{"id":"fbbcb82486a057760c8d66d52a5e9c33","file_name":"KGVS-20100909-C1-10-88-20140507-224-ZWR-2011-260-263.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2010-09-09","date_publication":"2014-05-07","date_file_modification":null,"object_code":"224","case_number":{"id":"C1 10 88","text":"C1 10 88"},"case_instance":{"id":3,"text":"Z1 Zivilrecht ordentlich"},"case_year":2010,"case_increment":88,"is_zwr":true,"zwr_year":2011,"zwr_page_start":260,"zwr_page_end":263,"page_count":4,"legal_nature":{"id":62,"text":"Werkvertrag"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":1153,"text":"BAUHANDWERKERPFANDRECHT"},{"id":1458,"text":"BESTELLUNG"},{"id":2449,"text":"EIGENTÜMER"},{"id":2568,"text":"EINTRAGUNG"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":3293,"text":"FORDERUNGSKLAGE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3694,"text":"GERICHTSKOSTEN"},{"id":3797,"text":"GESTALTUNGSRECHT"},{"id":4789,"text":"KENNTNIS"},{"id":4845,"text":"KLAGE"},{"id":5411,"text":"LITERATUR"},{"id":5442,"text":"LÖSCHUNG"},{"id":5548,"text":"MASS"},{"id":6707,"text":"PROVISORISCH"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6877,"text":"RECHTSBEGEHREN"},{"id":7460,"text":"SCHULD"},{"id":7471,"text":"SCHULDNER"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9635,"text":"VERZUGSZINS"},{"id":9750,"text":"VORMERKUNG"},{"id":10202,"text":"ZINS"},{"id":10219,"text":"ZIVILRECHT"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"210","law":{"systematic_id":"210","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de","title":"Schweizerisches Zivilgesetzbuch","abbreviation":"ZGB"},"articles":{"art_839":{"art_id":"art_839","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_839","title":"Art. 839","content":"<article id=\"art_839\"><a name=\"a839\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_839\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_839\" routerlink=\"./\"><b>Art. 839</b></a><a fragment=\"#art_839\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/24/233_245_233/de#art_839\" routerlink=\"./\"> </a></h6><div class=\"collapseable\"><p> Das Pfandrecht der Handwerker und Unternehmer kann von dem Zeitpunkte an, da sie sich zur Arbeitsleistung verpflichtet haben, in das Grundbuch eingetragen werden. </p><p> Die Eintragung hat bis spätestens vier Monate nach der Vollendung der Arbeit zu erfolgen.</p><p> Sie darf nur erfolgen, wenn die Pfandsumme vom Eigentümer anerkannt oder gerichtlich festgestellt ist, und kann nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer für die angemeldete Forderung hinreichende Sicherheit leistet.</p><p> Handelt es sich beim Grundstück unbestrittenermassen um Verwaltungsvermögen und ergibt sich die Schuldpflicht des Eigentümers nicht aus vertraglichen Verpflichtungen, so haftet er den Handwerkern oder Unternehmern für die anerkannten oder gerichtlich festgestellten Forderungen nach den Bestimmungen über die einfache Bürgschaft, sofern die Forderung ihm gegenüber spätestens vier Monate nach Vollendung der Arbeit schriftlich unter Hinweis auf die gesetzliche Bürgschaft geltend gemacht worden war.</p><p> Ist strittig, ob es sich um ein Grundstück im Verwaltungsvermögen handelt, so kann der Handwerker oder Unternehmer bis spätestens vier Monate nach der Vollendung seiner Arbeit eine vorläufige Eintragung des Pfandrechts im Grundbuch verlangen. </p><p> Steht aufgrund eines Urteils fest, dass das Grundstück zum Verwaltungsvermögen gehört, so ist die vorläufige Eintragung des Pfandrechts zu löschen. An seine Stelle tritt die gesetzliche Bürgschaft, sofern die Voraussetzungen nach Absatz 4 erfüllt sind. Die Frist gilt mit der vorläufigen Eintragung des Pfandrechts als gewahrt.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d1039115e31742\"> Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 11. Dez. 2009 (Register-Schuldbrief und weitere Änderungen im Sachenrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (<a href=\"eli/oc/2011/666/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2011</b> 4637</a>; <a href=\"eli/fga/2007/756/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2007</b> 5283</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":10881,"title":"BGE 110 II 34","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-II-34%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Gesetzliches Pfandrecht der Handwerker und Unternehmer; <span class=\"artref\">Art.  839 Abs. 3 ZGB</span>, <span class=\"artref\">Art. 22 Abs. 3 GBV</span>.  <div class=\"paratf\">Eine Vereinbarung über die Leistung von Sicherheiten mit dem Zweck, die Eintragung eines Pfandrechts zu vermeiden, lässt, gegenteilige Abrede vorbehalten, die Streitigkeit in dem Stadium bestehen, in dem sie sich zuvor befunden hat: Streitgegenstand ist nunmehr statt der endgültigen Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechts mit Bestimmung des pfandrechtlich gesicherten Forderungsbetrags (<span class=\"artref\">Art. 22 Abs. 2 GBV</span>) die Frage, ob und in welchem Umfang die geleistete Sicherheit schliesslich haften soll. </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[],"metadata_lex_vs":[],"metadata_lex_rvj":[]}