{"id":"a5e07c35f2c3af959cd3938024f03065","file_name":"TCVS-20071015-P3-07-157-20140204-714-RVJ-2008-219-222.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2007-10-15","date_publication":"2014-02-04","date_file_modification":null,"object_code":"714","case_number":{"id":"P3 07 157","text":"P3 07 157"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2007,"case_increment":157,"is_zwr":true,"zwr_year":2008,"zwr_page_start":219,"zwr_page_end":222,"page_count":4,"legal_nature":{"id":132,"text":"Nichteröffnung"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":390,"text":"AKP"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":465,"text":"ALTER"},{"id":812,"text":"ARZT"},{"id":1020,"text":"AUSSERHALB"},{"id":1038,"text":"AUSSICHTSLOSIGKEIT"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1381,"text":"BESCHIMPFUNG"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":2635,"text":"ELTERN"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2777,"text":"ERFORDERLICHKEIT"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3040,"text":"FACHMANN"},{"id":3394,"text":"FREQUENZ"},{"id":4005,"text":"GUTACHTEN"},{"id":4457,"text":"INSTRUKTOR"},{"id":4577,"text":"IV-STELLE"},{"id":4937,"text":"KOMMUNIKATION"},{"id":5494,"text":"MAGISTRAT"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5773,"text":"MODE"},{"id":5835,"text":"MUTTER"},{"id":5983,"text":"NEUROLOGIE"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6683,"text":"PROGNOSE"},{"id":6733,"text":"PSYCHIATRIE"},{"id":6745,"text":"PSYCHOSE"},{"id":6921,"text":"RECHTSMITTELINSTANZ"},{"id":7044,"text":"RENTE"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":8076,"text":"STRAFANTRAG"},{"id":8080,"text":"STRAFBARE HANDLUNG"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8156,"text":"STRAFRECHT"},{"id":8390,"text":"TELEFON"},{"id":8406,"text":"TERMIN"},{"id":8431,"text":"THERAPIE"},{"id":8469,"text":"TOD"},{"id":8756,"text":"ÜBLE NACHREDE"},{"id":8911,"text":"UNMÖGLICHKEIT"},{"id":9007,"text":"UNZURECHNUNGSFÄHIGKEIT"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9239,"text":"VERLEUMDUNG"},{"id":9752,"text":"VORMUND"},{"id":9753,"text":"VORMUNDSCHAFT"},{"id":9765,"text":"VORSATZ"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10034,"text":"WILLE"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10087,"text":"WISSEN"},{"id":10159,"text":"ZECKE"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_10","title":"Art. 10","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Dieses Gesetz unterscheidet die Verbrechen von den Vergehen nach der Schwere der Strafen, mit der die Taten bedroht sind.</p><p> Verbrechen sind Taten, die mit Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren bedroht sind.</p><p> Vergehen sind Taten, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bedroht sind.</p></div></article>"},"art_19":{"art_id":"art_19","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_19","title":"Art. 19","content":"<article id=\"art_19\"><a name=\"a19\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_19\" routerlink=\"./\"><b>Art. 19</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> War der Täter zur Zeit der Tat nicht fähig, das Unrecht seiner Tat ein­zu­sehen oder gemäss dieser Einsicht zu handeln, so ist er nicht strafbar.</p><p> War der Täter zur Zeit der Tat nur teilweise fähig, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder gemäss dieser Einsicht zu handeln, so mildert das Gericht die Strafe.</p><p> Es können indessen Massnahmen nach den Artikeln 59–61, 63, 64, 67, 67<i>b</i> und 67<i>e</i> getroffen werden.</p><p> Konnte der Täter die Schuldunfähigkeit oder die Verminderung der Schuldfähigkeit vermeiden und dabei die in diesem Zustand begangene Tat voraussehen, so sind die Absätze 1–3 nicht anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e765\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 13. Dez. 2013 über das Tätigkeits­verbot und das Kontakt- und Rayonverbot, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (<a href=\"eli/oc/2014/355/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2014</b> 2055</a>; <a href=\"eli/fga/2012/1575/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 8819</a>).</p></div></div></article>"},"art_20":{"art_id":"art_20","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_20","title":"Art. 20","content":"<article id=\"art_20\"><a name=\"a20\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_20\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_20\" routerlink=\"./\"><b>Art. 20</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Besteht ernsthafter Anlass, an der Schuldfähigkeit des Täters zu zweifeln, so ordnet die Untersuchungsbehörde oder das Gericht die sachver­ständige Begutachtung durch einen Sachverständigen an.</p></div></article>"},"art_56":{"art_id":"art_56","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_56","title":"Art. 56","content":"<article id=\"art_56\"><a name=\"a56\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_56\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_56\" routerlink=\"./\"><b>Art. 56</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Eine Massnahme ist anzuordnen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine Strafe allein nicht geeignet ist, der Gefahr weiterer Straf­taten des Täters zu begegnen;</dd><dt>b. </dt><dd>ein Behandlungsbedürfnis des Täters besteht oder die öffent­liche Sicherheit dies erfordert; und</dd><dt>c. </dt><dd>die Voraussetzungen der Artikel 59–61, 63 oder 64 erfüllt sind.</dd></dl><p> Die Anordnung einer Massnahme setzt voraus, dass der mit ihr verbundene Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Täters im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit und Schwere weiterer Straftaten nicht unverhältnismäs­sig ist.</p><p> Das Gericht stützt sich beim Entscheid über die Anordnung einer Massnahme nach den Artikeln 59–61, 63 und 64 sowie bei der Änderung der Sanktion nach Artikel 65 auf eine sachverständige Begutachtung. Diese äussert sich über:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Notwendigkeit und die Erfolgsaussichten einer Behandlung des Täters;</dd><dt>b. </dt><dd>die Art und die Wahrscheinlichkeit weiterer möglicher Straf­taten; und</dd><dt>c. </dt><dd>die Möglichkeiten des Vollzugs der Massnahme.</dd></dl><p> Hat der Täter eine Tat im Sinne von Artikel 64 Absatz 1 begangen, so ist die Begutachtung durch einen Sachverständigen vorzunehmen, der den Täter weder behandelt noch in anderer Weise betreut hat.</p><p> Kommt die Anordnung der lebenslänglichen Verwahrung nach Artikel 64 Absatz 1 in Betracht, so stützt sich das Gericht beim Entscheid auf die Gutachten von mindestens zwei erfahrenen und voneinander unabhängigen Sachverständigen, die den Täter weder behan­delt noch in anderer Weise betreut haben.</p><p> Das Gericht ordnet eine Massnahme in der Regel nur an, wenn eine geeignete Einrichtung zur Verfügung steht.</p><p> Eine Massnahme, für welche die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind, ist aufzuheben.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e2333\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 2007 (Lebenslängliche Verwahrung extrem gefährlicher Straftäter), in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/413/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 2961</a>; <a href=\"eli/fga/2006/104/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 889</a>).</p></div></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_59","title":"Art. 59","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist der Täter psychisch schwer gestört, so kann das Gericht eine stationäre Behandlung anordnen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Täter ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat, das mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang steht; und</dd><dt>b. </dt><dd>zu erwarten ist, dadurch lasse sich der Gefahr weiterer mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang stehender Taten be­gegnen.</dd></dl><p> Die stationäre Behandlung erfolgt in einer geeigneten psychiatrischen Einrichtung oder einer Massnahmevollzugseinrichtung.</p><p> Solange die Gefahr besteht, dass der Täter flieht oder weitere Straf­taten begeht, wird er in einer geschlossenen Einrichtung behandelt. Er kann auch in einer Strafanstalt nach Artikel 76 Absatz 2 behandelt werden, sofern die nötige therapeutische Behandlung durch Fachpersonal gewährleistet ist.</p><p> Der mit der stationären Behandlung verbundene Freiheitsentzug beträgt in der Regel höchstens fünf Jahre. Sind die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung nach fünf Jahren noch nicht gegeben und ist zu erwarten, durch die Fortführung der Massnahme lasse sich der Gefahr weiterer mit der psychischen Störung des Täters in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen begegnen, so kann das Gericht auf Antrag der Vollzugsbehörde die Verlängerung der Massnahme um jeweils höchstens fünf Jahre anordnen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e2476\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. März 2006 (Korrekturen am Sanktions- und Strafregisterrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/550/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3539</a>; <a href=\"eli/fga/2005/735/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 4689</a>).</p></div></div></article>"},"art_63":{"art_id":"art_63","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_63","title":"Art. 63","content":"<article id=\"art_63\"><a name=\"a63\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_63\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_63\" routerlink=\"./\"><b>Art. 63</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist der Täter psychisch schwer gestört, ist er von Suchtstoffen oder in anderer Weise abhängig, so kann das Gericht anordnen, dass er nicht stationär, sondern ambulant behandelt wird, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Täter eine mit Strafe bedrohte Tat verübt, die mit seinem Zustand in Zusammenhang steht; und</dd><dt>b. </dt><dd>zu erwarten ist, dadurch lasse sich der Gefahr weiterer mit dem Zustand des Täters in Zusammenhang stehender Taten begegnen.</dd></dl><p> Das Gericht kann den Vollzug einer zugleich ausgesprochenen unbedingten Freiheitsstrafe, einer durch Widerruf vollziehbar erklärten Frei­heitsstrafe sowie einer durch Rückversetzung vollziehbar gewordenen Reststrafe zu Gunsten einer ambulanten Behandlung aufschieben, um der Art der Behandlung Rechnung zu tragen. Es kann für die Dauer der Behandlung Bewährungshilfe anordnen und Weisungen erteilen.</p><p> Die zuständige Behörde kann verfügen, dass der Täter vorüber­gehend stationär behandelt wird, wenn dies zur Einleitung der ambulanten Behandlung geboten ist. Die stationäre Behandlung darf insgesamt nicht länger als zwei Monate dauern.</p><p> Die ambulante Behandlung darf in der Regel nicht länger als fünf Jahre dauern. Erscheint bei Erreichen der Höchstdauer eine Fortführung der ambulanten Behandlung notwendig, um der Gefahr weiterer mit einer psychischen Störung in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen zu begegnen, so kann das Gericht auf Antrag der Vollzugsbehörde die Behandlung um jeweils ein bis fünf Jahre verlängern.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_46":{"art_id":"art_46","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_46","title":"Art. 46 Direkter Geschäftsverkehr","content":"<article id=\"art_46\"><a name=\"a46\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_46\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_46\" routerlink=\"./\"><b>Art. 46</b> Direkter Geschäftsverkehr </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Behörden verkehren direkt miteinander.</p><p> Gesuche um Rechtshilfe können in der Sprache der ersuchenden oder der ersuchten Behörde gestellt werden.</p><p> Besteht Unklarheit darüber, welche Behörde zuständig ist, so richtet die ersu­chen­de Behörde das Rechtshilfegesuch an die oberste Staatsanwaltschaft des ersuchten Kantons oder des Bundes. Diese leitet es an die zuständige Stelle weiter.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e1296\"> Die örtlich zuständige schweizerische Justizbehörde für Rechtshilfeersuchen kann über folgende Internetseite ermittelt werden: www.elorge.admin.ch</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":12847,"title":"BGE 115 IV 221","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-IV-221%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">1. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/311.0/21/221\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/311.0/21/1\" type=\"start\"></artref>Art. 21 Abs. 1 und 221 StGB</span><artref id=\"CH/311.0/21/221\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/311.0/221\" type=\"end\"></artref>; versuchte vorsätzliche Brandstiftung. Wer in der Absicht, eine Feuersbrunst zu verursachen, ein Feuer entfacht, macht sich der versuchten vorsätzlichen Brandstiftung schuldig, unbekümmert darum, ob das entstandene Feuer eine eigentliche Feuersbrunst darstellt oder nicht (E. 1).  <div class=\"paratf\">2. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/311.0/11\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/311.0/10\" type=\"start\"></artref>Art. 10, 11 und 43 StGB</span><artref id=\"CH/311.0/11\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/311.0/43\" type=\"end\"></artref>; Vorsatz und deliktischer Wille. Auch der vollständig Zurechnungsunfähige kann willentlich handeln (E. 1). </div>\n<div class=\"paratf\">3. <span class=\"artref\">Art. 43 StGB</span>; Massnahmen an geistig Abnormen. Die Anordnung, Änderung und Aufhebung einer der in <span class=\"artref\">Art. 43 StGB</span> vorgesehenen Massnahmen steht ausschliesslich dem Strafrichter zu. Dieser darf seinen Entscheid deshalb weder in bezug auf die Aufhebung noch hinsichtlich der Weiterführung der Massnahme dem Arzt überlassen. Dagegen schliessen die Massnahmen gemäss <span class=\"artref\">Art. 43 StGB</span> keineswegs andere Massnahmen aus, die von zivilen Behörden angeordnet werden  (E. 2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}