{"id":"b9602d2e83807a25d8a24f9fb8e9c61f","file_name":"TCVS-20240520-F3-24-7-20240823-J29.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-05-20","date_publication":"2024-08-23","date_file_modification":null,"object_code":"J29","case_number":{"id":"F3 24 7","text":"F3 24 7"},"case_instance":{"id":25,"text":"F3 Steuerstrafrecht"},"case_year":2024,"case_increment":7,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":14,"legal_nature":{"id":257,"text":"Steuerhinterziehung"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":217,"text":"ABGABERECHT"},{"id":319,"text":"ABWESENHEIT"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":600,"text":"ANMERKUNG"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1107,"text":"BANK"},{"id":1119,"text":"BANKKONTO"},{"id":1192,"text":"BEAUFTRAGTER"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1254,"text":"BEISITZER"},{"id":1308,"text":"BENUTZUNG"},{"id":1342,"text":"BERUFLICHE VORSORGE"},{"id":1379,"text":"BESCHEINIGUNG"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1546,"text":"BEWEIS"},{"id":1568,"text":"BEWUSSTE FAHRLÄSSIGKEIT"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2142,"text":"DEPARTEMENT"},{"id":2223,"text":"DIREKTE 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Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_104":{"art_id":"art_104","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_104","title":"Art. 104","content":"<article id=\"art_104\"><a name=\"a104\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_104\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_104\" routerlink=\"./\"><b>Art. 104</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Die Bestimmungen des Ersten Teils gelten mit den nachfolgenden Änderungen auch für die Übertretungen.</p></div></article>"},"art_12":{"art_id":"art_12","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_12","title":"Art. 12","content":"<article id=\"art_12\"><a name=\"a12\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_12\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_12\" routerlink=\"./\"><b>Art. 12</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Bestimmt es das Gesetz nicht ausdrücklich anders, so ist nur strafbar, wer ein Verbrechen oder Vergehen vorsätzlich begeht.</p><p> Vorsätzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Tat mit Wissen und Willen ausführt. Vorsätzlich handelt bereits, wer die Verwirklichung der Tat für möglich hält und in Kauf nimmt.</p><p> Fahrlässig begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht Rücksicht nimmt. Pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der Täter die Vorsicht nicht beachtet, zu der er nach den Umständen und nach seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet ist.</p></div></article>"},"art_333":{"art_id":"art_333","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_333","title":"Art. 333","content":"<article id=\"art_333\"><a name=\"a333\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_333\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_333\" routerlink=\"./\"><b>Art. 333</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes finden auf Taten, die in andern Bundesgesetzen mit Strafe bedroht sind, insoweit Anwendung, als diese Bundesgesetze nicht selbst Bestimmungen aufstellen.</p><p> In den anderen Bundesgesetzen werden ersetzt:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Zuchthaus durch Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr;</dd><dt>b. </dt><dd>Gefängnis durch Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe;</dd><dt>c. </dt><dd>Gefängnis unter sechs Monaten durch Geldstrafe, wobei einem Monat Freiheitsstrafe 30 Tagessätze Geldstrafe zu höchs­tens 3000 Franken entsprechen.</dd></dl><p> Wird Haft oder Busse oder Busse allein als Höchststrafe angedroht, so liegt eine Übertretung vor. Die Artikel 106 und 107 sind anwendbar. Vorbehalten bleibt Artikel 8 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht. Eine Übertretung ist die Tat auch dann, wenn sie in einem anderen Bundesgesetz, welches vor 1942 in Kraft getreten ist, mit einer Gefängnisstrafe bedroht ist, die drei Monate nicht übersteigt.</p><p> Vorbehalten sind die von Absatz 2 abweichenden Strafdauern und Artikel 41 sowie die von Artikel 106 abweichenden Bussenbeträge.</p><p> Droht ein anderes Bundesgesetz für ein Verbrechen oder Vergehen Busse an, so ist Artikel 34 anwendbar. Von Artikel 34 abweichende Bemessungsregeln sind nicht anwendbar. Vorbehalten bleibt Artikel 8 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht. Ist die Busse auf eine Summe unter 1 080 000 Franken begrenzt, so fällt diese Begrenzung dahin. Ist die angedrohte Busse auf eine Summe über 1 080 000 Franken begrenzt, so wird diese Begrenzung beibehalten. In diesem Fall ergibt der bisher angedrohte Bussenhöchstbetrag geteilt durch 3000 die Höchstzahl der Tagessätze.</p><p> Bis zu ihrer Anpassung gilt in anderen Bundesgesetzen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährungsfristen für Verbrechen und Ver­gehen werden um die Hälfte und die Verfolgungsverjährungs­fristen für Übertretungen um das Doppelte der ordentlichen Dauer erhöht.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährungsfristen für Übertretungen, die über ein Jahr betragen, werden um die ordentliche Dauer verlängert.</dd><dt>c. </dt><dd>Die Regeln über die Unterbrechung und das Ruhen der Verfolgungsverjährung werden aufgehoben. Vorbehalten bleibt Artikel 11 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht.</dd><dt>d. </dt><dd>Die Verfolgungsverjährung tritt nicht mehr ein, wenn vor Ablauf der Verjährungsfrist ein erstinstanzliches Urteil ergangen ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Die Vollstreckungsverjährungsfristen für Strafen bei Verbrechen und Vergehen werden beibehalten, und diejenigen für Strafen bei Übertretungen werden um die Hälfte verlängert.</dd><dt>f. </dt><dd>Die Bestimmungen über das Ruhen der Vollstreckungsverjährung werden beibehalten, und diejenigen über die Unter­brechung werden aufgehoben.</dd></dl><p> Die in andern Bundesgesetzen unter Strafe gestellten Übertretungen sind strafbar, auch wenn sie fahrlässig begangen werden, sofern nicht nach dem Sinne der Vorschrift nur die vorsätzliche Begehung mit Strafe bedroht ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e17612\"> <a href=\"eli/cc/1974/1857_1857_1857/de\" routerlink=\"./\">SR <b>313.0</b></a></p></div></div></article>"}}},{"id":"642.11","law":{"systematic_id":"642.11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de","title":"Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer","abbreviation":"DBG"},"articles":{"art_140":{"art_id":"art_140","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_140","title":"Art. 140 Voraussetzungen für die Beschwerde des Steuerpflichtigen","content":"<article id=\"art_140\"><a name=\"a140\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_140\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_140\" routerlink=\"./\"><b>Art. 140</b><b></b> <b></b>Voraussetzungen für die Beschwerde des Steuerpflichtigen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Steuerpflichtige kann gegen den Einspracheentscheid der Veranlagungsbehör­de innert 30 Tagen nach Zustellung bei einer von der Steuerbehörde unabhängigen Re­kurskommission schriftlich Beschwerde erheben. Artikel 132 Absatz 2 bleibt vor­behal­ten.</p><p> Er muss in der Beschwerde seine Begehren stellen, die sie begründenden Tatsa­chen und Beweismittel angeben sowie Beweisurkunden beilegen oder genau be­zeichnen. Entspricht die Beschwerde diesen Anforderungen nicht, so wird dem Steuerpflichti­gen unter Androhung des Nichteintretens eine angemessene Frist zur Verbesserung ange­setzt.</p><p> Mit der Beschwerde können alle Mängel des angefochtenen Entscheides und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden.</p><p> Artikel 133 gilt sinngemäss.</p></div></article>"},"art_153":{"art_id":"art_153","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_153","title":"Art. 153 Verfahren","content":"<article id=\"art_153\"><a name=\"a153\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_153\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_153\" routerlink=\"./\"><b>Art. 153</b><b></b> <b></b>Verfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Einleitung eines Nachsteuerverfahrens wird dem Steuerpflichtigen schriftlich mit­geteilt.</p><p> Wenn bei Einleitung des Verfahrens ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung weder eingeleitet wird, noch hängig ist, noch von vornherein ausgeschlossen werden kann, wird die steuerpflichtige Person auf die Möglichkeit der späteren Einleitung eines solchen Strafverfahrens aufmerksam gemacht.</p><p> Das Verfahren, das beim Tod des Steuerpflichtigen noch nicht eingeleitet oder noch nicht abgeschlossen ist, wird gegenüber den Erben eingeleitet oder fortgesetzt.</p><p> Im Übrigen sind die Vorschriften über die Verfahrensgrundsätze, das Veran­lagungs- und das Beschwerdeverfahren sinngemäss anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d285146e9195\"> Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 20. Dez. 2006 über Änderungen des Nachsteuerverfahrens und des Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der direkten Steuern, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/400/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 2973</a>; <a href=\"eli/fga/2006/462/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 4021 </a><a href=\"eli/fga/2006/464/de\" routerlink=\"./\">4039</a>).</p></div></div></article>"},"art_175":{"art_id":"art_175","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_175","title":"Art. 175 Vollendete Steuerhinterziehung","content":"<article id=\"art_175\"><a name=\"a175\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_175\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_175\" routerlink=\"./\"><b>Art. 175</b><b></b> <b></b>Vollendete Steuerhinterziehung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig bewirkt, dass eine Veran­lagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskräftige Veranlagung unvollstän­dig ist, <br/>wer als zum Steuerabzug an der Quelle Verpflichteter vorsätzlich oder fahrlässig einen Steuerabzug nicht oder nicht vollständig vornimmt, <br/>wer vorsätzlich oder fahrlässig eine unrechtmässige Rückerstattung oder einen ungerechtfertigten Erlass erwirkt,</p><p>wird mit Busse bestraft.</p><p> Die Busse beträgt in der Regel das Einfache der hinterzogenen Steuer. Sie kann bei leichtem Verschulden bis auf einen Drittel ermässigt, bei schwerem Verschulden bis auf das Dreifache erhöht werden.</p><p> Zeigt die steuerpflichtige Person erstmals eine Steuerhinterziehung selbst an, so wird von einer Strafverfolgung abgesehen (straflose Selbstanzeige), wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Hinterziehung keiner Steuerbehörde bekannt ist; </dd><dt>b. </dt><dd>sie die Verwaltung bei der Festsetzung der Nachsteuer vorbehaltlos unterstützt; und</dd><dt>c. </dt><dd>sie sich ernstlich um die Bezahlung der geschuldeten Nachsteuer bemüht.</dd></dl><p> Bei jeder weiteren Selbstanzeige wird die Busse unter den Voraussetzungen nach Absatz 3 auf einen Fünftel der hinterzogenen Steuer ermässigt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d285146e10293\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach­besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d285146e10313\"> Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach­besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p></div></div></article>"},"art_176":{"art_id":"art_176","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_176","title":"Art. 176 Versuchte Steuerhinterziehung","content":"<article id=\"art_176\"><a name=\"a176\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_176\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_176\" routerlink=\"./\"><b>Art. 176</b><b></b> <b></b>Versuchte Steuerhinterziehung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wer eine Steuer zu hinterziehen versucht, wird mit Busse bestraft.</p><p> Die Busse beträgt zwei Drittel der Busse, die bei vorsätzlicher und vollendeter Steuer­hinterziehung festzusetzen wäre.</p></div></article>"},"art_180":{"art_id":"art_180","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_180","title":"Art. 180 Steuerhinterziehung von Ehegatten","content":"<article id=\"art_180\"><a name=\"a180\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_180\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_180\" routerlink=\"./\"><b>Art. 180</b></a><a fragment=\"#art_180\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_180\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Steuerhinterziehung von Ehegatten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die steuerpflichtige Person, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebt, wird nur für die Hinterziehung ihrer eigenen Steuerfaktoren gebüsst. Vorbehalten bleibt Artikel 177. Die Mitunterzeichnung der Steuererklärung stellt für sich allein keine Widerhandlung nach Artikel 177 dar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d285146e10491\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 20. Dez. 2006 über Änderungen des Nachsteuerverfahrens und des Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der direkten Steuern, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/400/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 2973</a>; <a href=\"eli/fga/2006/462/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 4021 </a><a href=\"eli/fga/2006/464/de\" routerlink=\"./\">4039</a>).</p></div></div></article>"},"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_2","title":"Art. 2 Steuererhebung","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1184_1184_1184/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b> <b></b>Steuererhebung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die direkte Bundessteuer wird von den Kantonen unter Aufsicht des Bundes veran­lagt und bezogen.</p></div></article>"}}},{"id":"642.14","law":{"systematic_id":"642.14","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de","title":"Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden","abbreviation":"StHG"},"articles":{"art_50":{"art_id":"art_50","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_50","title":"Art. 50","content":"<article id=\"art_50\"><a name=\"a50\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_50\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_50\" routerlink=\"./\"><b>Art. 50</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Der Steuerpflichtige kann gegen den Einspracheentscheid innert 30 Tagen nach Zustellung bei einer von der Steuerbehörde unabhängigen Justizbehörde schriftlich Rekurs erheben.</p><p> Der Rekurs ist zu begründen. Es können alle Mängel des angefochtenen Entschei­des und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden.</p><p> Der Steuerpflichtige und die kantonale Steuerverwaltung können den Rekursent­scheid an eine weitere verwaltungsunabhängige kantonale Instanz ziehen, wenn das kantonale Recht dies vorsieht.</p></div></article>"},"art_56":{"art_id":"art_56","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_56","title":"Art. 56 Steuerhinterziehung","content":"<article id=\"art_56\"><a name=\"a56\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_56\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_56\" routerlink=\"./\"><b>Art. 56</b> <b></b>Steuerhinterziehung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, </p><p>wer als zum Steuerabzug an der Quelle Verpflichteter vorsätzlich oder fahrlässig einen Steuerabzug nicht oder nicht vollständig vornimmt,</p><p>wer vorsätzlich oder fahrlässig eine unrechtmässige Rückerstattung oder einen ungerechtfertigten Erlass erwirkt,</p><p>wird mit einer Busse entsprechend seinem Verschulden bestraft, die einen Drittel bis das Dreifache, in der Regel das Einfache der hinterzogenen Steuer beträgt.</p><p> Zeigt die steuerpflichtige Person erstmals eine Steuerhinterziehung selbst an, so wird von einer Strafverfolgung abgesehen (straflose Selbstanzeige), wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Hinterziehung keiner Steuerbehörde bekannt ist;</dd><dt>b. </dt><dd>sie die Steuerbehörden bei der Feststellung der hinterzogenen Vermögens- und Einkommenselemente vorbehaltlos unterstützt; und</dd><dt>c. </dt><dd>sie sich ernstlich um die Bezahlung der geschuldeten Nachsteuer bemüht.</dd></dl><p> Bei jeder weiteren Selbstanzeige wird die Busse unter den Voraussetzungen nach Absatz 1 auf einen Fünftel der hinterzogenen Steuer ermässigt.</p><p> Wer Steuern zu hinterziehen versucht, wird mit einer Busse bestraft, die zwei Drittel der bei vollendeter Begehung auszufällenden Busse beträgt.</p><p> Wer zu einer Steuerhinterziehung anstiftet, Hilfe leistet oder als Vertreter des Steu­erpflichtigen vorsätzlich eine Steuerhinterziehung bewirkt oder an einer sol­chen mitwirkt, wird ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit des Steuerpflichtigen mit Busse bestraft und haftet solidarisch für die hinterzogene Steuer. Die Busse beträgt bis zu 10 000 Franken, in schweren Fällen oder bei Rückfall bis zu 50 000 Franken.</p><p> Zeigt sich eine Person nach Absatz 3 erstmals selbst an und sind die Voraussetzungen nach Absatz 1 Buchstaben a und b erfüllt, so wird von einer Strafverfolgung abgesehen und die Solidarhaftung entfällt.</p><p> Wer Nachlasswerte, zu deren Bekanntgabe er im Inventarverfahren verpflichtet ist, verheimlicht oder beiseite schafft, in der Absicht, sie der Inventaraufnahme zu entziehen, sowie </p><p>wer hierzu anstiftet, Hilfe leistet oder eine solche Tat begünstigt, </p><p>wird ohne Rücksicht auf die Strafbarkeit des Steuerpflichtigen mit einer Busse bis zu 10 000 Franken, in schweren Fällen oder bei Rückfall bis zu 50 000 Franken bestraft. Der Versuch einer Verheimlichung oder Beiseiteschaffung von Nach­lasswerten ist ebenfalls strafbar. Die Strafe kann milder sein als bei vollendeter Begehung.</p><p> Zeigt sich eine Person nach Absatz 4 erstmals selbst an, so wird von einer Strafverfolgung wegen Verheimlichung oder Beiseiteschaffung von Nachlasswerten im Inventarverfahren und wegen allfälliger anderer in diesem Zusammenhang begangener Straftaten abgesehen (straflose Selbstanzeige), wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Widerhandlung keiner Steuerbehörde bekannt ist; und</dd><dt>b. </dt><dd>die Person die Verwaltung bei der Berichtigung des Inventars vorbehaltlos unterstützt.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d238518e6235\"> Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d238518e6271\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d238518e6294\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d238518e6325\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d238518e6350\"> Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p><p id=\"fn-d238518e6381\"> Eingefügt durch Ziff. I 2 des BG vom 20. März 2008 über die Vereinfachung der Nach-besteuerung in Erbfällen und die Einführung der straflosen Selbstanzeige, in Kraft seit  1. Jan. 2010 (<a href=\"eli/oc/2008/618/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 4453</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1131/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8795</a>).</p></div></div></article>"},"art_57":{"art_id":"art_57","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_57","title":"Art. 57 Besondere Fälle","content":"<article id=\"art_57\"><a name=\"a57\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_57\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1991/1256_1256_1256/de#art_57\" routerlink=\"./\"><b>Art. 57</b> <b></b>Besondere Fälle </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Werden zum Vorteil einer juristischen Person Verfahrenspflichten verletzt, Steu­ern hinterzogen oder Steuern zu hinterziehen versucht, so wird die juristische Person gebüsst. Die handelnden Organe oder Vertreter können zudem nach Artikel 56 Absatz 3 bestraft werden.</p><p> Werden im Geschäftsbereich einer juristischen Person Teilnahmehandlungen (Anstiftung, Gehilfenschaft, Mitwirkung) an Steuerhinterziehungen Dritter began­gen, so ist Artikel 56 Absatz 3 auf die juristische Person anwendbar.</p><p> ...</p><p> Die steuerpflichtige Person, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebt, wird nur für die Hinterziehung ihrer eigenen Steuerfaktoren gebüsst. Vorbehalten bleibt Artikel 56 Absatz 3. Die Mitunterzeichnung der Steuererklärung stellt für sich allein keine Widerhandlung nach Artikel 56 Absatz 3 dar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d238518e6419\"> Aufgehoben durch Ziff. I 2 des BG vom 8. Okt. 2004 über die Aufhebung der Haftung der Erben für Steuerbussen, mit Wirkung seit 1. März 2005 (<a href=\"eli/oc/2005/133/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2005</b> 1051</a>;  <a href=\"eli/fga/2004/285/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2004</b> 1437 </a><a href=\"eli/fga/2004/287/de\" routerlink=\"./\">1451</a>). Siehe auch Art. 78<i>c</i> hiernach.</p><p id=\"fn-d238518e6444\"> Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 20. Dez. 2006 über Änderungen des Nachsteuerverfahrens und des Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der  direkten Steuern, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (<a href=\"eli/oc/2007/400/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2007</b> 2973</a>; <a href=\"eli/fga/2006/462/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 4021 </a><a href=\"eli/fga/2006/464/de\" routerlink=\"./\">4039</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":5127,"title":"BGE 133 IV 9","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-9%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Eventualvorsatz (<span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 2 StGB</span>) bei Strassenverkehrsunfall mit Verletzungs- und Todesfolgen.  <div class=\"paratf\">Eventualvorsatz hinsichtlich der Todes- und Verletzungsfolgen unter den gegebenen konkreten Umständen verneint im Fall eines Fahrzeuglenkers, der auf einem gerade verlaufenden und übersichtlichen Streckenabschnitt ausserorts seine Geschwindigkeit beschleunigte, als ihn ein anderer Fahrzeuglenker überholen wollte, welcher seinerseits trotz des nahenden Gegenverkehrs sein Überholmanöver nicht abbrach, sondern seine Geschwindigkeit ebenfalls erhöhte, so dass es schliesslich zur Frontalkollision zwischen dem überholenden und dem entgegenkommenden Fahrzeug mit Todes- und Verletzungsfolgen kam (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":5585,"title":"BGE 135 II 260","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-260%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 107 Abs. 2 BGG</span>; Zulässigkeitserfordernisse der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die Staats- und die direkte Bundessteuer (Präzisierung der Rechtsprechung).  <div class=\"paratf\">Voraussetzungen, unter denen die letzte kantonale Instanz hinsichtlich der Kantons- und der Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer einen einzigen Entscheid fällen kann (E. 1.3.1). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Befugnisse des Bundesgerichts stimmen auf dem Gebiet der direkten Bundessteuer mit denen überein, die es in Bezug auf die in <span class=\"artref\">Art. 73 Abs. 1 StHG</span> aufgeführten Bereiche der Kantons- und Gemeindesteuern hat. Insoweit erübrigt sich, das Einreichen von zwei getrennten Beschwerden zu verlangen, wenn die kantonale Instanz für die Staats- und die Bundessteuer einen einzigen Entscheid fällt (E. 1.3.2). </div>\n</div>"},{"id":5720,"title":"BGE 135 IV 152","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-IV-152%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/311.0/122\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/311.0/111\" type=\"start\"></artref>Art. 111 ff., 122 ff. und 134 StGB</span><artref id=\"CH/311.0/122\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/311.0/134\" type=\"end\"></artref>; Tötung, Körperverletzung und Angriff; Konkurrenz.  <div class=\"paratf\">Eine Konkurrenz zwischen <span class=\"artref\">Art. 134 StGB</span> und den Art. 111 ff. oder den <span class=\"artref\">Art. 122 ff. StGB</span> fällt nur in Betracht, wenn eine andere als die beim Angriff getötete oder verletzte Person in Gefahr gebracht wurde, oder wenn die Person, die während des Angriffs verletzt wurde, lediglich einfache Körperverletzungen erlitt, obgleich sie einer weitergehenden Gefährdung ausgesetzt war (E. 2.1). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":53359,"title":"2C_1221/2013","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=04.09.2014&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=10&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-09-2014-2C_1221-2013&number_of_ranks=89833"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 11 Andere Auslagen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">11</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Auslagen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐1--a-11--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die anderen durch das Verfahren verursachten Auslagen werden mit ihrem effektiven Betrag in Rechnung gestellt. Soweit sie 200 Franken nicht übersteigen, können sie durch einen Pauschalbetrag ersetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 13 Ermessenskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Ermessenskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr wird aufgrund des Streitwertes, des Umfangs und der Schwierigkeit des Falls, der Art von Prozessführung der Parteien sowie ihrer finanziellen Situation festgesetzt. Wenn der Streitwert nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wird die Gebühr nach den anderen Beurteilungselementen festgesetzt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Sie bewegt sich zwischen einem Minimum und einem Maximum, welche nach dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip festgesetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wenn es besondere Umstände rechtfertigen, kann die Behörde diese Grenzwerte verdoppeln oder im Strafbereich und im öffentlichen Bereich verfünffachen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 25 Beschwerdeverfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">25</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeverfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐4--a-25--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für das Verfahren bei einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird eine Gebühr von 280 bis 5'000 Franken erhoben. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 3 Kosten","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">3</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Kosten</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Kosten versteht man die Auslagen der Behörde (Abs. 2) und die Gerichtsgebühren (Abs. 3).</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Auslagen der Behörde beinhalten das Honorar der Sachverständigen, Dolmetscher und Übersetzer, die Entschädigung für Reisen und Präsenz sowie die anderen im hängigen Verfahren nötigen Ausgaben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--a-3--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr (nachstehend: Gebühr) ist eine Abgabe als Gegenleistung für die Intervention der mit dem Fall befassten Behörde, die zudem global die Kosten der Kanzlei und andere ähnliche Kosten deckt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"642.1","law":{"systematic_id":"642.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Steuergesetz","abbreviation":"StG"},"articles":{"art_150":{"art_id":"art_150","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Art. 150 Vor der kantonalen Steuerrekurskommission: 1. Voraussetzungen *","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">150</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Vor der kantonalen Steuerrekurskommission:<br/>\n    1. Voraussetzungen <strong>*</strong></span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐6--t-1‐6‐6--a-150--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Gegen den Einspracheentscheid der Veranlagungsbehörde kann der Steuerpflichtige innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Rekurs an die kantonale Steuerrekurskommission erheben.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐6--t-1‐6‐6--a-150--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die kantonale Steuerrekurskommission entscheidet als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_150a":{"art_id":"art_150a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Art. 150a * 2. Voraussetzungen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">150a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">2. Voraussetzungen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐6--t-1‐6‐6--a-150a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Rekurs ist innert 30 Tagen, von der Eröffnung des Einspracheentscheides an gerechnet, einzureichen. Artikel 140 ist sinngemäss anwendbar.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐6--t-1‐6‐6--a-150a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Rekursschrift ist in dreifacher Ausfertigung unter Beilage der angefochtenen Verfügung einzureichen. Sie hat eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes und der Begründung, sowie die Rechtsbegehren und die Bezeichnung der Beweismittel zu enthalten. Beweisurkunden sind beizulegen oder genau zu bezeichnen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐6--t-1‐6‐6--a-150a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Mit dem Rekurs können alle Mängel des angefochtenen Entscheides und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Art. 2 1. Steuerliche Zugehörigkeit 1.1. Persönliche Zugehörigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">2</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">1. Steuerliche Zugehörigkeit<br/>\n    1.1. Persönliche Zugehörigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Natürliche Personen sind aufgrund persönlicher Zugehörigkeit steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder ihren Aufenthalt im Kanton Wallis haben. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Einen steuerrechtlichen Wohnsitz im Kanton hat eine Person, wenn sie sich hier mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält oder wenn ihr das Bundesrecht hier einen besonderen gesetzlichen Wohnsitz zuweist.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Einen steuerrechtlichen Aufenthalt im Kanton hat eine Person, wenn sie hier ungeachtet vorübergehender Unterbrechung: <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-3--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      während mindestens 30 Tagen verweilt und eine Erwerbstätigkeit ausübt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-3--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      während mindestens 90 Tagen verweilt und keine Erwerbstätigkeit ausübt.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Keinen steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt begründet eine Person, die ihren Wohnsitz in einem anderen Kanton oder im Ausland hat und sich im Kanton lediglich zum Besuch einer Lehranstalt oder zur Pflege in einer Heilstätte aufhält. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--t-1‐1--t-1‐1‐1--a-2--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Natürliche Personen sind ferner aufgrund persönlicher Zugehörigkeit am Heimatort steuerpflichtig, wenn sie im Ausland wohnen und dort mit Rücksicht auf ein Arbeitsverhältnis zum Bund oder zu einer anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaft oder Anstalt des Inlandes von den Einkommenssteuern ganz oder teilweise befreit sind. Ist der Steuerpflichtige an mehreren Orten heimatberechtigt, so ergibt sich die Steuerpflicht nach dem Bürgerrecht, das er zuletzt erworben hat. Hat er das Schweizer Bürgerrecht nicht, so ist er am Wohnsitz oder am Sitz des Arbeitgebers steuerpflichtig. Die Steuerpflicht erstreckt sich auch auf den Ehegatten und die Kinder, soweit sie durch die steuerpflichtige Person in der Steuerpflicht vertreten werden. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_204":{"art_id":"art_204","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Art. 204 b) Versuchte Begehung","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">204</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">b) Versuchte Begehung</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-204--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wer vorsätzlich eine Steuerhinterziehung im Sinne von Artikel 203 zu begehen versucht, wird mit Busse bestraft.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-204--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Busse beträgt zwei Drittel der Busse, die bei einer vollendeten Steuerhinterziehung festzusetzen wäre.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_208":{"art_id":"art_208","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/642.1","title":"Art. 208 1.5. Verfahren a) Im Allgemeinen","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">208</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">1.5. Verfahren<br/>\n    a) Im Allgemeinen</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-208--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Steuerübertretung ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-208--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Nach Abschluss der Untersuchung trifft die Behörde eine Straf- oder Einstellungsverfügung, die sie dem Betroffenen schriftlich eröffnet.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-208--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Gegen Bussenverfügungen kann bei der Behörde eingesprochen werden, welche die Verfügung erlassen hat. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-208--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Einspracheentscheid unterliegt der Beschwerde an die kantonale Steuerrekurskommission. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--a-208--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Vorschriften über die Verfahrensgrundsätze, das Veranlagungs- und das Rekursverfahren gelten sinngemäss. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}