{"id":"c49e0989e1235f540b6a15ad7e6d4677","file_name":"TCVS-20250226-S1-23-137-20250718-F41.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-02-26","date_publication":"2025-07-18","date_file_modification":null,"object_code":"F41","case_number":{"id":"S1 23 137","text":"S1 23 137"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2023,"case_increment":137,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":10,"legal_nature":{"id":146,"text":"ALV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":322,"text":"ABZUG"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":537,"text":"ANEIGNUNG"},{"id":567,"text":"ANGEWIESENER"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":714,"text":"ARBEITGEBER"},{"id":727,"text":"ARBEITSAUSFALL"},{"id":735,"text":"ARBEITSLOSENENTSCHÄDIGUNG"},{"id":741,"text":"ARBEITSLOSIGKEIT"},{"id":742,"text":"ARBEITSMARKT"},{"id":759,"text":"ARBEITSVERTRAG"},{"id":901,"text":"AUFTRAG(OBLIGATIONENRECHT)"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1310,"text":"BERECHNUNG"},{"id":1412,"text":"BESCHWERDEGEGNER"},{"id":1546,"text":"BEWEIS"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2441,"text":"EIGENKAPITAL"},{"id":2459,"text":"EIGNUNG"},{"id":2520,"text":"EINKOMMEN"},{"id":2557,"text":"EINSPRACHEENTSCHEID"},{"id":2568,"text":"EINTRAGUNG"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2783,"text":"ERGÄNZUNG"},{"id":2880,"text":"ERTRAG"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3577,"text":"GEMEINDE"},{"id":3694,"text":"GERICHTSKOSTEN"},{"id":3784,"text":"GESETZLICHE FRIST"},{"id":3898,"text":"GOLD"},{"id":3906,"text":"GRAD"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4045,"text":"HAFTSTRAFE"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4937,"text":"KOMMUNIKATION"},{"id":5022,"text":"KONTROLLPERIODE"},{"id":5183,"text":"KÜNDIGUNGSFRIST"},{"id":5425,"text":"LOHN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5580,"text":"MAXIMUM"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":5835,"text":"MUTTER"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6336,"text":"PARZELLIERUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6527,"text":"POLITIK"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6607,"text":"PRÄZEDENZFALL"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":6975,"text":"REGIONALES ARBEITSVERMITTLUNGSZENTRUM"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7949,"text":"STEINBRUCH"},{"id":8215,"text":"STREITGEGENSTAND"},{"id":8290,"text":"TAG"},{"id":8299,"text":"TAGGELD"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":8911,"text":"UNMÖGLICHKEIT"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9256,"text":"VERMITTLER"},{"id":9258,"text":"VERMITTLUNGSFÄHIGKEIT"},{"id":9452,"text":"VERSCHULDEN"},{"id":9462,"text":"VERSICHERTER"},{"id":9465,"text":"VERSICHERTER VERDIENST"},{"id":9467,"text":"VERSICHERUNG"},{"id":9589,"text":"VERWALTUNGSBEHÖRDE"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9903,"text":"WECHSELBÜRGSCHAFT"},{"id":10034,"text":"WILLE"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10054,"text":"WIRTSCHAFT"},{"id":10135,"text":"ZAHL"},{"id":10144,"text":"ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT"},{"id":10285,"text":"ZUMUTBARE ARBEIT"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"},{"id":10370,"text":"ZWISCHENVERDIENST"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_38":{"art_id":"art_38","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_38","title":"Art. 38 Berechnung und Stillstand der Fristen","content":"<article id=\"art_38\"><a name=\"a38\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_38\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_38\" routerlink=\"./\"><b>Art. 38</b> Berechnung und Stillstand der Fristen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Berechnet sich eine Frist nach Tagen oder Monaten und bedarf sie der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen.</p><p> Bedarf sie nicht der Mitteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer Auslösung zu laufen.</p><p> Eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten beziehungsweise der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, gilt spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt.</p><p> Ist der letzte Tag der Frist ein Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kantonalen Recht anerkannter Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden Werktag. Massgebend ist das Recht des Kantons, in dem die Partei oder ihr Vertreter beziehungsweise ihre Vertreterin Wohnsitz oder Sitz hat.</p><p> Gesetzliche oder behördliche Fristen, die nach Tagen oder Monaten bestimmt sind, stehen still:</p><dl><dt>a. </dt><dd>vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern;</dd><dt>b. </dt><dd>vom 15. Juli bis und mit dem 15. August;</dd><dt>c. </dt><dd>vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1129\"> Eingefügt durch Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>).</p><p id=\"fn-d6e1149\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>). </p><p id=\"fn-d6e1183\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. 106 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (<a href=\"eli/oc/2006/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 2197</a>; <a href=\"eli/fga/2001/731/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 4202</a>). </p></div></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.0","law":{"systematic_id":"837.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de","title":"Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenver­sicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIG"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_10","title":"Art. 10 Arbeitslosigkeit","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b> Arbeitslosigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als ganz arbeitslos gilt, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Vollzeit­­beschäftigung sucht.</p><p> Als teilweise arbeitslos gilt, wer:</p><dl><dt>a. </dt><dd>in keinem Arbeitsverhältnis steht und lediglich eine Teilzeitbeschäftigung sucht oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine Teilzeitbeschäftigung hat und eine Vollzeit- oder eine weitere Teilzeit­be­schäftigung sucht.</dd></dl><p> Nicht als teilweise arbeitslos gilt ein Arbeitnehmer, dessen normale Arbeitszeit vorübergehend verkürzt wurde (Kurzarbeit).</p><p> Die arbeitssuchende Person gilt erst dann als ganz oder teilweise arbeitslos, wenn sie sich zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat.</p><p> Der Arbeitslosigkeit gleichgestellt wird die vorläufige Einstellung in einem öf­fent­lich–rechtlichen Dienstverhältnis, wenn gegen dessen Auflösung durch den Ar­beit­geber eine Beschwerde mit aufschiebender Wirkung hängig ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e1140\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1990, in Kraft seit 1. Jan. 1992  (<a href=\"eli/oc/1991/2125_2125_2125/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1991</b> 2125</a>; <a href=\"eli/fga/1989/3_377_369_325/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1989</b> III 377</a>).</p><p id=\"fn-d356841e1162\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Juli 2021  (<i>AS <b>2021</b> 338</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1581/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4413</a>).</p></div></div></article>"},"art_15":{"art_id":"art_15","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_15","title":"Art. 15 Vermittlungsfähigkeit","content":"<article id=\"art_15\"><a name=\"a15\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_15\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_15\" routerlink=\"./\"><b>Art. 15</b> <b></b>Vermittlungsfähigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Arbeitslose ist vermittlungsfähig, wenn er bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzu­nehmen.</p><p> Der körperlich oder geistig Behinderte gilt als vermittlungsfähig, wenn ihm bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage, unter Berücksichtigung seiner Behinderung, auf dem Arbeitsmarkt eine zumutbare Arbeit vermittelt werden könnte. Der Bundesrat regelt die Koordination mit der Invalidenversicherung.</p><p> Bestehen erhebliche Zweifel an der Arbeitsfähigkeit eines Arbeitslosen, so kann die kantonale Amtsstelle eine vertrauensärztliche Untersuchung auf Kosten der Ver­sicherung anordnen.</p><p> Der Versicherte, der mit der Bewilligung der kantonalen Amtsstelle eine freiwil­lige Tätigkeit im Rahmen von Projekten für Arbeitslose ausübt, gilt als vermitt­lungs­fähig.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e1818\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e1846\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"},"art_8":{"art_id":"art_8","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_8","title":"Art. 8 Anspruchsvoraussetzungen","content":"<article id=\"art_8\"><a name=\"a8\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_8\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_8\" routerlink=\"./\"><b>Art. 8</b> <b></b>Anspruchsvoraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10);</dd><dt>b. </dt><dd>einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11);</dd><dt>c. </dt><dd>in der Schweiz wohnt (Art. 12);</dd><dt>d. </dt><dd>die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht;</dd><dt>e. </dt><dd>die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14);</dd><dt>f. </dt><dd>vermittlungsfähig ist (Art. 15) und</dd><dt>g. </dt><dd>die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17).</dd></dl><p> Der Bundesrat regelt die Anspruchsvoraussetzungen für Personen, die vor der Arbeitslosigkeit als Heimarbeitnehmer tätig waren. Er darf dabei von der allgemei­nen Regelung in diesem Kapitel nur soweit abweichen, als die Besonderheiten der Heim­arbeit dies gebieten.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e892\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.02","law":{"systematic_id":"837.02","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de","title":"Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen­versicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIV"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":359,"title":"BGE 136 II 165","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-165%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Streitigkeiten um Fluglärmentschädigung für Ostanflüge; Nichteintreten des Bundesverwaltungsgerichts auf erst in der Replik erhobene Rügen betreffend direkten Überflug; Streitgegenstand (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/173.110/91\" type=\"start\"></artref>Art. 91 und 93 Abs. 1 lit. a BGG</span><artref id=\"CH/173.110/93/1/a\" type=\"end\"></artref>; Art. 12, 32, 52 und 62 VwVG).  <div class=\"paratf\">Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist kein (Teil-)Endentscheid (Art. 90 f. BGG), sondern ein Zwischenentscheid (E. 1.1). Eintreten auf die Beschwerde gemäss <span class=\"artref\">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>, weil es rechtsstaatlich unzumutbar wäre, die Beschwerdeführer in einem komplexen, aufwändigen, viele Beteiligten umfassenden Verfahren wie dem Vorliegenden auf die Anfechtung des Endentscheids zu verweisen (E. 1.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Zwar ist die Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht innerhalb der Beschwerdefrist zu begründen; dies schliesst jedoch spätere Vorbringen tatsächlicher und rechtlicher Art nicht aus. Dies gilt jedenfalls, wenn den Beschwerdeführern - wie hier - weder nachlässige Prozessführung noch Prozessverschleppung vorgeworfen werden kann (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Die in der Replik erfolgten Ausführungen der Beschwerdeführer zum direkten Überflug bewegten sich im Rahmen des Streitgegenstandes. Dieser umfasste die Entschädigung für die fluglärmbedingte Wertminderung der Liegenschaften, gleich, ob diese mit übermässigen Lärmimmissionen oder mit direktem Überflug begründet werden (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":386,"title":"BGE 136 II 457","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-457%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 71 Abs. 1 VwVG</span>, Art. 10, 16, 49a und 50 TG, <span class=\"artref\">Art. 8 Abs. 1 BV</span>; Aufsicht des Bundes im Zusammenhang mit der Erhebung eines Kontrollzuschlages für sog. Graufahren (Fahren mit einem lediglich in der zweiten Klasse gültigen Fahrschein in der ersten Klasse) bei der Benutzung eines öffentlichen Verkehrsbetriebes.  <div class=\"paratf\">Rechtsnatur der Aufsichtstätigkeit im Bereich der Personentransporte (E. 2.2 und 3). </div>\n<div class=\"paratf\">Streitgegenstand vor dem Bundesverwaltungsgericht (E. 4). </div>\n<div class=\"paratf\">Rechtsnatur des Kontrollzuschlages und Befugnisse der Aufsichtsbehörde im Zusammenhang mit der Erhebung eines solchen Zuschlages im Einzelfall (E. 6). </div>\n<div class=\"paratf\">Zwar sind gewisse Schematisierungen und Pauschalierungen bei der Erhebung eines Kontrollzuschlages zulässig; die gänzlich undifferenzierte Behandlung von Grau- und Schwarzfahrern (Fahren ohne Fahrschein), soweit keine Hinweise auf absichtliches Verhalten bzw. Missbrauch bestehen, ist aber rechtsungleich und verstösst gegen Bundesrecht (E. 7). </div>\n</div>"},{"id":2234,"title":"BGE 142 V 435","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-435%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Abs. 1 UVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 4 ATSG</span>; natürliche oder unfallbedingte Todesursache.  <div class=\"paratf\">Unfallcharakter eines Todesfalls nach einem Sturz auf einer Bergwanderung verneint, weil der Tod überwiegend wahrscheinlich durch einen kardiovaskulären Schwächeanfall verursacht worden ist (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":2597,"title":"BGE 144 II 359","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-359%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/642.11/33/140\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/642.11/33/1/140\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/642.11/33/1/a\" type=\"start\"></artref>Art. 33 Abs. 1 lit. a und 140 ff. DBG</span><artref id=\"CH/642.11/33/1/140\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/642.11/33/140\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/642.11/140\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 53 Abs. 1 StHG</span>; Art. 54 LPFisc/GE (Steuerverfahrensgesetz); Berücksichtigung neuer Tatsachen durch die Cour de justice im Rahmen eines Nachsteuerverfahrens.  <div class=\"paratf\">Bedingungen für eine Berücksichtigung neuer Tatsachen durch die Cour de justice, welche von der kantonalen Steuerverwaltung in einem Nachsteuerverfahren geltend gemacht werden (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":3258,"title":"BGE 126 V 353","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-353%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/8/2\" type=\"start\"></artref>Art. 8 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 13 Abs. 1 UVV</span>: Arbeitswegunfall von Teilzeitbeschäftigten.  <div class=\"paratf\">- Frage, wie das Arbeitspensum von unregelmässig beschäftigten Teilzeitangestellten zu ermitteln ist, weiterhin offen gelassen. </div>\n<div class=\"paratf\">- Der für die Annahme eines Arbeitswegunfalles erforderliche Zusammenhang zwischen der Reise und der Arbeit wird durch eine Unterbrechung oder Verzögerung von einer Stunde nicht aufgehoben, unabhängig von den hiefür verantwortlichen Gründen. Bei Vorliegen qualifizierter Gründe gilt der Zusammenhang selbst bei Überschreiten dieser zeitlichen Marge noch nicht als aufgehoben. </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/37/2\" type=\"start\"></artref>Art. 37 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; Art. 31 und 69 lit. f des Übereinkommens IAO Nr. 102; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.831.104/68/f\" type=\"start\"></artref>Art. 31 und 68 lit. f EOSS</span><artref id=\"CH/0.831.104/31\" type=\"end\"></artref>: Leistungskürzung. Das staatsvertragliche Leistungskürzungsverbot findet auf Arbeitswegunfälle keine Anwendung, auch nicht auf die (gemäss <span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 UVG</span> als Berufsunfälle geltenden) Arbeitswegunfälle Teilzeitbeschäftigter mit einem Wochenpensum von weniger als 12 Stunden (ab 1. Januar 2000: 8 Stunden). </div>\n</div>"},{"id":4259,"title":"BGE 130 III 321","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-321%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 8 ZGB</span> und <span class=\"artref\">Art. 39 VVG</span>; Eintritt des Versicherungsfalls; Beweis.  <div class=\"paratf\">Beweislast, Beweismass und Gegenbeweis im Zusammenhang mit dem Eintritt des Versicherungsfalls (Präzisierung der Rechtsprechung). </div>\n</div>"},{"id":8635,"title":"BGE 123 V 214","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-214%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 8 Abs. 1 lit. f, Art. 10, Art. 13 Abs. 2 lit. b und 15  Abs. 1 AVIG, <span class=\"artref\">Art. 15, <artref id=\"CH/510.10/44\" type=\"start\"></artref>Art. 44 und <artref id=\"CH/510.10/56/2\" type=\"start\"></artref>Art. 56 Abs. 2 MG</span><artref id=\"CH/510.10/44\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/510.10/15\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\">Art. 15 Abs. 1 VAD</span>, <span class=\"artref\">Art.  19a EOG</span>: Vermittlungsfähigkeit eines Versicherten, der seine Militärdienstpflicht erfüllt.  <div class=\"paratf\">Der von einem Leutnant im Hinblick auf das Abverdienen seines Ranges absolvierte Ausbildungsdienst gilt nicht als Arbeitsverhältnis im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 10 AVIG</span>. </div>\n</div>"},{"id":9198,"title":"BGE 125 V 51","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-51%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 23 Abs. 1 AVIG</span>; <span class=\"artref\">Art. 37 Abs. 3ter AVIV</span>.  <div class=\"paratf\">- Bemessungszeitraum für den versicherten Verdienst für eine neue Leistungsrahmenfrist. </div>\n<div class=\"paratf\">- Frage offen gelassen, ob Art. 37 Abs. 3ter (erster Satz) AVIV lediglich anwendbar ist, wenn die neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug unmittelbar auf die abgelaufene Rahmenfrist folgt. </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/11\" type=\"start\"></artref>Art. 11 und 15 AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/15\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 1 AVIG</span> (in der bis 31. Dezember 1995 gültig gewesenen Fassung); <span class=\"artref\">Art. 23 Abs. 1 AVIG</span> und <span class=\"artref\">Art. 37 AVIV</span>. Zur Bemessung des Entschädigungsanspruchs bei bloss teilweise anrechenbarem Arbeitsausfall und schwankendem Beschäftigungsgrad innerhalb des Bemessungszeitraumes. </div>\n</div>"},{"id":9219,"title":"BGE 125 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 28 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/e\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. e und f AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 42  Abs. 2 AVIV</span>: Einstellung in der Anspruchsberechtigung und Verlust des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung.  <div class=\"paratf\">- Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1  lit. f AVIG</span> kann nur verfügt werden, wenn der Versicherte mit Absicht, d.h. mit Wissen und Willen gehandelt hat. </div>\n<div class=\"paratf\">- Liegt eine bloss einmalige Meldepflichtverletzung vor, ist es mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip nicht vereinbar, einen Versicherten mit der in <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG</span> vorgesehenen Sanktion zu belegen, wenn er überdies aus demselben Grund bereits nach Massgabe von <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 AVIV</span> seines Anspruchs auf Arbeitslosentaggelder verlustig gegangen ist. </div>\n</div>"},{"id":9258,"title":"BGE 125 V 413","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-413%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 5 VwVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 97 Abs. 1, <artref id=\"CH/173.110/98/g\" type=\"start\"></artref>Art. 98 lit. g und <artref id=\"CH/173.110/128\" type=\"start\"></artref>Art. 128 OG</span><artref id=\"CH/173.110/98/g\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/173.110/97/1\" type=\"end\"></artref>; Art. 84 f. AHVG in Verbindung mit <span class=\"artref\">Art. 69 IVG</span>: Streitgegenstand.  <div class=\"paratf\">- Begriff des Streitgegenstandes und seine Abgrenzung vom Anfechtungsgegenstand (Präzisierung der Rechtsprechung). </div>\n<div class=\"paratf\">- Mit der rückwirkenden Zusprechung einer abgestuften und/oder befristeten Invalidenrente wird ein Rechtsverhältnis im anfechtungs- und streitgegenständlichen Sinne geregelt. Wird nur die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die richterliche Überprüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. </div>\n</div>"},{"id":11788,"title":"BGE 112 V 136","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-V-136%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 15 Abs. 1, Art. 81 Abs. 2 lit. a, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/85/e\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/85/1/e\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/85/1/d\" type=\"start\"></artref>Art. 85 Abs. 1 lit. d und e AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/85/1/e\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/85/e\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/e\" type=\"end\"></artref>, <span class=\"artref\">Art. 14 Abs. 1 AVIV</span>: Vermittlungsfähigkeit.  <div class=\"paratf\">- Ist die Kasse im Zweifel über die Berechnungsart der Entschädigung und hat sie den Fall deshalb der zuständigen kantonalen Amtsstelle zum Entscheid unterbreitet, so hat diese von Amtes wegen zu prüfen, ob der Versicherte die Voraussetzungen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung erfüllt, insbesondere ob er vermittlungsfähig ist (Erw. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">- Begriff der Vermittlungsfähigkeit; Fall eines Versicherten, der teilzeitlich eine selbständige Erwerbstätigkeit ausübt (Erw. 3). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":31929,"title":"2C_53/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=24.07.2017&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=38&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-07-2017-2C_53-2017&number_of_ranks=111295"},{"id":45408,"title":"8C_289/2015","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=12.10.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=15&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-10-2015-8C_289-2015&number_of_ranks=97791"},{"id":79590,"title":"8C_245/2010","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=09.02.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=20&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-02-2011-8C_245-2010&number_of_ranks=63597"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"172.6","law":{"systematic_id":"172.6","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Gesetz über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege","abbreviation":"VVRG"},"articles":{"art_81a":{"art_id":"art_81a","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/172.6","title":"Art. 81a * Zuständigkeit","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">81a <strong>*</strong></span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zuständigkeit</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht beurteilt als einzige Instanz Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Unter Vorbehalt spezieller Bundes- oder kantonaler Vorschriften findet das Verfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit analog Anwendung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-5--t-5‐2--t-5‐2‐2--a-81a--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die sozialversicherungsrechtliche Abteilung ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden. Sie kann den Entscheid zum Nachteil des Beschwerdeführers ändern oder ihm mehr als verlangt gewähren. Sie muss in diesem Fall den Parteien die Möglichkeit geben, sich zur Sache zu äussern oder die Beschwerde zurückzuziehen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}