{"id":"b5fbcb4c038cf33db4c67efec994b2c8","file_name":"KGVS-20181213-P3-18-312-20190604-799.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2018-12-13","date_publication":"2019-06-04","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P3 18 312","text":"P3 18 312"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2018,"case_increment":312,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":7,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":537,"text":"ANEIGNUNG"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1394,"text":"BESCHULDIGTER"},{"id":1412,"text":"BESCHWERDEGEGNER"},{"id":1571,"text":"BEZIRK"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2545,"text":"EINREISE"},{"id":2661,"text":"ENDENTSCHEID"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3359,"text":"FREIES GELEIT"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3493,"text":"GEBÜHR"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":4573,"text":"IV"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6558,"text":"PORTUGAL"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":7525,"text":"SCHWEIZ"},{"id":7534,"text":"SCHWEIZERISCHE STRAFPROZESSORDNUNG"},{"id":7637,"text":"SICHERHEITSHAFT"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7869,"text":"STAAT"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8524,"text":"TREU UND GLAUBEN"},{"id":8767,"text":"UHR"},{"id":8989,"text":"UNTERSUCHUNGSHAFT"},{"id":9078,"text":"VERBINDUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9181,"text":"VERHALTEN"},{"id":9576,"text":"VERUNTREUUNG"},{"id":9741,"text":"VORLADUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10313,"text":"ZUSICHERUNG"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"},"articles":{"art_5":{"art_id":"art_5","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_5","title":"Art. 5 Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns","content":"<article id=\"art_5\"><a name=\"a5\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_5\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_5\" routerlink=\"./\"><b>Art. 5</b> <b></b>Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Grundlage und Schranke staatlichen Handelns ist das Recht.</p><p> Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein.</p><p> Staatliche Organe und Private handeln nach Treu und Glauben.</p><p> Bund und Kantone beachten das Völkerrecht.</p></div></article>"}}},{"id":"173.110","law":{"systematic_id":"173.110","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2006/218/de","title":"Bundesgesetzüber das Bundesgericht","abbreviation":"BGG"},"articles":{"art_93":{"art_id":"art_93","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2006/218/de#art_93","title":"Art. 93 Andere Vor- und Zwischenentscheide","content":"<article id=\"art_93\"><a name=\"a93\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_93\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2006/218/de#art_93\" routerlink=\"./\"><b>Art. 93</b> Andere Vor- und Zwischenentscheide </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegen andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die Beschwerde zulässig:</p><dl><dt>a.</dt><dd>wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können; oder</dd><dt>b.</dt><dd>wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifüh­ren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde.</dd></dl><p> Auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen und dem Gebiet des Asyls sind Vor- und Zwischenentscheide nicht anfechtbar. Vorbehalten bleiben Beschwerden gegen Ent­scheide über die Auslieferungshaft sowie über die Beschlagnahme von Vermö­gens­werten und Wertgegenständen, sofern die Vorausset­zungen von Absatz 1 erfüllt sind.</p><p> Ist die Beschwerde nach den Absätzen 1 und 2 nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffenden Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d113932e3025\"> Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 1. Okt 2010 über die Koordination des Asyl- und des Auslieferungsverfahrens, in Kraft seit 1. April 2011 (<a href=\"eli/oc/2011/137/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 925</a>; <a href=\"eli/fga/2010/264/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 1467</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_138":{"art_id":"art_138","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_138","title":"Art. 138","content":"<article id=\"art_138\"><a name=\"a138\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_138\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_138\" routerlink=\"./\"><b>Art. 138</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer sich eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtmässig zu bereichern,</p><p>wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Die Veruntreuung zum Nachteil eines Angehörigen oder Familien­genossen wird nur auf Antrag verfolgt.</p><p>2.  Wer die Tat als Mitglied einer Behörde, als Beamter, Vormund, Beistand, berufsmässiger Vermögensverwalter oder bei Ausübung eines Berufes, Gewerbes oder Handelsgeschäftes, zu der er durch eine Behörde ermächtigt ist, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e7952\">Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 8 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.</p></div></div></article>"},"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22","title":"Art. 22","content":"<article id=\"art_22\"><a name=\"a22\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_22\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22\" routerlink=\"./\"><b>Art. 22</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Führt der Täter, nachdem er mit der Ausführung eines Verbrechens oder Vergehens begonnen hat, die strafbare Tätigkeit nicht zu Ende oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein oder kann dieser nicht eintreten, so kann das Gericht die Strafe mildern.</p><p> Verkennt der Täter aus grobem Unverstand, dass die Tat nach der Art des Gegenstandes oder des Mittels, an oder mit dem er sie ausführen will, überhaupt nicht zur Vollendung gelangen kann, so bleibt er straflos.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_204":{"art_id":"art_204","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_204","title":"Art. 204 Freies Geleit","content":"<article id=\"art_204\"><a name=\"a204\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_204\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_204\" routerlink=\"./\"><b>Art. 204</b> Freies Geleit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Sind Personen vorzuladen, die sich im Ausland befinden, so kann ihnen die Staatsanwaltschaft oder die Verfahrensleitung des Gerichts freies Geleit zusichern.</p><p> Personen, denen freies Geleit zugesichert wurde, können in der Schweiz wegen Handlungen oder Verurteilungen aus der Zeit vor ihrer Abreise nicht verhaftet oder anderen freiheitsbeschränkenden Massnahmen unterworfen werden.</p><p> Das freie Geleit kann an Bedingungen geknüpft werden. In diesem Fall sind die betroffenen Personen darauf aufmerksam zu machen, dass das freie Geleit erlischt, wenn sie die daran geknüpften Bedingungen missachten.</p></div></article>"},"art_207":{"art_id":"art_207","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_207","title":"Art. 207 Voraussetzungen und Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_207\"><a name=\"a207\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_207\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_207\" routerlink=\"./\"><b>Art. 207</b> Voraussetzungen und Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Eine Person kann polizeilich vorgeführt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>sie einer Vorladung nicht Folge geleistet hat;</dd><dt>b. </dt><dd>aufgrund konkreter Anhaltspunkte anzunehmen ist, sie werde einer Vorladung nicht Folge leisten;</dd><dt>c. </dt><dd>bei Verfahren wegen Verbrechen oder Vergehen ihr sofortiges Erscheinen im Interesse des Verfahrens unerlässlich ist;</dd><dt>d. </dt><dd>sie eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt wird und Haftgründe zu vermuten sind.</dd></dl><p> Die Vorführung wird von der Verfahrensleitung angeordnet.</p></div></article>"},"art_220":{"art_id":"art_220","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_220","title":"Art. 220 Begriffe","content":"<article id=\"art_220\"><a name=\"a220\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_220\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_220\" routerlink=\"./\"><b>Art. 220</b> Begriffe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Untersuchungshaft beginnt mit ihrer Anordnung durch das Zwangsmass­nahmengericht und endet mit dem Eingang der Anklage beim erstinstanzlichen Gericht, dem vorzeitigen Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion oder mit der Entlassung der beschuldigten Person während der Untersuchung.</p><p> Als Sicherheitshaft gilt die Haft während der Zeit zwischen dem Eingang der Anklageschrift beim erstinstanzlichen Gericht und der Rechtskraft des Urteils, dem Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion, dem Vollzug der Landesverweisung oder der Entlassung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e6772\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 des BG vom 20. März 2015 (Umsetzung von Art. 121 Abs. 3–6 BV über die Ausschaffung krimineller Ausländerinnen und Ausländer), in Kraft seit 1. Okt. 2016 (<a href=\"eli/oc/2016/380/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 2329</a>; <a href=\"eli/fga/2013/1078/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2013</b> 5975</a>).</p></div></div></article>"},"art_229":{"art_id":"art_229","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_229","title":"Art. 229 Entscheid über die Anordnung der Sicherheitshaft","content":"<article id=\"art_229\"><a name=\"a229\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_229\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_229\" routerlink=\"./\"><b>Art. 229</b> Entscheid über die Anordnung der Sicherheitshaft </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Über die Anordnung der Sicherheitshaft bei vorbestehender Untersuchungshaft entscheidet das Zwangsmassnahmengericht auf schriftliches Gesuch der Staatsanwaltschaft.</p><p> Ergeben sich erst nach der Anklageerhebung Haftgründe, so führt die Verfahrensleitung des erstinstanzlichen Gerichts in sinngemässer Anwendung von Artikel 224 ein Haftverfahren durch und beantragt dem Zwangsmassnahmengericht die Anordnung der Sicherheitshaft.</p><p> Das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht richtet sich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ohne vorbestehende Untersuchungshaft: sinngemäss nach den Artikeln 225 und 226;</dd><dt>b. </dt><dd>bei vorbestehender Untersuchungshaft: sinngemäss nach Artikel 227.</dd></dl></div></article>"},"art_237":{"art_id":"art_237","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_237","title":"Art. 237 Allgemeine Bestimmungen","content":"<article id=\"art_237\"><a name=\"a237\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_237\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_237\" routerlink=\"./\"><b>Art. 237</b> Allgemeine Bestimmungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das zuständige Gericht ordnet an Stelle der Untersuchungs- oder der Sicherheitshaft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen.</p><p> Ersatzmassnahmen sind namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Sicherheitsleistung;</dd><dt>b. </dt><dd>die Ausweis- und Schriftensperre;</dd><dt>c. </dt><dd>die Auflage, sich nur oder sich nicht an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Haus aufzuhalten;</dd><dt>d. </dt><dd>die Auflage, sich regelmässig bei einer Amtsstelle zu melden;</dd><dt>e. </dt><dd>die Auflage, einer geregelten Arbeit nachzugehen;</dd><dt>f. </dt><dd>die Auflage, sich einer ärztlichen Behandlung oder einer Kontrolle zu unterziehen;</dd><dt>g. </dt><dd>das Verbot, mit bestimmten Personen Kontakte zu pflegen.</dd></dl><p> Das Gericht kann zur Überwachung solcher Ersatzmassnahmen den Einsatz technischer Geräte und deren feste Verbindung mit der zu überwachenden Person anordnen.</p><p> Anordnung und Anfechtung von Ersatzmassnahmen richten sich sinngemäss nach den Vorschriften über die Untersuchungs- und die Sicherheitshaft.</p><p> Das Gericht kann die Ersatzmassnahmen jederzeit widerrufen, andere Ersatzmassnahmen oder die Untersuchungs- oder die Sicherheitshaft anordnen, wenn neue Umstände dies erfordern oder die beschuldigte Person die ihr gemachten Auflagen nicht erfüllt.</p></div></article>"},"art_393":{"art_id":"art_393","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393","title":"Art. 393 Zulässigkeit und Beschwerdegründe","content":"<article id=\"art_393\"><a name=\"a393\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_393\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393\" routerlink=\"./\"><b>Art. 393</b> Zulässigkeit und Beschwerdegründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist zulässig gegen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden;</dd><dt>b. </dt><dd>die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der erstinstanzlichen Gerichte; ausgenommen sind verfahrensleitende Entscheide;</dd><dt>c. </dt><dd>die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts in den in diesem Gesetz vorgesehenen Fällen.</dd></dl><p> Mit der Beschwerde können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl></div></article>"},"art_423":{"art_id":"art_423","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_423","title":"Art. 423 Grundsätze","content":"<article id=\"art_423\"><a name=\"a423\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_423\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_423\" routerlink=\"./\"><b>Art. 423</b> Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrenskosten werden vom Bund oder dem Kanton getragen, der das Verfahren geführt hat; abweichende Bestimmungen dieses Gesetzes bleiben vorbehalten.</p><p> und  ...</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e14336\"> Aufgehoben durch Anhang Ziff. II 7 des Strafbehördenorganisationsgesetzes vom  19. März 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (<a href=\"eli/oc/2010/444/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2010</b> 3267</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1395/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 8125</a>).</p></div></div></article>"},"art_424":{"art_id":"art_424","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424","title":"Art. 424 Berechnung und Gebühren","content":"<article id=\"art_424\"><a name=\"a424\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_424\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424\" routerlink=\"./\"><b>Art. 424</b> Berechnung und Gebühren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bund und Kantone regeln die Berechnung der Verfahrenskosten und legen die Gebühren fest.</p><p> Sie können für einfache Fälle Pauschalgebühren festlegen, die auch die Auslagen abgelten.</p></div></article>"},"art_428":{"art_id":"art_428","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428","title":"Art. 428 Kostentragung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_428\"><a name=\"a428\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_428\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428\" routerlink=\"./\"><b>Art. 428</b> Kostentragung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.</p><p> Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen worden sind; oder</dd><dt>b. </dt><dd>der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird.</dd></dl><p> Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung.</p><p> Hebt sie einen Entscheid auf und weist sie die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, so trägt der Bund oder der Kanton die Kosten des Rechtsmittelverfahrens und, nach Ermessen der Rechtsmittelinstanz, jene der Vorinstanz.</p><p> Wird ein Revisionsgesuch gutgeheissen, so entscheidet die Strafbehörde, die anschliessend über die Erledigung der Strafsache zu befinden hat, nach ihrem Ermessen über die Kosten des ersten Verfahrens.</p></div></article>"},"art_65":{"art_id":"art_65","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_65","title":"Art. 65 Anfechtbarkeit verfahrensleitender Anordnungen der Gerichte","content":"<article id=\"art_65\"><a name=\"a65\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_65\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_65\" routerlink=\"./\"><b>Art. 65</b> Anfechtbarkeit verfahrensleitender Anordnungen der Gerichte </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verfahrensleitende Anordnungen der Gerichte können nur mit dem Endentscheid angefochten werden.</p><p> Hat die Verfahrensleitung eines Kollegialgerichts vor der Hauptverhandlung ver­fahrensleitende Anordnungen getroffen, so kann sie das Gericht von Amtes wegen oder auf Antrag ändern oder aufheben.</p></div></article>"}}},{"id":"642.11","law":{"systematic_id":"642.11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de","title":"Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer","abbreviation":"DBG"},"articles":{"art_186":{"art_id":"art_186","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_186","title":"Art. 186 Steuerbetrug","content":"<article id=\"art_186\"><a name=\"a186\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_186\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_186\" routerlink=\"./\"><b>Art. 186</b><b></b> <b></b>Steuerbetrug </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wer zum Zweck einer Steuerhinterziehung im Sinne der Artikel 175–177 gefälschte, verfälschte oder inhaltlich unwahre Urkunden wie Geschäftsbücher, Bilan­zen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise und andere Bescheinigungen Dritter zur Täuschung gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Eine bedingte Strafe kann mit Busse bis zu 10 000 Franken ver­bunden werden.</p><p> Die Bestrafung wegen Steuerhinterziehung bleibt vorbehalten.</p><p> Liegt eine Selbstanzeige nach Artikel 175 Absatz 3 oder Artikel 181<i>a</i> Absatz 1 vor, so wird von einer Strafverfolgung wegen allen anderen Straftaten abgesehen, die zum Zweck dieser Steuerhinterziehung begangen wurden. Diese Bestimmung ist auch in den Fällen nach den Artikeln 177 Absatz 3 und 181<i>a</i> Absätze 3 und 4 anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d285146e10928\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 26. Sept. 2014 (Anpassungen an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB), in Kraft seit 1. Jan. 2017 (<a href=\"eli/oc/2015/143/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2015</b> 779</a>; <a href=\"eli/fga/2012/403/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 2869</a>).</p><p id=\"fn-d285146e10958\"> Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach­besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1067,"title":"BGE 138 IV 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-IV-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Stellung als Privatkläger; Beschwerde; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/65\" type=\"start\"></artref>Art. 65 und 393 Abs. 1 lit. b StPO</span><artref id=\"CH/312.0/393/1/b\" type=\"end\"></artref>.  <div class=\"paratf\">Der anlässlich der Hauptverhandlung vorfrageweise ergangene Entscheid, die Stellung als Privatkläger zu verneinen, kann sofort mit Beschwerde angefochten werden (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":1615,"title":"BGE 140 IV 202","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-IV-202%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 1 und <artref id=\"CH/312.0/393/1/b\" type=\"start\"></artref>Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO</span><artref id=\"CH/312.0/65/1\" type=\"end\"></artref>; Zulässigkeit der Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege.  <div class=\"paratf\">Der vor der Hauptverhandlung von der Verfahrensleitung des erstinstanzlichen Strafgerichts getroffene Entscheid, die Bestellung eines amtlichen Verteidigers zu verweigern, kann einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken; er kann dementsprechend nach <span class=\"artref\">Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO</span> direkt mit Beschwerde angefochten werden (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":1878,"title":"BGE 141 IV 390","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-390%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 204 StPO</span>, <span class=\"artref\">Art. 12 Ziff. 2 EUeR</span> und <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 2 IRSG</span>; Tragweite des freien Geleits im Sinn von <span class=\"artref\">Art. 204 StPO</span>.  <div class=\"paratf\">Als Nutzniesser eines freien Geleits im Sinn von <span class=\"artref\">Art. 204 StPO</span> fallen Beschuldigte, Zeugen und/oder Auskunftspersonen in Betracht (E. 2.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Aus dem Wortlaut und der Entstehungsgeschichte ergibt sich (E. 2.2.2), dass die gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 204 StPO</span> gewährte Immunität auch den Sachverhalt abdeckt, wegen dem der Beschuldigte vorgeladen wurde und bei einer Verurteilung wegen dieser Tatvorwürfe nicht erlischt. Die Behörde kann die Gewährung des freien Geleits indessen an Bedingungen knüpfen, bei deren Missachtung es dahin fällt (<span class=\"artref\">Art. 204 Abs. 3 StPO</span>) (E. 2.2.3). </div>\n</div>"},{"id":2448,"title":"BGE 143 IV 175","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-175%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 329 Abs. 2 und 393 Abs. 1 lit. b StPO; Zulässigkeit der Beschwerde gegen den Sistierungsentscheid des erstinstanzlichen Gerichts.  <div class=\"paratf\">Der vom erstinstanzlichen Gericht in Anwendung von <span class=\"artref\">Art. 329 Abs. 2 StPO</span> ergangene Entscheid betreffend die Sistierung und die Rückweisung zur Ergänzung der Untersuchung ist ein verfahrensleitender Entscheid. Damit ist die Beschwerde nur beim Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils zulässig (E. 2.2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":29530,"title":"1B_457/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=22.11.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=36&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-11-2017-1B_457-2017&number_of_ranks=113693"},{"id":31506,"title":"1B_171/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=21.08.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=10&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-08-2017-1B_171-2017&number_of_ranks=111690"},{"id":33236,"title":"1B_178/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=24.05.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=34&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F24-05-2017-1B_178-2017&number_of_ranks=109984"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 11 Andere Auslagen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">11</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Auslagen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-11--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die anderen durch das Verfahren verursachten Auslagen werden mit ihrem effektiven Betrag in Rechnung gestellt. Soweit sie 200 Franken nicht übersteigen, können sie durch einen Pauschalbetrag ersetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 22 Andere Verfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">22</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Verfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für andere Strafverfahren wird eine Gebühr erhoben von:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      40 bis 1'200 Franken für das Versöhnungsverfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 6'000 Franken für die anderen Verfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Verfahren vor dem Bezirksgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      190 bis 6'000 Franken für das Verfahren vor dem Kreisgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      380 bis 6'000 Franken für das Berufungs- oder Revisionsverfahren vor dem Kantonsgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Beschwerdeverfahren vor der Strafkammer des Kantonsgerichts oder einem Richter des Kantonsgerichts und bis 6'600 Franken bei internationalen Rechtshilfegesuchen;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für Verfahren vor dem Straf- und Massnahmen-vollzugsgericht und in anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Strafgesetzbuch.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 13 Beschwerdeinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Beschwerdeinstanz ist ein Richter des Kantonsgerichts. In besonderen Fällen kann der beauftragte Richter den Fall vor die Strafkammer bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Mitglieder der Beschwerdeinstanz dürfen im Berufungsverfahren nicht in gleicher Sache wirken.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}