{"id":"ca003984e1e9835dc87ddc532bc1830b","file_name":"KGVS-20060412-C1-05-89-20140127-331-ZWR-2006-297-301.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2006-04-12","date_publication":"2014-01-27","date_file_modification":null,"object_code":"331","case_number":{"id":"C1 05 89","text":"C1 05 89"},"case_instance":{"id":3,"text":"Z1 Zivilrecht ordentlich"},"case_year":2005,"case_increment":89,"is_zwr":true,"zwr_year":2006,"zwr_page_start":297,"zwr_page_end":301,"page_count":5,"legal_nature":{"id":69,"text":"SchKG mit materieller 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Zivilgesetzbuch","abbreviation":"ZGB"},"articles":{"art_641":{"art_id":"art_641","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_641","title":"Art. 641","content":"<article id=\"art_641\"><a name=\"a641\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_641\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_641\" routerlink=\"./\"><b>Art. 641</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Wer Eigentümer einer Sache ist, kann in den Schranken der Rechts­ordnung über sie nach seinem Belieben verfügen.</p><p> Er hat das Recht, sie von jedem, der sie ihm vorenthält, herauszu­verlangen und jede ungerechtfertigte Einwirkung abzuwehren.</p></div></article>"},"art_644":{"art_id":"art_644","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_644","title":"Art. 644","content":"<article id=\"art_644\"><a name=\"a644\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_644\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_644\" routerlink=\"./\"><b>Art. 644</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Verfügung über eine Sache bezieht sich, wenn keine Ausnahme gemacht wird, auch auf ihre Zugehör.</p><p> Zugehör sind die beweglichen Sachen, die nach der am Orte übli­chen Auffassung oder nach dem klaren Willen des Eigentümers der Haupt­sache dauernd für deren Bewirtschaftung, Benutzung oder Ver­wah­rung bestimmt und durch Verbindung, Anpassung oder auf andere Weise in die Beziehung zur Hauptsache gebracht sind, in der sie ihr zu dienen haben.</p><p> Ist eine Sache Zugehör, so vermag eine vorübergehende Trennung von der Hauptsache ihr diese Eigenschaft nicht zu nehmen.</p></div></article>"},"art_645":{"art_id":"art_645","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_645","title":"Art. 645","content":"<article id=\"art_645\"><a name=\"a645\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_645\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_645\" routerlink=\"./\"><b>Art. 645</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Zugehör sind niemals solche bewegliche Sachen, die dem Besitzer der Hauptsache nur zum vorübergehenden Gebrauche oder zum Ver­brau­che dienen, oder die zu der Eigenart der Hauptsache in keiner Bezie­hung stehen, sowie solche, die nur zur Aufbewahrung oder zum Ver­kauf oder zur Vermietung mit der Hauptsache in Verbindung ge­bracht sind.</p></div></article>"},"art_8":{"art_id":"art_8","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_8","title":"Art. 8","content":"<article id=\"art_8\"><a name=\"a8\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_8\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_8\" routerlink=\"./\"><b>Art. 8</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat derjenige das Vorhan­den­sein ei­ner behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet.</p></div></article>"},"art_805":{"art_id":"art_805","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_805","title":"Art. 805","content":"<article id=\"art_805\"><a name=\"a805\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_805\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_805\" routerlink=\"./\"><b>Art. 805</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Grundpfandrecht belastet das Grundstück mit Einschluss aller Bestandteile und aller Zugehör.</p><p> Werden bei der Verpfändung Sachen als Zugehör ausdrücklich angeführt und im Grundbuch angemerkt, wie Maschinen und Hotel­mo­biliar, so gelten sie als Zugehör, solange nicht dargetan ist, dass ihnen diese Eigenschaft nach Vorschrift des Gesetzes nicht zukom­men kann.</p><p> Vorbehalten bleiben die Rechte Dritter an der Zugehör.</p></div></article>"}}},{"id":"281.1","law":{"systematic_id":"281.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/11/529_488_529/de","title":"Bundesgesetzüber Schuldbetreibung und Konkurs","abbreviation":"SchKG"},"articles":{"art_242":{"art_id":"art_242","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/11/529_488_529/de#art_242","title":"Art. 242","content":"<article id=\"art_242\"><a name=\"a242\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_242\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/11/529_488_529/de#art_242\" routerlink=\"./\"><b>Art. 242</b></a><a fragment=\"#art_242\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/11/529_488_529/de#art_242\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Konkursverwaltung trifft eine Verfügung über die Herausgabe von Sachen, welche von einem Dritten beansprucht werden.</p><p> Hält die Konkursverwaltung den Anspruch für unbegründet, so setzt sie dem Dritten eine Frist von 20 Tagen, innert der er beim Richter am Konkursort Klage einreichen kann. Hält er diese Frist nicht ein, so ist der Anspruch verwirkt.</p><p> Beansprucht die Masse bewegliche Sachen, die sich im Gewahrsam oder Mitgewahrsam eines Dritten befinden, oder Grundstücke, die im Grundbuch auf den Namen eines Dritten eingetragen sind, als Eigen­tum des Schuldners, so muss sie gegen den Dritten klagen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d526566e13967\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (<a href=\"eli/oc/1995/1227_1227_1227/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1995</b> 1227</a>; <a href=\"eli/fga/1991/3_1_1_1/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> III 1</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"281.42","law":{"systematic_id":"281.42","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de","title":"Verordnung des Bundesgerichts über die Zwangs­verwertung von Grundstücken","abbreviation":"VZG"},"articles":{"art_11":{"art_id":"art_11","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_11","title":"Art. 11","content":"<article id=\"art_11\"><a name=\"a11\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_11\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_11\" routerlink=\"./\"><b>Art. 11</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Gegenstände, die nach der am Orte üblichen Auffassung Be­stand­teile oder Zugehör sind, werden in der Pfändungsurkunde nicht er­wähnt; sie gelten ohne weiteres als mit dem Grundstück ge­pfän­det.</p><p> Dagegen sind diejenigen beweglichen Sachen, die im Grundbuch als Zugehör angemerkt sind (Art. 805 Abs. 2 und 946 Abs. 2 ZGB) oder deren Eigenschaft als Zugehör zu Zweifeln Anlass geben könn­te, als solche einzeln aufzuführen und zu schätzen. Befindet sich bei den Grundbuchakten ein genaues Verzeichnis über die Zugehörstücke (In­ventar) und stimmt dieses mit den vorhandenen Gegenständen überein, so können diese unter Hinweis auf das Verzeichnis summa­risch der Gattung nach bezeichnet und geschätzt werden.</p><p> Verlangt ein Beteiligter, dass noch weitere Gegenstände als Zuge­hör in die Pfändungsurkunde aufgenommen werden, so ist einem sol­chen Begehren ohne weiteres zu entsprechen.</p><p> Streitigkeiten über die Bestandteils- oder Zugehöreigenschaft werden im Lastenbereinigungsverfahren ausgetragen (Art. 38 Abs. 2 hier­nach).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d99541e597\"><a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p><p id=\"fn-d99541e611\">Fassung gemäss Ziff. I der V des BGer vom 5. Juni 1996, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (<a href=\"eli/oc/1996/2900_2900_2900/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2900</a>).</p></div></div></article>"},"art_12":{"art_id":"art_12","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_12","title":"Art. 12","content":"<article id=\"art_12\"><a name=\"a12\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_12\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_12\" routerlink=\"./\"><b>Art. 12</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die gesonderte Pfändung der Zugehör eines Grundstückes ist nur zulässig, wenn der Schuldner und alle aus dem Grundbuche ersichtli­chen Berechtigten (Grundpfandeigentümer usw.) damit einverstanden sind.</p><p> Ist die gesondert gepfändete und verwertete Zugehör im Grundbuch angemerkt, so hat das Betreibungsamt dem Grundbuchamt nach der Verwertung ein Verzeichnis über diese Gegenstände zur Streichung derselben als Zugehör im Grundbuch einzureichen.</p></div></article>"},"art_34":{"art_id":"art_34","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_34","title":"Art. 34","content":"<article id=\"art_34\"><a name=\"a34\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_34\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/36/425_433_469/de#art_34\" routerlink=\"./\"><b>Art. 34</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> In das Lastenverzeichnis sind aufzunehmen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Bezeichnung des zu versteigernden Grundstückes und all­fäl­lig seiner Zugehör (Art. 11 hiervor), mit Angabe des Schät­zungs­betrages, wie in der Pfändungsurkunde enthalten;</dd><dt>b. </dt><dd>die im Grundbuch eingetragenen sowie die auf Grund der öf­fent­lichen Aufforderung (Art. 29 Abs. 2 und 3 hiervor) ange­meldeten Lasten (Dienstbarkeiten, Grundlasten, Grundpfand­rechte und vorgemerkte persönliche Rechte), unter genauer Verweisung auf die Gegenstände, auf die sich die einzelnen Lasten beziehen, und mit Angabe des Rangverhältnisses der Pfandrechte zueinander und zu den Dienstbarkeiten und son­s­tigen Lasten, soweit sich dies aus dem Grundbuchauszug (Art. 28 hiervor) oder aus den Anmeldungen ergibt. Bei Pfand­forderungen sind die zu überbin­denden und die fälligen Be­träge (Art. 135 SchKG) je in einer be­sonderen Kolonne auf­zu­führen. Weicht die Anmeldung einer Last vom Inhalt des Grundbuchauszuges ab, so ist auf die An­meldung abzustellen, dabei aber der Inhalt des Grundbucheintra­ges anzugeben. Ist ein Anspruch in geringerem Umfang ange­meldet worden, als aus dem Grundbuch sich ergibt, so hat das Betreibungsamt die Änderung oder Löschung des Grundbuchein­trages mit Bewil­ligung des Berechtigten zu erwirken.</dd></dl><p> Aufzunehmen sind auch diejenigen Lasten, die vom Berechtigten an­gemeldet werden, ohne dass eine Verpflichtung zur Anmeldung be­steht. Lasten, die erst nach der Pfändung des Grundstückes ohne Be­willigung des Betreibungsamtes in das Grundbuch eingetragen worden sind, sind unter Angabe dieses Umstandes und mit der Be­merkung in das Verzeichnis aufzunehmen, dass sie nur berücksichtigt werden, so­fern und soweit die Pfändungsgläubiger vollständig be­frie­digt werden (Art. 53 Abs. 3 hiernach).</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d99541e1465\">Fassung gemäss Ziff. I der V des BGer vom 5. Juni 1996, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (<a href=\"eli/oc/1996/2900_2900_2900/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2900</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4619,"title":"BGE 131 III 595","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-III-595%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Im Ausland begründeter Eigentumsvorbehalt; kein Registereintrag in der Schweiz (<span class=\"artref\">Art. 715 Abs. 1 ZGB</span>; <span class=\"artref\">Art. 102 Abs. 2 IPRG</span>).  <div class=\"paratf\">Dem Registereintrag gemäss <span class=\"artref\">Art. 715 Abs. 1 ZGB</span> kommt nach konstanter Rechtsprechung Ordre-public-Charakter zu, so dass der im Ausland begründete Eigentumsvorbehalt seine Gültigkeit nach Ablauf der dreimonatigen Schonfrist des <span class=\"artref\">Art. 102 Abs. 2 IPRG</span> verliert (E. 2.3.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Der Aussonderungsanspruch setzt einen gültigen Eigentumsvorbehalt voraus, den der Ansprecher zu beweisen hat (E. 2.3.3). </div>\n</div>"},{"id":11703,"title":"BGE 112 III 23","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-III-23%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">1. Vollzug der Pfändung eines Grundstücks mit Zugehör (<span class=\"artref\">Art.  11 VZG</span>).  <div class=\"paratf\">Bewegliche Sachen, die im Grundbuch als Zugehör angemerkt sind, müssen als solche in der Pfändungsurkunde einzeln aufgeführt und geschätzt werden (<span class=\"artref\">Art. 11  Abs. 2 VZG</span>); begnügt sich das Betreibungsamt mit dem Hinweis auf die Vor- und Anmerkungen im Grundbuch, hat dies allerdings nicht etwa zur Folge, dass die Zugehör nicht als gepfändet zu gelten hätte (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Steigerungszuschlag; Zahlungsmodalitäten (<span class=\"artref\">Art. 136 SchKG</span>). </div>\n<div class=\"paratf\">Soll dem Ersteigerer ein Teil des Zuschlagspreises gestundet werden, so ist bereits in den Steigerungsbedingungen ein genauer Termin für die Bezahlung des Rest-Zuschlagspreises anzugeben; die Anordnung, wonach dieser bei der Grundbuchanmeldung zu leisten sei, ist unzulässig (E. 4a-c). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[{"id":"211.1","law":{"systematic_id":"211.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/211.1","title":"Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch","abbreviation":"EGZGB"},"articles":{"art_140":{"art_id":"art_140","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/211.1","title":"Art. 140 Zugehör","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">140</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Zugehör</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--t-2‐1‐6--a-140--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Als Zugehör gelten gemäss dem Walliser Ortsgebrauch im Rahmen des Schweizerischen Zivilgesetzbuches:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--t-2‐1‐6--a-140--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      die Mobiliargegenstände, die der Eigentümer mit einem Gebäudegrundstück für immer in Verbindung gebracht hat, wie zum Beispiel Schlüssel, Spiegel, Gemälde und andere Verzierungen einer Wohnung;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--t-2‐1‐6--a-140--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      Statuen, auch nicht befestigte, wenn sie in einer zu deren Aufnahme besonders angelegten Nische aufgestellt sind;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--t-2‐1‐6--a-140--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      auf industriellem Grund alle dem Betrieb dienenden Geräte, wie Hotelmobiliar, Motoren und andere Maschinen, wenn sie nicht schon Bestandteil des Gebäudes sind;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐1--t-2‐1‐6--a-140--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      der auf einem landwirtschaftlichen Gute vorhandene und zu dessen Bebauung bestimmte Dünger sowie die Baum- und Rebpfähle, sobald sie einmal benutzt worden sind, nicht aber das zu einem landwirtschaftlichen Betriebe gehörende Vieh.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}