{"id":"e3a24aa39298baf999e3d651f03292b7","file_name":"TCVS-20120326-P3-12-46-20130620-711.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2012-03-26","date_publication":"2013-06-20","date_file_modification":null,"object_code":"711","case_number":{"id":"P3 12 46","text":"P3 12 46"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2012,"case_increment":46,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":7,"legal_nature":{"id":129,"text":"Haft"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":322,"text":"ABZUG"},{"id":391,"text":"AKTE"},{"id":518,"text":"ANALOGIE"},{"id":563,"text":"ANGEMESSENE FRIST"},{"id":582,"text":"ANKLAGE"},{"id":682,"text":"ANWESENHEIT"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":864,"text":"AUFENTHALTSANWEISUNG"},{"id":1205,"text":"BEENDIGUNG"},{"id":1308,"text":"BENUTZUNG"},{"id":1394,"text":"BESCHULDIGTER"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1418,"text":"BESCHWERDELEGITIMATION"},{"id":1571,"text":"BEZIRK"},{"id":1675,"text":"BOOTSHAFEN"},{"id":1781,"text":"BUNDESGERICHT"},{"id":2025,"text":"COCAIN"},{"id":2102,"text":"DAUER"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2346,"text":"DURCHSCHNITT"},{"id":2585,"text":"EINZELRICHTER"},{"id":2659,"text":"EMRK"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2777,"text":"ERFORDERLICHKEIT"},{"id":2880,"text":"ERTRAG"},{"id":3032,"text":"EXZESS"},{"id":3106,"text":"FAMILIE"},{"id":3257,"text":"FLUCHT"},{"id":3258,"text":"FLUCHTGEFAHR"},{"id":3365,"text":"FREIHEIT"},{"id":3367,"text":"FREIHEITSSTRAFE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3427,"text":"FUNKTION"},{"id":3493,"text":"GEBÜHR"},{"id":3526,"text":"GEFANGENER"},{"id":3695,"text":"GERICHTSSCHREIBER"},{"id":3966,"text":"GRUNDRECHT"},{"id":3981,"text":"GRUNDSTÜCK"},{"id":4044,"text":"HAFTRICHTER"},{"id":4045,"text":"HAFTSTRAFE"},{"id":4284,"text":"HONORAR"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":5497,"text":"MAIS"},{"id":5520,"text":"MANN"},{"id":5590,"text":"MEDIZIN"},{"id":5629,"text":"MENGE"},{"id":5782,"text":"MONAT"},{"id":6112,"text":"OBLIGATION"},{"id":6161,"text":"ÖFFENTLICHES INTERESSE"},{"id":6235,"text":"ORT"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6416,"text":"PERSÖNLICHE FREIHEIT"},{"id":6540,"text":"POLIZEI"},{"id":6683,"text":"PROGNOSE"},{"id":6707,"text":"PROVISORISCH"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":6921,"text":"RECHTSMITTELINSTANZ"},{"id":7281,"text":"SACHRICHTER"},{"id":7448,"text":"SCHRIFTLICHE ERÖFFNUNG"},{"id":7534,"text":"SCHWEIZERISCHE STRAFPROZESSORDNUNG"},{"id":7546,"text":"SCHWERER FALL"},{"id":7637,"text":"SICHERHEITSHAFT"},{"id":7643,"text":"SICHERSTELLUNG"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7808,"text":"SPIEL"},{"id":7885,"text":"STAATSANGEHÖRIGKEIT"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8080,"text":"STRAFBARE HANDLUNG"},{"id":8143,"text":"STRAFE"},{"id":8155,"text":"STRAFPROZESS"},{"id":8160,"text":"STRAFREGISTER"},{"id":8290,"text":"TAG"},{"id":8748,"text":"ÜBERWACHUNG"},{"id":8793,"text":"UMSTÄNDE"},{"id":8853,"text":"UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE"},{"id":8989,"text":"UNTERSUCHUNGSHAFT"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9132,"text":"VERFAHRENSBETEILIGTER"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9216,"text":"VERLÄNGERUNG"},{"id":9279,"text":"VERORDNUNG"},{"id":9523,"text":"VERTEIDIGUNG"},{"id":9561,"text":"VERTRETENER"},{"id":9579,"text":"VERURTEILTER"},{"id":9580,"text":"VERURTEILUNG"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":10052,"text":"WIRKUNG"},{"id":10200,"text":"ZIMMER"},{"id":10316,"text":"ZUSTÄNDIGKEIT"},{"id":10334,"text":"ZWANGSMASSNAHMENGERICHT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_10","title":"Art. 10 Recht auf Leben und auf persönliche Freiheit","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b> <b></b>Recht auf Leben und auf persönliche Freiheit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Die Todesstrafe ist verboten.</p><p> Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Freiheit, insbesondere auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf Bewegungsfreiheit.</p><p> Folter und jede andere Art grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung sind verboten.</p></div></article>"},"art_31":{"art_id":"art_31","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_31","title":"Art. 31 Freiheitsentzug","content":"<article id=\"art_31\"><a name=\"a31\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_31\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_31\" routerlink=\"./\"><b>Art. 31</b> <b></b>Freiheitsentzug </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Freiheit darf einer Person nur in den vom Gesetz selbst vorgesehenen Fällen und nur auf die im Gesetz vorgeschriebene Weise entzogen werden.</p><p> Jede Person, der die Freiheit entzogen wird, hat Anspruch darauf, unverzüglich und in einer ihr verständlichen Sprache über die Gründe des Freiheitsentzugs und über ihre Rechte unterrichtet zu werden. Sie muss die Möglichkeit haben, ihre Rechte geltend zu machen. Sie hat insbesondere das Recht, ihre nächsten Angehöri­gen benachrichtigen zu lassen.</p><p> Jede Person, die in Untersuchungshaft genommen wird, hat Anspruch darauf, unverzüglich einer Richterin oder einem Richter vorgeführt zu werden; die Richterin oder der Richter entscheidet, ob die Person weiterhin in Haft gehalten oder frei­gelassen wird. Jede Person in Untersuchungshaft hat Anspruch auf ein Urteil innert angemessener Frist.</p><p> Jede Person, der die Freiheit nicht von einem Gericht entzogen wird, hat das Recht, jederzeit ein Gericht anzurufen. Dieses entscheidet so rasch wie möglich über die Rechtmässigkeit des Freiheitsentzugs.</p></div></article>"},"art_36":{"art_id":"art_36","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_36","title":"Art. 36 Einschränkungen von Grundrechten","content":"<article id=\"art_36\"><a name=\"a36\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_36\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_36\" routerlink=\"./\"><b>Art. 36</b> <b></b>Einschränkungen von Grundrechten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Einschränkungen von Grundrechten bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Schwerwiegende Einschränkungen müssen im Gesetz selbst vorgesehen sein. Aus­genommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht anders abwendbarer Gefahr.</p><p> Einschränkungen von Grundrechten müssen durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein.</p><p> Einschränkungen von Grundrechten müssen verhältnismässig sein.</p><p> Der Kerngehalt der Grundrechte ist unantastbar.</p></div></article>"}}},{"id":"311.0","law":{"systematic_id":"311.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de","title":"Schweizerisches Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_3","title":"Art. 3","content":"<article id=\"art_3\"><a name=\"a3\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_3\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_3\" routerlink=\"./\"><b>Art. 3</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Diesem Gesetz ist unterworfen, wer in der Schweiz ein Verbrechen oder Vergehen begeht.</p><p> Ist der Täter wegen der Tat im Ausland verurteilt worden und wurde die Strafe im Ausland ganz oder teilweise vollzogen, so rechnet ihm das Gericht die vollzogene Strafe auf die auszusprechende Strafe an.</p><p> Ist ein Täter auf Ersuchen der schweizerischen Behörde im Ausland verfolgt worden, so wird er, unter Vorbehalt eines krassen Verstosses gegen die Grundsätze der Bundesverfassung und der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK), in der Schweiz wegen der Tat nicht mehr verfolgt, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>das ausländische Gericht ihn endgültig freigesprochen hat;</dd><dt>b. </dt><dd>die Sanktion, zu der er im Ausland verurteilt wurde, vollzogen, erlassen oder verjährt ist.</dd></dl><p> Hat der auf Ersuchen der schweizerischen Behörde im Ausland verfolgte Täter die Strafe im Ausland nicht oder nur teilweise verbüsst, so wird in der Schweiz die Strafe oder deren Rest vollzogen. Das Gericht entscheidet, ob eine im Ausland nicht oder nur teilweise vollzogene Mass­nahme in der Schweiz durchzuführen oder fortzusetzen ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e152\"> <a href=\"eli/cc/1974/2151_2151_2151/de\" routerlink=\"./\">SR <b>0.101</b></a></p></div></div></article>"},"art_42":{"art_id":"art_42","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_42","title":"Art. 42","content":"<article id=\"art_42\"><a name=\"a42\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_42\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_42\" routerlink=\"./\"><b>Art. 42</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht schiebt den Vollzug einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren in der Regel auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den Täter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten.</p><p> Wurde der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt, so ist der Aufschub nur zulässig, wenn besonders günstige Umstände vorliegen.</p><p> Die Gewährung des bedingten Strafvollzuges kann auch verweigert werden, wenn der Täter eine zumutbare Schadenbehebung unterlassen hat.</p><p> Eine bedingte Strafe kann mit einer Busse nach Artikel 106 verbunden werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1488\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e1508\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e1532\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"},"art_43":{"art_id":"art_43","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_43","title":"Art. 43","content":"<article id=\"art_43\"><a name=\"a43\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_43\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_43\" routerlink=\"./\"><b>Art. 43</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Gericht kann den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung zu tragen.</p><p> Der unbedingt vollziehbare Teil darf die Hälfte der Strafe nicht übersteigen.</p><p> Sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil müssen mindestens sechs Monate betragen. Die Be­stimmungen über die Gewährung der bedingten Entlassung (Art. 86) sind auf den unbedingt zu vollziehenden Teil nicht anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1580\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p><p id=\"fn-d6e1604\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_135":{"art_id":"art_135","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_135","title":"Art. 135 Entschädigung der amtlichen Verteidigung","content":"<article id=\"art_135\"><a name=\"a135\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_135\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_135\" routerlink=\"./\"><b>Art. 135</b> Entschädigung der amtlichen Verteidigung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die amtliche Verteidigung wird nach dem Anwaltstarif des Bundes oder desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde.</p><p> Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest.</p><p> Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung Beschwerde führen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>wenn der Entscheid von der Staatsanwaltschaft oder dem erstinstanzlichen Gericht gefällt wurde: bei der Beschwerdeinstanz;</dd><dt>b. </dt><dd>wenn der Entscheid von der Beschwerdeinstanz oder dem Berufungsgericht des Kantons gefällt wurde: beim Bundesstrafgericht.</dd></dl><p> Wird die beschuldigte Person zu den Verfahrenskosten verurteilt, so ist sie, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, verpflichtet:</p><dl><dt>a. </dt><dd>dem Bund oder dem Kanton die Entschädigung zurückzuzahlen;</dd><dt>b. </dt><dd>der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten.</dd></dl><p> Der Anspruch des Bundes oder des Kantons verjährt in 10 Jahren nach Rechtskraft des Entscheides.</p></div></article>"},"art_136":{"art_id":"art_136","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_136","title":"Art. 136 Voraussetzungen","content":"<article id=\"art_136\"><a name=\"a136\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_136\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_136\" routerlink=\"./\"><b>Art. 136</b> Voraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrensleitung gewährt der Privatklägerschaft für die Durchsetzung ihrer Zivilansprüche ganz oder teilweise die unentgeltliche Rechtspflege, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Privatklägerschaft nicht über die erforderlichen Mittel verfügt; und</dd><dt>b. </dt><dd>die Zivilklage nicht aussichtslos erscheint.</dd></dl><p> Die unentgeltliche Rechtspflege umfasst:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Befreiung von Vorschuss- und Sicherheitsleistungen;</dd><dt>b. </dt><dd>die Befreiung von den Verfahrenskosten;</dd><dt>c. </dt><dd>die Bestellung eines Rechtsbeistands, wenn dies zur Wahrung der Rechte der Privatklägerschaft notwendig ist.</dd></dl></div></article>"},"art_221":{"art_id":"art_221","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_221","title":"Art. 221 Voraussetzungen","content":"<article id=\"art_221\"><a name=\"a221\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_221\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_221\" routerlink=\"./\"><b>Art. 221</b> Voraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Untersuchungs- und Sicherheitshaft sind nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie:</p><dl><dt>a. </dt><dd>sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwartenden Sanktion entzieht;</dd><dt>b. </dt><dd>Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen; oder</dd><dt>c. </dt><dd>durch schwere Verbrechen oder Vergehen die Sicherheit anderer erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleichartige Straftaten verübt hat.</dd></dl><p> Haft ist auch zulässig, wenn ernsthaft zu befürchten ist, eine Person werde ihre Drohung, ein schweres Verbrechen auszuführen, wahrmachen.</p></div></article>"},"art_222":{"art_id":"art_222","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_222","title":"Art. 222 Rechtsmittel","content":"<article id=\"art_222\"><a name=\"a222\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_222\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_222\" routerlink=\"./\"><b>Art. 222</b></a><a fragment=\"#art_222\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_222\" routerlink=\"./\"> Rechtsmittel </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die verhaftete Person kann Entscheide über die Anordnung, die Verlängerung und die Aufhebung der Untersuchungs- oder Sicherheitshaft bei der Beschwerdeinstanz anfechten. Vorbehalten bleibt Artikel 233.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e6824\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. II 7 des Strafbehördenorganisationsgesetzes vom  19. März 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (<a href=\"eli/oc/2010/444/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2010</b> 3267</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1395/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 8125</a>).</p></div></div></article>"},"art_229":{"art_id":"art_229","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_229","title":"Art. 229 Entscheid über die Anordnung der Sicherheitshaft","content":"<article id=\"art_229\"><a name=\"a229\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_229\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_229\" routerlink=\"./\"><b>Art. 229</b> Entscheid über die Anordnung der Sicherheitshaft </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Über die Anordnung der Sicherheitshaft bei vorbestehender Untersuchungshaft entscheidet das Zwangsmassnahmengericht auf schriftliches Gesuch der Staatsanwaltschaft.</p><p> Ergeben sich erst nach der Anklageerhebung Haftgründe, so führt die Verfahrensleitung des erstinstanzlichen Gerichts in sinngemässer Anwendung von Artikel 224 ein Haftverfahren durch und beantragt dem Zwangsmassnahmengericht die Anordnung der Sicherheitshaft.</p><p> Das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht richtet sich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ohne vorbestehende Untersuchungshaft: sinngemäss nach den Artikeln 225 und 226;</dd><dt>b. </dt><dd>bei vorbestehender Untersuchungshaft: sinngemäss nach Artikel 227.</dd></dl></div></article>"},"art_237":{"art_id":"art_237","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_237","title":"Art. 237 Allgemeine Bestimmungen","content":"<article id=\"art_237\"><a name=\"a237\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_237\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_237\" routerlink=\"./\"><b>Art. 237</b> Allgemeine Bestimmungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das zuständige Gericht ordnet an Stelle der Untersuchungs- oder der Sicherheitshaft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen.</p><p> Ersatzmassnahmen sind namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Sicherheitsleistung;</dd><dt>b. </dt><dd>die Ausweis- und Schriftensperre;</dd><dt>c. </dt><dd>die Auflage, sich nur oder sich nicht an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Haus aufzuhalten;</dd><dt>d. </dt><dd>die Auflage, sich regelmässig bei einer Amtsstelle zu melden;</dd><dt>e. </dt><dd>die Auflage, einer geregelten Arbeit nachzugehen;</dd><dt>f. </dt><dd>die Auflage, sich einer ärztlichen Behandlung oder einer Kontrolle zu unterziehen;</dd><dt>g. </dt><dd>das Verbot, mit bestimmten Personen Kontakte zu pflegen.</dd></dl><p> Das Gericht kann zur Überwachung solcher Ersatzmassnahmen den Einsatz technischer Geräte und deren feste Verbindung mit der zu überwachenden Person anordnen.</p><p> Anordnung und Anfechtung von Ersatzmassnahmen richten sich sinngemäss nach den Vorschriften über die Untersuchungs- und die Sicherheitshaft.</p><p> Das Gericht kann die Ersatzmassnahmen jederzeit widerrufen, andere Ersatzmassnahmen oder die Untersuchungs- oder die Sicherheitshaft anordnen, wenn neue Umstände dies erfordern oder die beschuldigte Person die ihr gemachten Auflagen nicht erfüllt.</p></div></article>"},"art_326":{"art_id":"art_326","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_326","title":"Art. 326 Weitere Angaben und Anträge","content":"<article id=\"art_326\"><a name=\"a326\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_326\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_326\" routerlink=\"./\"><b>Art. 326</b> Weitere Angaben und Anträge </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft macht dem Gericht folgende Angaben und stellt ihm folgende Anträge, soweit diese nicht bereits aus der Anklageschrift hervorgehen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Privatklägerschaft sowie deren allfällige Zivilklagen;</dd><dt>b. </dt><dd>die angeordneten Zwangsmassnahmen;</dd><dt>c. </dt><dd>die beschlagnahmten Gegenstände und Vermögenswerte;</dd><dt>d. </dt><dd>die entstandenen Untersuchungskosten;</dd><dt>e. </dt><dd>ihren allfälligen Antrag auf Anordnung der Sicherheitshaft;</dd><dt>f. </dt><dd>ihre Anträge zu den Sanktionen oder die Ankündigung, diese Anträge würden an der Hauptverhandlung gestellt;</dd><dt>g. </dt><dd>ihre Anträge auf nachträgliche richterliche Entscheidungen;</dd><dt>h. </dt><dd>ihr Ersuchen, eine Vorladung zur Hauptverhandlung zu erhalten.</dd></dl><p> Tritt die Staatsanwaltschaft nicht persönlich vor Gericht auf, so kann sie ihrer Anklage zur Erläuterung des Sachverhalts einen Schlussbericht beifügen, der auch Ausführungen zur Beweiswürdigung enthält.</p></div></article>"},"art_334":{"art_id":"art_334","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_334","title":"Art. 334 Überweisung","content":"<article id=\"art_334\"><a name=\"a334\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_334\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_334\" routerlink=\"./\"><b>Art. 334</b> Überweisung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gelangt das Gericht zum Schluss, in einem bei ihm hängigen Verfahren komme eine Strafe oder Massnahme in Frage, die seine Urteilskompetenz überschreitet, so überweist es den Fall spätestens nach Abschluss der Parteivorträge dem zuständigen Gericht. Dieses führt ein eigenes Beweisverfahren durch.</p><p> Der Überweisungsentscheid ist nicht anfechtbar.</p></div></article>"},"art_382":{"art_id":"art_382","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382","title":"Art. 382 Legitimation der übrigen Parteien","content":"<article id=\"art_382\"><a name=\"a382\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_382\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382\" routerlink=\"./\"><b>Art. 382</b> Legitimation der übrigen Parteien </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, kann ein Rechtsmittel ergreifen.</p><p> Die Privatklägerschaft kann einen Entscheid hinsichtlich der ausgesprochenen Sanktion nicht anfechten.</p><p> Nach dem Tode der beschuldigten oder verurteilten Person oder der Privatklägerschaft können die Angehörigen im Sinne von Artikel 110 Absatz 1 StGB in der Reihenfolge der Erbberechtigung ein Rechtsmittel ergreifen oder das Rechtsmittelverfahren weiterführen, soweit sie in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen sind.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e13149\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_385":{"art_id":"art_385","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385","title":"Art. 385 Begründung und Form","content":"<article id=\"art_385\"><a name=\"a385\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_385\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385\" routerlink=\"./\"><b>Art. 385</b> Begründung und Form </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verlangt dieses Gesetz, dass das Rechtsmittel begründet wird, so hat die Person oder die Behörde, die das Rechtsmittel ergreift, genau anzugeben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>welche Punkte des Entscheides sie anficht;</dd><dt>b. </dt><dd>welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen;</dd><dt>c. </dt><dd>welche Beweismittel sie anruft.</dd></dl><p> Erfüllt die Eingabe diese Anforderungen nicht, so weist die Rechtsmittelinstanz sie zur Verbesserung innerhalb einer kurzen Nachfrist zurück. Genügt die Eingabe auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein.</p><p> Die unrichtige Bezeichnung eines Rechtsmittels beeinträchtigt seine Gültigkeit nicht.</p></div></article>"},"art_393":{"art_id":"art_393","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393","title":"Art. 393 Zulässigkeit und Beschwerdegründe","content":"<article id=\"art_393\"><a name=\"a393\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_393\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393\" routerlink=\"./\"><b>Art. 393</b> Zulässigkeit und Beschwerdegründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist zulässig gegen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden;</dd><dt>b. </dt><dd>die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der erstinstanzlichen Gerichte; ausgenommen sind verfahrensleitende Entscheide;</dd><dt>c. </dt><dd>die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts in den in diesem Gesetz vorgesehenen Fällen.</dd></dl><p> Mit der Beschwerde können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl></div></article>"},"art_396":{"art_id":"art_396","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396","title":"Art. 396 Form und Frist","content":"<article id=\"art_396\"><a name=\"a396\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_396\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396\" routerlink=\"./\"><b>Art. 396</b> Form und Frist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen.</p><p> Beschwerden wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung sind an keine Frist gebunden.</p></div></article>"},"art_422":{"art_id":"art_422","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422","title":"Art. 422 Begriff","content":"<article id=\"art_422\"><a name=\"a422\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_422\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_422\" routerlink=\"./\"><b>Art. 422</b> Begriff </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrenskosten setzen sich zusammen aus den Gebühren zur Deckung des Aufwands und den Auslagen im konkreten Straffall.</p><p> Auslagen sind namentlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Kosten für die amtliche Verteidigung und unentgeltliche Verbeiständung;</dd><dt>b. </dt><dd>Kosten für Übersetzungen;</dd><dt>c. </dt><dd>Kosten für Gutachten;</dd><dt>d. </dt><dd>Kosten für die Mitwirkung anderer Behörden;</dd><dt>e. </dt><dd>Post-, Telefon- und ähnliche Spesen.</dd></dl></div></article>"},"art_424":{"art_id":"art_424","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424","title":"Art. 424 Berechnung und Gebühren","content":"<article id=\"art_424\"><a name=\"a424\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_424\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424\" routerlink=\"./\"><b>Art. 424</b> Berechnung und Gebühren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bund und Kantone regeln die Berechnung der Verfahrenskosten und legen die Gebühren fest.</p><p> Sie können für einfache Fälle Pauschalgebühren festlegen, die auch die Auslagen abgelten.</p></div></article>"}}},{"id":"812.121","law":{"systematic_id":"812.121","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de","title":"Bundesgesetzüber die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe","abbreviation":"BetmG"},"articles":{"art_19":{"art_id":"art_19","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19","title":"Art. 19","content":"<article id=\"art_19\"><a name=\"a19\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19\" routerlink=\"./\"><b>Art. 19</b></a><a fragment=\"#art_19\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1952/241_241_245/de#art_19\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt anbaut, herstellt oder auf andere Weise erzeugt;</dd><dt>b. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt lagert, versendet, befördert, einführt, ausführt oder durchführt;</dd><dt>c. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt veräussert, verordnet, auf andere Weise einem andern verschafft oder in Verkehr bringt;</dd><dt>d. </dt><dd>Betäubungsmittel unbefugt besitzt, aufbewahrt, erwirbt oder auf andere Weise erlangt;</dd><dt>e. </dt><dd>den unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln finanziert oder seine Finanzierung vermittelt;</dd><dt>f. </dt><dd>öffentlich zum Betäubungsmittelkonsum auffordert oder öffentlich eine Gelegenheitzum Erwerb oder Konsum von Betäubungsmitteln bekannt gibt;</dd><dt>g. </dt><dd>zu einer Widerhandlung nach den Buchstaben a–f Anstalten trifft.</dd></dl><p> Der Täter wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr, womit eine Geldstrafe verbunden werden kann, bestraft, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>weiss oder annehmen muss, dass die Widerhandlung mittelbar oder unmittelbar die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann;</dd><dt>b. </dt><dd>als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Ausübung des unerlaubten Betäubungsmittelhandels zusammengefunden hat;</dd><dt>c. </dt><dd>durch gewerbsmässigen Handel einen grossen Umsatz oder einen erheb­lichen Gewinn erzielt;</dd><dt>d. </dt><dd>in Ausbildungsstätten vorwiegend für Jugendliche oder in ihrer unmittel­baren Umgebung gewerbsmässig Betäubungsmittel anbietet, abgibt oder auf andere Weise zugänglich macht.</dd></dl><p> Das Gericht kann in folgenden Fällen die Strafe nach freiem Ermessen mildern:</p><dl><dt>a. </dt><dd>bei einer Widerhandlung nach Absatz 1 Buchstabe g;</dd><dt>b. </dt><dd>bei einer Widerhandlung nach Absatz 2, wenn der Täter von Betäubungsmitteln abhängig ist und diese Widerhandlung zur Finanzierung des eigenen Betäubungsmittelkonsums hätte dienen sollen.</dd></dl><p> Nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 ist auch strafbar, wer die Tat im Ausland begangen hat, sich in der Schweiz befindet und nicht ausgeliefert wird, sofern die Tat auch am Begehungsort strafbar ist. Ist das Gesetz des Begehungsortes für den Täter das mildere, so ist dieses anzuwenden. Artikel 6 des Strafgesetz­buches ist anwendbar.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d172333e2903\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 2008, in Kraft seit 1. Juli 2011  (<a href=\"eli/oc/2009/352/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2009</b> 2623</a>, <b></b><a href=\"eli/oc/2011/361/de\" routerlink=\"./\"><b>2011</b> 2559</a>; <a href=\"eli/fga/2006/1086/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2006</b> 8573 </a><a href=\"eli/fga/2006/1088/de\" routerlink=\"./\">8645</a>).</p><p id=\"fn-d172333e3019\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":754,"title":"BGE 137 IV 122","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-IV-122%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Haftgrund der Ausführungsgefahr (<span class=\"artref\">Art. 221 Abs. 2 StPO</span>); Ersatzmassnahme der Aufenthaltsbeschränkung (<span class=\"artref\">Art. 237 Abs. 2 lit. c StPO</span>).  <div class=\"paratf\">Der dringende Tatverdacht (E. 3) und der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr (E. 4) sind zu bejahen. Hingegen liegt keine Ausführungsgefahr gemäss <span class=\"artref\">Art. 221 Abs. 2 StPO</span> vor; denn die Möglichkeit der Anordnung von Präventivhaft entfällt, wenn sich die Drohung \"lediglich\" auf die Ausführung eines Vergehens im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 10 Abs. 3 StGB</span> bezieht (E. 5.2 und 5.3). Die Aufenthaltsbeschränkung gemäss <span class=\"artref\">Art. 237 Abs. 2 lit. c StPO</span> besteht entweder in der Verpflichtung, ein bestimmtes Gebiet nicht zu verlassen (Eingrenzung), oder in jener, eine bestimmte Gegend nicht zu betreten (Ausgrenzung; E. 6.2). Eine Eingrenzung auf ein bestimmtes Gebiet kommt primär bei Fluchtgefahr in Betracht. Geht es demgegenüber darum einer Kollusionsgefahr in Form der möglichen Beeinflussung des mutmasslichen Opfers zu begegnen, genügt in aller Regel eine Ausgrenzung als mildere Massnahme (E. 6.4). </div>\n</div>"},{"id":3006,"title":"BGE 126 I 219","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-I-219%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 26 Abs. 1 und <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/36/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/101/36/1\" type=\"start\"></artref>Art. 36 Abs. 1 - 3 BV</span><artref id=\"CH/101/36/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/101/3\" type=\"end\"></artref>; Denkmalschutz;  Klassifizierung eines Kinosaales als schutzwürdiges Baudenkmal.  <div class=\"paratf\">Denkmalschutz eines Kinosaales: Anforderungen hinsichtlich des öffentlichen Interesses und der Verhältnismässigkeit (E. 2e-g). </div>\n<div class=\"paratf\">Umstände, unter denen die Massnahme verhältnismässig erscheint, wenn sie einerseits die Beibehaltung der bisherigen Nutzung des betreffenden Gebäudes ermöglicht, dessen Eigentümer anderseits dazu verpflichtet, eine bestimmte wirtschaftliche Tätigkeit weiterzuführen (E. 2h). </div>\n</div>"},{"id":4209,"title":"BGE 130 II 425","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-425%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span>; <span class=\"artref\">Art. 26 ArGV 3</span>; Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung in einem verwaltungsrechtlichen Streit im Bereich des Arbeitnehmerschutzes.  <div class=\"paratf\">Unabhängig von der Zugehörigkeit zum öffentlichen Recht fällt das gegenüber einem Arbeitgeber ausgesprochene Verbot, in der Unternehmung ein Überwachungssystem zu verwenden, unter die \"zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen\" im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span> (E. 2.2 und 2.3). </div>\n</div>"},{"id":4724,"title":"BGE 132 I 21","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-I-21%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 10 Abs. 2 und <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/31/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/101/31/1\" type=\"start\"></artref>Art. 31 Abs. 1 und 3 BV</span><artref id=\"CH/101/31/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/101/3\" type=\"end\"></artref>; persönliche Freiheit, Sicherheitshaft.  <div class=\"paratf\">Zulässige Anträge (E. 1). Kollusionsgefahr als besonderer Haftgrund nach Abschluss der Strafuntersuchung und erfolgter Anklage wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution (E. 2 und 3). Verhältnismässigkeit der strafprozessualen Haft (E. 4). </div>\n</div>"},{"id":4744,"title":"BGE 132 I 201","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-I-201%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/9\" type=\"start\"></artref>Art. 9 und 27 BV</span><artref id=\"CH/101/27\" type=\"end\"></artref>; Entschädigung des amtlichen Rechtsvertreters; Praxisänderung.  <div class=\"paratf\">Darstellung der aktuellen Rechtslage und Praxis. Der streitige (fixe) Stundenansatz für amtliche Verteidigungen im Kanton Aargau in der Höhe von 150 Franken ist kostendeckend (E. 7). </div>\n<div class=\"paratf\">Es lässt sich heute nicht mehr rechtfertigen, den amtlichen Rechtsvertretern bloss deren eigene Aufwendungen zu ersetzen; die Entschädigung für Pflichtmandate ist so zu bemessen, dass es den Rechtsanwälten möglich ist, einen bescheidenen (nicht bloss symbolischen) Verdienst zu erzielen. Das Bundesgericht geht als Faustregel von einem Honorar in der Grössenordnung von 180 Franken pro Stunde aus (E. 8). </div>\n</div>"},{"id":4975,"title":"BGE 133 I 168","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-168%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 3 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 5 Ziff. 3 EMRK</span>; Untersuchungshaft und Auslieferungshaft; Verhältnismässigkeit.  <div class=\"paratf\">Es verletzt das Verhältnismässigkeitsprinzip, wenn die Dauer der Untersuchungshaft in grosse zeitliche Nähe der konkret zu erwartenden Freiheitsstrafe rückt. Dieser Grenze ist besondere Beachtung zu schenken, weil der Strafrichter dazu neigen könnte, die Dauer der nach <span class=\"artref\">Art. 51 StGB</span> anrechenbaren Untersuchungshaft bei der Strafzumessung mitzuberücksichtigen. Da die Auslieferungshaft auf die Strafe angerechnet werden muss, ist sie grundsätzlich bei der Beurteilung der Frage einzubeziehen, ob die Dauer der Untersuchungshaft den aus <span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 3 BV</span> abgeleiteten Anforderungen entspricht (E. 4.1). </div>\n</div>"},{"id":4984,"title":"BGE 133 I 270","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-270%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 31 Abs. 3 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 5 Ziff. 3 EMRK</span>, <span class=\"artref\">Art. 46 Abs. 1 BGG</span>; Fristenstillstand bei strafprozessualer Haft.  <div class=\"paratf\">Der gesetzliche Fristenstillstand für die Beschwerdeführung beim Bundesgericht gilt in Fällen betreffend die strafprozessuale Haft nicht (E. 1.2.2). Diese neue Praxis war für den Beschwerdeführer nicht vorhersehbar. Auf die unter Beachtung des Fristenstillstands eingereichte Beschwerde ist nach Treu und Glauben einzutreten (E. 1.2.3). </div>\n</div>"},{"id":5812,"title":"BGE 116 IA 143","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-IA-143%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Persönliche Freiheit. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/0.101/5/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/0.101/5/1\" type=\"start\"></artref>Art. 5 Ziff. 1 und 3 EMRK</span><artref id=\"CH/0.101/5/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/0.101/3\" type=\"end\"></artref>. Untersuchungshaft; übermässige Dauer.  <div class=\"paratf\">1. Voraussetzungen des dringenden Tatverdachts (E. 3). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Dauer der Untersuchungshaft. Der Haftrichter darf die Untersuchungshaft nur solange erstrecken bzw. ein Haftentlassungsgesuch abweisen, als die Haftdauer nicht in grosse Nähe der konkret zu erwartenden Freiheitsstrafe rückt  (E. 5a). Anwendung dieses Grundsatzes auf den konkreten Fall; Begriff der Mittäterschaft (E. 5b, c). </div>\n</div>"},{"id":7259,"title":"BGE 119 IV 180","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IV-180%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG</span>; 12-Gramm-Grenze bei Heroin;  Berücksichtigung des Reinheitsgrades.  <div class=\"paratf\">Bei einem Heroingemisch ist ein schwerer Fall unter dem Gesichtspunkt der Menge erst dann anzunehmen, wenn der im Gemisch enthaltene reine Drogenwirkstoff mindestens 12 Gramm beträgt (E. 2d; Änderung der Rechtsprechung). </div>\n</div>"},{"id":8413,"title":"BGE 123 I 268","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-I-268%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Persönliche Freiheit, <span class=\"artref\">Art. 5 Ziff. 1 lit. c EMRK</span>, <span class=\"artref\">Art. 5  Ziff. 3 EMRK</span> (Untersuchungshaft, Fortsetzungsgefahr, Haftdauer).  <div class=\"paratf\">Anforderungen an den Nachweis von Wiederholungsgefahr bei schweren Gewaltdelikten (E. 2, Präzisierung der Rechtsprechung). Grundsätze für die verfassungsrechtliche Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Untersuchungshaft (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":8678,"title":"BGE 124 I 208","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-I-208%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Persönliche Freiheit, <span class=\"artref\">Art. 4 BV</span>, <span class=\"artref\">Art. 5 EMRK</span>; Beweisverfahren im Haftprüfungsverfahren, Wiederholungsgefahr.  <div class=\"paratf\">Trotz des Beschleunigungsgebots kein grundsätzlicher Ausschluss von Beweismassnahmen im Haftprüfungsverfahren (E. 3). Zulässigkeit der Abweisung von Beweisbegehren zur Frage der Wiederholungsgefahr im vorliegenden Fall (E.  4). </div>\n<div class=\"paratf\">Anforderungen an die Wiederholungsgefahr; Bejahung von Wiederholungsgefahr  (E. 5). </div>\n<div class=\"paratf\">Zulässige Dauer der Untersuchungshaft (E. 6). </div>\n</div>"},{"id":8965,"title":"BGE 125 I 60","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-60%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Persönliche Freiheit. <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/105\" type=\"start\"></artref>§<artref id=\"CH/312.0/106\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/105\" type=\"start\"></artref>§ 105 und 106 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/106\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/105\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/106\" type=\"end\"></artref>/TG. Untersuchungshaft: Fortsetzungs- und Fluchtgefahr, Verhältnismässigkeit.  <div class=\"paratf\">Voraussetzungen, unter denen Fortsetzungs- (E. 3a und 3b) und Fluchtgefahr  (E. 3a und 3c) (Fall eines Asylbewerbers) gegeben ist. </div>\n<div class=\"paratf\">Die Möglichkeit, dass die drohende Strafe bedingt ausgesprochen wird, ist bei der Beurteilung der Untersuchungshaft auf ihre Verhältnismässigkeit hin grundsätzlich nicht zu berücksichtigen (E. 3d). </div>\n</div>"},{"id":9705,"title":"BGE 107 IA 256","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F107-IA-256%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Persönliche Freiheit. <span class=\"artref\">Art. 5 Ziff. 3 EMRK</span>. Übermässige Dauer der Untersuchungshaft.  <div class=\"paratf\">1. Ausnahme von der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde (E.  1). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Überschreitung der zulässigen Haftdauer, wenn die Untersuchungshaft die mutmassliche Dauer der zu erwartenden Freiheitsstrafe übersteigt (E. 2 u. 3). </div>\n</div>"},{"id":10038,"title":"BGE 108 IA 64","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F108-IA-64%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Haftverlängerung; persönliche Freiheit.  <div class=\"paratf\">1. Die Anwendung kantonalen Verfassungsrechts überprüft das Bundesgericht grundsätzlich frei (E. 2b). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Die Voraussetzungen der Haftverlängerung sind dieselben, ob die Verlängerung im Untersuchungsverfahren oder für den Zeitraum zwischen Urteilsfällung und Eintritt der Rechtskraft durch das urteilende Gericht angeordnet wird (E. 3). </div>\n</div>"},{"id":10707,"title":"BGE 109 IV 143","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-IV-143%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG</span>. Schwerer Fall.  <div class=\"paratf\">12 g Heroin, 18 g Kokain, 4 kg Haschisch oder 200 Trips LSD können die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":72328,"title":"1B_44/2012","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=13.02.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=30&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-02-2012-1B_44-2012&number_of_ranks=70878"},{"id":72901,"title":"1B_720/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=18.01.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=22&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F18-01-2012-1B_720-2011&number_of_ranks=70296"},{"id":73831,"title":"1B_624/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=29.11.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=30&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F29-11-2011-1B_624-2011&number_of_ranks=69373"},{"id":74288,"title":"1B_586/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=08.11.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=32&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F08-11-2011-1B_586-2011&number_of_ranks=68918"},{"id":75212,"title":"1B_455/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=22.09.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=37&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-09-2011-1B_455-2011&number_of_ranks=67997"},{"id":75250,"title":"1B_447/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=21.09.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=38&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F21-09-2011-1B_447-2011&number_of_ranks=67960"},{"id":75428,"title":"1B_429/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=13.09.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=31&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-09-2011-1B_429-2011&number_of_ranks=67775"},{"id":77258,"title":"1B_237/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=07.06.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=35&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F07-06-2011-1B_237-2011&number_of_ranks=65948"},{"id":77875,"title":"1B_186/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=04.05.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=16&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-05-2011-1B_186-2011&number_of_ranks=65310"},{"id":87286,"title":"6B_752/2009","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=3&from_date=&to_date=18.01.2010&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=23&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F18-01-2010-6B_752-2009&number_of_ranks=55898"},{"id":98882,"title":"8C_391/2007","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=26.05.2008&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=18&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F26-05-2008-8C_391-2007&number_of_ranks=44261"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.1","law":{"systematic_id":"173.1","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.1","title":"Gesetz über die Rechtspflege","abbreviation":"RPflG"}},{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 13 Ermessenskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Ermessenskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Gerichtsgebühr wird aufgrund des Streitwertes, des Umfangs und der Schwierigkeit des Falls, der Art von Prozessführung der Parteien sowie ihrer finanziellen Situation festgesetzt. Wenn der Streitwert nicht in Zahlen ausgedrückt werden kann, wird die Gebühr nach den anderen Beurteilungselementen festgesetzt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Sie bewegt sich zwischen einem Minimum und einem Maximum, welche nach dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip festgesetzt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐1--a-13--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Wenn es besondere Umstände rechtfertigen, kann die Behörde diese Grenzwerte verdoppeln oder im Strafbereich und im öffentlichen Bereich verfünffachen. <strong>*</strong></span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 2 Gleichstellung von Mann und Frau","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">2</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Gleichstellung von Mann und Frau</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-2--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im vorliegenden Gesetz gilt jede Bezeichnung der Person, des Statuts oder der Funktion in gleicher Weise für Mann oder Frau.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_27":{"art_id":"art_27","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 27 Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">27</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Honorar des Rechtsbeistands - Bestimmungskriterien</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar hält sich zwischen einem in diesem Kapitel vorgesehenen Minimum und Maximum; berücksichtigt wird die Natur und Bedeutung des Falls, die Schwierigkeit, der Umfang, die vom Rechtsbeistand nützlich aufgewandte Zeit und die finanzielle Situation der Partei.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Honorar richtet sich in der Regel nach dem Streitwert.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Lässt sich der Streitwert nicht beziffern, so wird das Honorar nach den in Absatz 1 genannten Bemessungselementen bestimmt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-4\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">4</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Behörde setzt das Honorar in runden Zahlen fest, indem sie zudem den Sonderbestimmungen in den verschiedenen Prozessordnungen nachkommt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-27--p-5\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">5</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Entschädigungen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Wenn der Mehrwertsteuersatz im Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes geändert wurde, passt der Staatsrat auf dem reglementarischen Weg die im vorliegenden Gesetz vorgesehenen Honorare an.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_30":{"art_id":"art_30","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 30 Unentgeltlicher Rechtsbeistand","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">30</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Unentgeltlicher Rechtsbeistand</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-30--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Der Rechtsbeistand, welcher gestützt auf die Bestimmungen über die unentgeltliche Rechtspflege ernannt wurde, bezieht über die Rückzahlung der berechtigten Auslagen hinaus ein Honorar, welches 70 Prozent des in den Artikeln 31 bis 40 vorgesehenen Pauschalhonorars entspricht, im Minimum aber eine angemessene Entschädigung gemäss der durch das Bundesgericht festgelegten Rechtsprechung.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-30--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Vom Departement, welchem die Finanzen unterstellt sind, wird zum vollen Tarif entschädigt:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-30--p-2--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      der unentgeltliche Rechtsbeistand im Sinne des Artikels 132 Absatz 1 Buchstabe a StPO (notwendige Verteidigung);\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-30--p-2--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      der unentgeltliche Rechtsbeistand im Sinne des Artikels 132 Absatz 1 Buchstabe b StPO, wenn die beschuldigte Person im Besitze einer Einstellungsverfügung ist oder freigesprochen wurde.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐1--a-30--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Entschädigungsverfahren für den amtlich eingesetzten Rechtsbeistand und die Rückerstattung der überwiesenen Leistungen sind in der Schweizerischen Strafprozessordnung, der Schweizerischen Zivilprozessordnung und im Gesetz über die unentgeltliche Rechtspflege (GUR) und seiner Verordnung geregelt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_36":{"art_id":"art_36","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 36 ","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">36</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\"> </span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Beim Verfahren vor der Strafbehörde wird das Honorar wie folgt festgesetzt:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Polizeigericht 250 bis 650 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Polizei, im Untersuchungsverfahren (Anwalt der ersten Stunde) 250 bis 1'600 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Staatsanwaltschaft als Schlichtungsbehörde 60 bis 1'100 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor der Staatsanwaltschaft für die übrigen Verfahren 550 bis 5'500 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Zwangsmassnahmengericht 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Bezirksgericht 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Kreisgericht 1'100 bis 8'800 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Richter oder Jugendgericht in erster Instanz 550 bis 3'300 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-i‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      i)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Jugendgericht im Berufungsverfahren 550 bis 5'500 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-j‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      j)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Kantonsgericht im Berufungs- und Revisionsverfahren 1'100 bis 8'800 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-k‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      k)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor einem Richter des Kantonsgerichts oder der Strafkammer im Beschwerdeverfahren 300 bis 2'200 Franken;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-4--t-4‐3--a-36--p-1--l-l‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      l)\n    </td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      vor dem Straf- und Massnahmenvollzugsrichter und in den anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des EGStGB 300 bis 2'200 Franken.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"177.7","law":{"systematic_id":"177.7","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/177.7","title":"Gesetz über die unentgeltliche Rechtspflege","abbreviation":"GUR"}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"}}],"metadata_lex_rvj":[]}