{"id":"f66a1b9bafc1afe87d3c74a08e2c2d3e","file_name":"TCVS-20190529-P2-19-33-20191121-799.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"fr","text":"Französisch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2019-05-29","date_publication":"2019-11-21","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P2 19 33","text":"P2 19 33"},"case_instance":{"id":5,"text":"S2 Strafrecht 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Strafgesetzbuch","abbreviation":"StGB"},"articles":{"art_138":{"art_id":"art_138","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_138","title":"Art. 138","content":"<article id=\"art_138\"><a name=\"a138\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_138\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_138\" routerlink=\"./\"><b>Art. 138</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer sich eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtmässig zu bereichern,</p><p>wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Die Veruntreuung zum Nachteil eines Angehörigen oder Familien­genossen wird nur auf Antrag verfolgt.</p><p>2.  Wer die Tat als Mitglied einer Behörde, als Beamter, Vormund, Beistand, berufsmässiger Vermögensverwalter oder bei Ausübung eines Berufes, Gewerbes oder Handelsgeschäftes, zu der er durch eine Behörde ermächtigt ist, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e7952\">Ausdruck gemäss Ziff. II 1 Abs. 8 des BG vom 13. Dez. 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (<a href=\"eli/oc/2006/549/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2006</b> 3459</a>; <i>BBl <b>1999</b> 1979</i>). Diese Änd. wurde im ganzen zweiten Buch berücksichtigt.</p></div></div></article>"},"art_158":{"art_id":"art_158","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_158","title":"Art. 158","content":"<article id=\"art_158\"><a name=\"a158\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_158\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_158\" routerlink=\"./\"><b>Art. 158</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu ver­wal­ten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und da­bei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird, wird mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>Wer als Geschäftsführer ohne Auftrag gleich handelt, wird mit der gleichen Strafe belegt.</p><p>Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmä­s­sig zu bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren erkannt werden.</p><p>2.  Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu berei­chern, die ihm durch das Gesetz, einen behördlichen Auftrag oder ein Rechtsgeschäft eingeräumte Ermächtigung, jemanden zu vertreten, miss­braucht und dadurch den Vertretenen am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>3.  Die ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil eines Angehöri­gen oder Familiengenossen wird nur auf Antrag verfolgt.</p></div></article>"},"art_163":{"art_id":"art_163","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_163","title":"Art. 163","content":"<article id=\"art_163\"><a name=\"a163\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_163\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_163\" routerlink=\"./\"><b>Art. 163</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Der Schuldner, der zum Schaden der Gläubiger sein Vermögen zum Scheine vermindert, namentlich</p><p>Vermögenswerte beiseiteschafft oder verheimlicht,</p><p>Schulden vortäuscht,</p><p>vorgetäuschte Forderungen anerkennt oder deren Geltendmachung veranlasst,</p><p>wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder gegen ihn ein Verlust­schein ausgestellt worden ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  Unter den gleichen Voraussetzungen wird der Dritte, der zum Scha­den der Gläubiger eine solche Handlung vornimmt, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></div></article>"},"art_165":{"art_id":"art_165","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_165","title":"Art. 165","content":"<article id=\"art_165\"><a name=\"a165\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_165\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_165\" routerlink=\"./\"><b>Art. 165</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Der Schuldner, der in anderer Weise als nach Artikel 164, durch Misswirtschaft, namentlich durch ungenügende Kapitalausstattung, un­ver­hältnismässigen Aufwand, gewagte Spekulationen, leichtsinni­ges Gewähren oder Benützen von Kredit, Verschleudern von Vermö­gens­werten oder arge Nachlässigkeit in der Berufsausübung oder Ver­mögensverwaltung,</p><p>seine Überschuldung herbeiführt oder verschlimmert, seine Zahlungs­unfähigkeit herbeiführt oder im Bewusstsein seiner Zahlungsunfähig­keit seine Vermögenslage verschlimmert,</p><p>wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder gegen ihn ein Verlust­schein ausgestellt worden ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  Der auf Pfändung betriebene Schuldner wird nur auf Antrag eines Gläubigers verfolgt, der einen Verlustschein gegen ihn erlangt hat.</p><p>Der Antrag ist innert drei Monaten seit der Zustellung des Ver­lust­scheines zu stellen.</p><p>Dem Gläubiger, der den Schuldner zu leichtsinnigem Schulden­machen, unverhältnismässigem Aufwand oder zu gewagten Spekula­tio­nen ver­leitet oder ihn wucherisch ausgebeutet hat, steht kein Antrags­recht zu.</p></div></article>"},"art_166":{"art_id":"art_166","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_166","title":"Art. 166","content":"<article id=\"art_166\"><a name=\"a166\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_166\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_166\" routerlink=\"./\"><b>Art. 166</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Der Schuldner, der die ihm gesetzlich obliegende Pflicht zur ord­nungs­mässigen Führung und Aufbewahrung von Geschäftsbüchern oder zur Aufstellung einer Bilanz verletzt, so dass sein Vermögens­stand nicht oder nicht vollständig ersichtlich ist, wird, wenn über ihn der Konkurs eröffnet oder in einer gemäss Artikel 43 des Bundes­gesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbe­treibung- und Konkurs (SchKG) er­folgten Pfändung gegen ihn ein Verlustschein ausgestellt worden ist, mit Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe be­straft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e8792\"><a href=\"eli/cc/11/529_488_529/de\" routerlink=\"./\">SR <b>281.1</b></a></p></div></div></article>"},"art_2":{"art_id":"art_2","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_2","title":"Art. 2","content":"<article id=\"art_2\"><a name=\"a2\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_2\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_2\" routerlink=\"./\"><b>Art. 2</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Nach diesem Gesetze wird beurteilt, wer nach dessen Inkrafttreten ein Verbrechen oder Vergehen begeht.</p><p> Hat der Täter ein Verbrechen oder Vergehen vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begangen, erfolgt die Beurteilung aber erst nachher, so ist dieses Gesetz anzuwenden, wenn es für ihn das mildere ist.</p></div></article>"},"art_251":{"art_id":"art_251","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251","title":"Art. 251","content":"<article id=\"art_251\"><a name=\"a251\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_251\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251\" routerlink=\"./\"><b>Art. 251</b></a><a fragment=\"#art_251\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_251\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>1.  Wer in der Absicht, jemanden am Vermögen oder an andern Rech­ten zu schädigen oder sich oder einem andern einen unrecht­mässigen Vorteil zu verschaffen,</p><p>eine Urkunde fälscht oder verfälscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde benützt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beur­kundet oder beurkunden lässt,</p><p>eine Urkunde dieser Art zur Täuschung gebraucht,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p><p>2.  In besonders leichten Fällen kann auf Frei­heitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe erkannt werden.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e11987\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1995  (<a href=\"eli/oc/1994/2290_2290_2290/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1994</b> 2290</a>; <a href=\"eli/fga/1991/2_969_933_797/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1991</b> II 969</a>).</p></div></div></article>"},"art_253":{"art_id":"art_253","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_253","title":"Art. 253","content":"<article id=\"art_253\"><a name=\"a253\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_253\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_253\" routerlink=\"./\"><b>Art. 253</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer durch Täuschung bewirkt, dass ein Beamter oder eine Person öffentlichen Glaubens eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beur­­kundet, namentlich eine falsche Unterschrift oder eine unrichtige Ab­schrift beglaubigt,</p><p>wer eine so erschlichene Urkunde gebraucht, um einen andern über die darin beurkundete Tatsache zu täuschen,</p><p>wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.</p></div></article>"},"art_325":{"art_id":"art_325","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_325","title":"Art. 325","content":"<article id=\"art_325\"><a name=\"a325\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_325\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_325\" routerlink=\"./\"><b>Art. 325</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p>Wer vorsätzlich oder fahrlässig der gesetzlichen Pflicht, Geschäfts­bücher ordnungsmässig zu führen, nicht nachkommt,</p><p>wer vorsätzlich oder fahrlässig der gesetzlichen Pflicht, Geschäfts­bücher, Geschäftsbriefe und Geschäftstelegramme aufzubewahren, nicht nachkommt,</p><p>wird mit Busse bestraft.</p></div></article>"},"art_40":{"art_id":"art_40","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_40","title":"Art. 40","content":"<article id=\"art_40\"><a name=\"a40\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_40\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_40\" routerlink=\"./\"><b>Art. 40</b></a><a fragment=\"#art_40\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_40\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Die Mindestdauer der Freiheitsstrafe beträgt drei Tage; vorbehalten bleibt eine kürzere Freiheitsstrafe anstelle einer nicht bezahlten Geldstrafe (Art. 36) oder Busse (Art. 106).</p><p> Die Höchstdauer der Freiheitsstrafe beträgt 20 Jahre. Wo es das Gesetz ausdrücklich bestimmt, dauert die Freiheitsstrafe lebenslänglich.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1393\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 19. Juni 2015 (Änderungen des Sanktionenrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2018 (<a href=\"eli/oc/2016/249/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 1249</a>; <a href=\"eli/fga/2012/670/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2012</b> 4721</a>).</p></div></div></article>"},"art_49":{"art_id":"art_49","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_49","title":"Art. 49","content":"<article id=\"art_49\"><a name=\"a49\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_49\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#art_49\" routerlink=\"./\"><b>Art. 49</b> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Hat der Täter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzun­gen für mehrere gleichartige Strafen erfüllt, so verurteilt ihn das Gericht zu der Strafe der schwersten Straftat und erhöht sie angemessen. Es darf jedoch das Höchstmass der angedrohten Strafe nicht um mehr als die Hälfte erhöhen. Dabei ist es an das gesetzliche Höchstmass der Strafart gebunden.</p><p> Hat das Gericht eine Tat zu beurteilen, die der Täter begangen hat, bevor er wegen einer andern Tat verurteilt worden ist, so bestimmt es die Zusatzstrafe in der Weise, dass der Täter nicht schwerer bestraft wird, als wenn die strafbaren Handlungen gleichzeitig beurteilt worden wären.</p><p> Hat der Täter eine oder mehrere Taten vor Vollendung des 18. Al­ters­jahres begangen, so dürfen diese bei der Bildung der Gesamtstrafe nach den Absätzen 1 und 2 nicht stärker ins Gewicht fallen, als wenn sie für sich allein beurteilt worden wären.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_105":{"art_id":"art_105","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_105","title":"Art. 105 Andere Verfahrensbeteiligte","content":"<article id=\"art_105\"><a name=\"a105\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_105\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_105\" routerlink=\"./\"><b>Art. 105</b> Andere Verfahrensbeteiligte </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Andere Verfahrensbeteiligte sind:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die geschädigte Person;</dd><dt>b. </dt><dd>die Person, die Anzeige erstattet;</dd><dt>c. </dt><dd>die Zeugin oder der Zeuge;</dd><dt>d. </dt><dd>die Auskunftsperson;</dd><dt>e. </dt><dd>die oder der Sachverständige;</dd><dt>f. </dt><dd>die oder der durch Verfahrenshandlungen beschwerte Dritte.</dd></dl><p> Werden in Absatz 1 genannte Verfahrensbeteiligte in ihren Rechten unmittelbar betroffen, so stehen ihnen die zur Wahrung ihrer Interessen erforderlichen Verfahrensrechte einer Partei zu.</p></div></article>"},"art_130":{"art_id":"art_130","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_130","title":"Art. 130 Notwendige Verteidigung","content":"<article id=\"art_130\"><a name=\"a130\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_130\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_130\" routerlink=\"./\"><b>Art. 130</b> Notwendige Verteidigung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Die beschuldigte Person muss verteidigt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Untersuchungshaft einschliesslich einer vorläufigen Festnahme mehr als 10 Tage gedauert hat;</dd><dt>b. </dt><dd>ihr eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr, eine freiheitsentziehende Massnahme oder eine Landesverweisung droht;</dd><dt>c. </dt><dd>sie wegen ihres körperlichen oder geistigen Zustandes oder aus anderen Gründen ihre Verfahrensinteressen nicht ausreichend wahren kann und die gesetzliche Vertretung dazu nicht in der Lage ist;</dd><dt>d. </dt><dd>die Staatsanwaltschaft vor dem erstinstanzlichen Gericht oder dem Berufungsgericht persönlich auftritt;</dd><dt>e. </dt><dd>ein abgekürztes Verfahren (Art. 358–362) durchgeführt wird.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e3963\">  Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 des BG vom 20. März 2015 (Umsetzung von Art. 121 Abs. 3–6 BV über die Ausschaffung krimineller Ausländerinnen und Ausländer), in Kraft seit 1. Okt. 2016 (<a href=\"eli/oc/2016/380/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 2329</a>; <a href=\"eli/fga/2013/1078/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2013</b> 5975</a>).</p></div></div></article>"},"art_135":{"art_id":"art_135","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_135","title":"Art. 135 Entschädigung der amtlichen Verteidigung","content":"<article id=\"art_135\"><a name=\"a135\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_135\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_135\" routerlink=\"./\"><b>Art. 135</b> Entschädigung der amtlichen Verteidigung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die amtliche Verteidigung wird nach dem Anwaltstarif des Bundes oder desjenigen Kantons entschädigt, in dem das Strafverfahren geführt wurde.</p><p> Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die Entschädigung am Ende des Verfahrens fest.</p><p> Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung Beschwerde führen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>wenn der Entscheid von der Staatsanwaltschaft oder dem erstinstanzlichen Gericht gefällt wurde: bei der Beschwerdeinstanz;</dd><dt>b. </dt><dd>wenn der Entscheid von der Beschwerdeinstanz oder dem Berufungsgericht des Kantons gefällt wurde: beim Bundesstrafgericht.</dd></dl><p> Wird die beschuldigte Person zu den Verfahrenskosten verurteilt, so ist sie, sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, verpflichtet:</p><dl><dt>a. </dt><dd>dem Bund oder dem Kanton die Entschädigung zurückzuzahlen;</dd><dt>b. </dt><dd>der Verteidigung die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar zu erstatten.</dd></dl><p> Der Anspruch des Bundes oder des Kantons verjährt in 10 Jahren nach Rechtskraft des Entscheides.</p></div></article>"},"art_359":{"art_id":"art_359","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_359","title":"Art. 359 Einleitung","content":"<article id=\"art_359\"><a name=\"a359\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_359\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_359\" routerlink=\"./\"><b>Art. 359</b> Einleitung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Staatsanwaltschaft entscheidet über die Durchführung des abgekürzten Verfahrens endgültig. Die Verfügung muss nicht begründet werden.</p><p> Die Staatsanwaltschaft teilt den Parteien die Durchführung des abgekürzten Verfahrens mit und setzt der Privatklägerschaft eine Frist von 10 Tagen, um Zivil­ansprüche und die Forderung auf Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren anzumelden.</p></div></article>"},"art_360":{"art_id":"art_360","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_360","title":"Art. 360 Anklageschrift","content":"<article id=\"art_360\"><a name=\"a360\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_360\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_360\" routerlink=\"./\"><b>Art. 360</b> Anklageschrift </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Anklageschrift enthält:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Angaben nach den Artikeln 325 und 326;</dd><dt>b. </dt><dd>das Strafmass;</dd><dt>c. </dt><dd>Massnahmen;</dd><dt>d. </dt><dd>Weisungen bei Gewährung des bedingten Strafvollzugs;</dd><dt>e. </dt><dd>den Widerruf von bedingt ausgesprochenen Sanktionen oder Entlassungen aus dem Sanktionsvollzug;</dd><dt>f. </dt><dd>die Regelung der zivilrechtlichen Ansprüche der Privatklägerschaft;</dd><dt>g. </dt><dd>die Kosten- und Entschädigungsfolgen;</dd><dt>h. </dt><dd>den Hinweis an die Parteien, dass diese mit der Zustimmung zur Anklageschrift auf ein ordentliches Verfahren sowie auf Rechtsmittel verzichten.</dd></dl><p> Die Staatsanwaltschaft eröffnet die Anklageschrift den Parteien. Diese haben innert zehn Tagen zu erklären, ob sie der Anklageschrift zustimmen oder sie ablehnen. Die Zustimmung ist unwiderruflich.</p><p> Lehnt die Privatklägerschaft die Anklageschrift innert Frist nicht schriftlich ab, so gilt dies als Zustimmung.</p><p> Stimmen die Parteien zu, so übermittelt die Staatsanwaltschaft die Anklageschrift mit den Akten dem erstinstanzlichen Gericht.</p><p> Stimmt eine Partei nicht zu, so führt die Staatsanwaltschaft ein ordentliches Vorverfahren durch.</p></div></article>"},"art_362":{"art_id":"art_362","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_362","title":"Art. 362 Urteil oder ablehnender Entscheid","content":"<article id=\"art_362\"><a name=\"a362\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_362\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_362\" routerlink=\"./\"><b>Art. 362</b> Urteil oder ablehnender Entscheid </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Das Gericht befindet frei darüber, ob:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Durchführung des abgekürzten Verfahrens rechtmässig und angebracht ist;</dd><dt>b. </dt><dd>die Anklage mit dem Ergebnis der Hauptverhandlung und mit den Akten übereinstimmt; und</dd><dt>c. </dt><dd>die beantragten Sanktionen angemessen sind.</dd></dl><p> Sind die Voraussetzungen für ein Urteil im abgekürzten Verfahren erfüllt, so erhebt das Gericht die Straftatbestände, Sanktionen und Zivilansprüche der Anklageschrift zum Urteil. Die Erfüllung der Voraussetzungen für das abgekürzte Verfahren wird summarisch begründet.</p><p> Sind die Voraussetzungen für ein Urteil im abgekürzten Verfahren nicht erfüllt, so weist das Gericht die Akten an die Staatsanwaltschaft zur Durchführung eines ordentlichen Vorverfahrens zurück. Das Gericht eröffnet den Parteien seinen ablehnenden Entscheid mündlich sowie schriftlich im Dispositiv. Dieser Entscheid ist nicht anfechtbar.</p><p> Erklärungen, die von den Parteien im Hinblick auf das abgekürzte Verfahren abgegeben worden sind, sind nach der Ablehnung eines Urteils im abgekürzten Verfahren in einem folgenden ordentlichen Verfahren nicht verwertbar.</p><p> Mit der Berufung gegen ein Urteil im abgekürzten Verfahren kann eine Partei nur geltend machen, sie habe der Anklageschrift nicht zugestimmt oder das Urteil entspreche der Anklageschrift nicht.</p></div></article>"},"art_382":{"art_id":"art_382","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382","title":"Art. 382 Legitimation der übrigen Parteien","content":"<article id=\"art_382\"><a name=\"a382\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_382\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_382\" routerlink=\"./\"><b>Art. 382</b> Legitimation der übrigen Parteien </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, kann ein Rechtsmittel ergreifen.</p><p> Die Privatklägerschaft kann einen Entscheid hinsichtlich der ausgesprochenen Sanktion nicht anfechten.</p><p> Nach dem Tode der beschuldigten oder verurteilten Person oder der Privatklägerschaft können die Angehörigen im Sinne von Artikel 110 Absatz 1 StGB in der Reihenfolge der Erbberechtigung ein Rechtsmittel ergreifen oder das Rechtsmittelverfahren weiterführen, soweit sie in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen sind.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e13149\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p></div></div></article>"},"art_398":{"art_id":"art_398","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398","title":"Art. 398 Zulässigkeit und Berufungsgründe","content":"<article id=\"art_398\"><a name=\"a398\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_398\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_398\" routerlink=\"./\"><b>Art. 398</b> Zulässigkeit und Berufungsgründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist.</p><p> Das Berufungsgericht kann das Urteil in allen angefochtenen Punkten umfassend überprüfen.</p><p> Mit der Berufung können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl><p> Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, so kann mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden.</p><p> Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das erstinstanzliche Urteil nur so weit überprüft, als es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde.</p></div></article>"},"art_399":{"art_id":"art_399","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_399","title":"Art. 399 Anmeldung der Berufung und Berufungserklärung","content":"<article id=\"art_399\"><a name=\"a399\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_399\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_399\" routerlink=\"./\"><b>Art. 399</b> Anmeldung der Berufung und Berufungserklärung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Berufung ist dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden.</p><p> Das erstinstanzliche Gericht übermittelt die Anmeldung nach Ausfertigung des begründeten Urteils zusammen mit den Akten dem Berufungsgericht.</p><p> Die Partei, die Berufung angemeldet hat, reicht dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungs­erklärung ein. Sie hat darin anzugeben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht;</dd><dt>b. </dt><dd>welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils sie verlangt; und</dd><dt>c. </dt><dd>welche Beweisanträge sie stellt.</dd></dl><p> Wer nur Teile des Urteils anficht, hat in der Berufungserklärung verbindlich anzugeben, auf welche der folgenden Teile sich die Berufung beschränkt:</p><dl><dt>a. </dt><dd>den Schuldpunkt, allenfalls bezogen auf einzelne Handlungen;</dd><dt>b. </dt><dd>die Bemessung der Strafe;</dd><dt>c. </dt><dd>die Anordnung von Massnahmen;</dd><dt>d. </dt><dd>den Zivilanspruch oder einzelne Zivilansprüche;</dd><dt>e. </dt><dd>die Nebenfolgen des Urteils;</dd><dt>f. </dt><dd>die Kosten-, Entschädigungs- und Genugtuungsfolgen;</dd><dt>g. </dt><dd>die nachträglichen richterlichen Entscheidungen.</dd></dl></div></article>"},"art_421":{"art_id":"art_421","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_421","title":"Art. 421 Kostenentscheid","content":"<article id=\"art_421\"><a name=\"a421\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_421\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_421\" routerlink=\"./\"><b>Art. 421</b> Kostenentscheid </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Strafbehörde legt im Endentscheid die Kostenfolgen fest.</p><p> Sie kann diese Festlegung vorwegnehmen in:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Zwischenentscheiden;</dd><dt>b. </dt><dd>Entscheiden über die teilweise Einstellung des Verfahrens;</dd><dt>c. </dt><dd>Entscheiden über Rechtsmittel gegen Zwischen- und Einstellungsentscheide.</dd></dl></div></article>"},"art_62":{"art_id":"art_62","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_62","title":"Art. 62 Allgemeine Aufgaben","content":"<article id=\"art_62\"><a name=\"a62\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_62\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_62\" routerlink=\"./\"><b>Art. 62</b> Allgemeine Aufgaben </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Verfahrensleitung trifft die Anordnungen, die eine gesetzmässige und geord­nete Durchführung des Verfahrens gewährleisten.</p><p> Im Verfahren vor einem Kollegialgericht kommen ihr alle Befugnisse zu, die nicht dem Gericht vorbehalten sind.</p></div></article>"},"art_80":{"art_id":"art_80","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_80","title":"Art. 80 Form","content":"<article id=\"art_80\"><a name=\"a80\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_80\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_80\" routerlink=\"./\"><b>Art. 80</b> Form </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Entscheide, in denen über Straf- und Zivilfragen materiell befunden wird, ergehen in Form eines Urteils. Die anderen Entscheide ergehen, wenn sie von einer Kollektivbehörde gefällt werden, in Form eines Beschlusses, wenn sie von einer Einzel­person gefällt werden, in Form einer Verfügung. Die Bestimmungen des Strafbefehlsverfahrens bleiben vorbehalten.</p><p> Entscheide ergehen schriftlich und werden begründet. Sie werden von der Verfahrensleitung sowie der protokollführenden Person unterzeichnet und den Parteien zugestellt.</p><p> Einfache verfahrensleitende Beschlüsse und Verfügungen brauchen weder besonders ausgefertigt noch begründet zu werden; sie werden im Protokoll vermerkt und den Parteien in geeigneter Weise eröffnet.</p></div></article>"}}},{"id":"831.10","law":{"systematic_id":"831.10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/63/837_843_843/de","title":"Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung","abbreviation":"AHVG"}},{"id":"916.371","law":{"systematic_id":"916.371","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2003/735/de","title":"Verordnungüber den Eiermarkt","abbreviation":"EiV"}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1318,"title":"BGE 139 IV 233","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-IV-233%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Abgekürztes Verfahren (<span class=\"artref\">Art. 358 ff. StPO</span>).  <div class=\"paratf\">Ein Urteil im abgekürzten Verfahren setzt voraus, dass die beschuldigte Person ihr Geständnis in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung bestätigt. Das gerichtliche Bestätigungsverfahren ist einer der Schutzmechanismen dieses speziellen Verfahrens. Die Möglichkeit, dass die beschuldigte Person ihre Zustimmung zur Anklageschrift widerruft, ist hinzunehmen, wenn sich das Gericht nicht persönlich davon überzeugen kann, dass sie den angeklagten Sachverhalt anerkennt (E. 2.5 und 2.6). </div>\n</div>"},{"id":2440,"title":"BGE 143 IV 122","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-122%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 358 ff. und <artref id=\"CH/312.0/410\" type=\"start\"></artref>Art. 410 ff. StPO</span><artref id=\"CH/312.0/358\" type=\"end\"></artref>; Revision eines im abgekürzten Verfahren gefällten Urteils.  <div class=\"paratf\">Die Revision eines im abgekürzten Verfahren gefällten Urteils ist gestützt auf neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO</span> nicht zulässig. Bei strafbarer Einwirkung auf das abgekürzte Verfahren (<span class=\"artref\">Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO</span>) und bei schwerwiegenden Willensmängeln liegt ein Revisionsgrund vor (E. 3). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":38861,"title":"1B_239/2016","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=19.08.2016&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=16&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-08-2016-1B_239-2016&number_of_ranks=104340"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_14":{"art_id":"art_14","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 14 Berufungsinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">14</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Berufungsinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Das Kantonsgericht stellt die Berufungsinstanz dar.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Ein Kantonsrichter kann bei Berufungen gegen Urteile der Bezirksrichter entscheiden, die als Hauptstrafe eine Busse, eine Geldstrafe, eine gemeinnützige Arbeit oder eine bedingte Freiheitsstrafe zum Inhalt haben, sofern eine vorausgehende bedingt erlassene Strafe nicht widerrufen wird. Der beauftragte Richter kann den Fall vor einen Gerichtshof bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-14--p-3\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">3</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">In den übrigen Fällen untersteht die Berufung einem Gerichtshof des Kantonsgerichts.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_3":{"art_id":"art_3","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 3 Gleichstellung von Mann und Frau","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">3</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Gleichstellung von Mann und Frau</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-1--a-3--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Im vorliegenden Gesetz gilt jede Bezeichnung der Person, des Statuts oder der Funktion in gleicher Weise für Mann oder Frau.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}