{"id":"aca60d633bc2a4edfca9c31045558fbd","file_name":"BGBRI-20190123-S1-18-39-20190404-620.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":3,"abbreviation":"BGBRI","text":"BG Brig"},"date_decision":"2019-01-23","date_publication":"2019-04-04","date_file_modification":null,"object_code":"620","case_number":{"id":"S1 18 39","text":"S1 18 39"},"case_instance":{"id":4,"text":"S1 Strafrecht ordentlich"},"case_year":2018,"case_increment":39,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":11,"legal_nature":{"id":112,"text":"Betäubungsmittel"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":582,"text":"ANKLAGE"},{"id":1037,"text":"AUSSICHT"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1247,"text":"BEILAGE"},{"id":1394,"text":"BESCHULDIGTER"},{"id":1422,"text":"BESITZ"},{"id":1471,"text":"BETÄUBUNGSMITTEL"},{"id":1475,"text":"BETÄUBUNGSMITTELKONSUM"},{"id":1535,"text":"BEVÖLKERUNG"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":1969,"text":"CANNABIS"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2142,"text":"DEPARTEMENT"},{"id":2307,"text":"DRITTER"},{"id":2417,"text":"EI"},{"id":2420,"text":"EIDGENOSSENSCHAFT"},{"id":2562,"text":"EINSTELLUNG DES VERFAHRENS"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3370,"text":"FREISPRUCH"},{"id":3493,"text":"GEBÜHR"},{"id":3568,"text":"GELDSTRAFE"},{"id":3577,"text":"GEMEINDE"},{"id":3667,"text":"GENUGTUUNG"},{"id":3675,"text":"GEPÄCK"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":4158,"text":"HEER"},{"id":4284,"text":"HONORAR"},{"id":4371,"text":"IN DUBIO PRO REO"},{"id":4390,"text":"INDIZ"},{"id":5000,"text":"KONSUM"},{"id":5425,"text":"LOHN"},{"id":5629,"text":"MENGE"},{"id":5783,"text":"MONATSLOHN"},{"id":6146,"text":"ÖFFENTLICHE ORDNUNG"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6670,"text":"PROBEZEIT"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6971,"text":"REGION"},{"id":7008,"text":"REISEKOSTEN"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7342,"text":"SCHADEN"},{"id":7460,"text":"SCHULD"},{"id":7869,"text":"STAAT"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8082,"text":"STRAFBARKEIT"},{"id":8084,"text":"STRAFBEFEHL"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8151,"text":"STRAFLOSE VORBEREITUNGSHANDLUNG"},{"id":8160,"text":"STRAFREGISTER"},{"id":8183,"text":"STRAFVERFOLGUNG"},{"id":8219,"text":"STREITWERT"},{"id":8322,"text":"TÄTER"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8767,"text":"UHR"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":9111,"text":"VEREIN"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9169,"text":"VERGEHEN"},{"id":9266,"text":"VERMÖGENSSCHADEN"},{"id":9523,"text":"VERTEIDIGUNG"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10344,"text":"ZWEIFEL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_333":{"art_id":"art_333","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_333","title":"Art. 333","content":"<article id=\"art_333\"><a name=\"a333\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_333\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_333\" routerlink=\"./\"><b>Art. 333</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes finden auf Taten, die in andern Bundesgesetzen mit Strafe bedroht sind, insoweit Anwendung, als diese Bundesgesetze nicht selbst Bestimmungen aufstellen.</p><p> In den anderen Bundesgesetzen werden ersetzt:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Zuchthaus durch Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr;</dd><dt>b. </dt><dd>Gefängnis durch Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe;</dd><dt>c. </dt><dd>Gefängnis unter sechs Monaten durch Geldstrafe, wobei einem Monat Freiheitsstrafe 30 Tagessätze Geldstrafe zu höchs­tens 3000 Franken entsprechen.</dd></dl><p> Wird Haft oder Busse oder Busse allein als Höchststrafe angedroht, so liegt eine Übertretung vor. Die Artikel 106 und 107 sind anwendbar. Vorbehalten bleibt Artikel 8 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht. Eine Übertretung ist die Tat auch dann, wenn sie in einem anderen Bundesgesetz, welches vor 1942 in Kraft getreten ist, mit einer Gefängnisstrafe bedroht ist, die drei Monate nicht übersteigt.</p><p> Vorbehalten sind die von Absatz 2 abweichenden Strafdauern und Artikel 41 sowie die von Artikel 106 abweichenden Bussenbeträge.</p><p> Droht ein anderes Bundesgesetz für ein Verbrechen oder Vergehen Busse an, so ist Artikel 34 anwendbar. Von Artikel 34 abweichende Bemessungsregeln sind nicht anwendbar. Vorbehalten bleibt Artikel 8 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht. Ist die Busse auf eine Summe unter 1 080 000 Franken begrenzt, so fällt diese Begrenzung dahin. Ist die angedrohte Busse auf eine Summe über 1 080 000 Franken begrenzt, so wird diese Begrenzung beibehalten. In diesem Fall ergibt der bisher angedrohte Bussenhöchstbetrag geteilt durch 3000 die Höchstzahl der Tagessätze.</p><p> Bis zu ihrer Anpassung gilt in anderen Bundesgesetzen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährungsfristen für Verbrechen und Ver­gehen werden um die Hälfte und die Verfolgungsverjährungs­fristen für Übertretungen um das Doppelte der ordentlichen Dauer erhöht.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährungsfristen für Übertretungen, die über ein Jahr betragen, werden um die ordentliche Dauer verlängert.</dd><dt>c. </dt><dd>Die Regeln über die Unterbrechung und das Ruhen der Verfolgungsverjährung werden aufgehoben. Vorbehalten bleibt Artikel 11 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht.</dd><dt>d. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährung tritt nicht mehr ein, wenn vor Ablauf der Verjährungsfrist ein erstinstanzliches Urteil ergangen ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Die Vollstreckungsverjährungsfristen für Strafen bei Verbrechen und Vergehen werden beibehalten, und diejenigen für Strafen bei Übertretungen werden um die Hälfte verlängert.</dd><dt>f. </dt><dd>Die Bestimmungen über das Ruhen der Vollstreckungsverjährung werden beibehalten, und diejenigen über die Unter­brechung werden aufgehoben.</dd></dl><p> Die in andern Bundesgesetzen unter Strafe gestellten Übertretungen sind strafbar, auch wenn sie fahrlässig begangen werden, sofern nicht nach dem Sinne der Vorschrift nur die vorsätzliche Begehung mit Strafe bedroht ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e17612\"> <a href=\"eli/cc/1974/1857_1857_1857/de\" routerlink=\"./\">SR <b>313.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_42":{"art_id":"art_42","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_42","title":"Art. 42","content":"<article id=\"art_42\"><a name=\"a42\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_42\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_42\" routerlink=\"./\"><b>Art. 42</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht schiebt den Vollzug einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren in der Regel auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den Täter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten.</p><p> Wurde der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt, so ist der Aufschub nur zulässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen.</p><p> Die Gewährung des bedingten Strafvollzuges kann auch verweigert werden, wenn der Täter eine zumutbare Schadenbehebung unterlassen hat.</p><p> Eine bedingte Strafe kann mit einer Busse nach Artikel 106 verbunden werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1488\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e1508\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e1532\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"},"art_69":{"art_id":"art_69","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_69","title":"Art. 69","content":"<article id=\"art_69\"><a name=\"a69\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_69\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_69\" routerlink=\"./\"><b>Art. 69</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht verfügt ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit einer bestimmten Person die Einziehung von Gegenständen, die zur Begehung einer Straftat gedient haben oder bestimmt waren oder die durch eine Straftat hervorgebracht worden sind, wenn diese Gegen­stände die Sicherheit von Menschen, die Sittlichkeit oder die öffent­liche Ordnung gefährden.</p><p> Das Gericht kann anordnen, dass die eingezogenen Gegenstände unbrauchbar gemacht oder vernichtet werden.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_10","title":"Art. 10 Unschuldsvermutung und Beweiswürdigung","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b> Unschuldsvermutung und Beweiswürdigung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede Person gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.</p><p> Das Gericht würdigt die Beweise frei nach seiner aus dem gesamten Verfahren gewonnenen Überzeugung.</p><p> Bestehen unüberwindliche Zweifel an der Erfüllung der tatsächlichen Voraussetzungen der angeklagten Tat, so geht das Gericht von der für die beschuldigte Person günstigeren Sachlage aus.</p></div></article>"},"art_19":{"art_id":"art_19","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_19","title":"Art. 19 Erstinstanzliches Gericht","content":"<article id=\"art_19\"><a name=\"a19\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_19\" routerlink=\"./\"><b>Art. 19</b> Erstinstanzliches Gericht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das erstinstanzliche Gericht beurteilt in erster Instanz alle Straftaten, die nicht in die Zuständigkeit anderer Behörden fallen.</p><p> Bund und Kantone können als erstinstanzliches Gericht ein Einzelgericht vorsehen für die Beurteilung von:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Übertretungen;</dd><dt>b. </dt><dd>Verbrechen und Vergehen, mit Ausnahme derer, für welche die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug von mehr als zwei Jahren beantragt.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e495\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_31":{"art_id":"art_31","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_31","title":"Art. 31 Gerichtsstand des Tatortes","content":"<article id=\"art_31\"><a name=\"a31\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_31\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_31\" routerlink=\"./\"><b>Art. 31</b> Gerichtsstand des Tatortes </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Für die Verfolgung und Beurteilung einer Straftat sind die Behörden des Ortes zuständig, an dem die Tat verübt worden ist. Liegt nur der Ort, an dem der Erfolg der Straftat eingetreten ist, in der Schweiz, so sind die Behörden dieses Ortes zuständig.</p><p> Ist die Straftat an mehreren Orten verübt worden oder ist der Erfolg an mehreren Orten eingetreten, so sind die Behörden des Ortes zuständig, an dem zuerst Verfolgungshandlungen vorgenommen worden sind.</p><p> Hat eine beschuldigte Person am selben Ort mehrere Verbrechen, Vergehen oder Übertretungen verübt, so werden die Verfahren vereint.</p></div></article>"},"art_422":{"art_id":"art_422","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422","title":"Art. 422 Begriff","content":"<article id=\"art_422\"><a name=\"a422\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_422\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422\" routerlink=\"./\"><b>Art. 422</b> Begriff </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrenskosten setzen sich zusammen aus den Gebühren zur Deckung des Aufwands und den Auslagen im konkreten Straffall.</p><p> Auslagen sind namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Kosten für die amtliche Verteidigung und unentgeltliche Verbeiständung;</dd><dt>b. </dt><dd>Kosten für Übersetzungen;</dd><dt>c. </dt><dd>Kosten für Gutachten;</dd><dt>d. </dt><dd>Kosten für die Mitwirkung anderer Behörden;</dd><dt>e. </dt><dd>Post-, Telefon- und ähnliche Spesen.</dd></dl></div></article>"},"art_426":{"art_id":"art_426","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_426","title":"Art. 426 Kostentragungspflicht der beschuldigten Person  und der Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren","content":"<article id=\"art_426\"><a name=\"a426\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_426\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_426\" routerlink=\"./\"><b>Art. 426</b> Kostentragungspflicht der beschuldigten Person  und der Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten, wenn sie verurteilt wird. Ausgenommen sind die Kosten für die amtliche Verteidigung; vorbehalten bleibt Artikel 135 Absatz 4.</p><p> Wird das Verfahren eingestellt oder die beschuldigte Person freigesprochen, so können ihr die Verfahrenskosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen Durchführung erschwert hat.</p><p> Die beschuldigte Person trägt die Verfahrenskosten nicht, die:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Bund oder der Kanton durch unnötige oder fehlerhafte Verfahrenshandlungen verursacht hat;</dd><dt>b. </dt><dd>für Übersetzungen anfielen, die durch die Fremdsprachigkeit der beschuldigten Person nötig wurden.</dd></dl><p> Die Kosten für die unentgeltliche Verbeiständung der Privatklägerschaft trägt die beschuldigte Person nur, wenn sie sich in günstigen wirtschaftlichen Verhältnissen befindet.</p><p> Die Bestimmungen dieses Artikels gelten sinngemäss für die Partei im selbstständigen Massnahmeverfahren, wenn der Entscheid zu ihrem Nachteil ausfällt.</p></div></article>"},"art_429":{"art_id":"art_429","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429","title":"Art. 429 Ansprüche","content":"<article id=\"art_429\"><a name=\"a429\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_429\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429\" routerlink=\"./\"><b>Art. 429</b> Ansprüche </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wird die beschuldigte Person ganz oder teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie Anspruch auf:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte;</dd><dt>b. </dt><dd>Entschädigung der wirtschaftlichen Einbussen, die ihr aus ihrer notwendigen Beteiligung am Strafverfahren entstanden sind;</dd><dt>c. </dt><dd>Genugtuung für besonders schwere Verletzungen ihrer persönlichen Verhältnisse, insbesondere bei Freiheitsentzug.</dd></dl><p> Die Strafbehörde prüft den Anspruch von Amtes wegen. Sie kann die beschuldigte Person auffordern, ihre Ansprüche zu beziffern und zu belegen.</p></div></article>"},"art_430":{"art_id":"art_430","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_430","title":"Art. 430 Herabsetzung oder Verweigerung der Entschädigung  oder Genugtuung","content":"<article id=\"art_430\"><a name=\"a430\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_430\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_430\" routerlink=\"./\"><b>Art. 430</b> Herabsetzung oder Verweigerung der Entschädigung  oder Genugtuung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Die Strafbehörde kann die Entschädigung oder Genugtuung herabsetzen oder verweigern, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die beschuldigte Person rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen Durchführung erschwert hat;</dd><dt>b. </dt><dd>die Privatklägerschaft die beschuldigte Person zu entschädigen hat; oder</dd><dt>c. </dt><dd>die Aufwendungen der beschuldigten Person geringfügig sind.</dd></dl><p> Im Rechtsmittelverfahren können Entschädigung und Genugtuung zudem herab­gesetzt werden, wenn die Voraussetzungen von Artikel 428 Absatz 2 erfüllt sind.</p></div></article>"}}},{"id":"631.0","law":{"systematic_id":"631.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/249/de","title":"Zollgesetz","abbreviation":"ZG"},"articles":{"art_97":{"art_id":"art_97","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/249/de#art_97","title":"Art. 97 Übernahme kantonaler polizeilicher Aufgaben","content":"<article id=\"art_97\"><a name=\"a97\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_97\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/249/de#art_97\" routerlink=\"./\"><b>Art. 97</b></a><a fragment=\"#art_97\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2007/249/de#art_97\" routerlink=\"./\"> Übernahme kantonaler polizeilicher Aufgaben </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das EFD kann mit einem Kanton auf dessen Begehren eine Vereinbarung abschliessen, wonach die EZV ermächtigt wird, polizeiliche Aufgaben zu erfüllen, die im Zusammenhang mit dem Vollzug nichtzollrechtlicher Erlasse des Bundes ste­hen und den Kantonen durch die Gesetzgebung des Bundes übertragen worden sind.</p><p> Die Vereinbarungen regeln insbesondere den Einsatzraum, den Umfang der Auf­gaben und die Übernahme der Kosten.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d67025e2832\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. März 2016, in Kraft seit 1. Aug. 2016  (<a href=\"eli/oc/2016/391/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 2429</a>; <a href=\"eli/fga/2015/604/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2015</b> 2883</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"812.121","law":{"systematic_id":"812.121","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de","title":"Bundesgesetzüber die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe","abbreviation":"BetmG"},"articles":{"art_19":{"art_id":"art_19","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19","title":"Art. 19","content":"<article id=\"art_19\"><a name=\"a19\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19\" routerlink=\"./\"><b>Art. 19</b></a><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt anbaut, herstellt oder auf andere Weise erzeugt;</dd><dt>b. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt lagert, versendet, befördert, einführt, ausführt oder durchführt;</dd><dt>c. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt veräussert, verordnet, auf andere Weise einem andern verschafft oder in Verkehr bringt;</dd><dt>d. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt besitzt, aufbewahrt, erwirbt oder auf andere Weise erlangt;</dd><dt>e. </dt><dd>den unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln finanziert oder seine Finanzierung vermittelt;</dd><dt>f. </dt><dd>öffentlich zum Betäubungsmittelkonsum auffordert oder öffentlich eine Gelegenheitzum Erwerb oder Konsum von Betäubungsmitteln bekannt gibt;</dd><dt>g. </dt><dd>zu einer Widerhandlung nach den Buchstaben a–f Anstalten trifft.</dd></dl><p> Der Täter wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr, womit eine Geldstrafe verbunden werden kann, bestraft, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>weiss oder annehmen muss, dass die Widerhandlung mittelbar oder unmittelbar die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann;</dd><dt>b. </dt><dd>als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Ausübung des unerlaubten Betäubungsmittelhandels zusammengefunden hat;</dd><dt>c. </dt><dd>durch gewerbsmässigen Handel einen grossen Umsatz oder einen erheb­lichen Gewinn erzielt;</dd><dt>d. </dt><dd>in Ausbildungsstätten vorwiegend für Jugendliche oder in ihrer unmittel­baren Umgebung gewerbsmässig Betäubungsmittel anbietet, abgibt oder auf andere Weise zugänglich macht.</dd></dl><p> Das Gericht kann in folgenden Fällen die Strafe nach freiem Ermessen mildern:</p><dl><dt>a. </dt><dd>bei einer Widerhandlung nach Absatz 1 Buchstabe g;</dd><dt>b. </dt><dd>bei einer Widerhandlung nach Absatz 2, wenn der Täter von Betäubungsmitteln abhängig ist und diese Widerhandlung zur Finanzierung des eigenen Betäubungsmittelkonsums hätte dienen sollen.</dd></dl><p> Nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 ist auch strafbar, wer die Tat im Ausland begangen hat, sich in der Schweiz befindet und nicht ausgeliefert wird, sofern die Tat auch am Begehungsort strafbar ist. Ist das Gesetz des Begehungsortes für den Täter das mildere, so ist dieses anzuwenden. Artikel 6 des Strafgesetz­buches ist anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d172333e2903\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 2008, in Kraft seit 1. Juli 2011  (<a href=\"eli/oc/2009/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2009</b> 2623</a>, <b></b><a href=\"eli/oc/2011/361/de\" routerlink=\"./\"><b>2011</b> 2559</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1086/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8573 </a><a href=\"eli/fga/2006/1088/de\" routerlink=\"./\">8645</a>).</p><p id=\"fn-d172333e3019\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_26":{"art_id":"art_26","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_26","title":"Art. 26","content":"<article id=\"art_26\"><a name=\"a26\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_26\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_26\" routerlink=\"./\"><b>Art. 26</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches finden in­soweit Anwen­dung, als dieses Gesetz nicht selbst Bestimmungen aufstellt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d172333e3595\"><a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":10451,"title":"BGE 109 IA 166","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-IA-166%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 6 EMRK</span>; Kostenauflage bei Einstellung des Verfahrens.  <div class=\"paratf\">Da der Beschuldigte im Strafverfahren gemäss Rechtsprechung nicht zur Aussage verpflichtet ist, kann im blossen Umstand, dass er die Aussage verweigert hat, in der Regel kein schuldhaftes Erschweren des Verfahrens erblickt werden. Vorbehalten bleiben Fälle von Rechtsmissbrauch. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":22137,"title":"6B_701/2018","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=05.11.2018&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=29&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F05-11-2018-6B_701-2018&number_of_ranks=121081"},{"id":31134,"title":"6B_1273/2016","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=06.09.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=28&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F06-09-2017-6B_1273-2016&number_of_ranks=112080"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_27":{"art_id":"art_27","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 27 Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">27</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar hält sich zwischen einem in diesem Kapitel vorgesehenen Minimum und Maximum; berücksichtigt wird die Natur und Bedeutung des Falls, die Schwierigkeit, der Umfang, die vom Rechtsbeistand nützlich aufgewandte Zeit und die finanzielle Situation der Partei.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar richtet sich in der Regel nach dem Streitwert.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Lässt sich der Streitwert nicht beziffern, so wird das Honorar nach den in Absatz 1 genannten Bemessungselementen bestimmt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde setzt das Honorar in runden Zahlen fest, indem sie zudem den Sonderbestimmungen in den verschiedenen Prozessordnungen nachkommt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigungen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Wenn der Mehrwertsteuersatz im Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes geändert wurde, passt der Staatsrat auf dem reglementarischen Weg die im vorliegenden Gesetz vorgesehenen Honorare an.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_12":{"art_id":"art_12","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 12 Erstinstanzliches Gericht","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">12</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Erstinstanzliches Gericht</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-12--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das erstinstanzliche Gericht ist:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-12--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      das Bezirksgericht für Straftaten, die gemäss Bundesrecht dem Einzelrichter obliegen können;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-12--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      das Kreisgericht für die anderen Straftaten.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-12--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Vorbehalten bleibt Artikel 11, der sich mit den einzelnen Zuständigkeiten im Bereich der Übertretungen befasst.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}