{"id":"d4c9c22138acd3ca596443b6de0a63d5","file_name":"KGVS-20250220-P1-23-97-20250512-510.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-02-20","date_publication":"2025-05-12","date_file_modification":null,"object_code":"510","case_number":{"id":"P1 23 97","text":"P1 23 97"},"case_instance":{"id":4,"text":"S1 Strafrecht ordentlich"},"case_year":2023,"case_increment":97,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":3,"legal_nature":{"id":102,"text":"Leib & Leben"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":614,"text":"ANRECHNUNG"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1539,"text":"BEWÄHRUNGSHILFE"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2849,"text":"ERSATZRICHTER"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3667,"text":"GENUGTUUNG"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5793,"text":"MORD"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6971,"text":"REGION"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8486,"text":"TÖTUNG"},{"id":8989,"text":"UNTERSUCHUNGSHAFT"},{"id":9078,"text":"VERBINDUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10202,"text":"ZINS"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_111":{"art_id":"art_111","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_111","title":"Art. 111","content":"<article id=\"art_111\"><a name=\"a111\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_111\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_111\" routerlink=\"./\"><b>Art. 111</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer vorsätzlich einen Menschen tötet, ohne dass eine der besondern Voraussetzungen der nachfolgenden Artikel zutrifft, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e6682\">Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 1 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.</p></div></div></article>"},"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22","title":"Art. 22","content":"<article id=\"art_22\"><a name=\"a22\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_22\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_22\" routerlink=\"./\"><b>Art. 22</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Führt der Täter, nachdem er mit der Ausführung eines Verbrechens oder Vergehens begonnen hat, die strafbare Tätigkeit nicht zu Ende oder tritt der zur Vollendung der Tat gehörende Erfolg nicht ein oder kann dieser nicht eintreten, so kann das Gericht die Strafe mildern.</p><p> Verkennt der Täter aus grobem Unverstand, dass die Tat nach der Art des Gegenstandes oder des Mittels, an oder mit dem er sie ausführen will, überhaupt nicht zur Vollendung gelangen kann, so bleibt er straflos.</p></div></article>"},"art_51":{"art_id":"art_51","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_51","title":"Art. 51","content":"<article id=\"art_51\"><a name=\"a51\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_51\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_51\" routerlink=\"./\"><b>Art. 51</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Das Gericht rechnet die Untersuchungshaft, die der Täter während dieses oder eines anderen Verfahrens ausgestanden hat, auf die Strafe an. Ein Tag Haft entspricht einem Tagessatz Geldstrafe.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1855\"> Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"},"art_63":{"art_id":"art_63","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_63","title":"Art. 63","content":"<article id=\"art_63\"><a name=\"a63\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_63\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_63\" routerlink=\"./\"><b>Art. 63</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Ist der Täter psychisch schwer gestört, ist er von Suchtstoffen oder in anderer Weise abhängig, so kann das Gericht anordnen, dass er nicht stationär, sondern ambulant behandelt wird, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Täter eine mit Strafe bedrohte Tat verübt, die mit seinem Zustand in Zusammenhang steht; und</dd><dt>b. </dt><dd>zu erwarten ist, dadurch lasse sich der Gefahr weiterer mit dem Zustand des Täters in Zusammenhang stehender Taten begegnen.</dd></dl><p> Das Gericht kann den Vollzug einer zugleich ausgesprochenen unbedingten Freiheitsstrafe, einer durch Widerruf vollziehbar erklärten Frei­heitsstrafe sowie einer durch Rückversetzung vollziehbar gewordenen Reststrafe zu Gunsten einer ambulanten Behandlung aufschieben, um der Art der Behandlung Rechnung zu tragen. Es kann für die Dauer der Behandlung Bewährungshilfe anordnen und Weisungen erteilen.</p><p> Die zuständige Behörde kann verfügen, dass der Täter vorüber­gehend stationär behandelt wird, wenn dies zur Einleitung der ambulanten Behandlung geboten ist. Die stationäre Behandlung darf insgesamt nicht länger als zwei Monate dauern.</p><p> Die ambulante Behandlung darf in der Regel nicht länger als fünf Jahre dauern. Erscheint bei Erreichen der Höchstdauer eine Fortführung der ambulanten Behandlung notwendig, um der Gefahr weiterer mit einer psychischen Störung in Zusammenhang stehender Verbrechen und Vergehen zu begegnen, so kann das Gericht auf Antrag der Vollzugsbehörde die Behandlung um jeweils ein bis fünf Jahre verlängern.</p></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}