dann nicht verbindlich, wenn der erregte Irrtum kein wesentlicher war.</p><p> Die von einem Dritten verübte absichtliche Täuschung hindert die Verbindlichkeit für den Getäuschten nur, wenn der andere zur Zeit des Vertragsabschlusses die Täuschung gekannt hat oder hätte kennen sollen.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}