{"id":"f98640547570fdc23f5f6e4e190caa17","file_name":"KGVS-20120921-S1-11-164-20130620-F41.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2012-09-21","date_publication":"2013-06-20","date_file_modification":null,"object_code":"F41","case_number":{"id":"S1 11 164","text":"S1 11 164"},"case_instance":{"id":13,"text":"S1 Versicherung AHV/IV/EO/ALV/FZ"},"case_year":2011,"case_increment":164,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":9,"legal_nature":{"id":146,"text":"ALV"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":465,"text":"ALTER"},{"id":564,"text":"ANGEMESSENHEIT"},{"id":711,"text":"ARBEIT"},{"id":735,"text":"ARBEITSLOSENENTSCHÄDIGUNG"},{"id":741,"text":"ARBEITSLOSIGKEIT"},{"id":743,"text":"ARBEITSMARKTLICHE 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Revisoren","abbreviation":"RAV"}},{"id":"830.1","law":{"systematic_id":"830.1","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de","title":"Bundesgesetzüber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts","abbreviation":"ATSG"},"articles":{"art_56":{"art_id":"art_56","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56","title":"Art. 56 Beschwerderecht","content":"<article id=\"art_56\"><a name=\"a56\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_56\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_56\" routerlink=\"./\"><b>Art. 56</b> Beschwerderecht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegen Einspracheentscheide oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, kann Beschwerde erhoben werden.</p><p> Beschwerde kann auch erhoben werden, wenn der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid erlässt.</p></div></article>"},"art_57":{"art_id":"art_57","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_57","title":"Art. 57 Kantonales Versicherungsgericht","content":"<article id=\"art_57\"><a name=\"a57\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_57\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_57\" routerlink=\"./\"><b>Art. 57</b> Kantonales Versicherungsgericht </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Jeder Kanton bestellt ein Versicherungsgericht als einzige Instanz zur Beurteilung von Beschwerden aus dem Bereich der Sozialversicherung.</p></div></article>"},"art_59":{"art_id":"art_59","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59","title":"Art. 59 Legitimation","content":"<article id=\"art_59\"><a name=\"a59\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_59\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_59\" routerlink=\"./\"><b>Art. 59</b> Legitimation </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den Einspracheentscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat.</p></div></article>"},"art_60":{"art_id":"art_60","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60","title":"Art. 60 Beschwerdefrist","content":"<article id=\"art_60\"><a name=\"a60\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_60\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_60\" routerlink=\"./\"><b>Art. 60</b> Beschwerdefrist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen.</p><p> Die Artikel 38–41 sind sinngemäss anwendbar.</p></div></article>"},"art_61":{"art_id":"art_61","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61","title":"Art. 61 Verfahrensregeln","content":"<article id=\"art_61\"><a name=\"a61\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_61\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2002/510/de#art_61\" routerlink=\"./\"><b>Art. 61</b> Verfahrensregeln </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt sich unter Vorbehalt von Artikel 1 Absatz 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Es hat folgenden Anforderungen zu genügen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Das Verfahren muss einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein.</dd><dt>b. </dt><dd>Die Beschwerde muss eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird.</dd><dt>c. </dt><dd>Das Versicherungsgericht stellt unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.</dd><dt>d. </dt><dd>Das Versicherungsgericht ist an die Begehren der Parteien nicht gebunden. Es kann eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der Beschwerde führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat, wobei den Parteien vorher Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Rückzug der Beschwerde zu geben ist.</dd><dt>e. </dt><dd>Rechtfertigen es die Umstände, so können die Parteien zur Verhandlung vorgeladen werden.</dd><dt>f. </dt><dd>Das Recht, sich verbeiständen zu lassen, muss gewährleistet sein. Wo die Verhältnisse es rechtfertigen, wird der Beschwerde führenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt.</dd><dt>f. </dt><dd>Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen.</dd><dt>g. </dt><dd>Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen.</dd><dt>h. </dt><dd>Die Entscheide werden, versehen mit einer Begründung und einer Rechtsmittelbelehrung sowie mit den Namen der Mitglieder des Versicherungs­gerichts schriftlich eröffnet.</dd><dt>i. </dt><dd>Die Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen muss gewährleistet sein.</dd></dl><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d6e1975\"> <a href=\"eli/cc/1969/737_757_755/de\" routerlink=\"./\">SR <b>172.021</b></a></p><p id=\"fn-d6e1988\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p><p id=\"fn-d6e2038\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (<a href=\"eli/oc/2020/892/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2020</b> 5137</a>; <a href=\"eli/fga/2018/671/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2018</b> 1607</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.0","law":{"systematic_id":"837.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de","title":"Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenver­sicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIG"},"articles":{"art_10":{"art_id":"art_10","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_10","title":"Art. 10 Arbeitslosigkeit","content":"<article id=\"art_10\"><a name=\"a10\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_10\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_10\" routerlink=\"./\"><b>Art. 10</b> Arbeitslosigkeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Als ganz arbeitslos gilt, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Vollzeit­­beschäftigung sucht.</p><p> Als teilweise arbeitslos gilt, wer:</p><dl><dt>a. </dt><dd>in keinem Arbeitsverhältnis steht und lediglich eine Teilzeitbeschäftigung sucht oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine Teilzeitbeschäftigung hat und eine Vollzeit- oder eine weitere Teilzeit­be­schäftigung sucht.</dd></dl><p> Nicht als teilweise arbeitslos gilt ein Arbeitnehmer, dessen normale Arbeitszeit vorübergehend verkürzt wurde (Kurzarbeit).</p><p> Die arbeitssuchende Person gilt erst dann als ganz oder teilweise arbeitslos, wenn sie sich zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat.</p><p> Der Arbeitslosigkeit gleichgestellt wird die vorläufige Einstellung in einem öf­fent­lich–rechtlichen Dienstverhältnis, wenn gegen dessen Auflösung durch den Ar­beit­geber eine Beschwerde mit aufschiebender Wirkung hängig ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e1140\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 5. Okt. 1990, in Kraft seit 1. Jan. 1992  (<a href=\"eli/oc/1991/2125_2125_2125/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1991</b> 2125</a>; <a href=\"eli/fga/1989/3_377_369_325/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1989</b> III 377</a>).</p><p id=\"fn-d356841e1162\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 2020, in Kraft seit 1. Juli 2021  (<i>AS <b>2021</b> 338</i>; <a href=\"eli/fga/2019/1581/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2019</b> 4413</a>).</p></div></div></article>"},"art_100":{"art_id":"art_100","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100","title":"Art. 100 Grundsätze","content":"<article id=\"art_100\"><a name=\"a100\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_100\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_100\" routerlink=\"./\"><b>Art. 100</b> <b></b>Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verfügungen sind in den Fällen nach den Artikeln 36 Absatz 4, 45 Absatz 4 und 59<i>c</i> sowie in den besonders bezeichneten Fällen für Ersatzansprüche zu erlassen. Im Übrigen kommt in Abwei­chung von Arti­kel 49 Ab­satz 1 ATSG das form­­lose Verfahren nach Artikel 51 ATSG zur Anwen­dung, aus­ser in den Fäl­len, in denen dem Ersu­chen des Betroffe­nen nicht oder nicht vollum­fänglich ent­spro­chen wird.</p><p> Die Kantone können in Abweichung von Artikel 52 Absatz 1 ATSG die Behandlung von Einsprachen gegen Verfügungen, die im Rahmen von Artikel 85<i>b</i> von den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren erlassen werden, den kantonalen Amtsstellen übertragen.</p><p> Der Bundesrat kann die örtliche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungs­gerichtes in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 und 2 ATSG regeln.</p><p> Einsprachen oder Beschwerden gegen Verfügungen nach den Artikeln 15 und 30 haben keine aufschiebende Wirkung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e12821\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12840\"> <a href=\"eli/cc/2002/510/de\" routerlink=\"./\">SR <b>830.1</b></a></p><p id=\"fn-d356841e12856\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12876\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (<a href=\"eli/oc/2002/513/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2002</b> 3475</a>; <a href=\"eli/fga/2002/114/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2002</b> 803</a>).</p><p id=\"fn-d356841e12896\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2002 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>). Fassung gemäss Ziff. II 46 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (<a href=\"eli/oc/2008/447/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2008</b> 3437</a>; <a href=\"eli/fga/2007/885/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 6121</a>).</p></div></div></article>"},"art_105":{"art_id":"art_105","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_105","title":"Art. 105 Vergehen","content":"<article id=\"art_105\"><a name=\"a105\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_105\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_105\" routerlink=\"./\"><b>Art. 105</b> Vergehen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise für sich oder einen andern zu Unrecht Versicherungsleistungen erwirkt;</p><p>wer durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise Leistungen zugunsten des Trägers einer Kasse aus dem Ausgleichsfonds erwirkt, die dem Trä­ger nicht zustehen;</p><p>wer die Schweigepflicht verletzt;</p><p>wer bei der Durchführung dieses Gesetzes seine Stellung als Angestellter einer Kasse zum eigenen Vorteil oder zum Vorteil des Trägers oder zum Nachteil eines anderen missbraucht,</p><p>wird, sofern nicht ein mit einer höheren Strafe bedrohtes Verbrechen oder Vergehen des Strafgesetzbuches vorliegt, mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e13024\"> Fassung vierter Absatz gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit  1. April 2011 (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p><p id=\"fn-d356841e13042\"> <a href=\"eli/cc/54/757_781_799/de\" routerlink=\"./\">SR <b>311.0</b></a></p><p id=\"fn-d356841e13051\"> Fassung fünfter Absatz gemäss Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit  1. April 2011 (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p></div></div></article>"},"art_16":{"art_id":"art_16","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_16","title":"Art. 16 Zumutbare Arbeit","content":"<article id=\"art_16\"><a name=\"a16\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_16\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_16\" routerlink=\"./\"><b>Art. 16</b></a><a fragment=\"#art_16\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_16\" routerlink=\"./\"> Zumutbare Arbeit </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte muss zur Schadensminderung grundsätzlich jede Arbeit unver­züg­lich annehmen.</p><p> Unzumutbar und somit von der Annahmepflicht ausgenommen ist eine Arbeit, die:</p><dl><dt>a. </dt><dd>den berufs- und ortsüblichen, insbesondere den gesamt- oder normalarbeits­ver­traglichen Bedingungen nicht entspricht;</dd><dt>b. </dt><dd>nicht angemessen auf die Fähigkeiten oder auf die bisherige Tätigkeit des Ver­sicherten Rücksicht nimmt;</dd><dt>c. </dt><dd>dem Alter, den persönlichen Verhältnissen oder dem Gesundheitszustand des Versicherten nicht angemessen ist;</dd><dt>d. </dt><dd>die Wiederbeschäftigung des Versicherten in seinem Beruf wesentlich er­schwert, falls darauf in absehbarer Zeit überhaupt Aussicht besteht;</dd><dt>e. </dt><dd>in einem Betrieb auszuführen ist, in dem wegen einer kollektiven Arbeits­strei­tigkeit nicht normal gearbeitet wird;</dd><dt>f. </dt><dd>einen Arbeitsweg von mehr als zwei Stunden je für den Hin- und Rückweg notwendig macht und bei welcher für den Versicherten am Arbeitsort keine an­­gemessene Unterkunft vorhanden ist oder er bei Vorhandensein einer ent­spre­chenden Unterkunft seine Betreuungspflicht gegenüber den Angehöri­gen nicht ohne grössere Schwierigkeiten erfüllen kann;</dd><dt>g. </dt><dd>eine ständige Abrufsbereitschaft des Arbeitnehmers über den Umfang der ga­rantierten Beschäftigung hinaus erfordert;</dd><dt>h. </dt><dd>in einem Betrieb auszuführen ist, der Entlassungen zum Zwecke vorgenom­men hat, Neu- oder Wiedereinstellungen zu wesentlich schlechteren Arbeits­bedin­gungen vorzunehmen; oder</dd><dt>i. </dt><dd>dem Versicherten einen Lohn einbringt, der geringer ist als 70 Prozent des ver­sicherten Verdienstes, es sei denn, der Versicherte erhalte Kompensa­ti­ons­lei­stungen nach Artikel 24 (Zwischenverdienst); mit Zustimmung der tri­parti­ten Kommission kann das regionale Arbeitsvermittlungszentrum in Ausnahme­fäl­len auch eine Arbeit für zumutbar erklären, deren Entlöhnung weniger als 70 Prozent des versicherten Verdienstes beträgt.</dd></dl><p> Ist der Versicherte vermindert leistungsfähig, so ist Absatz 2 Buchstabe a nicht anwendbar. Von der Annahmepflicht ausgenommen ist eine Tätigkeit, bei welcher die Entlöhnung geringer ist, als sie aufgrund der verminderten Leistungsfähigkeit sein müsste.</p><p> Absatz 2 Buchstabe b gilt nicht für Personen bis zum zurückgelegten 30. Altersjahr.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e1868\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e1952\"> Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. März 2010, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/171/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1167</a>; <a href=\"eli/fga/2008/1319/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2008</b> 7733</a>).</p></div></div></article>"},"art_30":{"art_id":"art_30","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30","title":"Art. 30 Einstellung in der Anspruchsberechtigung","content":"<article id=\"art_30\"><a name=\"a30\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"><b>Art. 30</b> <b></b>Einstellung in der Anspruchsberechtigung</a><a fragment=\"#art_30\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1982/2184_2184_2184/de#art_30\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Der Versicherte ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn er:</p><dl><dt>a. </dt><dd>durch eigenes Verschulden arbeitslos ist;</dd><dt>b. </dt><dd>zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegen­über dem bisherigen Arbeitgeber verzichtet hat;</dd><dt>c. </dt><dd>sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht;</dd><dt>d. </dt><dd>die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine ar­beitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, ab­bricht oder deren Durchführung oder Zweck durch sein Verhalten beein­trächtigt oder verunmöglicht;</dd><dt>e. </dt><dd>unwahre oder unvollständige Angaben gemacht oder in anderer Weise die Auskunfts- oder Meldepflicht verletzt hat;</dd><dt>f. </dt><dd>Arbeitslosenentschädigung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht hat, oder</dd><dt>g. </dt><dd>während der Planungsphase eines Projektes Taggelder bezog (Art. 71<i>a </i>Abs. 1) und nach Abschluss der Planungsphase aus eigenem Verschulden keine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt.</dd></dl><p> Die kantonale Amtsstelle verfügt Einstellungen nach Absatz 1 Buchstaben c, d und g sowie nach Absatz 1 Buchstabe e, sofern die Auskunfts- oder Meldepflicht gegen­über ihr oder dem Arbeitsamt verletzt wurde. In den übrigen Fällen verfügen die Kassen.</p><p> Die Einstellung gilt nur für Tage, für die der Arbeitslose die Voraussetzungen der Anspruchsberechtigung erfüllt. Sie wird auf die Höchstzahl der Taggelder nach Artikel 27 angerechnet. Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage, im Falle von Absatz 1 Buchstabe g höchstens 25 Tage. Der Vollzug der Einstellung fällt bin­nen sechs Monaten, nachdem die Einstellungsfrist zu laufen begonnen hat, dahin.</p><p> Der Bundesrat kann eine Mindestdauer der Einstellung vorschreiben.</p><p> Stellt eine Kasse einen Arbeitslosen in der Anspruchsberechtigung nicht ein, ob­wohl ein Einstellungsgrund vorliegt, so verfügt die kantonale Amtsstelle die Ein­­stellung.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d356841e3627\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3672\"> Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3704\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit 1. Juli 2003  (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3744\">Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3766\">Fassung des dritten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit  1. Jan. 1996 (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3785\"> Fassung des vierten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2002, in Kraft seit  1. Juli 2003 (<a href=\"eli/oc/2003/260/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2003</b> 1728</a>; <a href=\"eli/fga/2001/493/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2001</b> 2245</a>).</p><p id=\"fn-d356841e3805\">Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1996  (<a href=\"eli/oc/1996/273_273_273/de\" routerlink=\"./\">AS <b>1996</b> 273</a>; <a href=\"eli/fga/1994/1_340_340_/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>1994</b> I 340</a>).</p></div></div></article>"}}},{"id":"837.02","law":{"systematic_id":"837.02","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de","title":"Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen­versicherung und die Insolvenzentschädigung","abbreviation":"AVIV"},"articles":{"art_45":{"art_id":"art_45","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45","title":"Art. 45  Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung","content":"<article id=\"art_45\"><a name=\"a45\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b>Art. 45</b></a><a fragment=\"#art_45\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1983/1205_1205_1205/de#art_45\" routerlink=\"./\"><b> </b> Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> (Art. 30 Abs. 3 und 3 AVIG)</p><p> Die Einstellungsfrist in der Anspruchsberechtigung beginnt am ersten Tag nach:</p><dl><dt>a. </dt><dd>der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn die versicherte Person aus eigenem Verschulden arbeitslos geworden ist;</dd><dt>b. </dt><dd>der Handlung oder Unterlassung, derentwegen sie verfügt wird.</dd></dl><p> Die Einstellung wird nach der bestandenen Wartezeit oder bereits laufenden Ein­stellung getilgt.</p><p> Die Einstellung dauert:</p><dl><dt>a. </dt><dd>  1–15 Tage bei leichtem Verschulden;</dd><dt>b. </dt><dd>16–30 Tage bei mittelschwerem Verschulden;</dd><dt>c. </dt><dd>31–60 Tage bei schwerem Verschulden.</dd></dl><p> Ein schweres Verschulden liegt vor, wenn die versicherte Person ohne entschuld­baren Grund:</p><dl><dt>a. </dt><dd>eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle auf­gegeben hat; oder</dd><dt>b. </dt><dd>eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat.</dd></dl><p> Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d222569e3630\">  Fassung gemäss Ziff. I der V vom 11. März 2011, in Kraft seit 1. April 2011  (<a href=\"eli/oc/2011/172/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 1179</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":4371,"title":"BGE 130 V 125","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-125%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 17 Abs. 1 und <artref id=\"CH/837.0/30/3/3\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/17/1\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 17 Abs. 3 und <artref id=\"CH/837.0/30/1/d\" type=\"start\"></artref>Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG</span><artref id=\"CH/837.0/17/3\" type=\"end\"></artref> (in der bis 30. Juni 2003 in Kraft gewesenen Fassung); <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/837.02/45/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/837.02/45/2\" type=\"start\"></artref>Art. 45 Abs. 2 und 3 AVIV</span><artref id=\"CH/837.02/45/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/837.02/3\" type=\"end\"></artref>: Einstellungsdauer, Grad des Verschuldens.  <div class=\"paratf\">Bei Vorliegen eines entschuldbaren Grundes ist auch bei Ablehnung einer amtlich zugewiesenen zumutbaren Arbeit nicht zwingend von einem schweren Verschulden auszugehen. Unter einem entschuldbaren Grund ist ein Grund zu verstehen, der das Verschulden als mittelschwer oder leicht erscheinen lassen kann. 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