{"id":"ddab7772f5ddfc86dbc02bd7018eab61","file_name":"TCVS-20250324-S1-23-116-20250718-F52.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2025-03-24","date_publication":"2025-07-18","date_file_modification":null,"object_code":"F52","case_number":{"id":"S1 23 116","text":"S1 23 116"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2023,"case_increment":116,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":10,"legal_nature":{"id":148,"text":"FZ bundesrechtliche"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":330,"text":"ACHTUNG"},{"id":380,"text":"AHV"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":465,"text":"ALTER"},{"id":473,"text":"ALTERSRENTE"},{"id":482,"text":"ALV"},{"id":563,"text":"ANGEMESSENE FRIST"},{"id":612,"text":"ANRECHENBARES EINKOMMEN"},{"id":682,"text":"ANWESENHEIT"},{"id":684,"text":"ANZAHLUNG"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":714,"text":"ARBEITGEBER"},{"id":723,"text":"ARBEITNEHMERSCHUTZ"},{"id":726,"text":"ARBEITSAMT"},{"id":883,"text":"AUFLAGE(VERLAGSWESEN)"},{"id":894,"text":"AUFSCHIEBENDE WIRKUNG"},{"id":926,"text":"AUSDRÜCKLICH"},{"id":1038,"text":"AUSSICHTSLOSIGKEIT"},{"id":1119,"text":"BANKKONTO"},{"id":1192,"text":"BEAUFTRAGTER"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1225,"text":"BEGRIFF"},{"id":1228,"text":"BEGRÜNDUNG DES ENTSCHEIDS"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1310,"text":"BERECHNUNG"},{"id":1346,"text":"BERUFSAUSBILDUNG"},{"id":1379,"text":"BESCHEINIGUNG"},{"id":1412,"text":"BESCHWERDEGEGNER"},{"id":1546,"text":"BEWEIS"},{"id":1558,"text":"BEWEISWÜRDIGUNG"},{"id":1729,"text":"BRUTTOLOHN"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":1867,"text":"BUNDESGESETZ ÜBER DIE FAMILIENZULAGEN"},{"id":1939,"text":"BUNDESRECHT"},{"id":2520,"text":"EINKOMMEN"},{"id":2528,"text":"EINKOMMENSGRENZE"},{"id":2557,"text":"EINSPRACHEENTSCHEID"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2729,"text":"EO"},{"id":2783,"text":"ERGÄNZUNG"},{"id":2824,"text":"ERÖFFNUNG DES ENTSCHEIDS"},{"id":2892,"text":"ERWERBSTÄTIGKEIT"},{"id":3106,"text":"FAMILIE"},{"id":3248,"text":"FLEISCH"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3500,"text":"GEBURT"},{"id":3784,"text":"GESETZLICHE FRIST"},{"id":3798,"text":"GESTÄNDNIS"},{"id":3906,"text":"GRAD"},{"id":4329,"text":"HYPOTHETISCHES EINKOMMEN"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4806,"text":"KIND"},{"id":4815,"text":"KINDERZULAGE"},{"id":5061,"text":"KOPIE"},{"id":5116,"text":"KRANKHEIT"},{"id":5425,"text":"LOHN"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":5835,"text":"MUTTER"},{"id":5993,"text":"NI"},{"id":6112,"text":"OBLIGATION"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6603,"text":"PRÄSIDENT"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6921,"text":"RECHTSMITTELINSTANZ"},{"id":7044,"text":"RENTE"},{"id":7054,"text":"REPLIK"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8406,"text":"TERMIN"},{"id":8943,"text":"UNTERBRECHUNG"},{"id":8971,"text":"UNTERNEHMUNG"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9452,"text":"VERSCHULDEN"},{"id":9459,"text":"VERSICHERER"},{"id":9462,"text":"VERSICHERTER"},{"id":9467,"text":"VERSICHERUNG"},{"id":9477,"text":"VERSICHERUNGSGERICHT"},{"id":9499,"text":"VERSICHERUNGSRECHT"},{"id":9849,"text":"WAISE"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9947,"text":"WERT"},{"id":10010,"text":"WIEDERERWÄGUNG"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10137,"text":"ZAHLUNG"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"},{"id":10344,"text":"ZWEIFEL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_43":{"art_id":"art_43","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_43","title":"Art. 43 Abklärung","content":"<article id=\"art_43\"><a name=\"a43\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_43\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_43\" routerlink=\"./\"><b>Art. 43</b> Abklärung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Mündlich erteilte Auskünfte sind schriftlich festzuhalten.</p><p> Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen.</p><p> Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspruchen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen.</p></div></article>"},"art_49":{"art_id":"art_49","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_49","title":"Art. 49 Verfügung","content":"<article id=\"art_49\"><a name=\"a49\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_49\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_49\" routerlink=\"./\"><b>Art. 49</b> Verfügung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger schriftlich Verfügungen zu erlassen.</p><p> Dem Begehren um Erlass einer Feststellungsverfügung ist zu entsprechen, wenn die gesuchstellende Person ein schützenswertes Interesse glaubhaft macht.</p><p> Die Verfügungen werden mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Sie sind zu begründen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen. Aus einer mangelhaften Eröffnung einer Verfügung darf der betroffenen Person kein Nachteil erwachsen.</p><p> Erlässt ein Versicherungsträger eine Verfügung, welche die Leistungspflicht eines anderen Trägers berührt, so hat er auch ihm die Verfügung zu eröffnen. Dieser kann die gleichen Rechtsmittel ergreifen wie die versicherte Person.</p><p> Der Versicherungsträger kann in seiner Verfügung einer Einsprache oder Beschwerde die aufschiebende Wirkung entziehen, auch wenn die Verfügung eine Geld­leistung zum Gegenstand hat. Ausgenommen sind Verfügungen über die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Leistungen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1663\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"},"art_53":{"art_id":"art_53","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_53","title":"Art. 53 Revision und Wiedererwägung","content":"<article id=\"art_53\"><a name=\"a53\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_53\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_53\" routerlink=\"./\"><b>Art. 53</b> Revision und Wiedererwägung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide müssen in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war.</p><p> Der Versicherungsträger kann auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.</p><p> Der Versicherungsträger kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt.</p></div></article>"},"art_56":{"art_id":"art_56","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56","title":"Art. 56 Beschwerderecht","content":"<article id=\"art_56\"><a name=\"a56\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_56\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56\" routerlink=\"./\"><b>Art. 56</b> Beschwerderecht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegen Einspracheentscheide oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, kann Beschwerde erhoben werden.</p><p> Beschwerde kann auch erhoben werden, wenn der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid erlässt.</p></div></article>"},"art_58":{"art_id":"art_58","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58","title":"Art. 58 Zuständigkeit","content":"<article id=\"art_58\"><a name=\"a58\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_58\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_58\" routerlink=\"./\"><b>Art. 58</b> Zuständigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zuständig ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.</p><p> Befindet sich der Wohnsitz der versicherten Person oder des Beschwerde führenden Dritten im Ausland, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem sich ihr letzter schweizerischer Wohnsitz befand oder in dem ihr letzter schweizerischer Arbeitgeber Wohnsitz hat; lässt sich keiner dieser Orte ermitteln, so ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem das Durchführungsorgan seinen Sitz hat.</p><p> Die Behörde, die sich als unzuständig erachtet, überweist die Beschwerde ohne Verzug dem zuständigen Versicherungsgericht.</p></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"},"articles":{"art_25":{"art_id":"art_25","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25","title":"Art. 25 Waisenrente","content":"<article id=\"art_25\"><a name=\"a25\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25\" routerlink=\"./\"><b>Art. 25</b></a><a fragment=\"#art_25\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_25\" routerlink=\"./\"> Waisenrente </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Kinder, deren Vater oder Mutter gestorben ist, haben Anspruch auf eine Waisen­rente. Sind Vater und Mutter gestorben, so haben sie Anspruch auf zwei Waisen­renten.</p><p> Findelkinder haben Anspruch auf eine Waisenrente.</p><p> Der Bundesrat regelt den Anspruch der Pflegekinder auf Waisenrente.</p><p> Der Anspruch auf die Waisenrente entsteht am ersten Tag des dem Tode des Va­ters oder der Mutter folgenden Monats. Er erlischt mit der Vollendung des 18. Alters­jahres oder mit dem Tod der Waise.</p><p> Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr. Der Bundesrat kann festlegen, was als Ausbildung gilt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e2593\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p></div></div></article>"},"art_34":{"art_id":"art_34","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_34","title":"Art. 34 Berechnung und Höhe der Vollrenten 1. Die Altersrente","content":"<article id=\"art_34\"><a name=\"a34\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_34\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_34\" routerlink=\"./\"><b>Art. 34</b></a><a fragment=\"#art_34\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de#art_34\" routerlink=\"./\"><b></b> <b></b>Berechnung und Höhe der Vollrenten 1. Die Altersrente </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Die monatliche Altersrente setzt sich zusammen aus (Rentenformel):</p><dl><dt>a.</dt><dd>einem Bruchteil des Mindestbetrages der Altersrente (fester Rententeil);</dd><dt>b.</dt><dd>einem Bruchteil des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens (variabler Rententeil).</dd></dl><p> Es gelten folgende Bestimmungen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>Ist das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen kleiner oder gleich dem 36fachen Mindestbetrag der Altersrente, so beträgt der feste Rententeil 74/100 des Mindestbetrages der Altersrente und der variable Rententeil 13/600 des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens.</dd><dt>b.</dt><dd>Ist das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen grösser als das 36fache des Mindestbetrages der Altersrente, so beträgt der feste Rententeil 104/100 des Mindestbetrages der Altersrente und der variable Rententeil 8/600 des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens.</dd></dl><p> Der Höchstbetrag der Altersrente entspricht dem doppelten Mindestbetrag.</p><p> Der Mindestbetrag wird gewährt, wenn das massgebende durchschnittliche Jah­res­einkommen höchstens zwölfmal grösser ist, und der Höchstbetrag, wenn das mass­gebende durchschnittliche Jahreseinkommen wenigstens zweiundsiebzigmal grösser ist als der Mindestbetrag.</p><p> Der Mindestbetrag der vollen Altersrente von 1195 Franken entspricht dem Ren­ten­index von 217,3 Punkten.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d479619e3669\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (<a href=\"eli/oc/1996/2466_2466_2466/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 2466</a>; <a href=\"eli/fga/1990/2_1__/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1990</b> II 1</a>).</p><p id=\"fn-d479619e3721\"> Betrag und Indexstand gemäss Art. 3 und <i>4 </i>der V 21 vom 14. Okt. 2020 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<i>AS <b>2020</b> 4609</i>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"831.101","law":{"systematic_id":"831.101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/1185_1183_1185/de","title":"Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVV"}},{"id":"836.2","law":{"systematic_id":"836.2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/51/de","title":"Bundesgesetz über die Familienzulagen und Finanzhilfen an Familienorganisationen1","abbreviation":"FamZG"},"articles":{"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/51/de#art_22","title":"Art. 22 Besonderheiten der Rechtspflege","content":"<article id=\"art_22\"><a name=\"a22\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_22\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/51/de#art_22\" routerlink=\"./\"><b>Art. </b><b>22</b> Besonderheiten der Rechtspflege </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Über Beschwerden gegen Entscheide der Familienausgleichskassen entscheidet in Abweichung von Artikel 58 Absätze 1 und 2 ATSG das Versicherungsgericht des Kantons, dessen Familienzulagenordnung anwendbar ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d36531e1154\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p></div></div></article>"},"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/51/de#art_3","title":"Art. 3 Arten von Familienzulagen; Kompetenzen der Kantone","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/51/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3</b> Arten von Familienzulagen; Kompetenzen der Kantone </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Familienzulagen nach diesem Gesetz umfassen:</p><dl><dt>a.</dt><dd>die Kinderzulage: sie wird vom Beginn des Geburtsmonats des Kindes bis zum Ende des Monats ausgerichtet, in dem das Kind das 16. Altersjahr vollendet; besteht für das Kind schon vor Vollendung des 16. Altersjahrs ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage, so wird diese anstelle der Kinderzulage ausgerichtet; ist das Kind erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG), so wird die Kinderzulage bis zum Ende des Monats ausgerichtet, in dem es das 20. Altersjahr vollendet;</dd><dt>b.</dt><dd>die Ausbildungszulage: sie wird ab dem Beginn des Monats ausgerichtet, in dem das Kind eine nachobligatorische Ausbildung beginnt, jedoch frühestens ab dem Beginn des Monats, in dem es das 15. Altersjahr vollendet; besucht das Kind nach Vollendung des 16. Altersjahrs noch die obligatorische Schule, so wird die Ausbildungszulage ab dem Beginn des darauffolgenden Monats ausgerichtet; die Ausbildungszulage wird bis zum Abschluss der Ausbildung des Kindes gewährt, längstens jedoch bis zum Ende des Monats, in dem es das 25. Altersjahr vollendet.</dd></dl><p> Die Kantone können in ihren Familienzulagenordnungen höhere Mindestansätze für Kinder- und Ausbildungszulagen als nach Artikel 5 sowie auch Geburts- und Adoptionszulagen vorsehen. Die Bestimmungen dieses Gesetzes gelten auch für diese Familienzulagen. Andere Leistungen müssen ausserhalb der Familienzulagen­ordnungen geregelt und finanziert werden. Weitere durch Gesamt- oder Einzel­arbeitsvertrag oder andere Regelungen vorgesehene Leistungen gelten nicht als Familienzulagen im Sinne dieses Gesetzes.</p><p> Die Geburtszulage wird für jedes Kind ausgerichtet, das lebend oder nach mindes­tens 23 Wochen Schwangerschaft geboren wurde. Der Bundesrat kann weitere Voraussetzungen festlegen. Die Adoptionszulage wird für jedes minderjährige Kind ausgerichtet, das zur späteren Adoption aufgenommen wird. Keinen Anspruch gibt die Adoption eines Kindes nach Artikel 264<i>c</i> des Zivilgesetzbuches.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d36531e172\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d36531e184\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 27. Sept. 2019, in Kraft seit 1. Aug. 2020  (<a href=\"eli/oc/2020/502/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 2775</a>; <a href=\"eli/fga/2019/171/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 1019</a>).</p><p id=\"fn-d36531e206\"> <a href=\"eli/cc/24/233_245_233/de\" routerlink=\"./\">SR <b>210</b></a></p><p id=\"fn-d36531e214\"> Fassung des vierten Satzes gemäss Anhang Ziff. 4 des BG vom 17. Juni 2016 (Adoption), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2017/425/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2017</b> 3699</a>; <a href=\"eli/fga/2015/94/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2015</b> 877</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"836.21","law":{"systematic_id":"836.21","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/52/de","title":"Verordnung über die Familienzulagen","abbreviation":"FamZV"},"articles":{"art_1":{"art_id":"art_1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/52/de#art_1","title":"Art. 1 Ausbildungszulage","content":"<article id=\"art_1\"><a name=\"a1\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_1\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/52/de#art_1\" routerlink=\"./\"><b>Art. 1</b></a><a fragment=\"#art_1\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/52/de#art_1\" routerlink=\"./\"> Ausbildungszulage </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> (Art. 3 Abs. 1 Bst. b FamZG)</p><p> Ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage besteht für Kinder, die eine Ausbildung im Sinne der Artikel 49 und 49 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung absolvieren.</p><p> Als nachobligatorische Ausbildung gilt die Ausbildung, welche auf die obligatorische Schule folgt. Dauer und Ende der obligatorischen Schule richten sich nach den jeweiligen kantonalen Bestimmungen.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d21099e52\"> Fassung gemäss Ziff. I der V vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Aug. 2020  (<a href=\"eli/oc/2020/503/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020 </b>2779</a>).</p><p id=\"fn-d21099e75\"> <a href=\"eli/cc/63/1185_1183_1185/de\" routerlink=\"./\">SR <b>831.101</b></a></p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":583,"title":"BGE 137 I 195","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-195%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; Anspruch auf rechtliches Gehör, Replikrecht.  <div class=\"paratf\">Die Wahrnehmung des Replikrechts als Teilaspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> setzt die Zustellung der von den übrigen Verfahrensbeteiligten eingereichten Eingaben voraus. Hat das Gericht eine solche Eingabe nicht zugestellt, befindet sie sich jedoch bei den Akten, kann die Rechtsmittelinstanz die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht mit dem blossen Verweis auf die Möglichkeit der Akteneinsicht heilen (E. 2). </div>\n</div>"},{"id":1111,"title":"BGE 138 V 286","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-286%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG</span>; <span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 1 FamZV</span>; <span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 5 AHVG</span>.  <div class=\"paratf\">Wird nach der Maturität kein Studium aufgenommen, sondern eine Berufslehre absolviert, kann die Maturität nur dann als erster Schritt einer kontinuierlichen Ausbildung betrachtet werden, wenn sie im Rahmen der weiteren Ausbildung eine gewisse Auswirkung findet, etwa im Sinne einer verkürzten Ausbildungsdauer oder als alternative Zulassungsvoraussetzung (E. 4.3). </div>\n</div>"},{"id":1128,"title":"BGE 138 V 426","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-426%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 1 ATSG</span>; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/220/62\" type=\"start\"></artref>Art. 62 und 63 OR</span><artref id=\"CH/220/63\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 2 lit. d KVG</span>; Rückerstattung von Leistungen im Verhältnis unter zwei Krankenkassen.  <div class=\"paratf\">Aufgrund von <span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 2 lit. d KVG</span> ist <span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 1 ATSG</span> auf Streitigkeiten unter Krankenversicherern nicht anwendbar; eine Rückforderung von Leistungen zwischen zwei Krankenkassen kann daher nicht unter diesem Rechtstitel erfolgen. Indessen kann ein Krankenversicherer Leistungen, die er (infolge einer Doppelversicherung) zu Unrecht ausgerichtet hat, gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 62 ff. OR</span> von der zuständigen Krankenkasse zurückfordern (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":1695,"title":"BGE 141 I 60","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-I-60%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 5 Abs. 3, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 29 BV</span><artref id=\"CH/101/29\" type=\"end\"></artref>, Art. 14, 15, 15b und 15c BüG; Anforderungen an das Verfahren bei der ordentlichen Einbürgerung.  <div class=\"paratf\">Tragweite des Grundsatzes der Fairness im Verfahren, des Anspruchs auf rechtliches Gehör, des Prinzips von Treu und Glauben, insbesondere des Rechts des Gesuchstellers auf vorgängige Orientierung sowie der Aktenführungspflicht der Behörden (E. 2-4). Verhältnis von Untersuchungsgrundsatz und Mitwirkungspflicht (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":2001,"title":"BGE 142 II 218","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-218%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 31 VRK</span>; Art. 28 Ziff. 1 DBA CH-FR; <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 15 Abs. 1 StAhiG</span>; <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 VwVG</span>; Amtshilfe in Steuersachen; Frist zur Stellungnahme zu einem Verfügungsentwurf über die Gewährung um Steueramtshilfe; Zulässigkeit eines Ersuchens in Bezug auf Personen, die beanspruchen, in einem Drittstaat steuerrechtlich ansässig zu sein.  <div class=\"paratf\">Die Eidgenössische Steuerverwaltung muss den Beschwerdeberechtigten eine Frist von wenigstens zehn Tagen zugestehen, damit sie zum Verfügungsentwurf über die Gewährung um Steueramtshilfe Stellung nehmen können (E. 2). </div>\n<div class=\"paratf\">Wenn das Steueramtshilfeersuchen zum Ziel hat, die Steuerveranlagung von Personen, die der ersuchende Staat als seine Steueransässige ansieht, zu vervollständigen, kann man aus der Tatsache, dass ein Drittstaat diese Personen ebenfalls als seine Steueransässige ansieht, nicht folgern, dass der ersuchende Staat in böser Absicht gehandelt hat, und daraus auf die Unzulässigkeit des Ersuchens schliessen (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":2213,"title":"BGE 142 V 259","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-259%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 18 Abs. 1 UVG</span>; <span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 1, <artref id=\"CH/830.1/53/2\" type=\"start\"></artref>Art. 53 Abs. 2 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/25/1\" type=\"end\"></artref>; rückwirkende Wiedererwägung einer Rente und Rückerstattung von Rentenbetreffnissen.  <div class=\"paratf\">Die wiedererwägungsweise Rentenaufhebung oder -herabsetzung hat im Bereich der sozialen Unfallversicherung nicht analog zu <span class=\"artref\">Art. 88<sup>bis</sup> Abs. 2 IVV</span> zu erfolgen. Dementsprechend kann sie rückwirkend (\"ex tunc\") erfolgen und sind die demnach zu Unrecht bezogenen Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten, ohne dass dafür eine Meldepflichtverletzung erforderlich wäre (E. 3.2). </div>\n</div>"},{"id":2235,"title":"BGE 142 V 442","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-442%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG</span>; <span class=\"artref\">Art. 1 Abs. 1 FamZV</span> in Verbindung mit <span class=\"artref\">Art. 25 Abs. 5 AHVG</span> und <span class=\"artref\">Art. 49<sup>bis</sup> Abs. 3 AHVV</span>; Feststellung des massgebenden Einkommens.  <div class=\"paratf\">Zur Feststellung des Erwerbseinkommens eines sich in Ausbildung befindenden Kindes wird auf das tatsächlich erzielte Bruttoerwerbseinkommen abgestellt; die Berücksichtigung eines hypothetischen Einkommens ist nicht zulässig (E. 5 und 6). </div>\n</div>"},{"id":2542,"title":"BGE 144 I 11","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-11%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Res iudicata oder materielle Rechtskraft einer Kündigung nach kantonalem Personalrecht; Anfechtungsgegenstand.  <div class=\"paratf\">Hebt die kantonale Personalrekurskommission die Verfügung eines öffentlich-rechtlichen Arbeitgebers über eine fristlose Kündigung rechtskräftig auf, so steht dies einer nachträglichen ordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses gestützt auf denselben Sachverhalt grundsätzlich nicht entgegen (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":2604,"title":"BGE 144 II 427","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-II-427%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Direkte Bundessteuer/Kantons- und Gemeindesteuern; Verfahrens- und Materiellrechtliches in Zusammenhang mit Aufrechnungen beim steuerbaren Einkommen.  <div class=\"paratf\">I. PROZESSUALES </div>\n<div class=\"paratf\">ASU-Untersuchungsverfahren gemäss <span class=\"artref\">Art. 190 ff. DBG</span> und <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/313.0/19\" type=\"start\"></artref>Art. 19-50 VStrR</span><artref id=\"CH/313.0/50\" type=\"end\"></artref>: Merkmale und Ablauf (E. 2.1 und 2.2); unvermeidliche, mit <span class=\"artref\">Art. 6 EMRK</span> vereinbare Vermischung zwischen dem Straf- und dem Veranlagungsverfahren (E. 2.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>): Akteneinsicht; Konfrontationseinvernahme; Fragen an Belastungszeugen; Beweisabnahme (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">II. DIREKTE BUNDESSTEUER </div>\n<div class=\"paratf\">Geldwerte Leistung: Sachverhaltsermittlung und Beweiswürdigung durch die Vorinstanz (E. 5); aufgerechnetes steuerbares Einkommen in Anwendung von <span class=\"artref\">Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG</span> aufgrund des bloss treuhänderischen Erwerbs einer nur beschränkt werthaltigen Beteiligung (E. 6.1 und 6.2); vermeintliche Zinsen auf einem fiktiven Darlehen als geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand (E. 6.3); keine Verrechnung mit einer behaupteten verdeckten Kapitaleinlage (E. 6.4); Ausmass des Abschreibungsbedarfs auf einem tatsächlich gewährten, aber nur teilweise werthaltigen Darlehen (E. 6.5). </div>\n<div class=\"paratf\">Realisationszeitpunkt von steuerbarem Einkommen gemäss der sog. Soll-Methode (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Als Einkommen steuerbarer Vermögenszufluss oder Darlehensrückzahlung? Beweislastverteilung (E. 8.2 und 8.3); Einkommensaufrechnung, wenn der steuermindernd geltend gemachten Rückerstattung von Drittkapital eine Fremdfinanzierung zugrunde liegen soll, die als unwahrscheinlich einzustufen ist und sich nach einer Verletzung der gesetzlichen Mitwirkungspflichten nicht belegen lässt (E. 8.4). </div>\n<div class=\"paratf\">III. KANTONS- UND GEMEINDESTEUERN </div>\n<div class=\"paratf\">Durch das kantonale Recht vorgesehene Verlängerung der absoluten Verjährungsfrist von 10 auf 15 Jahre: zulässige sog. uneigentliche Rückwirkung (E. 9.2.1); keine Einzelfallgesetzgebung (E. 9.2.2). </div>\n</div>"},{"id":2776,"title":"BGE 145 I 167","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-I-167%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <span class=\"artref\">Art. 80 Abs. 1 KV/VD</span>; Art. 90a des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Waadt; Anspruch von Initianten auf rechtliches Gehör im Rahmen eines Verfahrens über die Ungültigerklärung einer Waadtländer Volksinitiative durch die kantonale Exekutive.  <div class=\"paratf\">Tragweite und Anwendungsbereich des Anspruchs auf rechtliches Gehör (E. 4.1). Einschlägige Doktrin und Rechtsprechung (E. 4.2). </div>\n<div class=\"paratf\">Unter bestimmten Umständen besteht für die Initianten ein Anspruch auf rechtliches Gehör (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>), wenn eine kantonale Exekutive über die Gültigkeit einer Initiative entscheidet, bevor dafür Unterschriften gesammelt werden (E. 4.3). </div>\n<div class=\"paratf\">Im vorliegenden Fall wurde den Initianten das rechtliche Gehör nicht verweigert, da der Exekutiventscheid auf einer voraussehbaren rechtlichen Argumentation beruhte (E. 4.4). </div>\n</div>"},{"id":3258,"title":"BGE 126 V 353","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-353%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/8/2\" type=\"start\"></artref>Art. 8 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 13 Abs. 1 UVV</span>: Arbeitswegunfall von Teilzeitbeschäftigten.  <div class=\"paratf\">- Frage, wie das Arbeitspensum von unregelmässig beschäftigten Teilzeitangestellten zu ermitteln ist, weiterhin offen gelassen. </div>\n<div class=\"paratf\">- Der für die Annahme eines Arbeitswegunfalles erforderliche Zusammenhang zwischen der Reise und der Arbeit wird durch eine Unterbrechung oder Verzögerung von einer Stunde nicht aufgehoben, unabhängig von den hiefür verantwortlichen Gründen. Bei Vorliegen qualifizierter Gründe gilt der Zusammenhang selbst bei Überschreiten dieser zeitlichen Marge noch nicht als aufgehoben. </div>\n<div class=\"paratf\"><span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 und <artref id=\"CH/832.20/37/2\" type=\"start\"></artref>Art. 37 Abs. 2 UVG</span><artref id=\"CH/832.20/7/2\" type=\"end\"></artref>; Art. 31 und 69 lit. f des Übereinkommens IAO Nr. 102; <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.831.104/68/f\" type=\"start\"></artref>Art. 31 und 68 lit. f EOSS</span><artref id=\"CH/0.831.104/31\" type=\"end\"></artref>: Leistungskürzung. Das staatsvertragliche Leistungskürzungsverbot findet auf Arbeitswegunfälle keine Anwendung, auch nicht auf die (gemäss <span class=\"artref\">Art. 7 Abs. 2 UVG</span> als Berufsunfälle geltenden) Arbeitswegunfälle Teilzeitbeschäftigter mit einem Wochenpensum von weniger als 12 Stunden (ab 1. Januar 2000: 8 Stunden). </div>\n</div>"},{"id":3831,"title":"BGE 129 I 232","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-I-232%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Ungültigkeit einer Initiative, mit der Einbürgerungsgesuche der Urnenabstimmung unterstellt werden sollen (<span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2, <artref id=\"CH/101/34/2\" type=\"start\"></artref>Art. 34 Abs. 2 und <artref id=\"CH/101/13\" type=\"start\"></artref>Art. 13 BV</span><artref id=\"CH/101/34/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/101/29/2\" type=\"end\"></artref>).  <div class=\"paratf\">Ablehnende Einbürgerungsentscheide unterliegen der Begründungspflicht gemäss <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span> (Anspruch auf rechtliches Gehör) i.V.m. <span class=\"artref\">Art. 8 Abs. 2 BV</span> (Diskriminierungsverbot; E. 3.3 und 3.4). </div>\n<div class=\"paratf\">Bei der Urnenabstimmung ist eine den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügende Begründung nicht möglich (E. 3.5 und 3.6). Die Initiative auf Einführung der Urnenabstimmung über Einbürgerungsgesuche verletzt daher die verfassungsrechtliche Begründungspflicht. </div>\n<div class=\"paratf\">Konflikt zwischen der aus der Abstimmungsfreiheit (<span class=\"artref\">Art. 34 Abs. 2 BV</span>) abgeleiteten Informationspflicht der Behörden über die persönlichen Verhältnisse der Gesuchsteller (E. 4.2) und deren Recht auf Schutz ihrer Privat- und Geheimsphäre (<span class=\"artref\">Art. 13 BV</span>; E. 4.3). Ein angemessener Ausgleich zwischen den sich gegenüberstehenden Grundrechtspositionen erscheint im vorliegenden Fall nicht möglich (E. 4.4). </div>\n<div class=\"paratf\">Die rechtsstaatlichen Defizite der Initiative werden nicht durch das Demokratieprinzip gerechtfertigt (E. 5). </div>\n</div>"},{"id":4396,"title":"BGE 130 V 318","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-318%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/830.1/25\" type=\"start\"></artref>Art. 25 und 82 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/82\" type=\"end\"></artref>: Rückerstattung von Leistungen.  <div class=\"paratf\">Ist im Zusammenhang mit der Rückerstattung von zu Unrecht bezogenen Leistungen <span class=\"artref\">Art. 25 ATSG</span> anzuwenden, wenn der Einspracheentscheid nach dem In-Kraft-Treten des ATSG (auf den 1. Januar 2003) ergangen ist, die Rückerstattung aber vor dem 1. Januar 2003 gewährte Leistungen betrifft? Dieser Frage kommt insoweit keine ausschlaggebende Bedeutung zu, als die nach dem ATSG für die Rückerstattung massgeblichen Grundsätze aus der früheren Regelung und Rechtsprechung hervorgegangen sind (Erw. 5). </div>\n</div>"},{"id":4917,"title":"BGE 132 V 93","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-93%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 36 Abs. 1, Art. 44 und 49 Abs. 1, <span class=\"artref\">Art. 52 Abs. 1, <artref id=\"CH/830.1/55\" type=\"start\"></artref>Art. 55 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/52/1\" type=\"end\"></artref>; Art. 5 Abs. 1 und 2, Art. 20 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/172.021/45/2\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/172.021/45/1\" type=\"start\"></artref>Art. 45 Abs. 1 und 2 VwVG</span><artref id=\"CH/172.021/45/2\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/172.021/2\" type=\"end\"></artref>: Begutachtung durch den Sozialversicherer; Ausstandsbegehren.  <div class=\"paratf\">Der Anordnung einer Begutachtung durch den Sozialversicherer kommt kein Verfügungscharakter zu. (Erw. 5) </div>\n<div class=\"paratf\">Einwendungen gegen Sachverständige sind in Form einer selbstständig anfechtbaren Zwischenverfügung zu behandeln, sofern gesetzliche Ausstandsgründe geltend gemacht werden. Geht es um Rügen, welche über die gesetzlichen Ausstandsgründe hinausgehen, ist diesen im Rahmen der Beweiswürdigung Rechnung zu tragen. (Erw. 6) </div>\n</div>"},{"id":4948,"title":"BGE 132 V 368","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-368%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 42, <artref id=\"CH/830.1/43/1\" type=\"start\"></artref>Art. 43 Abs. 1, <artref id=\"CH/830.1/52/1\" type=\"start\"></artref>Art. 52 Abs. 1 ATSG</span><artref id=\"CH/830.1/43/1\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/830.1/42\" type=\"end\"></artref>; Art. 29, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/172.021/30/1\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 und 2 lit. b VwVG</span><artref id=\"CH/172.021/30/2/b\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 29 Abs. 2 BV</span>: Sachverhaltsabklärung und Wahrung des rechtlichen Gehörs im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren.  <div class=\"paratf\">Die Verwaltung hat den rechtserheblichen Sachverhalt vor Verfügungserlass abzuklären und darf diese Aufgabe nicht ins Einspracheverfahren verlegen. Vorbehalten bleiben ergänzende Abklärungen, zu denen die in der Einsprache vorgebrachten Einwände Anlass geben. </div>\n<div class=\"paratf\">Die Abklärung des Sachverhalts und die Gewährung des rechtlichen Gehörs sind klar zu unterscheiden. Die Anhörung der Parteien, welche einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör darstellt, ist im Abklärungsverfahren vor Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind, nicht erforderlich. Diesbezüglich enthält das ATSG eine abschliessende Regelung. </div>\n</div>"},{"id":9219,"title":"BGE 125 V 193","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-193%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 28 Abs. 1, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/1/e\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. e und f AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/30/1/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/30/f\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.0/f\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 42  Abs. 2 AVIV</span>: Einstellung in der Anspruchsberechtigung und Verlust des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung.  <div class=\"paratf\">- Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1  lit. f AVIG</span> kann nur verfügt werden, wenn der Versicherte mit Absicht, d.h. mit Wissen und Willen gehandelt hat. </div>\n<div class=\"paratf\">- Liegt eine bloss einmalige Meldepflichtverletzung vor, ist es mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip nicht vereinbar, einen Versicherten mit der in <span class=\"artref\">Art. 30 Abs. 1 lit. e AVIG</span> vorgesehenen Sanktion zu belegen, wenn er überdies aus demselben Grund bereits nach Massgabe von <span class=\"artref\">Art. 42 Abs. 2 AVIV</span> seines Anspruchs auf Arbeitslosentaggelder verlustig gegangen ist. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":26455,"title":"8C_866/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=18.04.2018&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=30&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-04-2018-8C_866-2017&number_of_ranks=116764"},{"id":39435,"title":"8C_54/2016","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=13.07.2016&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=5&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-07-2016-8C_54-2016&number_of_ranks=103755"},{"id":87406,"title":"8C_15/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=12.01.2010&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=40&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F11-01-2010-8C_15-2009&number_of_ranks=55795"},{"id":102550,"title":"8C_364/2007","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=19.11.2007&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=33&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-11-2007-8C_364-2007&number_of_ranks=40491"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"836.1","law":{"systematic_id":"836.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/836.1","title":"Ausführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Familienzulagen","abbreviation":"AGFamZG"}}],"metadata_lex_rvj":[]}