{"id":"bf2e6292fa887448a9cc2fcb7199ec25","file_name":"KGVS-20241014-P2-24-72-20250224-721.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2024-10-14","date_publication":"2025-02-24","date_file_modification":null,"object_code":"721","case_number":{"id":"P2 24 72","text":"P2 24 72"},"case_instance":{"id":5,"text":"S2 Strafrecht anderes"},"case_year":2024,"case_increment":72,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":4,"legal_nature":{"id":117,"text":"Revision"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":2545,"text":"EINREISE"},{"id":2562,"text":"EINSTELLUNG DES VERFAHRENS"},{"id":2565,"text":"EINSTELLUNGSVERFÜGUNG"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3075,"text":"FAHRZEUG"},{"id":3370,"text":"FREISPRUCH"},{"id":3568,"text":"GELDSTRAFE"},{"id":3667,"text":"GENUGTUUNG"},{"id":3805,"text":"GESUCHSTELLER"},{"id":4019,"text":"GUTHEISSUNG"},{"id":4042,"text":"HAFTPFLICHTVERSICHERUNG"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5803,"text":"MOTORFAHRZEUG"},{"id":5977,"text":"NEUES BEWEISMITTEL"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6670,"text":"PROBEZEIT"},{"id":6971,"text":"REGION"},{"id":7267,"text":"SACHE"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7869,"text":"STAAT"},{"id":8084,"text":"STRAFBEFEHL"},{"id":8767,"text":"UHR"},{"id":9041,"text":"VATER"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9467,"text":"VERSICHERUNG"},{"id":9501,"text":"VERSICHERUNGSSCHUTZ"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10087,"text":"WISSEN"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_2","title":"Art. 2 Ausübung der Strafrechtspflege","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b> Ausübung der Strafrechtspflege </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafrechtspflege steht einzig den vom Gesetz bestimmten Behörden zu.</p><p> Strafverfahren können nur in den vom Gesetz vorgesehenen Formen durchgeführt und abgeschlossen werden.</p></div></article>"},"art_21":{"art_id":"art_21","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_21","title":"Art. 21 Berufungsgericht","content":"<article id=\"art_21\"><a name=\"a21\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_21\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_21\" routerlink=\"./\"><b>Art. 21</b> Berufungsgericht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Berufungsgericht entscheidet über:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Berufungen gegen Urteile der erstinstanzlichen Gerichte;</dd><dt>b. </dt><dd>Revisionsgesuche.</dd></dl><p> Wer als Mitglied der Beschwerdeinstanz tätig geworden ist, kann im gleichen Fall nicht als Mitglied des Berufungsgerichts wirken.</p><p> Mitglieder des Berufungsgerichts können im gleichen Fall nicht als Revisionsrichterinnen und Revisionsrichter tätig sein.</p></div></article>"},"art_319":{"art_id":"art_319","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_319","title":"Art. 319 Gründe","content":"<article id=\"art_319\"><a name=\"a319\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_319\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_319\" routerlink=\"./\"><b>Art. 319</b> Gründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft verfügt die vollständige oder teilweise Einstellung des Verfahrens, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage rechtfertigt;</dd><dt>b. </dt><dd>kein Straftatbestand erfüllt ist;</dd><dt>c. </dt><dd>Rechtfertigungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar machen;</dd><dt>d. </dt><dd>Prozessvoraussetzungen definitiv nicht erfüllt werden können oder Prozesshindernisse aufgetreten sind;</dd><dt>e. </dt><dd>nach gesetzlicher Vorschrift auf Strafverfolgung oder Bestrafung verzichtet werden kann.</dd></dl><p> Sie kann das Verfahren ausnahmsweise auch dann einstellen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>das Interesse eines Opfers, das zum Zeitpunkt der Straftat weniger als 18 Jahre alt war, es zwingend verlangt und dieses Interesse das Interesse des Staates an der Strafverfolgung offensichtlich überwiegt; und</dd><dt>b. </dt><dd>das Opfer oder bei Urteilsunfähigkeit seine gesetzliche Vertretung der Einstellung zustimmt.</dd></dl></div></article>"},"art_410":{"art_id":"art_410","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_410","title":"Art. 410 Zulässigkeit und Revisionsgründe","content":"<article id=\"art_410\"><a name=\"a410\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_410\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_410\" routerlink=\"./\"><b>Art. 410</b> Zulässigkeit und Revisionsgründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wer durch ein rechtskräftiges Urteil, einen Strafbefehl, einen nachträglichen richterlichen Entscheid oder einen Entscheid im selbstständigen Massnahmenverfahren beschwert ist, kann die Revision verlangen, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>neue, vor dem Entscheid eingetretene Tatsachen oder neue Beweismittel vorliegen, die geeignet sind, einen Freispruch, eine wesentlich mildere oder wesentlich strengere Bestrafung der verurteilten Person oder eine Verurteilung der freigesprochenen Person herbeizuführen;</dd><dt>b. </dt><dd>der Entscheid mit einem späteren Strafentscheid, der den gleichen Sachverhalt betrifft, in unverträglichem Widerspruch steht;</dd><dt>c. </dt><dd>sich in einem anderen Strafverfahren erweist, dass durch eine strafbare Handlung auf das Ergebnis des Verfahrens eingewirkt worden ist; eine Verurteilung ist nicht erforderlich; ist das Strafverfahren nicht durchführbar, so kann der Beweis auf andere Weise erbracht werden.</dd></dl><p> Die Revision wegen Verletzung der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) kann verlangt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind;</dd><dt>b. </dt><dd>eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen; und</dd><dt>c. </dt><dd>die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen.</dd></dl><p> Die Revision zugunsten der verurteilten Person kann auch nach Eintritt der Verjährung verlangt werden.</p><p> Beschränkt sich die Revision auf Zivilansprüche, so ist sie nur zulässig, wenn das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht eine Revision gestatten würde.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e14014\"> <a href=\"eli/cc/1974/2151_2151_2151/de\" routerlink=\"./\">SR <b>0.101</b></a></p></div></div></article>"},"art_411":{"art_id":"art_411","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_411","title":"Art. 411 Form und Frist","content":"<article id=\"art_411\"><a name=\"a411\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_411\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_411\" routerlink=\"./\"><b>Art. 411</b> Form und Frist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Revisionsgesuche sind schriftlich und begründet beim Berufungsgericht einzu­reichen. Im Gesuch sind die angerufenen Revisionsgründe zu bezeichnen und zu belegen.</p><p> Gesuche nach Artikel 410 Absatz 1 Buchstabe b und 2 sind innert 90 Tagen nach Kenntnisnahme des betreffenden Entscheids zu stellen. In den übrigen Fällen sind Revisionsgesuche an keine Frist gebunden.</p></div></article>"},"art_412":{"art_id":"art_412","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_412","title":"Art. 412 Vorprüfung und Eintreten","content":"<article id=\"art_412\"><a name=\"a412\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_412\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_412\" routerlink=\"./\"><b>Art. 412</b> Vorprüfung und Eintreten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Berufungsgericht nimmt in einem schriftlichen Verfahren eine vorläufige Prüfung des Revisionsgesuchs vor.</p><p> Ist das Gesuch offensichtlich unzulässig oder unbegründet oder wurde es mit den gleichen Vorbringen schon früher gestellt und abgelehnt, so tritt das Gericht nicht darauf ein.</p><p> Andernfalls lädt es die anderen Parteien und die Vorinstanz zur schriftlichen Stellungnahme ein.</p><p> Es beschliesst die erforderlichen Beweis- und Aktenergänzungen sowie vorsorg­lichen Massnahmen, soweit sie nicht nach Artikel 388 der Verfahrensleitung obliegen.</p></div></article>"},"art_413":{"art_id":"art_413","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_413","title":"Art. 413 Entscheid","content":"<article id=\"art_413\"><a name=\"a413\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_413\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_413\" routerlink=\"./\"><b>Art. 413</b> Entscheid </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Erachtet das Berufungsgericht die geltend gemachten Revisionsgründe als nicht gegeben, so weist es das Revisionsgesuch ab und hebt allfällige vorsorgliche Massnahmen auf.</p><p> Erachtet das Berufungsgericht die geltend gemachten Revisionsgründe als gegeben, so hebt es den angefochtenen Entscheid ganz oder teilweise auf und:</p><dl><dt>a. </dt><dd>weist die Sache an die von ihm bezeichnete Behörde zur neuen Behandlung und Beurteilung zurück; oder</dd><dt>b. </dt><dd>fällt selber einen neuen Entscheid, sofern es die Aktenlage erlaubt.</dd></dl><p> Im Falle einer Rückweisung bestimmt es, in welchem Umfang die festgestellten Revisionsgründe die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheides beseitigen und in welchem Stadium das Verfahren wieder aufzunehmen ist.</p><p> Es kann die beschuldigte Person vorläufig in Sicherheitshaft setzen oder darin belassen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.</p></div></article>"},"art_428":{"art_id":"art_428","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428","title":"Art. 428 Kostentragung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_428\"><a name=\"a428\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_428\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428\" routerlink=\"./\"><b>Art. 428</b> Kostentragung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.</p><p> Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen worden sind; oder</dd><dt>b. </dt><dd>der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird.</dd></dl><p> Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung.</p><p> Hebt sie einen Entscheid auf und weist sie die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, so trägt der Bund oder der Kanton die Kosten des Rechtsmittelverfahrens und, nach Ermessen der Rechtsmittelinstanz, jene der Vorinstanz.</p><p> Wird ein Revisionsgesuch gutgeheissen, so entscheidet die Strafbehörde, die anschliessend über die Erledigung der Strafsache zu befinden hat, nach ihrem Ermessen über die Kosten des ersten Verfahrens.</p></div></article>"},"art_429":{"art_id":"art_429","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429","title":"Art. 429 Ansprüche","content":"<article id=\"art_429\"><a name=\"a429\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_429\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_429\" routerlink=\"./\"><b>Art. 429</b> Ansprüche </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Wird die beschuldigte Person ganz oder teilweise freigesprochen oder wird das Verfahren gegen sie eingestellt, so hat sie Anspruch auf:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung ihrer Verfahrensrechte;</dd><dt>b. </dt><dd>Entschädigung der wirtschaftlichen Einbussen, die ihr aus ihrer notwendigen Beteiligung am Strafverfahren entstanden sind;</dd><dt>c. </dt><dd>Genugtuung für besonders schwere Verletzungen ihrer persönlichen Verhältnisse, insbesondere bei Freiheitsentzug.</dd></dl><p> Die Strafbehörde prüft den Anspruch von Amtes wegen. Sie kann die beschuldigte Person auffordern, ihre Ansprüche zu beziffern und zu belegen.</p></div></article>"}}},{"id":"741.01","law":{"systematic_id":"741.01","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de","title":"Strassenverkehrsgesetz","abbreviation":"SVG"},"articles":{"art_63":{"art_id":"art_63","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_63","title":"Art. 63","content":"<article id=\"art_63\"><a name=\"a63\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_63\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_63\" routerlink=\"./\"><b>Art. 63</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Kein Motorfahrzeug darf in den öffentlichen Verkehr gebracht wer­den, bevor eine Haftpflichtversicherung nach den folgenden Bestim­mungen abgeschlossen ist.</p><p> Die Versicherung deckt die Haftpflicht des Halters und der Personen, für die er nach diesem Gesetz verantwortlich ist, zumindest in jenen Staaten, in denen das schweizerische Kontrollschild als Versiche­rungs­nachweis gilt.</p><p> Von der Versicherung können ausgeschlossen werden:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Ansprüche des Halters aus Sachschäden, die Personen verur­sacht haben, für die er nach diesem Gesetz verantwortlich ist;</dd><dt>b.</dt><dd>Ansprüche aus Sachschäden des Ehegatten, der eingetragenen Partnerin oder des eingetragenen Partners des Halters, seiner Verwandten in auf- und absteigender Linie sowie seiner mit ihm in gemeinsamem Haushalt lebenden Geschwister;</dd><dt>c.</dt><dd>Ansprüche aus Sachschäden, für die der Halter nicht nach die­sem Gesetz haftet;</dd><dt>d.</dt><dd>Ansprüche aus Unfällen bei Rennen, für welche die nach Arti­kel 72 vorgeschriebene Versicherung besteht.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e4492\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1995/5462_5462_5462/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1995</b> 5462</a>; <a href=\"eli/fga/1995/1_49__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1995</b> I 49</a>).</p><p id=\"fn-d255441e4514\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1995/5462_5462_5462/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1995</b> 5462</a>; <a href=\"eli/fga/1995/1_49__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1995</b> I 49</a>). Siehe auch die SchlB dieser Änd. am Ende dieses Textes.</p><p id=\"fn-d255441e4533\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 26 des Partnerschaftsgesetzes vom 18. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2005/782/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2005</b> 5685</a>; <a href=\"eli/fga/2003/194/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2003</b> 1288</a>).</p></div></div></article>"},"art_96":{"art_id":"art_96","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_96","title":"Art. 96","content":"<article id=\"art_96\"><a name=\"a96\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_96\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_96\" routerlink=\"./\"><b>Art. 96</b></a><a fragment=\"#art_96\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1959/679_705_685/de#art_96\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Busse wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a.</dt><dd>ohne den erforderlichen Fahrzeugausweis oder die Kontrollschilder ein Motorfahrzeug führt oder einen Anhänger mitführt;</dd><dt>b.</dt><dd>ohne Bewilligung Fahrten durchführt, die nach diesem Gesetz einer Bewilligung bedürfen;</dd><dt>c.</dt><dd>die mit dem Fahrzeugausweis oder der Bewilligung von Gesetzes wegen oder im Einzelfall verbundenen Beschränkungen oder Auflagen, namentlich über das zulässige Gesamtgewicht, missachtet.</dd></dl><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer ein Motorfahrzeug führt, obwohl er weiss oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen kann, dass die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung nicht besteht. Mit der Freiheitsstrafe ist eine Geldstrafe zu verbinden. In leichten Fällen ist die Strafe Geldstrafe.</p><p> Den gleichen Strafandrohungen untersteht der Halter oder die Person, die an seiner Stelle über das Fahrzeug verfügt, wenn er oder sie von der Widerhandlung Kenntnis hatte oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit haben konnte.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d255441e7137\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (<a href=\"eli/oc/2012/744/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2012</b> 6291</a>; <a href=\"eli/fga/2010/1610/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2010</b> 8447</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":744,"title":"BGE 137 IV 59","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-IV-59%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Verwahrung; <span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 2 StGB</span>.  <div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 2 StGB</span> sieht keine Frist für die Anordnung einer nachträglichen Verwahrung des Verurteilten während des Strafvollzugs vor. Frage offengelassen, ob ein solches Verfahren während des Strafvollzugs eingeleitet werden muss oder ob dies auch nach der Verbüssung der Strafe durch den Verurteilten geschehen kann (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Strafverfolgungsverjährung läuft während des Verfahrens im Hinblick auf die nachträgliche Verwahrung des Verurteilten im Strafvollzug nicht weiter (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Die Revision zum Nachteil des Verurteilten gemäss <span class=\"artref\">Art. 65 Abs. 2 StGB</span> ist an vier Voraussetzungen geknüpft. Sie muss sich auf Tatsachen oder Beweismittel abstützen (1). Diese müssen neu - d.h. der Richter darf davon keine Kenntnis gehabt haben - (2) und erheblich (3) sein. Schliesslich (4) wird verlangt, dass die Gründe für die nachträgliche Verwahrung des Verurteilten im Strafvollzug bereits im Zeitpunkt der Verurteilung bestanden haben (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Ist das Strafurteil unter dem alten Recht ergangen, müssen für die Anordnung der nachträglichen Verwahrung nicht nur die Voraussetzungen von <span class=\"artref\">Art. 64 StGB</span> im Zeitpunkt des Gesuchs erfüllt sein, sondern die Massnahme muss auch in Anwendung von aArt. 42 und 43 Ziff. 1 Abs. 2 StGB zulässig gewesen sein (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":4337,"title":"BGE 130 IV 72","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-IV-72%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 397 StGB</span>; Revision, Strafbefehl.  <div class=\"paratf\">In Anbetracht der prozessualen Besonderheiten des Strafbefehls ist ein dagegen gerichtetes Revisionsgesuch als rechtsmissbräuchlich zu qualifizieren, wenn es sich auf Tatsachen stützt, welche der Verurteilte von Anfang an kannte, ohne berechtigten Grund verschwieg und in einem ordentlichen Einspracheverfahren hätte vorbringen können (E. 2). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 22 Andere Verfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">22</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Verfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für andere Strafverfahren wird eine Gebühr erhoben von:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      40 bis 1'200 Franken für das Versöhnungsverfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 6'000 Franken für die anderen Verfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Verfahren vor dem Bezirksgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      190 bis 6'000 Franken für das Verfahren vor dem Kreisgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      380 bis 6'000 Franken für das Berufungs- oder Revisionsverfahren vor dem Kantonsgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Beschwerdeverfahren vor der Strafkammer des Kantonsgerichts oder einem Richter des Kantonsgerichts und bis 6'600 Franken bei internationalen Rechtshilfegesuchen;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für Verfahren vor dem Straf- und Massnahmen-vollzugsgericht und in anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Strafgesetzbuch.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_14":{"art_id":"art_14","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 14 Berufungsinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">14</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Berufungsinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht stellt die Berufungsinstanz dar.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ein Kantonsrichter kann bei Berufungen gegen Urteile der Bezirksrichter entscheiden, die als Hauptstrafe eine Busse, eine Geldstrafe, eine gemeinnützige Arbeit oder eine bedingte Freiheitsstrafe zum Inhalt haben, sofern eine vorausgehende bedingt erlassene Strafe nicht widerrufen wird. Der beauftragte Richter kann den Fall vor einen Gerichtshof bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">In den übrigen Fällen untersteht die Berufung einem Gerichtshof des Kantonsgerichts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}