{"id":"acf1162be73264de4caa07f858ade866","file_name":"TCVS-20260224-S1-25-169-20260420-F21.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2026-02-24","date_publication":"2026-04-20","date_file_modification":null,"object_code":"F21","case_number":{"id":"S1 25 169","text":"S1 25 169"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2025,"case_increment":169,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":8,"legal_nature":{"id":144,"text":"IV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":639,"text":"ANSPRUCH AUF RECHTLICHES GEHÖR"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1939,"text":"BUNDESRECHT"},{"id":1976,"text":"CHARAKTER"},{"id":2417,"text":"EI"},{"id":2661,"text":"ENDENTSCHEID"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3500,"text":"GEBURT"},{"id":4437,"text":"INNERHALB"},{"id":4530,"text":"INVALIDENRENTE"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":4577,"text":"IV-STELLE"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4806,"text":"KIND"},{"id":4813,"text":"KINDERRENTE"},{"id":5097,"text":"KOSTENVORSCHUSS"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6876,"text":"RECHTSANWENDUNG"},{"id":6913,"text":"RECHTSLAGE"},{"id":7044,"text":"RENTE"},{"id":7054,"text":"REPLIK"},{"id":7253,"text":"RÜGEPRINZIP"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7447,"text":"SCHRIFTENWECHSEL"},{"id":7506,"text":"SCHUTZWÜRDIGES INTERESSE"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7769,"text":"SOZIALVERSICHERUNG"},{"id":8959,"text":"UNTERLASSUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9477,"text":"VERSICHERUNGSGERICHT"},{"id":9850,"text":"WAISENRENTE"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10304,"text":"ZUSATZRENTE"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"},"articles":{"art_29":{"art_id":"art_29","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_29","title":"Art. 29 Allgemeine Verfahrensgarantien","content":"<article id=\"art_29\"><a name=\"a29\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_29\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_29\" routerlink=\"./\"><b>Art. 29</b> <b></b>Allgemeine Verfahrensgarantien </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist.</p><p> Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Gehör.</p><p> Jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand.</p></div></article>"}}},{"id":"747.201.1","law":{"systematic_id":"747.201.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1979/337_337_337/de","title":"Verordnungüber die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern","abbreviation":"BSV"}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_20":{"art_id":"art_20","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_20","title":"Art. 20 Gewährleistung zweckgemässer Verwendung","content":"<article id=\"art_20\"><a name=\"a20\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_20\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_20\" routerlink=\"./\"><b>Art. 20</b> <b></b>Gewährleistung zweckgemässer Verwendung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Geldleistungen können ganz oder teilweise einem geeigneten Dritten oder einer Behörde ausbezahlt werden, der oder die der berechtigten Person gegenüber gesetzlich oder sittlich unterstützungspflichtig ist oder diese dauernd fürsorgerisch betreut, sofern:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die berechtigte Person die Geldleistungen nicht für den eigenen Unterhalt oder für den Unterhalt von Personen, für die sie zu sorgen hat, verwendet oder dazu nachweisbar nicht im Stande ist; und</dd><dt>b. </dt><dd>die berechtigte Person oder Personen, für die sie zu sorgen hat, aus einem Grund nach Buchstabe a auf die Hilfe der öffentlichen oder privaten Für­sorge angewiesen sind.</dd></dl><p> Diese Dritten oder diese Behörde können die Leistungen, die ihnen ausbezahlt werden, nicht mit Forderungen gegenüber der berechtigten Person verrechnen. Ausgenommen ist die Verrechnung bei Nachzahlungen von Leistungen im Sinne von Artikel 22 Absatz 2.</p></div></article>"},"art_42":{"art_id":"art_42","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_42","title":"Art. 42 Rechtliches Gehör","content":"<article id=\"art_42\"><a name=\"a42\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_42\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_42\" routerlink=\"./\"><b>Art. 42</b> Rechtliches Gehör </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Gehör. Sie müssen nicht angehört werden vor Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind.</p></div></article>"},"art_58":{"art_id":"art_58","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58","title":"Art. 58 Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_58\"><a name=\"a58\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_58\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58\" routerlink=\"./\"><b>Art. 58</b> Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zuständig ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.</p><p> Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person oder des Beschwerde führenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat; lässt sich keiner dieser Orte ermitteln, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem das Durchführungsorgan seinen Sitz hat.</p><p> Die Behörde, die sich als unzuständig erachtet, überweist die Beschwerde ohne Verzug dem zuständigen Versicherungsgericht.</p></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59","title":"Art. 59 Legitimation","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> Legitimation </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat.</p></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"},"articles":{"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25","title":"Art. 25 Waisenrente","content":"<article id=\"art_25\"><a name=\"a25\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25\" routerlink=\"./\"><b>Art. 25</b></a><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25\" routerlink=\"./\"> Waisenrente </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Kinder, deren Vater oder Mutter gestorben ist, haben Anspruch auf eine Waisen­rente. Sind Vater und Mutter gestorben, so haben sie Anspruch auf zwei Waisen­renten.</p><p> Findelkinder haben Anspruch auf eine Waisenrente.</p><p> Der Bundesrat regelt den Anspruch der Pflegekinder auf Waisenrente.</p><p> Der Anspruch auf die Waisenrente entsteht am ersten Tag des dem Tode des Va­ters oder der Mutter folgenden Monats. Er erlischt mit der Vollendung des 18. Alters­jahres oder mit dem Tod der Waise.</p><p> Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr. Der Bundesrat kann festlegen, was als Ausbildung gilt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e2593\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p></div></div></article>"},"art_5":{"art_id":"art_5","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_5","title":"Art. 5 Beiträge von Ein­kommen aus unselb­ständiger Erwerbstä­tigkeit 1. Grundsatz","content":"<article id=\"art_5\"><a name=\"a5\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_5\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_5\" routerlink=\"./\"><b>Art. 5</b> <b></b>Beiträge von Ein­kommen aus unselb­ständiger Erwerbstä­tigkeit 1. Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, im folgenden massgebender Lohn genannt, wird ein Beitrag von 4,35 Prozent erhoben.</p><p> Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stel­lung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der mass­gebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Pro­visionen, Gratifikationen, Natural­lei­s­tungen, Ferien- und Feiertags­entschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trink­­gelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes dar­stellen.</p><p> Als massgebender Lohn für mitarbeitende Familienglieder gilt nur der Barlohn:</p><dl><dt>a.</dt><dd>bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 20. Altersjahr vollen­det haben; sowie</dd><dt>b.</dt><dd>nach dem letzten Tag des Monats, in welchem Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben.</dd></dl><p> Der Bundesrat kann Sozialleistungen sowie anlässlich besonderer Er­eignisse er­fol­gende Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Arbeit­nehmer vom Einbezug in den massgebenden Lohn ausnehmen.</p><p> ...</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e775\">Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (<a href=\"eli/oc/2019/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2019</b> 2395 </a><a href=\"eli/oc/2019/448/de\" routerlink=\"./\">2413</a>; BBL <b>2018</b> 2527).</p><p id=\"fn-d479619e803\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p><p id=\"fn-d479619e824\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1956 (<a href=\"eli/oc/1957/262_264_275/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1957</b> 262</a>; <a href=\"eli/fga/1956/1_1429__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1956</b> I 1429</a>). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/71/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 359</a>; <a href=\"eli/fga/2002/520/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 3605</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.20","law":{"systematic_id":"831.20","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de","title":"Bundesgesetz über die Invalidenversicherung","abbreviation":"IVG"},"articles":{"art_35":{"art_id":"art_35","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_35","title":"Art. 35 Kinderrente","content":"<article id=\"art_35\"><a name=\"a35\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_35\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_35\" routerlink=\"./\"><b>Art. 35</b></a><a fragment=\"#art_35\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_35\" routerlink=\"./\"> Kinderrente </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Männer und Frauen, denen eine Invalidenrente zusteht, haben für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung bean­spruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente.</p><p> ...</p><p> Für Pflegekinder, die erst nach Eintritt der Invalidität in Pflege genommen werden, besteht kein Anspruch auf Kinderrente, es sei denn, es handle sich um Kinder des andern Ehegatten.</p><p> Die Kinderrente wird wie die Rente ausbe­zahlt, zu der sie gehört. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über die zweckgemässe Verwen­dung (Art. 20 ATSG) und abwei­chende zivil­richterliche Anord­nun­gen. Der Bundesrat kann die Auszahlung für Sonderfälle in Abweichung von Ar­tikel 20 ATSG regeln, nament­lich für Kinder aus getrenn­ter oder geschiedener Ehe.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e4931\">Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (<a href=\"eli/oc/1972/2483_2537_2314/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1972</b> 2483</a>; <a href=\"eli/fga/1971/2_1057_1057_729/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1971</b> II 1057</a>).</p><p id=\"fn-d297111e4961\">Aufgehoben durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1_1_1/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p><p id=\"fn-d297111e4983\">Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1_1_1/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p><p id=\"fn-d297111e5005\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d297111e5014\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>;  <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p></div></div></article>"},"art_69":{"art_id":"art_69","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69","title":"Art. 69 Besonderheiten der Rechtspflege","content":"<article id=\"art_69\"><a name=\"a69\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_69\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69\" routerlink=\"./\"><b>Art. 69</b></a><a fragment=\"#art_69\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/827_857_845/de#art_69\" routerlink=\"./\"> Besonderheiten der Rechtspflege </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> In Abweichung von den Artikeln 52 und 58 ATSG sind die nachstehenden Verfügungen wie folgt anfechtbar:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Verfügungen der kantonalen IV-Stellen: direkt vor dem Versicherungs­gericht am Ort der IV-Stelle;</dd><dt>b. </dt><dd>Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland: direkt beim Bundesverwaltungsgericht.</dd></dl><p>Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200–1000 Franken festgelegt.</p><p> Absatz 1 sowie Artikel 85 Absatz 3 AHVG gelten sinngemäss für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.</p><p> Gegen Entscheide der kantonalen Schiedsgerichte nach Artikel 27 kann nach Massgabe des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d297111e9048\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (<a href=\"eli/oc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3371</a>;  <a href=\"eli/fga/1991/2_185__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 185 </a><i>910</i>, <b></b><a href=\"eli/fga/1994/5_921__/de\" routerlink=\"./\"><b>1994</b> V 921</a>, <b></b><i><b>1999</b> 4523</i>).</p><p id=\"fn-d297111e9086\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9104\"> Fassung gemäss Ziff. IV 2 des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9123\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9143\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9160\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9186\"> <a href=\"eli/cc/63/837_843_843/de\" routerlink=\"./\">SR <b>831.10</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9195\"> Fassung gemäss Ziff. IV 2 des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/310/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2003</a>; <a href=\"eli/fga/2005/490/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2005</b> 3079</a>).</p><p id=\"fn-d297111e9218\"> <a href=\"eli/cc/2006/218/de\" routerlink=\"./\">SR <b>173.110</b></a></p><p id=\"fn-d297111e9227\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) (<a href=\"eli/oc/2003/560/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3837</a>;  <a href=\"eli/fga/2001/617/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 3205</a>). Fassung gemäss Ziff. II 40 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 3437 </a><i>3452</i>;  <a href=\"eli/fga/2007/885/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 6121</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.201","law":{"systematic_id":"831.201","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de","title":"Verordnungüber die Invalidenversicherung","abbreviation":"IVV"},"articles":{"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_2","title":"Art. 2 Art der Massnahmen","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b></a><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Art der Massnahmen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als medizinische Massnahmen im Sinne von Artikel 12 IVG gelten namentlich chirurgische, physiotherapeutische und psychotherapeutische Vorkehren, die eine als Folgezustand eines Geburtsgebrechens, einer Krankheit oder eines Unfalls eingetretene Beeinträchtigung der Körperbewegung, der Sinneswahrnehmung oder der Kontaktfähigkeit zu beheben oder zu mildern trachten, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, dauernd und wesentlich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren. Die Massnahmen müssen nach bewährter Erkenntnis der medizini­schen Wissenschaft an­gezeigt sein und den Eingliederungserfolg in einfacher und zweck­mässiger Weise an­streben.</p><p> Bei Lähmungen und andern motorischen Funktionsausfällen sind medizinische Massnahmen gemäss Absatz 1 von dem Zeitpunkt an zu gewähren, in dem nach bewährter Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft im Allgemeinen die Behand­lung des ursächlichen Gesundheitsschadens als abgeschlossen gilt oder untergeord­nete Be­deutung erlangt hat. Bei Querschnittslähmung des Rückenmarks und Poliomyeli­tis gilt dieser Zeitpunkt in der Regel nach Ablauf von vier Wochen seit Beginn der Lähmung als eingetreten.</p><p> Wird bei Lähmungen und anderen Ausfällen von motorischen Funktionen im Rah­men von medizinischen Massnahmen gemäss Absatz 1 Physiotherapie durch­ge­führt, so besteht der Anspruch auf diese Massnahme so lange weiter, als damit die Funk­tionstüchtigkeit, von der die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, abhängt, verbes­sert werden kann.</p><p> Nicht als medizinische Massnahme im Sinne von Artikel 12 IVG gilt insbeson­dere die Behandlung von Verletzungen, Infektionen sowie inneren und parasitären Krank­heiten.</p><p> Bei Anstaltspflege übernimmt die Versicherung für die Zeit, während welcher der Aufenthalt vorwiegend der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen dient, auch Vorkehren, die zur Behandlung des Leidens an sich gehören.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255347e553\">Fassung gemäss Ziff. I des BRB vom 15. Jan. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1968  (<a href=\"eli/oc/1968/43_43_43/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1968</b> 43</a>).</p><p id=\"fn-d255347e573\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Mai 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004   (<a href=\"eli/oc/2003/561/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3859</a>).</p><p id=\"fn-d255347e586\">Fassung von Satz 2 gemäss Ziff. I der V vom 29. Nov. 1976, in Kraft seit 1. Jan. 1977 (<a href=\"eli/oc/1976/2650_2650_2650/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1976</b> 2650</a>).</p><p id=\"fn-d255347e599\">Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 11. Okt. 1972 (<a href=\"eli/oc/1972/2507_2560_2338/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1972</b> 2507</a>). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Mai 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004 (<a href=\"eli/oc/2003/561/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 3859</a>).</p><p id=\"fn-d255347e617\">Ursprünglich Abs. 3.</p><p id=\"fn-d255347e625\">Ursprünglich Abs. 4.</p></div></div></article>"},"art_74":{"art_id":"art_74","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_74","title":"Art. 74 Beschlussfassung","content":"<article id=\"art_74\"><a name=\"a74\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_74\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_74\" routerlink=\"./\"><b>Art. 74</b></a><a fragment=\"#art_74\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1961/29_29_29/de#art_74\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Beschlussfassung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Ist die Abklärung der Verhältnisse abgeschlossen, so beschliesst die IV- Stelle über die Leistungsbegehren.</p><p> Die Begründung des Beschlusses hat sich mit den für den Beschluss relevanten Einwänden zum Vorbescheid der Parteien auseinander zu setzen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255347e5688\">Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Juni 1992, in Kraft seit 1. Juli 1992  (<a href=\"eli/oc/1992/1251_1251_1251/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1992</b> 1251</a>).</p><p id=\"fn-d255347e5711\"> Eingefügt durch Ziff. I der V vom 26. April 2006, in Kraft seit 1. Juli 2006  (<a href=\"eli/oc/2006/311/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2007</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":530,"title":"BGE 136 V 117","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-V-117%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 44 ATSG</span>; <span class=\"artref\">Art. 12 lit. e VwVG</span>; Mitwirkungsrechte bei Begutachtung durch die Rehaklinik Bellikon.  <div class=\"paratf\">Die fachmedizinischen Stellungnahmen der Rehaklinik Bellikon, soweit sie von der SUVA verlangt werden, sind nicht als Gutachten unabhängiger Sachverständiger zu betrachten, weshalb vorliegend <span class=\"artref\">Art. 44 ATSG</span> nicht anwendbar ist und sich damit aus dieser Bestimmung auch keine Pflicht zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ergeben kann (E. 3.4). </div>\n</div>"},{"id":583,"title":"BGE 137 I 195","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-195%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; Anspruch auf rechtliches Gehör, Replikrecht.  <div class=\"paratf\">Die Wahrnehmung des Replikrechts als Teilaspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> setzt die Zustellung der von den übrigen Verfahrensbeteiligten eingereichten Eingaben voraus. Hat das Gericht eine solche Eingabe nicht zugestellt, befindet sie sich jedoch bei den Akten, kann die Rechtsmittelinstanz die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht mit dem blossen Verweis auf die Möglichkeit der Akteneinsicht heilen (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":3223,"title":"BGE 126 V 130","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-130%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 AVIG</span>; <span class=\"artref\">Art. 16 Abs. 2 AVIV</span>; <span class=\"artref\">Art. 4 aBV</span>; <span class=\"artref\">Art. 29  Abs. 2 BV</span>: Rechtliches Gehör.  <div class=\"paratf\">Vor Erlass einer Verfügung über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung ist der versicherten Person das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Sanktion zu gewähren. </div>\n</div>"},{"id":3507,"title":"BGE 127 V 176","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-176%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 78a UVG</span>: Streitigkeiten zwischen Versicherern.  <div class=\"paratf\">Besteht zwischen Unfallversicherern Uneinigkeit darüber, welcher für ein Schadensereignis leistungspflichtig ist, kann der Versicherer, welcher gegenüber dem Versicherten die Leistungen erbracht hat und diese nun vom anderen Versicherer ganz oder teilweise zurückfordern will, das Bundesamt für Sozialversicherung anrufen, welches nach <span class=\"artref\">Art. 78a UVG</span> mittels Verfügung darüber zu befinden hat, welcher Versicherer - allenfalls zu welchem Anteil - nach den materiellrechtlichen Vorschriften leistungspflichtig ist. </div>\n</div>"},{"id":4950,"title":"BGE 132 V 387","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-387%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 8 ATSV</span>: Akteneinsichtsrecht.  <div class=\"paratf\">Verletzung des rechtlichen Gehörs im Einspracheverfahren, Heilung im Gerichtsverfahren. (Erw. 5) </div>\n<div class=\"paratf\">Um Akteneinsicht zu erhalten, hat eine Partei grundsätzlich ein Gesuch einzureichen. Dies bedingt, dass die Beteiligten über den Beizug neuer entscheidwesentlicher Akten informiert werden, welche diese nicht kennen und auch nicht kennen können. (Erw. 6.2) </div>\n<div class=\"paratf\">Über Begehren um Akteneinsicht hat primär diejenige Behörde zu befinden, in deren Zuständigkeitsbereich die Akten gehören. Im Beschwerdeverfahren ist dies die Rechtsmittelinstanz. (Erw. 6.3) </div>\n</div>"},{"id":5082,"title":"BGE 133 III 439","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-439%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 74 Abs. 2 lit. a und b und <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; Art. 85 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG); Beschwerde in Zivilsachen in einer Streitigkeit aus einer Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung.  <div class=\"paratf\">Grundsätzliche Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen (E. 2.1). Begründungsanforderungen, wenn das Rechtsmittel der Einheitsbeschwerde beansprucht wird, weil sich angeblich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stelle (E. 2.2.2.1). Anforderungen an das Verfahren zum Entscheid über privatrechtliche Streitigkeiten aus einer Zusatzversicherung nach <span class=\"artref\">Art. 85 VAG</span> und nach <span class=\"artref\">Art. 75 Abs. 2 Satz 2 BGG</span>. <span class=\"artref\">Art. 85 VAG</span> schreibt nicht im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG</span> eine einzige kantonale Instanz vor (E. 2.2.2.2). </div>\n</div>"},{"id":5487,"title":"BGE 134 V 97","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-97%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 57a Abs. 1 IVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 73bis Abs. 1 IVV</span>; Anspruch auf rechtliches Gehör; Vorbescheidverfahren.  <div class=\"paratf\">Vor dem Erlass einer Verfügung, mit welcher eine Invalidenrente wegen Neuberechnung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens rückwirkend herabgesetzt wird, ist der versicherten Person das rechtliche Gehör zu gewähren, ohne dass ein Vorbescheidverfahren durchgeführt werden müsste. Die Regelung des Vorbescheidverfahrens in <span class=\"artref\">Art. 73bis Abs. 1 IVV</span> ist gesetzmässig (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":7340,"title":"BGE 119 V 347","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-347%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 105 Abs. 1 UVG</span>.  <div class=\"paratf\">- Das Rügeprinzip gilt grundsätzlich auch im Einspracheverfahren. </div>\n<div class=\"paratf\">- Soweit die Verfügung in der Einsprache unangefochten bleibt und nicht von Amtes wegen überprüft wird, tritt sie in Teilrechtskraft. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":4575,"title":"9C_555/2020","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=03.03.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=27&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-03-2021-9C_555-2020&number_of_ranks=138643"},{"id":72505,"title":"9C_356/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=06.02.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=20&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-02-2012-9C_356-2011&number_of_ranks=70690"},{"id":89845,"title":"9C_160/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=02.09.2009&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=11&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-09-2009-9C_160-2009&number_of_ranks=53326"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"}}],"metadata_lex_rvj":[]}