{"id":"fe8a50462ad408716938b9d618d0fb17","file_name":"KGVS-20220926-P3-22-44-20221118-799.pdf","file_path_display":null,"description":null,"language":{"id":"de","text":"Deutsch"},"kind":"document","document_type":"pdf","object_type":null,"tribunal":{"id":1,"abbreviation":"KGVS","text":"Kantonsgericht"},"date_decision":"2022-09-26","date_publication":"2022-11-18","date_file_modification":null,"object_code":"799","case_number":{"id":"P3 22 44","text":"P3 22 44"},"case_instance":{"id":8,"text":"P3 Strafkammer"},"case_year":2022,"case_increment":44,"is_zwr":false,"zwr_year":null,"zwr_page_start":null,"zwr_page_end":null,"page_count":8,"legal_nature":{"id":128,"text":"Diverses"},"president":null,"clerk":null,"rapporteur":null,"metadata_jurivoc":[{"id":317,"text":"ABWEISUNG"},{"id":514,"text":"AMTSSPRACHE"},{"id":651,"text":"ANSTALTSLEITUNG"},{"id":1241,"text":"BEHÖRDE"},{"id":1382,"text":"BESCHLAGNAHME"},{"id":1411,"text":"BESCHWERDEFÜHRER"},{"id":1422,"text":"BESITZ"},{"id":1556,"text":"BEWEISMITTEL"},{"id":1708,"text":"BRIEF"},{"id":2113,"text":"DECKUNG"},{"id":2568,"text":"EINTRAGUNG"},{"id":2661,"text":"ENDENTSCHEID"},{"id":2707,"text":"ENTSCHEID"},{"id":2919,"text":"EURO"},{"id":2923,"text":"EUROPA"},{"id":3326,"text":"FRAGE"},{"id":3406,"text":"FRIST"},{"id":3493,"text":"GEBÜHR"},{"id":3560,"text":"GELD"},{"id":3692,"text":"GERICHTSGEBÜHR"},{"id":3948,"text":"GRUND"},{"id":4565,"text":"ITALIEN"},{"id":4566,"text":"ITALIENISCH"},{"id":4653,"text":"KANTON"},{"id":4689,"text":"KANTONSGERICHT"},{"id":4764,"text":"KAUF"},{"id":6041,"text":"NIGERIA"},{"id":6210,"text":"ORDENTLICHES RECHTSMITTEL"},{"id":6322,"text":"PARTEIENTSCHÄDIGUNG"},{"id":6386,"text":"PERSON"},{"id":6540,"text":"POLIZEI"},{"id":6872,"text":"RECHTLICH GESCHÜTZTES INTERESSE"},{"id":6875,"text":"RECHTSANWALT"},{"id":6971,"text":"REGION"},{"id":7286,"text":"SACHVERHALT"},{"id":7525,"text":"SCHWEIZ"},{"id":7534,"text":"SCHWEIZERISCHE STRAFPROZESSORDNUNG"},{"id":7637,"text":"SICHERHEITSHAFT"},{"id":7643,"text":"SICHERSTELLUNG"},{"id":7676,"text":"SITTEN"},{"id":7678,"text":"SITZ"},{"id":7851,"text":"SPRACHE"},{"id":7887,"text":"STAATSANWALT"},{"id":8290,"text":"TAG"},{"id":8325,"text":"TÄTIGKEIT"},{"id":8767,"text":"UHR"},{"id":9001,"text":"UNVERZÜGLICH"},{"id":9128,"text":"VERFAHREN"},{"id":9137,"text":"VERFAHRENSKOSTEN"},{"id":9186,"text":"VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT"},{"id":9260,"text":"VERMÖGEN"},{"id":9738,"text":"VORINSTANZ"},{"id":9861,"text":"WALLIS"},{"id":9868,"text":"WARE"},{"id":10236,"text":"ZOLL"},{"id":10344,"text":"ZWEIFEL"}],"metadata_lex_ch":[{"id":"101","law":{"systematic_id":"101","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de","title":"Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft","abbreviation":"BV"},"articles":{"art_36":{"art_id":"art_36","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_36","title":"Art. 36 Einschränkungen von Grundrechten","content":"<article id=\"art_36\"><a name=\"a36\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_36\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de#art_36\" routerlink=\"./\"><b>Art. 36</b> <b></b>Einschränkungen von Grundrechten </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Einschränkungen von Grundrechten bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Schwerwiegende Einschränkungen müssen im Gesetz selbst vorgesehen sein. Aus­genommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht anders abwendbarer Gefahr.</p><p> Einschränkungen von Grundrechten müssen durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein.</p><p> Einschränkungen von Grundrechten müssen verhältnismässig sein.</p><p> Der Kerngehalt der Grundrechte ist unantastbar.</p></div></article>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de","title":"Schweizerische Strafprozessordnung","abbreviation":"StPO"},"articles":{"art_197":{"art_id":"art_197","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_197","title":"Art. 197 Grundsätze","content":"<article id=\"art_197\"><a name=\"a197\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_197\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_197\" routerlink=\"./\"><b>Art. 197</b> Grundsätze </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Zwangsmassnahmen können nur ergriffen werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>sie gesetzlich vorgesehen sind;</dd><dt>b. </dt><dd>ein hinreichender Tatverdacht vorliegt;</dd><dt>c. </dt><dd>die damit angestrebten Ziele nicht durch mildere Massnahmen erreicht werden können;</dd><dt>d. </dt><dd>die Bedeutung der Straftat die Zwangsmassnahme rechtfertigt.</dd></dl><p> Zwangsmassnahmen, die in die Grundrechte nicht beschuldigter Personen eingreifen, sind besonders zurückhaltend einzusetzen.</p></div></article>"},"art_263":{"art_id":"art_263","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_263","title":"Art. 263 Grundsatz","content":"<article id=\"art_263\"><a name=\"a263\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_263\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_263\" routerlink=\"./\"><b>Art. 263</b> Grundsatz </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegenstände und Vermögenswerte einer beschuldigten Person oder einer Drittperson können beschlagnahmt werden, wenn die Gegenstände und Vermögenswerte voraussichtlich:</p><dl><dt>a. </dt><dd>als Beweismittel gebraucht werden;</dd><dt>b. </dt><dd>zur Sicherstellung von Verfahrenskosten, Geldstrafen, Bussen und Entschädigungen gebraucht werden;</dd><dt>c. </dt><dd>den Geschädigten zurückzugeben sind;</dd><dt>d. </dt><dd>einzuziehen sind.</dd></dl><p> Die Beschlagnahme ist mit einem schriftlichen, kurz begründeten Befehl anzuordnen. In dringenden Fällen kann sie mündlich angeordnet werden, ist aber nachträglich schriftlich zu bestätigen.</p><p> Ist Gefahr im Verzug, so können die Polizei oder Private Gegenstände und Ver­mögenswerte zuhanden der Staatsanwaltschaft oder der Gerichte vorläufig sicherstellen.</p></div></article>"},"art_267":{"art_id":"art_267","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_267","title":"Art. 267 Entscheid über die beschlagnahmten Gegenstände  und Vermögenswerte","content":"<article id=\"art_267\"><a name=\"a267\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_267\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_267\" routerlink=\"./\"><b>Art. 267</b> Entscheid über die beschlagnahmten Gegenstände  und Vermögenswerte </a></h6><div class=\"collapseable\"> <br/><p> Ist der Grund für die Beschlagnahme weggefallen, so hebt die Staatsanwaltschaft oder das Gericht die Beschlagnahme auf und händigt die Gegenstände oder Vermögenswerte der berechtigten Person aus.</p><p> Ist unbestritten, dass ein Gegenstand oder Vermögenswert einer bestimmten Person durch die Straftat unmittelbar entzogen worden ist, so gibt die Strafbehörde ihn der berechtigten Person vor Abschluss des Verfahrens zurück.</p><p> Ist die Beschlagnahme eines Gegenstandes oder Vermögenswertes nicht vorher aufgehoben worden, so ist über seine Rückgabe an die berechtigte Person, seine Verwendung zur Kostendeckung oder über seine Einziehung im Endentscheid zu befinden.</p><p> Erheben mehrere Personen Anspruch auf Gegenstände oder Vermögenswerte, deren Beschlagnahme aufzuheben ist, so kann das Gericht darüber entscheiden.</p><p> Die Strafbehörde kann die Gegenstände oder Vermögenswerte einer Person zusprechen und den übrigen Ansprecherinnen oder Ansprechern Frist zur Anhebung von Zivilklagen setzen.</p><p> Sind im Zeitpunkt der Aufhebung der Beschlagnahme die Berechtigten nicht bekannt, so schreibt die Staatsanwaltschaft oder das Gericht die Gegenstände oder Vermögenswerte zur Anmeldung von Ansprüchen öffentlich aus. Erhebt innert fünf Jahren seit der Ausschreibung niemand Anspruch, so fallen die beschlagnahmten Gegenstände und Vermögenswerte an den Kanton oder den Bund.</p></div></article>"},"art_376":{"art_id":"art_376","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_376","title":"Art. 376 Voraussetzungen","content":"<article id=\"art_376\"><a name=\"a376\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_376\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_376\" routerlink=\"./\"><b>Art. 376</b> Voraussetzungen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p>Ein selbstständiges Einziehungsverfahren wird durchgeführt, wenn ausserhalb eines Strafverfahrens über die Einziehung von Gegenständen oder Vermögenswerten zu entscheiden ist.</p></div></article>"},"art_377":{"art_id":"art_377","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_377","title":"Art. 377 Verfahren","content":"<article id=\"art_377\"><a name=\"a377\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_377\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_377\" routerlink=\"./\"><b>Art. 377</b> Verfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Gegenstände oder Vermögenswerte, die voraussichtlich in einem selbstständigen Verfahren einzuziehen sind, werden beschlagnahmt.</p><p> Sind die Voraussetzungen für die Einziehung erfüllt, so ordnet die Staatsanwaltschaft die Einziehung in einem Einziehungsbefehl an; sie gibt der betroffenen Person Gelegenheit zur Stellungnahme.</p><p> Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, so verfügt sie die Einstellung des Verfahrens und gibt die Gegenstände oder Vermögenswerte der berechtigten Person zurück.</p><p> Das Einspracheverfahren richtet sich nach den Bestimmungen über den Strafbefehl. Ein allfälliger Entscheid des Gerichts ergeht in Form eines Beschlusses oder einer Verfügung.</p></div></article>"},"art_385":{"art_id":"art_385","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385","title":"Art. 385 Begründung und Form","content":"<article id=\"art_385\"><a name=\"a385\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_385\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_385\" routerlink=\"./\"><b>Art. 385</b> Begründung und Form </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Verlangt dieses Gesetz, dass das Rechtsmittel begründet wird, so hat die Person oder die Behörde, die das Rechtsmittel ergreift, genau anzugeben:</p><dl><dt>a. </dt><dd>welche Punkte des Entscheides sie anficht;</dd><dt>b. </dt><dd>welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen;</dd><dt>c. </dt><dd>welche Beweismittel sie anruft.</dd></dl><p> Erfüllt die Eingabe diese Anforderungen nicht, so weist die Rechtsmittelinstanz sie zur Verbesserung innerhalb einer kurzen Nachfrist zurück. Genügt die Eingabe auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht, so tritt die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein.</p><p> Die unrichtige Bezeichnung eines Rechtsmittels beeinträchtigt seine Gültigkeit nicht.</p></div></article>"},"art_393":{"art_id":"art_393","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393","title":"Art. 393 Zulässigkeit und Beschwerdegründe","content":"<article id=\"art_393\"><a name=\"a393\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_393\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_393\" routerlink=\"./\"><b>Art. 393</b> Zulässigkeit und Beschwerdegründe </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde ist zulässig gegen:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden;</dd><dt>b. </dt><dd>die Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der erstinstanzlichen Gerichte; ausgenommen sind verfahrensleitende Entscheide;</dd><dt>c. </dt><dd>die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts in den in diesem Gesetz vorgesehenen Fällen.</dd></dl><p> Mit der Beschwerde können gerügt werden:</p><dl><dt>a. </dt><dd>Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung;</dd><dt>b. </dt><dd>die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts;</dd><dt>c. </dt><dd>Unangemessenheit.</dd></dl></div></article>"},"art_396":{"art_id":"art_396","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396","title":"Art. 396 Form und Frist","content":"<article id=\"art_396\"><a name=\"a396\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_396\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_396\" routerlink=\"./\"><b>Art. 396</b> Form und Frist </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Beschwerde gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen.</p><p> Beschwerden wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung sind an keine Frist gebunden.</p></div></article>"},"art_424":{"art_id":"art_424","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424","title":"Art. 424 Berechnung und Gebühren","content":"<article id=\"art_424\"><a name=\"a424\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_424\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_424\" routerlink=\"./\"><b>Art. 424</b> Berechnung und Gebühren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bund und Kantone regeln die Berechnung der Verfahrenskosten und legen die Gebühren fest.</p><p> Sie können für einfache Fälle Pauschalgebühren festlegen, die auch die Auslagen abgelten.</p></div></article>"},"art_428":{"art_id":"art_428","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428","title":"Art. 428 Kostentragung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_428\"><a name=\"a428\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_428\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_428\" routerlink=\"./\"><b>Art. 428</b> Kostentragung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht.</p><p> Erwirkt eine Partei, die ein Rechtsmittel ergriffen hat, einen für sie günstigeren Entscheid, so können ihr die Verfahrenskosten auferlegt werden, wenn:</p><dl><dt>a. </dt><dd>die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen worden sind; oder</dd><dt>b. </dt><dd>der angefochtene Entscheid nur unwesentlich abgeändert wird.</dd></dl><p> Fällt die Rechtsmittelinstanz selber einen neuen Entscheid, so befindet sie darin auch über die von der Vorinstanz getroffene Kostenregelung.</p><p> Hebt sie einen Entscheid auf und weist sie die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück, so trägt der Bund oder der Kanton die Kosten des Rechtsmittelverfahrens und, nach Ermessen der Rechtsmittelinstanz, jene der Vorinstanz.</p><p> Wird ein Revisionsgesuch gutgeheissen, so entscheidet die Strafbehörde, die anschliessend über die Erledigung der Strafsache zu befinden hat, nach ihrem Ermessen über die Kosten des ersten Verfahrens.</p></div></article>"},"art_436":{"art_id":"art_436","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_436","title":"Art. 436 Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren","content":"<article id=\"art_436\"><a name=\"a436\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_436\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_436\" routerlink=\"./\"><b>Art. 436</b> Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren richten sich nach den Artikeln 429–434.</p><p> Erfolgt weder ein vollständiger oder teilweiser Freispruch noch eine Einstellung des Verfahrens, obsiegt die beschuldigte Person aber in andern Punkten, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen.</p><p> Hebt die Rechtsmittelinstanz einen Entscheid nach Artikel 409 auf, so haben die Parteien Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen im Rechtsmittelverfahren und im aufgehobenen Teil des erstinstanzlichen Verfahrens.</p><p> Die nach einer Revision freigesprochene oder milder bestrafte beschuldigte Person hat Anspruch auf angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen im Revi­sionsverfahren. Sie hat zudem Anspruch auf Genugtuung und Entschädigung für ausgestandenen Freiheitsentzug, sofern dieser Freiheitsentzug nicht an die wegen anderer Straftaten ausgesprochenen Sanktionen angerechnet werden kann.</p></div></article>"},"art_67":{"art_id":"art_67","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_67","title":"Art. 67 Verfahrenssprache","content":"<article id=\"art_67\"><a name=\"a67\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_67\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_67\" routerlink=\"./\"><b>Art. 67</b> Verfahrenssprache </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Bund und Kantone bestimmen die Verfahrenssprachen ihrer Strafbehörden.</p><p> Die Strafbehörden der Kantone führen alle Verfahrenshandlungen in ihren Verfahrenssprachen durch; die Verfahrensleitung kann Ausnahmen gestatten.</p></div></article>"},"art_91":{"art_id":"art_91","url":"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_91","title":"Art. 91 Einhaltung von Fristen","content":"<article id=\"art_91\"><a name=\"a91\"></a><h6 class=\"heading\" role=\"heading\"><span class=\"display-icon\"></span><span class=\"external-link-icon\"></span><a fragment=\"#art_91\" href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/267/de#art_91\" routerlink=\"./\"><b>Art. 91</b> Einhaltung von Fristen </a></h6><div class=\"collapseable\"> <p> Die Frist ist eingehalten, wenn die Verfahrenshandlung spätestens am letzten Tag bei der zuständigen Behörde vorgenommen wird.</p><p> Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden.</p><p> Bei elektronischer Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind.</p><p> Die Frist gilt auch dann als gewahrt, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag der Frist bei einer nicht zuständigen schweizerischen Behörde eingeht. Diese leitet die Eingabe unverzüglich an die zuständige Strafbehörde weiter.</p><p> Die Frist für eine Zahlung an eine Strafbehörde ist gewahrt, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten der Strafbehörde der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist.</p><div class=\"footnotes\"><p id=\"fn-d186475e2765\"> Fassung gemäss Anhang Ziff. II 7 des BG vom 18. März 2016 über die elektronische Signatur, in Kraft seit 1. Jan. 2017 (<a href=\"eli/oc/2016/752/de\" routerlink=\"./\">AS <b>2016</b> 4651</a>; <a href=\"eli/fga/2014/171/de\" routerlink=\"./\">BBl <b>2014</b> 1001</a>).</p></div></div></article>"}}}],"metadata_lex_atf":[{"id":1593,"title":"BGE 140 IV 57","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-IV-57%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Strafprozessuale Zwangsmassnahmen (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/196\" type=\"start\"></artref>Art. 196 ff. und 263 ff. StPO</span><artref id=\"CH/312.0/263\" type=\"end\"></artref>); Überprüfung durch das Bundesgericht mit freier Kognition (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/101/36\" type=\"start\"></artref>Art. 36 und 190 BV</span><artref id=\"CH/101/190\" type=\"end\"></artref>, Art. 95 lit. a, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/173.110/106/2\" type=\"start\"></artref>Art. 98 und 106 Abs. 2 BGG</span><artref id=\"CH/173.110/98\" type=\"end\"></artref>).  <div class=\"paratf\">Das Bundesgericht überprüft Entscheide über strafprozessuale Zwangsmassnahmen mit freier Kognition (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/196/c\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/196/a\" type=\"start\"></artref>Art. 196 lit. a-c StPO</span><artref id=\"CH/312.0/196/c\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/c\" type=\"end\"></artref>). Die nach <span class=\"artref\">Art. 98 BGG</span> (für vorsorgliche Massnahmen) vorgeschriebene Beschränkung der Rügegründe und das Rügeprinzip im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sind nicht anwendbar. Dies gilt auch für die Beschlagnahme von Gegenständen oder Vermögenswerten (<span class=\"artref\">Art. 263 ff. StPO</span>; E. 2.2). </div>\n</div>"},{"id":1604,"title":"BGE 140 IV 133","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-IV-133%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Art. 90 Abs. 2, 3 und 4, <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/741.01/90^a/b\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/b\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/a\" type=\"start\"></artref>Art. 90a Abs. 1 lit. a und b SVG</span><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/741.01/b\" type=\"end\"></artref>; <span class=\"artref\">Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO</span>; Sicherungs-Einziehungsbeschlagnahme eines geleasten Motorfahrzeuges (\"Via sicura\").  <div class=\"paratf\">Die Einziehungsvoraussetzungen von <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/741.01/90^a/b\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/b\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/a\" type=\"start\"></artref>Art. 90a Abs. 1 lit. a und b SVG</span><artref id=\"CH/741.01/90^a/1/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90^a/b\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/741.01/b\" type=\"end\"></artref> sind nicht vom Beschlagnahmerichter im Untersuchungsverfahren abschliessend zu beurteilen. Für eine Beschlagnahme genügt, dass im aktuellen Verfahrensstadium nicht ausgeschlossen scheint, dass der Strafrichter die materiellen Einziehungsvoraussetzungen bejahen könnte. Besteht der Tatverdacht einer qualifiziert groben Verkehrsregelverletzung (im Sinne von <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/741.01/90/4\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/741.01/90/3\" type=\"start\"></artref>Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG</span><artref id=\"CH/741.01/90/4\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/741.01/4\" type=\"end\"></artref>), sind die Voraussetzungen von <span class=\"artref\">Art. 90a Abs. 1 lit. a SVG</span> grundsätzlich erfüllt. Im Beschlagnahmeverfahren kann offenbleiben, ob diese Bestimmung bei qualifiziert groben Verkehrsregelverletzungen auch noch ein kumulatives Erfordernis der \"Skrupellosigkeit\" verlangt. Unter dem Gesichtspunkt von <span class=\"artref\">Art. 90a Abs. 1 lit. b SVG</span> prüft der Beschlagnahmerichter, ob der Lenker mit dem benutzten Motorfahrzeug künftig die Verkehrssicherheit gefährden bzw. ob die Einziehungsbeschlagnahme des Fahrzeuges geeignet sein könnte, den Lenker vor weiteren groben Verkehrswidrigkeiten abzuhalten. Eine Sicherungs-Einziehungsbeschlagnahme ist auch bei Motorfahrzeugen im Eigentum von Dritten grundsätzlich zulässig, wenn das verwendete Fahrzeug weiterhin für den Lenker verfügbar und die Beschlagnahme dazu geeignet ist, weitere grobe Verkehrsregelverletzungen zu verhindern bzw. zumindest zu verzögern oder zu erschweren (E. 3 und 4). </div>\n</div>"},{"id":1875,"title":"BGE 141 IV 360","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-360%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\"><span class=\"artref\">Art. 12 BV</span> und <span class=\"artref\">Art. 268 StPO</span>; Beschlagnahme zur Kostendeckung.  <div class=\"paratf\">Bei der Beschlagnahme zur Kostendeckung müssen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Beschuldigten berücksichtigt und Vermögenswerte ausgenommen werden, die nach den <span class=\"artref\"><artref id=\"CH/281.1/92\" type=\"start\"></artref>Art. 92-94 SchKG</span><artref id=\"CH/281.1/94\" type=\"end\"></artref> nicht pfändbar sind (<span class=\"artref\"><artref id=\"CH/312.0/268/3\" type=\"start\"></artref><artref id=\"CH/312.0/268/2\" type=\"start\"></artref>Art. 268 Abs. 2 und 3 StPO</span><artref id=\"CH/312.0/268/3\" type=\"end\"></artref><artref id=\"CH/312.0/3\" type=\"end\"></artref>). Diese Prüfung trägt dem Verhältnismässigkeitsprinzip und dem Grundrecht auf Gewährleistung des Existenzminimums Rechnung (E. 3.1). </div>\n</div>"},{"id":5872,"title":"BGE 116 IB 96","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-IB-96%3Afr&lang=de&zoom=&type=show_document","content":"<div class=\"paraatf\">Internationale Rechtshilfe in Strafsachen; vorläufige Massnahmen im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 18 IRSG</span>; Abgabebetrug; Übermassverbot.  <div class=\"paratf\">1. Geht es erst um vorläufige Massnahmen im Sinne von <span class=\"artref\">Art. 18 IRSG</span>, so ist die Prüfung des Bundesgerichts auf die Frage der grundsätzlichen Zulässigkeit der Rechtshilfe und dieser Massnahmen beschränkt (E. 3a). Ausdehnung der Untersuchung bzw. vorläufigen Massnahmen gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 48 Abs. 4 VStrR</span>  (wegen Kollusionsgefahr), indem solche auch mit Bezug auf Firmen angeordnet wurden, die im Ersuchen und den zugehörigen Unterlagen nicht ausdrücklich genannt, aber in den Gegenstand der Untersuchung bildenden Sachverhalt verwickelt sind. Auf diese Firmen bezogen muss das Ersuchen innert kurzer Frist hinreichend ergänzt werden; andernfalls würden die sie betreffenden vorläufigen Massnahmen ohne weiteres dahinfallen (E. 3b). Würden diese Massnahmen aufrechterhalten und die gestützt auf <span class=\"artref\">Art. 18 IRSG</span> vorläufig beschlagnahmten Unterlagen ohne solche Ergänzung des Ersuchens rechtshilfeweise herausgegeben, so würde dadurch das Übermassverbot verletzt (E. 5b). </div>\n<div class=\"paratf\">2. Im Falle von Abgabebetrug muss die ersuchende Behörde hinreichende Verdachtsmomente darlegen, damit ihrem Gesuch entsprochen werden kann. Es ist dabei an Indizien - z.B. Zeugenaussagen, Urkunden - zu denken, welche geeignet sind, die Angaben der ersuchenden Behörde wenigstens in dem Sinne objektiv zu erhärten, dass diese nicht völlig haltlos erscheinen. Diesen Anforderungen genügt das Ersuchen in casu jedenfalls zur Zeit nicht. Sollte es nicht hinreichend ergänzt werden, so würden sich die bereits erfolgten Zwangsmassnahmen als ungerechtfertigt erweisen. Diesfalls müssten die beschlagnahmten Akten den Berechtigten unbeschwert zurückerstattet werden (E.  4). </div>\n</div>"}],"metadata_lex_atf_other":[{"id":11435,"title":"6B_1042/2019","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=02.04.2020&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=11&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-04-2020-6B_1042-2019&number_of_ranks=131767"},{"id":19921,"title":"1B_409/2018","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=18.02.2019&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=10&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F18-02-2019-1B_409-2018&number_of_ranks=123278"},{"id":25544,"title":"1B_194/2018","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=28.05.2018&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=4&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F28-05-2018-1B_194-2018&number_of_ranks=117649"},{"id":27443,"title":"1B_258/2017","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=02.03.2018&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=13&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-03-2018-1B_258-2017&number_of_ranks=115759"},{"id":47291,"title":"1B_114/2015","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=4&from_date=&to_date=02.07.2015&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=36&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F01-07-2015-1B_114-2015&number_of_ranks=95928"},{"id":70277,"title":"1B_26/2012","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=23.05.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=6&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-05-2012-1B_26-2012&number_of_ranks=72906"},{"id":73076,"title":"1B_636/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=09.01.2012&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=11&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-01-2012-1B_636-2011&number_of_ranks=70110"},{"id":73282,"title":"1B_421/2011","url":"https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=2&from_date=&to_date=22.12.2011&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=13&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F22-12-2011-1B_421-2011&number_of_ranks=69906"}],"metadata_lex_vs":[{"id":"173.8","law":{"systematic_id":"173.8","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Gesetz betreffend den Tarif der Kosten und Entschädigungen vor Gerichts- oder Verwaltungsbehörden","abbreviation":"GTar"},"articles":{"art_22":{"art_id":"art_22","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/173.8","title":"Art. 22 Andere Verfahren","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">22</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Andere Verfahren</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Für andere Strafverfahren wird eine Gebühr erhoben von:</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-a‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      a) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      40 bis 1'200 Franken für das Versöhnungsverfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-b‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      b) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 6'000 Franken für die anderen Verfahren vor dem Staatsanwalt;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-c‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      c) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Verfahren vor dem Bezirksgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-d‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      d) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      190 bis 6'000 Franken für das Verfahren vor dem Kreisgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-e‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      e) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für das Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-f‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      f) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      380 bis 6'000 Franken für das Berufungs- oder Revisionsverfahren vor dem Kantonsgericht;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-g‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      g) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 2'400 Franken für das Beschwerdeverfahren vor der Strafkammer des Kantonsgerichts oder einem Richter des Kantonsgerichts und bis 6'600 Franken bei internationalen Rechtshilfegesuchen;\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-3--t-3‐2--t-3‐2‐3--a-22--p-1--l-h‐\"></a>\n<!-- -->\n<table class=\"enumeration_item\">\n<tbody><tr>\n<td class=\"number\">\n      h) <strong>*</strong>\n</td>\n<td class=\"left_col last\" colspan=\"3\">\n      90 bis 1'200 Franken für Verfahren vor dem Straf- und Massnahmen-vollzugsgericht und in anderen Strafgerichtsverfahren im Sinne des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Strafgesetzbuch.\n    </td>\n</tr>\n</tbody></table><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>\n<div class=\"paragraph_post\"></div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}},{"id":"312.0","law":{"systematic_id":"312.0","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Einführungsgesetz zur Schweizerischen Strafprozessordnung","abbreviation":"EGStPO"},"articles":{"art_13":{"art_id":"art_13","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 13 Beschwerdeinstanz","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">13</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Beschwerdeinstanz</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Beschwerdeinstanz ist ein Richter des Kantonsgerichts. In besonderen Fällen kann der beauftragte Richter den Fall vor die Strafkammer bringen.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐3--a-13--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Mitglieder der Beschwerdeinstanz dürfen im Berufungsverfahren nicht in gleicher Sache wirken.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"},"art_17":{"art_id":"art_17","url":"https://lex.vs.ch/app/de/texts_of_law/312.0","title":"Art. 17 Verfahrenssprache","content":"<div class=\"collapse-control\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"article_number\">\n<span class=\"article_symbol\">Art.</span> <span class=\"number\">17</span>\n</div>\n<div class=\"article_title\">\n<span class=\"title_text\">Verfahrenssprache</span>\n</div>\n</div>\n<span class=\"d-lg-none glyphicons pb-1 glyphicons-chevron-down\"></span>\n</div>\n<div class=\"collapsible\">\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐5--a-17--p-1\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">1</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Die Verfahrenshandlungen sowie die Verhandlungen können in gleicher Weise in deutscher oder französischer Sprache geführt werden.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- -->\n<a class=\"jump-to\" name=\"t-0--t-2--t-2‐5--a-17--p-2\"></a>\n<!-- -->\n<div class=\"paragraph\">\n<span class=\"number\">2</span>\n<p>\n<span class=\"text_content\">Demgegenüber wird das Verfahren vor den Polizeigerichten im Oberwallis in deutscher, dasjenige im Unterwallis in französischer Sprache geführt.</span>\n</p>\n</div><!-- -->\n<!-- -->\n<!-- --><!-- -->\n</div>"}}}],"metadata_lex_rvj":[]}